DEF0014744MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. Mai 1954 Bekanntgemacht am 13. Oktober 1955
Im Patent 846 968 ist ein Zeichengerät, wie z. B'. ein Lineal, Kurvenlineal, Zeichenwinkel, Maßstab
od. dgl., beschrieben, dessen Breitflädhen eine derartige Oberflächengestaltung aufweisen, daß
sie nur an den Ziehkanten oder diesen benachbarten, vorzugsweise parallelen Linien die Zeichenebene
berühren. Der Vorteil dieses Zeichengerätes besteht darin, daß die Auflagefläche, mit der das
Zeichengerät die Zeichenfläche berührt, sehr klein ist, so daß ein Verwischen einer Bleistiftzeichnung
praktisch vollständig verhindert wird. Auch wird dadurch ein Verbiegen des Zeichengerätes und eine
Beschädigung der Zeichenfläche durch Eindrückungen verhindert.
Wird dieses Zeichengerät nun als Maßstab ausgebildet,
so befindet sich die Teilung des Maßstabes in einem verhältnismäßig großen Abstand
von der Zeichenfläche, wodurch ein genaues Messen erschwert wird. Es wäre zwar möglich, die Meßleiste,
die den Maßstab trägt, geneigt anzuordnen, um so die Teilung der Zeichenebene näher zu bringen.
Diese Anordnung wäre jedoch nur auf einer Seite des Maßstabes möglich.
Ein derartiges Lineal hat auch den Nachteil, daß es nur in der Gebrauchsstellung eine geringe
Berührungsfläche mit der Zeichenunterlage besitzt, während es beispielsweise möglich ist, daß ein derartiges
Zeichengerät versehentlich auch mit seiner Oberseite auf die Unterlage gelegt wird, so daß
in diesem Fall die Zeichnung durch das Zeichengerät verwischt wird. Außerdem ist ein derartiges
Lineal unhandlich, und es ist erforderlich, zur
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leichteren Handhabung einen Knopf oder eine
(irifl leiste an dom Zeichengerät anzuordnen.
I )io Krfmdung beseitigt nun diese Nachteile dadurch,
dall j Vf' .τ I! re it fläche des Zeichengerätes
bzw. ik-ii Maßstabes je eine Ziehkante zugeordnet
ist und an jeder Ziehkante· eine gegen die Kbene der Breitlläehe geneigte .Meßleiste angeordnet ist
und die der Ziehkante abgewandte Kante der Mollleiste über die Kbene der I !leitflächen herausragt.
Kin derartiges Zeichengerät nach der Erfindung zeigt im Querschnitt bzw. an der Stirnfläche
eine ungefähr Z-förniige Gestalt. Der Diagonalbalkcn
wird daliei vom Gerätekörper gebildet, der von beiden Breitflächen begrenzt ist, während
der obere und unter.· Querbalken die MeIlleiste
darstellen. Der Winkel zwischen einem
Querbalken und dem i )iagonalbalken, d. h., der
Winkel der Neigung der Meilleiste gegen die Breitlläehe beträgt etwa 30", während sich die Tiefe
der Breitfläehcn zu derjenigen der Meßleiste ungefähr wie 3 : 1 verhält. Ein derartiges Zeichengerät
liegt nun einerseits im llereich der Ziehkante auf der Unterlage auf, während die andere Aufliegekante
von der der anderen Ziehkante abgewandten Kante der anderen Meßleiste gebildet wird. Die an sich parallelen Breitflächen des Zeichengeräte*
sind in der Gebrauchsstellung um einen geringen Bet rag gegen die Zeichenunterlage geneigt.
