DEM0004732MA - Stehbolzen für die Zylinderkopfbefestigung bei Brennkraft- und Dampfmaschinen - Google Patents

Stehbolzen für die Zylinderkopfbefestigung bei Brennkraft- und Dampfmaschinen

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DEM0004732MA
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Germany
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cylinder head
studs
stud
internal combustion
mounting
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Richard Mann
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Zweigniederlassung, Nürnberg
Publication date

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Description

Zur Befestigung des Zylinderkopfes auf dem Zylinder der Brennkraft- und Dampfmaschinen werden je nach der Größe des Zylinderkopfes Kopfschrauben oder Stehbolzen verwendet. Die Kopfschrauben werden öfters beim Nachziehen zwecks besseren Abdichtens durch die große Verdrehungsbeanspruchung abgerissen. Dies hat zur Folge, daß der Zylinderkopf nochmals demontiert und unter Umständen der Gewindestummel mit großer Mühe aus dem Gewindeloch ausgebohrt werden muß. Die Stehbolzen werden beim Einschrauben an der Oberfläche leicht beschädigt und oft auch über die Schaftlänge hoch auf Verdrehung beansprucht, sodaß eine Beeinträchtigung der Zugfestigkeit erfolgt.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, zur Befestigung des Zylinderkopfes auf dem Zylinder der Brennkraft- und Dampfmaschinen sowohl für hohe als auch für niedrige Zylinderköpfe nur Stehbolzen zu verwenden und diese so auszubilden, daß eine Beschädigung beim Einschrauben und auch ein Lösen beim Abschrauben der Mutter nicht eintreten kann. Die Erfindung besteht darin, daß der Schaft des Stehbolzens über dem Einschraubgewinde einen Bund mit Verzahnung besitzt. Bei hohen
Zylinderköpfen besitzt zweckmäßig der Schaft des Stehbolzens auch oben unter dem oberen Gewinde einen Bund mit Verzahnung. Um eine Sicherung gegen Herausdrehen des Stehbolzens beim Abschrauben der Befestigungsmutter zu erhalten, wird vorteilhaft eine mit einem Flansch und mit verzahnten Löchern versehene Hülse über den bzw. oberen verzahnten Bund zweier Stehbolzen gesteckt. Als Verzahnung wird zweckmäßig Kerbverzahnung verwendet. Es sind aber auch andere Verzahnung geeignet. Bei Verwendung der kerbverzahnten Stehbolzen ist ein Abreißen infolge zu großer Drehbeanspruchung praktisch ausgeschlossen, da sie von einem Steckschlüssel oder einer Ratsche an der Kerbverzahnung dicht über dem Einschraubgewinde gefaßt und ohne Beanspruchung des Schaftes eingeschraubt werden können. Ihre Zugfestigkeit bleibt daher im vollen Maße erhalten. Die Kerbverzahnung bietet weiter den Vorteil der Anwendung der Sicherungshülse, die die Schwierigkeiten beim Lösen der Befestigungsmutter beseitigt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Befestigungsstelle des Zylinderkopfes mit dem Zylinder, mit dem Stehbolzen in Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Sicherungshülse,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch einen Steckschlüssel und
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Ratschenkopf.
Zur Befestigung des hohen Zylinderkopfes 1 an dem Zylinder 2 eienr Brennkraftmaschine dienen nach den Fig. 1 bis 3 Stehbolzen 3, die über dem Einschraubgewinde 4 und oben unter dem oberen Gewinde 5 je einen Bund mit Kerbverzahnung 6, 7 besitzen. Die Löcher 8 im Zylinderkopf sind so groß gehalten, daß die Bunde hindurchgehen. Die Befestigungsmuster 9 des Stehbolzens ist nicht unmittelbar auf den Zylinderkopf 1 aufgeschraubt, sondern unter Zwischenschaltung einer Sicherungshülse 10, die für zwei oder mehr Stehbolzen ein Stück bildet. Sie ist mit Flansch 11 und kerbverzahnten Löchern 12 versehen und wird mit letzteren über die oberen kerbverzahnten Bunde 7 der Stehbolzen gesteckt, um beim Abschrauben der Mutter 9 ein Herausdrehen des Stehbolzens zu verhindern. Der Zylinderkopf muß hierfür mit zylindrischen Aussenkungen 13 versehen sein.
Das Einschrauben der STehbolzen 1 in die Löcher 14 des Zylinders 2 erfolgt je nach den Verhältnissen mittels eines mit Kerbverzahnung 15 versehenen Steckschlüssels 16 oder mittels einer mit Kerbverzahnung 17 versehenen Ratsche 18. Mit diesen Werkzeugen kann die ganze zum Anziehen des Stehbolzens benötigte Kraft ohne Beschädigung oder Überbeanspruchung des Schaftes auf den Bund bzw. die Kerbverzahnung 6 übertragen werden. Bei niedrigen Zylinderköpfen fällt der obere verzahnte Bund 7 weg. Die gegebenenfalls höher ausgebildete Hülse 10 wird hierbei über den einzigen unteren verzahnten Bund 6 des entsprechend kürzeren Stehbolzens gesteckt. Die erfindungsgemäßen Stehbolzen können auch als Stehbolzen für Auspuffkrümmer verwendet werden.

Claims (3)

1.) Stehbolzen für die Zylinderkopfbefestigung bei Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des Stehbolzens (3) über dem Einschraubgewinde(4) einen Bund mit Verzahnung (6) besitzt.
2.) Stehbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei hohen Zylinderköpfen (1) der Schaft des Stehbolzens (3) auch oben unter dem oberen Gewinde (5) einen Bund mit Verzahnung (7) besitzt.
3.) Stehbolzen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine über den (6) bzw. oberen (7) verzahnten Bund zweier Stehbolzen (3) gesteckte mit einem Flansch (11) und mit verzahnten Löchern (12) versehene Hülse (10) zur Sicherung gegen Herausdrehen des Stehbolzens (3) beim Abschrauben der Befestigungsmutter (9).

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