DEJ0008564MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. April 1954 Bekanntgemacht am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei bekannten Gashähnen mit drehbarem Küken wird das Küken in axialer Richtung' durch einen
vom Hahngriff durchdrungenen Körper festgehalten, der in die erweiterte Öffnung der Gehäusebohrung
eingeschraubt ist oder durch seitlich hereinragende Radialschrauben festgehalten wird.
Es ist daher sehr umständlich, wenn man diesen Körper lösen will, um das Ha'hnküken aus dem
Hahngehäuse herausnehmen zu können.
Es ist auch schon ein Gashahn vorgeschlagen worden, dessen drehbares Küken sich leicht einurid
ausbauen läßt. Dieses Küken weist einen einseitig eingesetzten Stift auf, der in eine Durch-.bruchsöffnung
des Hahngehäuses zur axialen Sicherung des Kükens hineinragt und mit einem einstellbaren
Anschlag für die Winkelstellung des Kükens zusammenarbeitet. Am Ende der Durchbruchsöffnung
ist in dem Hahngehäuse eine Längsnut vorhanden, in welche der Stift nach einem Zurückstellen
des Anschlags gebracht werden muß, wenn ao man das Küken ein- bzw. ausbauen will. Eine derartige
Lösung ist jedoch nur im Zusammenhang mit einem in ausgerückter Stellung feststellbaren
Anschlag möglich, wobei die Feststellmittel und der Anschlag an leicht zugänglicher Stelle angeordnet
sein müssen.
Die Erfindung betrifft eine dem Bekannten gegenüber wesentlich vereinfachte und leicht zu
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betätigende Axialsicherung, welche sich dadurch
auszeichnet, daß eine um das Hähngehäuse herumgreifende gabelförmige Feder mit ihren nach innen
' gerichteten Enden durch seitliche Bohrungen in der
Gehäusewand 'hindurchreicht und in eine Ausnehmung des zu sichernden Hahnteils eingreift. So
können die Federenden z. B. in eine ringförmige Ausdrehung des Hahnkükens selbst eingreifen. Sie
können aber auch in Radiallöcher eines das Hahnküken festhaltenden Rings eingreifen, welcher dadurch,
sowohl gegen Drehung als auch in axialer Richtung festgehalten wird. Eine solche Gabelfeder
kann durch Auseinanderspreizen ihrer Enden leicht gelöst werden. Sie kann aber auch leicht eingesetzt
werden, namentlich wenn man auf der Außenseite des Hahngehäuses eine Führungsnut anbringt,
welche die Federenden zu den ihnen zugeordneten seitlichen Ausnehmungen des Hahngehäuses hinführt.
ao Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es ist
Fig. ι ein Achsenschnitt durch ein Hahngehäuse, in welchem das Küken durch einen Ring festgehalten
wird,
Fig. 2 ein waagerechter Querschnitt nach Linie H-II der'Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht des Halterings.
