DEM0003775MA - Verschluß an Dosen für Schuhcreme u.dgl. - Google Patents
Verschluß an Dosen für Schuhcreme u.dgl.Info
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Description
Die gebräuchlichen Dosen für Schuhcreme, Bohnerwachs, Putzpaste u.dgl. sind mit einem Stülpdeckel versehen. Zur Erleichterung des Öffnens der Dose hat man brauchbare Hilfsvorrichtungen geschaffen. Dagegen ist das Schließen dieser Dosen noch lästig, weil es Aufmerksamkeit und Sorgfalt erfordert, wenn man sich nicht die Hände beschmutzen will.
Die Bildung des Dosenverschlusses durch Gewinde bringt, wenn das allgemein übliche eingängige Flachgewinde verwendet wird, keinen Vorteil, einmal weil der zum Verschließen benötigte Drehwinkel zu groß ist, zum andern, weil in der Mehrzahl der Fälle nicht der richtige Gewindeeingriff erreicht wird, da dies nur dann der Fall ist, wenn beim Aufsetzen des Deckels dessen Achse genau mit der Achse des Dosenrumpfes zusammentrifft.
Die Verwendung von Steilgewinde ist bei Dosen der genannten Art nicht ohne weiteres angängig, weil die zur Verfügung stehende Gewindelänge zu klein ist.
Diese Schwierigkeiten behebt die Erfindung durch die Bildung des Verschlusses durch mehrgängiges Steilgewinde. Bei z.B. dreigängigem Gewinde genügt es vollauf, wenn jeder Gewindegang eine Länge hat, die nur einen Bruchteil (weniger als ein Drittel) des Umfangs der Dose beträgt. Die zum Verschließen der Dose mit dem Deckel auszuführende Drehung braucht dann nur einem Winken von etwa 90 bis 110° zu entsprechen. Die Mehrzahl der Gewindegänge ergibt dabei die Parallelführung von Dose und Dosenrumpf und damit einen dichten Verschluß.
Eine besonders einfache Bauart des Verschlusses, die zudem den Vorteil der leichten Handhabung bietet, erreicht man, wenn man zwischen den Gewindegängen in der Umfangsrichtung
Abstände bestehen läßt, die das Einführen von die Gewindegänge übergreifenden Randstellen des Deckels ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Ansicht, teilweise geschnitten, wiedergegeben.
Die obere Darstellung zeigt den Dosendeckel, die untere den Dosenrumpf.
Der Dosenrumpf 1 enthält in seinem oberen Teil am Umfang drei schräg gerichtete, als Steilgewinde wirkende Wulste 2, deren Länge sich auf je etwa ein Viertel des Umfangs erstreckt. Zwischen den Wulsten 2 befinden sich Zwischenräume 3. Der Dosendeckel 4 hat eine mit der Anzahl der Zwischenräume 3 übereinstimmende Anzahl von hakenförmig gebogenen Randstellen 5, die beim Schließen der Dose in die Zwischenräume 3 eingeführt werden und dann die Wulste 2 übergreifen. Im übrigen hat der Deckelrand einen Innendurchmesser, der dem Außendurchmesser des Dosenrumpfes entspricht.
Das Schließen der Dose geht so vor sich, daß der Deckel auf den Dosenrumpf derart aufgesetzt wird, daß die Randstellen 5 an den Stellen der Zwischenräume 3 liegen, und hierauf gegenüber dem Dosenrumpf um etwa 90° im Uhrzeigersinn gedreht wird. Hierbei übergreifen die Randstellen 5 die Wulste 2 und führen sich auf ihnen, so daß der Deckel zwangsläufig nach unten geht.
Die gezeichnete Dose besteht aus Blech; es sind aber auch andere Materialien geeignet.
Claims (2)
1) Verschluß für Dosen für Schuhcreme u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Dosenrumpf und Dosendeckel durch ein mehrgängiges Steilgewinde miteinander verbunden werden.
2) Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindegänge zwischen sich in der Umfangsrichtung Abstände lassen, die das Einführen von die Gewindegänge übergreifenden Randstellen des Deckels ermöglichen.
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