DEL0002194MA - Anlage zum Entladen von Kohle oder anderen Mineralien an Grubenschächten. - Google Patents
Anlage zum Entladen von Kohle oder anderen Mineralien an Grubenschächten.Info
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Description
felter Bertrmm I>odge und Seoffrey Araitage Oordeal
Otttwood bei Wakefield. Torteshlrea ßn^lmnä«
Anlege xjaa flrubenachächtcn*«um latlai.es von Eohle ©der anderen ϊΐΐΜτβϊϊβ^^**^*^^*""·
Die Srflpdung betrifft aeohaniseh wirkende Anlagen »um Sntlsö#»
τοπ Kohle oder anderen Mineralien an Ga-ubeasohächten und hat als Eauptgegenetandt Förderwagen, besonders solche
großer AbiBeBsungenl unter Aufwand geringster Arbeit eu entladen. Hierbei soll ferner die Anlage und Auariletung so billig
wie möglich gehalten werden. Auch aoll die SIohle den verschiedensten Flöeen entstammen und Mineralien der verschiedensten
Art aus eine» Orubensohaoht gefördert werden können und wahlweise auf versohledene Förderai 1$el, Putschen, Siehe
oder in ver sohl edene Speioherbunker entl&bar sein. Die Erfindung 1st Insbesondere auf Förderschachte anwendbar, in denen
awei Förderkörbe arbeiten,
öeeaä*5 der Erfindung umfasst die Anlage zur aeehanisehen Behandlung
von Hohlel Brs oder anderen Stoffen, wie sie in Brderwagen
mittels Förderkörben in einem Fördergerüst transportiert werden, die Kombination alt einem Paar von Förderkörben,
die is eine» einzigen Schacht arbeiten, einen Paar drehbarer Iiippert die so angeordnet sind, deS si« die von den Förderkörben
angebotenen bei ad enen "Tagen aufnehaen können, und kraftbetätigten Stößern, die glignet sind, einen leeren Wagen «us
einem der Kipper in einen Förderkorb au stoßen, während aie gleichzeitig einen beladenen Vagen aus diese» Förderkorb in
den anderen Kipper befördern, M# kipper sind hierbei seitlich au der Entladungerichtung der Förderkörbe bewegbar, ao-f
daß sie mit Jedeta förderkorb in Deokung gebracht und wahlweise entladen werden können.
la die ISrfindung klarer verständlich «WMeVa» wfJaartsMsy, jkegeb zu machen, sei auf die lmfrf »tfttgfctm- Zelehcungen
Besiag genonaen, in denen:
Fig.l eine eoheaatlsohe Darstellung der Anordnung einer mechanischen Kohle-Sehandlungeanlage in eine· fördergerüst,
bei der förderkörbe eines Sohaohtes alt swei Ffl »fl» ■VrtTfr «ti,
die für die Entladung bereit sind, in Helhe stehen,
Fig. 2 einen GruadriS der Fig.l und Fig-3 eine Stirnansioht der Fig«l,
Fig.4 eine der Fig.l ähnliehe Anordnung einer abgeändert ten Ausführungsfor« einer neohanisehen Behandlungeanlage für
die V©rwendung In @ia#» Fördergerüst, Pig.5 eisen Grmnirii der Fig·4 wad
Fige6 eine Stiramaeioht der Pig.4,
Fig. 1 ©ine sohematlsche AasiAt der Anordnung einer Anlage aur Anwendung auf aweietagige Förderkörbe, die von einem doppelten Grubensohaoht ggeführt werden,
Figs9 eine soheaatieohe Stlrnaneioht einer mechanischen
Fig.10 eine perspektivische Aneioht einer mechanischen Behandlungsanlage geffliß der Srfindung geigen.
Die hier folgende Besohrelhung der Srflndung eprloht von den Mitteln zur Behandlung von Kohle, jedoch sind diese in gleicher
lelee auf andere Mineralien anwendbar. Ferner ist bei der Beeohreibung des Arbeltererfahrens angenommen, dad ein
förderkorb sit einem oder mehreren vollen Wagen am Eopf des Sohaohtes anlangt, während der andere Korb mit einem oder
mehreren leeren Wagen die Sohaohtsohle erreicht.
Bei der allgemeinen Betrachtung der Zeiohnungen sei bemerkt, daS die gleichen Besugeaelohen für gleich« oder gleichwertige OegenstKnde angewandt wurden. So bete!ahnet A einen Gruben-Förderkorb , der entweder ein- oder sweietagig sein mag.
