DEF0016756MA - - Google Patents

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DEF0016756MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. Februar 1955 Bekanntgemacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 63c GRUPPE INTERNAT. KLASSE B62d
F16756II/63c
Dante Giacosa, Turin^i^$|n^ ist als Erfinder genannt\yoTd,en
FIAT Societä per Azioni, Turin (Italien)
Die Erfindung betrifft einen Ersatzradhalter an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Lastkraftfahrzeugen, der ein erleichtertes Einlegen und Herausnehmen des Ersatzrades ermöglicht und der hierfür, einen am Fahrgestell schwenkbar gelagerten Rahmen zur Aufnahme des Ersatzrades aufweist, welcher sich beim Einlegen des Ersatzrades in Schräglage gegen den Boden aufstützt und sich bei Fahrbereitschaft des Kraftfahrzeuges in ange-, hobener Lage gegen das Fahrgestell anlegt und an diesem eingehängt gehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Halter zu schaffen, bei dem infolge der Gewichtsbzw. Schwerpunktverlagerung ein Abschwenken ohne jeden oder nur mit geringem Kraftaufwand erfolgen kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Halterrahmen in seiner Lagerung derart angeordnet ist, daß in der Fahrbereitschaftslage der Schwerpunkt der durch das Ersatzrad und den Rahmen gebildeten Einheit bezüglich der durch die Schwenkzapfen des Rahmens verlaufenden senkrechten Ebene nach innen auf die Fahrzeuglängsachse hin verlegt ist, so daß diese Einheit das Bestreben hat, sich selbsttätig gegen den Fahrzeugboden anzulegen.
609 736/250
F 16756II/63c
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird bei der Schwenkbewegung der Einheit Ersatzrad—Rahmen in ihre Fahrbereitschaftslage der Schwerpunkt dieser Einheit kurz vor Erreichen der endgültigen Fahrbereitschaftslage gegenüber der senkrechten durch die Schwenkzapfen verlaufenden Ebene nach innen auf die Fahrzeuglängsachse hin verlegt, so daß die Betätigung des Ersatzradhalters bereits in der Nähe der Fahrbereitschaftslage desselben wesentlich erleichtert ist. Die Schwenkzapfen des Halterrahmens können parallel zur Längsmittelebene des Fahrzeugs angeordnet sein.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen im Aufriß bzw. in Seitenansicht den erfindüngsgemäßen Halter.
An einem Fahrgestellrahmen T eines Kraftfahrzeugs sind symmetrisch auf beiden Fahrzeug-Seiten aus metallischen Profilstücken, bestehende Tragrahmen 1 befestigt, die auf ihrer Innenseite mit waagerechten und sich in Längsrichtung, er-; streckenden Zapfen 2 versehen sind, um welche je ein Rahmen 3, ebenfalls aus metallischen Profil-, stücken, schwenkbar ist; diese Profilstücke sind etwa am unteren Ende durch ein Querstück 4 jeweils miteinander verbunden. Jeder Schwenkrahmen 3 trägt an seinem äußeren , Ende einen Zapfen 9, der sich parallel zum Schwenkzapfen 2 erstreckt; am Zapfen 9 ist ein Hebel-10 arigelenkt, der seinerseits einen Zapfen 11 aufweist, um welchen ein Stift 12 verschwenkbar ist; dieser Stift kann an einem am Rand B des Fahrgestellrahmens angebrachten Haken 13 in beliebiger
Weise eingehängt werden. .
Zum Einlegen des Ersatzrades wird der Schwenkrahmen 3 in der mit. gestrichelten Linien 3a gezeigten'· Schrägstellung'auf dem Böderi aufgestützt, wobei der--Hebel 10 bei Auflage auf den Boden in eine waagerechte Stellung ioß kommt. Auf den Schwenkrahmen 3 wird in dieser Stellung das Ersatzrad aufgesetzt, ohne das es erforderlich ist, das Rad anzuheben. Mittels.des 'in die Stellung ιoa abgeschwenkten Hebels 10 kann'■ der
Schwenkrahmen 3 mit dem Ersatzrad R unter einem Kraftaufwand angehoben' werden," "der wesentlich geringer ist als das Gewicht des Rades. Wenn der Schwenkrahmen 3 während des Anhängens die Stellung 3& erreicht, kann der Stift 12, der jetzt die Stellung I26 erreicht hat, an dem am Fahrgestellrahmen vorgesehenen Haken 13 einge-' ... hängt werden. Wenn nun der Hebel 10 aus der Stellung b in Richtung des Pfeiles 14 verschwenkt wird, kommt der Schwenkrahmen 3 in seine mit voll ausgezogenen Linien gezeigte Endlage. In seiner End- oder Ruhelage befindet sich der Hebel 10 in der gleichen Ebene wie der Schwenkrahmen.^ für das Ersatzrad..Der Schwerpunkt des Rades liegt in bezug auf den Schwenkzapfen 2 zum Fahrzeug hin, so daß das Rad in seiner Stellung in Anlage am Fahrzeugboden verbleibt. Zum Herausnehmen, des Ersatzrades muß, nachdem der Hebel 10 in die Stellung io^ verschwenkt worden ist, ein geringer Druck nach unten ausgeübt werden, ...da der. Schwerpunkt-des Ersatzrades in bezug auf den ' Schwenkzapfen 2 immer noch jenseits der durch diesen Schwenkzapfen gehenden Lotrechten liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
  2. i.. Ersatzradhalter . an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Lästkraftfahrzeugen, der ein erleichtertes Einlegen'und Herausnehmen des Ersatzrades ermöglicht und der hierfür einen am Fahrgestell schwenkbar gelagerten Rahmen zur Aufnahme des Ersatzrades aufweist, welcher sich beim Einlegen des Ersatzrades in Schräglage ; gegen den -Boden.'aufstützt und sich bei Fahrbereitschaft des Kraftfahrzeuges in angehobener Lage gegen das Fahrgestell anlegt und an diesem eingehängt gehalten wird, gekennzeichnet durch eine Anordnung des Halterrahmens (3) in seiner Lagerung, derart, daß in der Fahrbereitschaftslage der Schwerpunkt der durch "das Ersatzrad (R) und den Rahmen (3) gebildeten Einheit bezüglich der durch die Schwenkzapfen (2) des Rahmens (3) verlaufenden senkrechten Ebene nach innen auf die Fahrzeuglängsachse hin verlegt ist, so daß 90 ,. diese Einheit (i?, 3} das Bestreben hat, sich .selbsttätig gegen deii Fahrzeugboden anzulegen, - 2. Ersatzradhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. bei. der .Schwenkbewegung •der Einheit Ersatzrad,-—Rahmen (R, 3) in ihre Fahrbereitscnaftsläge 'der Schwerpunkt dieser Einheit kurz vor Erreichen der endgültigen Fahrbereitschaftslage gegenüber der senkrechten,; durch die Schwenkzapfen (2) verlaufenden Ebene nach innen auf, die. Fahrzeuglängsachse ■ hin verlegt : wird, so daß ■ die Betätigung des Ersatzradhalters bereits ,in .,der Nähe der Fahrbereitschaftsläge " desselben wesentlich erleichtert ist.
  3. 3. Ersatzradhalter nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen (2) des Halterrahmens (3) parallel zur Längsmittelebene des Fahrzeugs'.angeordnet sind:
    : In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 824 144; '
    schweizerische Patentschrift Nr. 273 284;
    französische Patentschrift Nr. 620 820;
    USA.-Pateritschfift Nr. 1 813 094.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 736/250 12. 56

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