Das Zeichengerät nach der Erlmdung hat den Vorteil, dall es, gleich in welcher Lage es auf
der Unterlage aufliegt, die Unterlage immer nur mit zwei Linien berührt. I )ie einfache Handhabung
dieses Zeichengeräte* ergibt sich daraus, dall die eine der Ziehkante abgewaudte Kante der oberen
Breitlläche die Auflagekante um die Breite der unteren Meßloiste überragt, so dall das Zeichengerät
durch Druck auf diese Kante leicht schräg gestellt und erfaßt werden kann. Dadurch erübrigt
sich auch ein Knopf oder eine Griffleiste, und das Zeichengerät kann zu beiden Seiten gleichartig
verwendet werden. Ks können daher z. H. auch beide Breitflächeii für die Unterbringung von
Kormelzusanunenstelhmgen, Tabellen od. dgl. verwendet werden. Diese beiden Breitllächen liegen
immer hohl, so dall die Beschriftung nicht beschmutzt und dadurch unleserlich wird.
l'',s ist vorteilhaft, wenn die Meßleiste auf dem Körper des Zeicliengerätes aufgesetzt und mit diesem
durch Kleben verbunden ist. Die Meßleiste kann natürlich auch angeschraubt oder in anderer
Weise befestigt sein. Jede Meßleiste bildet dabei mit ihren den Ziehkanten abgewandten Kanten
eine Aufliegekante des Gerätes. Es ist dabei möglich, dem Gerätekörper im Querschnitt die einfache
Komi eines I'arallelogrammes zu geben.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist an der Ziehkante unter der Meßleiste eine Hohlkehle
derart angeordnet, dall die Aufliegekante des Zeichengerätes im Bereich der Ziehkante gegenüber
dieser zurückversetzt ist. Dadurch liegt die Ziehkante selbst nicht direkt auf der Unterlage auf,
was z. B. l>eim Ausziehen einer Zeichnung mit Tusche von Vorteil ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführuiigsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Eig. ι die perspektivische Darstellung eines Zeichengerätes nach der Erfindung und
Eig. 2 eine andere Ausführungsform.
Im Querschnitt bzw. an der Stirnfläche besitzt das Zeichengerät eine Z-förmige Gestalt, die durch
die Meßleiste 1 und 2 und durch den Mittelteil 3 gebildet wird. Der Mittelteil 3 wird einerseits
durch die Breitfläche 4 und andererseits durch die andere nicht sichtbare Breit fluche begrenzt. Der
Breitfläche 4 ist die Meßleiste ι und der anderen Breitfläche die Meßleiste 2 zugeordnet. Bei der
Verwendung der Meßleiste 1 liegt das Zeichengerät im Bereich der Ziehkante 5 und an der
Kante 6 der Meßleiste 2 auf. Bei der Verwendung der anderen Seite dienen die Kante 7 und die Ziehkante
8 als Auflagekante.
In der Eig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel mit aufgesetzten Meßleisten dargestellt. Die Meßleisten
ι und 2 sind dabei an den Flächen 9 und mit dem Körper 3 verbunden. In diesem Fall
besitzt der Körper des Zeichengerätes im Querschnitt etwa die Gestalt eines 1'arallelogrammes,
das durch die Flächeng und 10, die Breitfläche 4
und die dazu parallel nicht sichtbare Breitfläche gebildet ist. Im Bereich der Ziehkanten 5 und 8 g0
sind Hohlkehlen 11 und 12 augeordnet, so daß die
Auflagekanten 13 und 14 im Bereich der Ziehkanten gegenül)er diesen zurückversetzt sind.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:Zeichengerät, insbesondereMaßstab,dessen Breitflächen nur an den Ziehkanten oder an zu diesen benachbarten parallelen Linien auf der Zeichenebene aufliegen, nach Patent 846 968, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Breitfläche je eine Ziehkante (5, 8) zugeordnet ist und an jeder Ziehkante (5, 8) eine gegen die Ebene der Breitfläche geneigte A'lcßleiste (1,2) angeordnet ist und die der Ziehkante (5, 8) abgewandte Kante (6, 7) der Mcflleiste (1, 2) ü1>er die El)CHC der BreitlläcJhc hinausragt.
- 2. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßleistc (τ, 2) auf das Zeichengerät aufgesetzt ist und durch Kleben od. dgl. mit diesem verbunden ist.
- 3. Zeichengerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ziehkante (5, 8) unter der Meßleiste (1, 2) eine Hohlkehle (11,12) derart angeordnet ist, daß die Aufliegekante (13, 14) des Zeichengerätes im Bereich der Ziehkanten (5,8) gegenüber diesen zurückversetzt ist.
- 4. Zeichengerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Breitfläche zwischen den beiden Aufliegekanten Formel-Zusammenstellungen, Tabellen od. dgl. angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 568/287 10.55
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