Jeder Schacht nimmt ein Paar solcher Förderkörb» auf, die Seite an Seite arbeiten und wechselweise den Kippern B einen
vollen Förderwagen C «weoks Entladung anbieten und andererseits einen leeren Wagen aufnehmen. Sie Förderwagen werden aus
den Kippern B mittels Stößern S ausgestoßen, die sie auf Sohle -^Ml· 1 In die Förderkörbe A hinein- oder aus diesen hinausbewegen. Die Kipper B sind auf mit Rädern versehenen Karren @te
JSchlitten f angeordnet, auf denen sie selbst längs Schienen ifquer inbesug auf die ■Sohienen 1 bewegt werden können, um den
Inhalt der Förderwagen auf Hutsohen 0, Förderbänder B, Siebe
oder wahlweise in Oeffnungen von Lagerbehälteem zu entlassen.
Zunächst seien besonders die Fig.1-6 betrachtet. Uort sind an j#den Snde des Förderkorbes A die fahrbaren Sohlitten F für
die drehbaren Kipper B angeordnet, während hinter den Sehlitten F in Richtung der Mittellinie des Förderkorbes an jedem
Ende ein kraftbetätigter Stößer 13 vorgesehen ist. In Flg.l und 2 ist ein StöSerpaar angewandt, das mit swei Förderkörben
ataffeiförmig zusammenwirkt, während gemäß Fig.4 und 5 vier Stößer Verwendung finden.
Venn ein einen vollen Förderwagen 0 enthaltender förderkorb
A das obere Sohaohtende erreloht, erwarten Ihn dort die Sohlltten F mit ihren Kippern B· Hierbei enthält der eine
Kipper einen leeren Wagen, während der andere Kipper leer let. Wenn der Förderkorb in der riohtigen Stellung zur Euhe
gekommen 1st, stößt der entsprechende Stößer D· den leeren Wagen aue de» einen der K-Ipper in den Förderkorb. wobei er
gleichseitig den foil«» Wagen aue diesem In den anderen Kipper treibtt Der Förderkorb aa oberen Sohaehtende enthält nun
einen leeren Wagen, und der nit elnea vollen Wagen belastete Förderkorb mm Grunde dee Sohaohtee kann dann heraufgesogen
werden, während der leere herabgesenkt wird.
Während der Bewegung der Förderkörbe ist Schacht wird der leere Eipper in die Stellung befördert, in der er den jetzt heraufkommenden vollen Wagen aufnehmen kann« wenn er die Sntladef Iii Ohe erreicht» Der andere Kipper, der den vollen Wagen aufgenommen hat, dreht sieh und entlädt die Kohle oder das sonstige Mineral· Die Förderwagen durchlaufen hierbei in der Anordnung nach Fig.l und 2 einen Weg in Blohtung des XThrseigeret
während dieeer Weg in der Anordnung gemäS den Fig·4 und 5 umkehrbar 1st·
•Wir
So Tr"*-*■kvIti "in , *»ft es möglich JLrfrtrt einen aus dem Förderkorb kommenden vollen Wagen an verschiedenen gcwiineohten Stellen aswleohen den beiden FÖrderkore-lütten entladen su können«
Sollten nehrere Snladungeatellen erforderlloh aeint eo kann An der Upper noch weiter seitwärts bewegt werden, bevor man ihn
entlädt. Xn Jedes Falle aber auB er alt des leeren Wagen nach dessen Entladung auf der Mittellinie dee ansteigenden Förderkorbes bleiben oder in diese bewegt werden.
Sobald ein einen anderen rollen Wagen enthaltender Korb an der Sntledefläehe anlangt, treibt ein stößer den leeren Wagen von seinen Kipper in den Förderkorb und damit den ▼ellen
Wagen in den anderen Kipper hinein, wo er sodann e.B. auf Rutschen entladen werden kann, während»die Förderkörbe in den
Sohaoht surUckbewegt werden. Saher e ec1 "W' bei Verwendung von nur swei Stößern 3@ deren jeder eine» Förderfc
korb A zugeordnet let, die vollen Wagen C dee einen Förderkorbee stete auf eine Hutsohe G oder dergl. auf ein und derselben Seite des Sehaohtee, und volle Wagen aus den anderen
Förderkorb auf Fördermittel an der entgegengeeetaten Seite dee Schaohtes entladen werden e Bei Gebrauch von vier
stößer« S anstelle der "besprochenen swei 1st demgegenüber die Stögllohkeit gegeben, die Yerkehrsriohtung der Wagen awlsehen
de α S1BrderkUrben und den beweglichen Kippern nötigenfalls umzukehren«
Sach der Entladung mag die Kohle oder das sonstige Mineral durch ein oder mehrere Förderbänder H wsiterbefördert werden.
