DEF0011615MA - - Google Patents

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DEF0011615MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. April 1953 Bekanntgemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Schalungszwinge, bestehend aus einer an einem Ende zu einem Klemmschenkel als feste Anlage umgebogenen Schiene und einem auf ihr verschieb- und feststellbaren Fuß mit einem mittels Exzenter spannbaren Kipphebel.
Eine bekannte Zwinge dieser Art zeichnet sich dadurch aus, daß auf der Schiene eine Schlaufe verschiebbar angeordnet ist, welche unter Wirkung eines Exzenters durch Verkanten auf dieser festgestellt wird. Eine an der Schlaufe gelenkig angeordnete Klemmbacke wird gleichzeitig bei Drehen des Exzenters gegen die Schalung gepreßt. Eine Sicherung gegen ungewolltes Lösen, sei es des Exzenters und damit der gelenkig angeordneten Klemmbacke, sei es der Schlaufe, besitzt diese Zwinge nicht, was bei der Verwendung von Rüttlern beim Einbringen von Beton besonders wichtig ist.
Eine andere bekannte Schalungszwinge ist dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Spannschiene ein diese wenigstens teilweise umfassender Schlitten angebracht ist, gegen den sich ein zweiter, mit einem Spannhebel und einem Exzenterkopf
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F 11615 V/37e
versehener Schlitten, mittels des Exzenters abstützt.
Die aus einem U-Eisen bestehende Schiene ist mit
... . einer .Zahnung versehen, in die eine am zweiten Schlitten beweglich angeordnete Klinke eingreift
'■5 - und den Schlitten in der gewünschten Stellung fest-
'''■ hält. ' ' " "'^" ■' ■■■■' - ·" ""·■
Diese bekannte Schalungszwinge weist den Nachteil auf, daß zu ihrer Betätigung mehrere Handgriffe erforderlich sind und daß sie einen verhältnismäßig vielgliederigen Aufbau zeigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine Schalungszwinge zu schaffen, die es ermöglicht, mit einem einzigen Bedienungsgriff den. Fuß auf der Schiene gegen jede Erschütterung absolut unverrückbar festzustellen und zugleich den am' Fuß:, angebrachten. Kipphebel, gegen die Schalung zu pressen'.
Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß zwischen den Schenkeln des die Schiene U-förmig umfassenden Fußes ein auf die Schiene mittels des im Fuß drehbar gelagerten und durch einen Handgriff zu betätigenden Exzenters- wirkendes Druckstück geführt ist und daß der an dem freien Ende des den Fuß überragenden Drück-' Stückes angeordnete Kipphebel eine an sich be-"■■" kannte Sicherung' gegen selbsttätiges .Lösen und einen über seine Drehachse hinaus sich etwa in entgegengesetzter Richtung erstreckenden Ansatz aufweist, an dem ein auf der Achse des Exzenters sitzender Nocken angreift, der den Kipphebel gegen die Schalung preßt.