Das Hahngehäuse 1 ist mit einem Anschlußstutzen 2 für das Gaszuleitungsrohr 3, einem Anschlußstutzen 4 für die Hauptbrennerleitung und einem Anschlußstutzen 5 für die Zündbrennerleitung versehen. In das Hahngehäuse 1 ist ein Hahnküken 6 eingesetzt, das mit einer Axialbohrung 7 und zwei Radialbohrungen 8 bzw. 9 für das zum Hauptbrenner bzw. zum Zündbrenner strömende Gas versehen ist. Am oberen Ende des Hahnkükens ist eine Mitnehmerhülse 10 angebracht, die mit zwei auf dem gleichen Durchmesser liegenden Längsschlitzen 11 versehen ist. In diese Längsschlitze greift ein radial angeordneter Kupplungsstift 12, der durch das untere Ende eines Rohres 13 quer hindurchgesteckt ist und dieses Rohr mit dem Hahnküken 6 auf Drehung fest verbindet, zugleich aber eine Axialverschiebung des Rohrs gegenüber dem Hahnküken gestattet, wobei der Kupplungsstift sich in den Längsschlitzen 11 der Mitnehmerhülse 10 axial verschiebt. Mit dem unteren Ende des Rohrs 13 ist eine Hülse 14 fest verbunden, welche als oberes Widerlager für eine Druckfeder 15 dient, die mit ihrem unteren Ende auf dem Hahnküken 6 abgestützt ist. Die Feder 15 ist daher bestrebt, das Hahnküken 6 nach unten in seinen Sitz im Hahngehäuse zu drücken und das Rohr 13 nach oben anzuheben. Das Anheben des Rohrs 13 wird nun dadurch begrenzt, daß die beiden äußeren Enden des Kupplungsstiftes 12 in Schlitze 16 eines Rings 17 greifen, welcher in dem Hahngehäuse 1 undrehbar und axial unverschiebbar festgehalten wird (Fig. 1). Die Schlitze 16 sind S-förmig abgewickelt (Fig. 3) und bilden dadurch Anschläge, welche die Stellung des Hahnkükens in der Schließstellung, in der Anzündstellung (wobei das Gas nur zum Zündbrenner gelangen kann) und in der Großstellung (wobei das Gas sowohl zum Zündbrenner als auch zum Hauptbrenner gelangen kann) begrenzen. Erforderlichenfalls könnte auch noch ein weiterer Schlitzteil für eine Kleinstellung vorgesehen sein. Der Ring 17 dient also zugleich als »Haltering« und als »Steuerkulisse« für das Gashahnküken 6.
Das Hahngehäuse 1 ist mit einem Anschlußstutzen 2 für das Gaszuleitungsrohr 3, einem Anschlußstutzen 4 für die Hauptbrennerleitung und einem Anschlußstutzen 5 für die Zündbrennerleitung versehen. In das Hahngehäuse 1 ist ein Hahnküken 6 eingesetzt, das mit einer Axialbohrung 7 und zwei Radialbohrungen 8 bzw. 9 für das zum Hauptbrenner bzw. zum Zündbrenner strömende Gas versehen ist. Am oberen Ende des Hahnkükens ist eine Mitnehmerhülse 10 angebracht, die mit zwei auf dem gleichen Durchmesser liegenden Längsschlitzen 11 versehen ist. In diese Längsschlitze greift ein radial angeordneter Kupplungsstift 12, der durch das untere Ende eines Rohres 13 quer hindurchgesteckt ist und dieses Rohr mit dem Hahnküken 6 auf Drehung fest verbindet, zugleich aber eine Axialverschiebung des Rohrs gegenüber dem Hahnküken gestattet, wobei der Kupplungsstift sich in den Längsschlitzen 11 der Mitnehmerhülse 10 axial verschiebt. Mit dem unteren Ende des Rohrs 13 ist eine Hülse 14 fest verbunden, welche als oberes Widerlager für eine Druckfeder 15 dient, die mit ihrem unteren Ende auf dem Hahnküken 6 abgestützt ist. Die Feder 15 ist daher bestrebt, das Hahnküken 6 nach unten in seinen Sitz im Hahngehäuse zu drücken und das Rohr 13 nach oben anzuheben. Das Anheben des Rohrs 13 wird nun dadurch begrenzt, daß die beiden äußeren Enden des Kupplungsstiftes 12 in Schlitze 16 eines Rings 17 greifen, welcher in dem Hahngehäuse 1 undrehbar und axial unverschiebbar festgehalten wird (Fig. 1). Die Schlitze 16 sind S-förmig abgewickelt (Fig. 3) und bilden dadurch Anschläge, welche die Stellung des Hahnkükens in der Schließstellung, in der Anzündstellung (wobei das Gas nur zum Zündbrenner gelangen kann) und in der Großstellung (wobei das Gas sowohl zum Zündbrenner als auch zum Hauptbrenner gelangen kann) begrenzen. Erforderlichenfalls könnte auch noch ein weiterer Schlitzteil für eine Kleinstellung vorgesehen sein. Der Ring 17 dient also zugleich als »Haltering« und als »Steuerkulisse« für das Gashahnküken 6.
