DEM0001712MA - Gewebehängetrockner - Google Patents

Gewebehängetrockner

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Publication number
DEM0001712MA
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DE
Germany
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dryer
hanging
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fabric dryer
hanging fabric
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Bolay
Otto Dipl. oec. Kiefer
Original Assignee
Maschinenfabrik Gg. Kiefer, Stuttgart-Feuerbach
Publication date

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Description

In Gewebehängetrocknern wird normalerweise mit Temperaturen bis zu 80°getrocknet. Die neueren Erkenntnisse der Praxis haben gezeigt, daß die frisch geschleuderte Trockenware mit einem Wassergehalt von mindestens 50% vorübergehend auch höheren Temperaturen ausgesetzt werden kann, um die Trockenzeit abzukürzen, ohne daß hierdurch die Ware Schaden erleidet. Mit welchen Temperaturgraden die Beblasung der Stoffbahn erfolgen kann, ist eine Sache der Betriebserfahrungen.
Der Heißluftstrom bzw. der überhitzte Dampf, welcher dem Trockengut bei Beginn der Trocknung zugeführt werden soll, muß so geführt werden, daß die Stoffbahn mit möglichst kurzen Zuführungswegen erreicht wird. Am zweckmässigsten geschieht dies durch das Hinwegführen der Bahn unter Ausblasedüsen, weil hierdurch Luftwirbel entstehen, die die Grenzschicht durchbrechen, welche sich bei gleichmässiger Beblasung der gesamten Oberfläche bilden würde.
Die Erfindung besteht in einer Kombination eines Hängetrockners mit einem Flachbahntrockner. Näheres ist aus der Zeichnung ersichtlich. Der Flachbahntrockner 2 kann aus ähnlichen Tragstangen 3 bestehen wie der Hängetrockner 1. Auf dem Flachbahntrockner 2 liegt das Gewebe 4 flach oder nahezu flach auf.
Der Flachbahntrockner 2 ist über oder unter dem Hängetrockner 1 angeordnet. Seine Fördergeschwindigkeit ist so hoch, daß sich bei dem langsam laufenden Hängetrockner 1 Falten 5 bilden können. Wenn beispielsweise die Hängefaltenlänge 2 m und der Tragstangenabstand 3 beim Hängetrockner 1 und beim Flachbahntrockner 2 0,2 m beträgt, so muß die Geschwindigkeit des Flachbahntrockners 2 die zwanzigfache sein gegenüber der Geschwindigkeit des Hängetrockners 1. Durch die Anordnung des Flachbahntrockners 2 über oder unter dem Hängetrockner 1 ergibt sich kein Mehrbedarf an Grundfläche, vielmehr wird dadurch sogar erreicht, daß der Gewebeeinlauf 6 und der Gewebeauslauf 7 auf der gleichen Seite liegen können, sodaß der Trockner mit seiner Rückseite 8 an einer Wand aufgestellt werden kann. Um auch Raumhöhe einzusparen, sieht die Erfindung vor, daß bei Anordnung des Flachbahntrockners 2 über dem Hängetrockner 1 die Warmluftzufuhr für den Hängetrockner 1 zwischen dem vorlaufenden und dem rücklaufenden Trumm des Flachbahntrockners 2 erfolgt.
Wird mit Temperaturen über 100° getrocknet, so sieht die Erfindung eine andere Bauweise vor. In diesem Fall muß die Warmluftzuführung für den Hängetrockner 1 unterhalb des rücklaufenden Trumms des Flachbahntrockners 2 erfolgen. Der Flachbahntrockner 2 wird möglichst dampfschwadendicht nach außen und gegenüber dem Hängetrockner 1 abgeschlossen. Er arbeitet nur mit Umwälzung ohne Luftdurchsatz nach dem Heißdampfprinzip.

Claims (4)

1.) Gewebehängetrockner, dadurch gekennzeichnet, daß über oder unter dem durch Tragstangen verbundenen Förderkettenpaar für die Hängefalten ein Förderband angeordnet ist, auf welchem die Gewebebahn nicht in langen Falten hängt, sondern flach aufliegt und von einem Heißluftstrom beblasen wird.
2.) Gewebehängetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeiten der beiden Fördereinrichtungen aufeinander abstimmbar sind, um einen unmittelbaren Übergang des Trockenguts von der Flachbahn zur Faltenbahn sicherzustellen.
3.) Gewebehängetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißluft- bzw. Dampfzuführung für den einen Trockner über dem rücklaufenden Trum der Fördereinrichtung <Nicht lesbar> angeordnet ist.
4.) Gewebehängetrockner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachbahnabschnitt des Trockners möglichst dampfschwadendicht nach außen und gegenüber dem Faltenbahnabschnitt abgeschlossen ist.

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