DEM0000469MA - Mit dem Verschluß einer photographischen Kamera durch Drahtauslöser verbundenes Blitzgerät - Google Patents
Mit dem Verschluß einer photographischen Kamera durch Drahtauslöser verbundenes BlitzgerätInfo
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Description
Da die meisten Blitzlichtarten von der Zündung bis zum vollen Aufleuchten längere Zeit brauchen als der Verschluß einer photographischen Kamera bei kurzen Belichtungszeiten zum Öffnen und Schließen, treffen die Verschlußöffnung und der Blitz bei kurzen Belichtungszeiten nur dann zeitlich zusammen, wenn der Verschluß um die erforderliche Zeit später ausgelöst wird als der Blitz. Eine sichere Einhaltung und fein abgestufte Regelung dieser kurzen Verzögerungszeiten für den Verschluß ist schwierig, wenn man erst die Feder für die Blitzauslösung (Kontakt, Feuerstein, Schlagbolzen) freigibt und dann im nötigen zeitlichen Abstand die Feder, die den Drahtauslöser bewegt. Der Erfindung gemäß kann man die zeitliche Verzögerung sicher erreichen, indem man beide Federn praktisch zugleich freigibt und die Bewegungsgeschwindigkeit des Drahtauslösers durch eine mit demselben verbundene Masse von großem Trägheitsmoment herabsetzt. Dies kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß eine mit dem Drahtauslöser verbundene Zahnstange mit einem Ritzel kämmt, mit dem eine Schwungmasse verbunden ist; je nach dem Trägheitsmoment dieser Masse bewegt sich der Drahtauslöser schneller oder langsamer und legt den Weg bis zum Auslösen des Verschlusses in kürzerer oder längerer Zeit zurück. Es werden deshalb zweckmäßig mehrere Schwungmassen mit verschiedenen Trägheitsmomenten zur Kuppelung mit dem Ritzel vorgesehen.
Damit die kinetische Energie der Schwungmasse beim Aufsitzen des Drahtauslösers im Verschluß nicht über den Drahtauslöser übertragen werden kann, wird der weiteren Erfindung gemäß die Schwungmasse vom Ritzel durch ein nur in einer Richtung wirkendes Gesperre mitgenommen.
In der Abbildung ist 1 der Auslöseknopf zum Betätigen des Blitzgerätes. An der Kante 2 desselben gleitet beim Hineindrücken des Knopfes in Pfeilrichtung der von der Feder 3 nach oben gezogene Schieber 4 zugleich mit dem druch Feder 5 nach oben gezogenen Schieber 6 ab, der nach rechts herausgezeichnet ist, in Wirklichkeit aber so hinter Schieber 4 liegt, daß seine Kante 7 mit der Kante 8 des Schiebers 4 in einer Ebene liegt und ebenfalls von der Kante 2 abgleitet.
Der Schieber 4 löst sofort nach seinem Hochschnellen den Blitz aus (beispielsweise eine Folien-Blitzlampe durch den Kontakt 9), der Schieber 6 dagegen ist als Zahnstange ausgebildet und wird durch die über das Ritzel 10 mit ihm verbundene Schwungmasse 11 verzögert. Der Drahtauslöser 12 legt dadurch je nach Größe der Schwungmasse den Weg bis zum Verschlußauslösen schneller oder langsamer zurück. Die Schwungmasse 11 wird von dem Ritzel 10 durch ein nicht dargestelltes, nur in einer Richtung wirkendes Gesperre (z.B. ein Sperrad oder eine um eine Welle herumgelegte Schraubenfeder) mitgenommen, über das die Schwungmasse nicht auf das Ritzel zurückwirken kann, wenn sie noch in Bewegung ist, das Ritzel aber schon stillsteht.
Claims (4)
1) Blitzgerät, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Auslöseknopf (1) der mit einer vorgespannten Feder (3) verbundene, den Blitz auslösende Schieber (4) und der mit einer anderen vorgespannten Feder (5) verbundene, den Drahtauslöser betätigende Schieber (6) zugleich ausgelöst werden und daß die Bewegungsgeschwindigkeit des letzteren durch eine mit ihm verbundene Masse von großem Trägheitsmoment herabgesetzt ist.
2) Blitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Drahtauslöser betätigende Schieber (6) über eine Verzahnung ein Ritzel (10) in Drehung versetzt, mit dem eine Schwungmasse (11) gekuppelt ist.
3) Blitzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schwungmassen (11) mit verschiedenen Trägheitsmomenten zur Kuppelung mit dem Ritzel (10) vorgesehen sind.
4) Blitzgerät nach Anspruch 2), dadurch gekennzeichnet, daß Ritzel und Schwungmasse durch ein nur in derjenigen Drehrichtung wirksames Gesperre verbunden sind, daß das Ritzel beim Auslösen des Drahtauslösers die Schwungmasse mitnimmt, die Schwungmasse aber nicht das beim Aufsitzen des Drahtauslösers im Verschluß stehenbleibende Ritzel.
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