Das Festhalten des Halterings 16 erfolgt nun erfindungsgemäß
durch eine vorzugsweise aus Federdraht bestehende Gabel 18, deren Mittelteil zu
einem Handgriff 24 ' gebogen ist, während ihre beiden Enden 19 radial nach innen gebogen sind.
Diese Gabelenden greifen durch seitliche Löcher 20 in der Wandung des Hahngehäuses 1 hindurch in
zwei Radialbohrungen21 des Halterings 17 (Fig. 2).
Um das Einführen der Gabelenden 19 in die ihnen
zugeordneten Löcher 20, 21 zu erleichtern, ist auf der Außenseite des Hahngehäuses 1 eine durch zwei
Ringwulste begrenzte Führungsnut 22 (Fig. 1) und an dem Haltering 17 eine Ringnut 23 (Fig. 2 und 3)
vorgesehen, welche beide auf die Löcher 20 bzw. 21 zuführen.
Beim Einsetzen der Gabelfeder 18 braucht man also1 nur die beiden Gabel enden 19 in die Führungsnut
22 am Hahngehäuse einzusetzen und die Gabelfeder in der Richtung gegen das Gehäuse zu verschieben.
Die Gabelenden 19 springen dann beim Erreichen der Löcher 20 sofort in die Führungsnut
23 des Halterings 17. Wenn man nun das als Griffstange dienende Rohr 13 dreht, dann springen die
Gabelenden 19 von selbst auch in die Rastlöcher "21
des sich drehenden Halterings 17 ein und verriegeln gs
diesen sowohl gegen Drehung als auch gegen axiale Verschiebung.
Bei Gashähnen, bei welchen der Haltering 17 fehlt, kann man die Enden 19 der Gabekfeder 18
unmittelbar in eine Ringnut am Hahnküken 6 eingreifen lassen. Gibt man dieser Ringnut nur eine
begrenzte Länge, so können ihre Enden zugleich
als Anschläge für die Schließ- und Offenstellung des Hahnkükens verwendet werden.
Claims (9)
1. Gashahn mit drehbarem Küken, dadurch gekennzeichnet, daß eine um das Hahngehäuse
außen herumgreifende, gabelförmig gebogene Feder (18) mit ihren radial nach innen, gebogenen
Enden (19) durch seitliche Bohrungen (20) in der Gehäusewandung (1) hindurchreicht
und in eine Ausnehmung des zu sichernden Hahnteils einspringt.
2. Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (19) der Gabelfeder
(18) in eine rillenförmige Ausdrehung des Hahnkükens (6) greifen.
3. Gashahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrehung am Hahnküken
in solcher Weise begrenzt ist, daß die Enden der Gabelfeder in der Schließ- und Offenstellung des Hahnkükens einen Anschlag
finden,
4. Gashahn nach Anspruch 1, wobei das Hahnküken durch einen in das Hahngehäuse
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eingesetzten Haltering in axialer Richtung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Enden (19) der Gabelfeder (18) in Radialbohrungen
(21) des Halterings (17) einspringen.
5. Gashahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (17) als
Steuerkulisse zur Begrenzung der Drehung des Hahnkükens (6) ausgebildet ist.
6. Gashahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahnküken (6) mit dem
Griff (13) durch einen radial angeordneten Kupplüngsstift (12) verbunden ist, welcher in
den Längsschlitzen (11) einer Mitnehmerhülse (10) am Hahnküken gegen Federdruck in Richtung
der Kükenachse verschiebbar ist und mit seinen äußeren Enden in Ausnehmungen (16)
des Halterings (17) greift, die mit Rasten für die Stellungen des Hähnkükens versehen sind.
7. Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelfeder (18) mit einem
Handgriff (24) versehen ist.
8. Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hahngehäuse (1) auf
seiner Außenseite mit einer zu den seitlichen Bohrungen (20) des Hähngehäuses führenden
Führungsnut (22) für die Enden' (19) der Gabelfeder (18) versehen ist.
9. Gashahn nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (17)
mit einer zu seinen Radialböhrungen (21) für die Enden (19) der Gabelfeder (18) hinführenden
Ringnut (23) versehen ist.
Angezogene Druckschriften: ■Deutsche Patentschrift Nr. 815 032.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Family
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