DEL0016660MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. September 1953 Bekanntgemacht am 12. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Anordnung nach der Patentanmeldung L 12351
III/44a welches eine lösbare Verbindung für die
Trennstelle der Schlaufen, von Kordeluhrarmbändern betrifft. Bei dieser lösbaren Verbindung ist
eine Kordelschlaufenzwinge mit einer in ihrer einen Hälfte vorgesehenen Bohrung auf den längeren
Strang der Kordelschlaufe gelagert und ihre andere Hälfte als ein nach ihrer Unterseite offener, einwärts
gerichteter Haken gestaltet, welcher eine durch sein ganzes Maul quer zur Kordelstrangachse
verlaufende Nut aufweist, durch welche an den Enden der Kordelstränge vorgesehene Querscheiben
einführbar sind, wobei die eine, von der Mittelebene der Nut aus, dem kurzen. Kordelstrang
zugewandte Nuthälfte vor der axial in dieselbe eingeführten Endquerscheibe quer zur Mittelachse
sperrend ausgebildet, die andere Nuthälfte nahe der Maulöffnung derart verengt ist, daß die Endquerscheibe
des langen Kordelstranges nur unter Überwindung eines gewissen Widerstandes durch das
Hakenmaul geführt werden kann.
Gemäß der Erfindung besteht der Verschluß nunmehr in einer weiteren Ausbildung aus einem
Ring mit einer etwa ein Sechstel seines Umfangs betragenden Öffnung. Entlang seines Innenumfangs
verläuft eine Nut, und am einen Ende ist quer eine Sperrleiste angeordnet.
609 549/54
L 16660 HI/44 a
Der neue Verschluß zeichnet sich besonders ' durch seinen einfachen Aufbau aus. Er besteht aus
einem leicht in Massen herstellbaren Automatendrehteil. Außerdem ist die Handhabung des Ver-Schlusses
sehr einfach, da lediglich die Endscheibe des längen Kordelstranges von Hand in den Ring
ein- oder aus demselben herauszuführen ist. Dabei wird der Ring so angeordnet, daß seine Öffnung
auf dem Arm aufliegt, so1 daß auch dadurch den
ίο in ihm liegenden Teilen der Austritt verwehrt ist.
Durch diese Anordnung des Ringausschnittes tritt . derselbe auch in der Draufsicht auf das Kordeluhrarmband
nicht in Erscheinung.
In der Zeichnung ist eine beispielweise Ausführungsform
des Gegenstandes der Erfindung in drei Abbildungen dargestellt. Es zeigt ■ ■ ■
Abb. ι ein Kordeluhrarmband in Draufsicht,
Abb. 2 den Kordelschlaufenverschluß in Unteransicht und
Abb. 2 den Kordelschlaufenverschluß in Unteransicht und
Abb. 3 denselben im Querschnitt nach den
Schnittzeichen A-A der Abb. 2.
Das Kordeluhrarmband besteht in bekannter Weise aus zwei Kordelschlaufen 1, die an ihren Hinterenden
fest mit je einem durch eine Schnalle 3 verstellbar verbundenen Band 2 vernäht sind. Um
diese Kordelschlaufen 1 in die Öse einer Uhr einführen
zu können, sind sie in einen längeren Strang 6 und einen kürzeren Strang 7 getrennt.
Nach Einführen des Endes des längeren Stranges 6 in die Öse einer Armbanduhr wird dasselbe unter
Bildung der Schlaufe 1 zu dem Ende des kurzen Stranges 7 zurückgeführt und mit demselben \vie
bei der Anordnung nach dem Hauptpatent durch eine Zwinge verbunden.
Der Verschluß hat nunmehr die Form eines Ringes S mit einem etwa ein Sechstel des Umfanges
desselben betragenden Ausschnitt 31. Entlang des Innenumfanges des Ringes 5 verläuft eine Nut 32,
die durch seitliche, einwärts vorspringende Ränder 33> 34 eingefaßt ist. Nahe dem einen Ende des
Ringes 5 ist die Nut 32 mit einer zwischen die Seitenränder 33, 44 quer eingesetzten. Sperrleiste 35
versehen.
Beim Zusammensetzen des Ringes 5 mit der Kordelschlaufe 1 wird zunächst deren längerer
Strang 6 durch die Öffnung 31 des Ringes S in denselben eingeführt und in die eine Seite desselben
gelegt. Dann wird der kurze Kordelstrang 7 mit seiner Endscheibe 13 durch die Ringöffnung 31
und unter seitlichem Zusammendrücken des im Ring liegenden Teiles des langen Kordelstranges in
die Nut 32 und hinter die Sperrleiste 35 und den hinteren Rand 33 eingeführt. Dann wird nach
Durchführen des Endes des langen- Kordelstranges 6 durch die Öse der Armbanduhr dasselbe nach
Bildung der Schlaufe 1 ebenfalls mit seiner Endscheibe
13' durch die Ringöffnung 31 und. unter
seitlichem Zusammendrücken des im Ring liegenden Teiles des langen Kordelstranges in die Nut
und hinter die Sperrleiste und den vorderen Rand 34 eingeführt. Die dadurch herbeigeführte Verschlußlage
aller Teile zueinander wird gegen Austritt der Endscheiben 13, 13' aus dem Ausschnitt
31 des Ringes 5 einesteils durch den seitlichen
Druck auf die Endscheiben gesichert, welcher von 'dem nach seinem Zusammendrücken sich.wieder
elastisch ausd.ehnen.den, im Ring liegenden Teil des langen Kordelstranges ausgeübt wird. Anderenteils
wird der Austritt der Endscheiben auch durch die vor ihnen in der Nut 32 liegende, den Durchgang
verengende Querleiste 35 gesperrt. Da die seitlichen Ränder 33, 34 in Längsrichtung der
Kordelstränge 6, 7 vor deren Endscheiben 13, 13' fassen, sind dieselben auch gegen im Armband auftretenden
Zug in ihrem Zusammenhang mit dem Ring 5 gesichert. Zum Lösen des Verschlusses wird
das Ende des langen Kordelstranges 6 mit seiner Endscheibe 13' unter Überwindung des Widerstandes
des im Ring 5 liegenden Teiles des langen Kordelstranges 6 und der durch die Querleiste 35
gegebenen Durchgangsverengung durch den Ringausschnitt 31 nach außen geführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Lösbare Verbindung für die Trennstelle der Schlaufen von Kordeluhrarmbändern, welche aus einer einerseits den langen Kordelstrang und andererseits die Endscheiben beider Kordelstränge aufnehmenden und dieselben hinter einem verengten Durchgang und zwischen vor go sie fassenden Rändern oder Wänden sichernden Zwinge besteht, nach Patentanmeldung L 12351 HI/44 a, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwinge aus einem Ring (5) mit einer etwa ein Sechstel seines Umfanges1 betragenden Öffnung (31) besteht, wobei entlang seines Innenumfanges eine Nut (32) und vor dem einen. Ende eine quer liegende Sperrleiste (35) vorgesehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 549/54 T. 56
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