So können Förderwagen, die verschiedene Arten Kohle oder
Mineral enthalten, la der feie« entladen werden, daß eil® Arten getrennt voneinander gehalten mad zu hestimnten Stellen
der Relnigunge- oder Behandlungeanlage befördert werden ISsaiaj die für die jeweilige MaterlaDclaaee gewünscht oder erforderlich sind.
flg.7 und 8 zeigen eine Anordnung einer neohanlsehen Behandlungeanlage unter Verwendung sweletagiger FBrderkörbe A, wobei auch Kipper B benutet werden, von denen der eine über dem
andern mit sugehörigen StOSem 3) angeordnet let. Die Kipperpaare B sind in einem einsigen mit BMdern versehenen Sehlitten y sueataaengefafit« Sie Anordnung lcann Iol mefientliehen derjenigen naoh Mg· 1 und
2
entsprechen, obwohl ^βΓο aueh gemäß den Mg·4 und 5 getroffen sein Jcann·
?ig.9 zeigt in größerem SiaSstab die Stirnansioht einer meon*- Risoh wirksamen Anlage der bisher besohriebenen Art· Per volle
einem der Förderkörbe entnommene Wagen O ist von einen Kipper B aufgenommen worden, der auf einen mit Rödern versehenen
Schlitten F angeordnet ist. Letsterer let auf den Sehienen Slrkt t
seitlich bewegbar. Sie Zahalte der förderwagen werden wahlweise In eine der Kutsohen O und dann s« B, über ein übliohea
Sieb J auf Förderbänder R entladen«
Sollte g »wünsch ^werflan, das Oewloht der Kohle oder der Mineralien zn i, eo mögen die Sehienen E$% «uf denen die Kipper-Schlitten laufen, so angeordnet sein, daß sie ale
tflegebrtteken wirken. Auf diese Weis« kann das Gswiaht der Kohle- oder S&neralladung genau festgestellt warnen, So kann die
Erfindung in der Weise wirken, ieS sie die Benutsung von Wagen beliebigen Leergewichtes geatattet, aufgrund der Tatsaohe,
isS beim Entladen dee Wsgeae der ihn tragende Schlitten alt seinem Sipper sieh auf denjenigen Seil der Sohienen befindet,
der dl« Taageplattforn bildet, ioäml der Oewiohtsuntersohied «wischen dem vollen faä den leeren Wagen stets festgestellt
werdee'n kann.
Bs können Vorkehrungen getroffen sein, ua die Kipper mit ihren Schlitten auf ihren Schienen oder auf Oleltbahnen seitwärts au bewegen, wenn sie bei der gelegentliehen Beförderung
von Meneohen oder großen OegenstSnden in Sohaeht hinderlich sein sollten, aodai? dann der Zugang zu den förderkörben frei
ist· Eine Verbreiterung der fahrebene und dealt der Sntlade- £läehe mag dann eine neue Nlveauebene für die förderkörbe bilden, wenn die ripper aus dem Wege
geriet sind.
Claims (4)
1. > Anlegt —τ fk**yt»mämto*mr+iil*mMmm+v <iTi Kohle, Erz oder
anderen Stoffen, die aiiials Förderkörben eines Fördergerüstes in Förderwagen «utege gebracht werden, gekennzeichnet
duroh die Kombination eines Paares Ton l^vdtrkerben, die in einem elnalgen Sehaeht arbeiten, ©Ines Paares drehbarer Kipper, die so angeordnet Slnif daff ale iie τοη den Förderkörben
angebotenen, beladenen Wagen aufnehmen können, und kraftbe^ tätigter Stöfler, die geeignet Bind, einen leeren Wagen aus
einem der Kipper in einen Förderkerb asu etoten. während sie gleichzeitig einen Geladenen Wagen aus diesem Förderkorb in
den anderen Kipper befördern, w-efeei auterdea die Kipper seitwärts zu der Sntladungsrlehtung der Pörderklhrbe "bewegbar sind
sodeß sie mit jedem förderkorb in Deckong gebracht und wahlweise entladen werden können©
2. «Jl Anlage naeh Anspruch I3 gekennzeichnet durch zwei Stösser,
deren einer seine Wirkung auf einen der Förderkörbe ausübt, während der andere auf den zweiten Förderkorb jedoch in
entgegengesetzter Richtung einwirkt.
Anlage nach Anepruoh 1, gekennzeichnet durch vier Stösser, τβη denen Je zwei auf jeden der FSrderkfirbe aus entgegen«
gesetzten "Richtungen einzuwirken vermögen»
4.V Anlage nach Anspruch 1 oder folgende, gekennzeichnet durch zweietagige Förderkörbe und Kipper, wobei die Anzahl
der zugehörigen Stößer entsprechend gewählt ist*
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