"" Zweckmäßig besteht die Sicherung gegen selbsttätiges Lösen des Kipphebels in bekannter Weise aus einer Sperrklinke und einem Sperrad, das auf derselben Achse wie der Exzenter, jedoch auf der dem Nocken gegenüberliegenden Seite des Fußes angebracht ist. Die Schiene und der Fuß weisen je eine sich entsprechende Zahnung auf, die bei Einwirkung des Druckstückes durch Betätigen des Exzenters Fuß und Schiene miteinander verriegelt.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Querschnitt durch die Schalung eines· Betonbalkens mit der Vorrichtung in Seitenansicht in Arbeitsstellung,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1. In Fig. ι ist ein Betonbalken 1 von einer Schalung 2 umgeben. Sie besteht in üblicher Weise aus Brettern, die durch Kanthölzer 3 versteift sind. Eine Schiene 6 trägt ein auf ihr verschiebbares Spannelement und bildet mit ihrem umgebogenen ' Klemmschenkel 5 eine feste Anlage für die ;; ■ Schalungsbretter. Das Spannelement weist einen Fuß 7 auf, welcher ' U-förmig die Schiene 6 umschließt, wobei die beiden U-Schenkel nach oben über die Schiene· 6 vorragen. Zwischen diesen beiden U-Schenkeln liegend ist ein Druckstück 8 vorgesehen, welches mit seiner unteren Kante 9 auf der Schiene6 ruht. Am entgegengesetzten Ende dieses Druckstüekes 8 ist bei 10 ein Kipphebel 22 drehbar, gelagert.' Ein Exzenter 12^ ist in den U-Schenkeln des Fußes 7 so gelagert,, daß sich das Druckstück-87 beim.'Drehen "des-Exzenters.ji'S auf- -:- und ab bewegt. Die nach außen weisende Kante der "S5 Schiene6 kann mit einer Zahnung 13 versehen sein, wobei der Fuß 7 eine entsprechende:. Gegenzahnung 14 aufweist. Wenn der Exzenter 12.gedreht wird, drückt die untere Kante 9 des; Drückstückes 8 auf die Schiene 6 und hebt den Fuß 7 an, so daß die Zahnungen 13, 14 der, .Teile 6., und 7. ineinandergreifen. Bei umgekehrter Betätigung wird die Verzahnung gelöst. Zur Betätigung des Exzenters 12 ist auf einer Seite des verlängerten Exzenterlagerzapfens ein Handhebel 15 fest mit .diesem verbunden. Auf der gleichen Seite des Exzenterlagerzapfens ist zentrisch ein Sperrad 16 und auf der : gegenüberliegenden-. Seite ein ,-Nocken 17 fest angebraoht.',Eine Sp.errklinke,i.8 is"t über dem Sperrrad 16 "auf- eine'm'S tif ti 9 drehbar gelagert. Der Stift 19 ist im einen Schenkel des Fußes 7 befestigt. Beim Betätigen des Exzenters 12 mittels des .Handhebels; 15 wird der Nocken 17 gedreht und drückt gegen den Ansatz 21 des Kipphebels 22, -wodurch auch'letzterer'funi'den"Lagerpunkt 10 geschwenkt wird. Hierbei nähert sich der Kipphebel 22 dein festen Schenkel 5 der Schiene 6, wodurch ein Zusammenklemmen der Schalung 2 bewirkt
wird. ■■ -■>■■■■·-· — -v ■.■.-■■..·.,■. ...., ;..,.......„..„.
Im einzelnen ist der Spannvorgang folgender: Der feste. Schenkel 5 der Schiene 6 wird gegen die Schalung gelegt, dann ■ wird der Fuß 7 mit dem Spannelement auf der Schiene 6 so weit gegen die Schalung 2 geschoben, daß der Kipphebel 22 an der Schalung 2 zur Anlage kommt. Hierbei ist darauf- 95,-zu achten, daß die Spannvorrichtung völlig gelöst ist. Wird-nun der Handhebel 15 im Uhrzeigersinn bewegt, so drückt der Exzenter 12 das Druckstück 8 mit seiner unteren Kante; 9 gegen die Schiene 6 und zieht den Fuß 7 mit seiner Zahnung 14 in die Zahnung 13 der Schiene 6, wodurch der Fuß 7 mit der Schiene 6 fest verriegelt wird, Bei weiterem Drehen des Handhebels 15 in gleicher Richtung drückt der Nocken 17 gegen den Ansatz 21, wodurch der Kipphebel 22 im Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 10 geschwenkt wird und die Schalung 2 zusammenklemmt. Zur Verhinderung eines selbständigen Lösens der Spannvorrichtung ist einseitig auf dem Lagerzapfen des. Exzenters 12 ein Sperrad 16 zentrisch angebracht, in welches die Sperrklinke 18 eingreift.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auch . für andere Zwecke anwendbar, z. B. für Tischlereiarbeiten od. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: , _ :: :
    i. Schalungszwinge, bestehend aus einer an einem Ende zu einem ■ Klemmschenkel als feste Anlage umgebogenen Schiene, und einem,auf ihr verschieb- und feststellbaren Fuß mit einem ' mittels Exzenter spannbaren Kipphebel, dadurch .gekennzeichnet, daß zwischen den ■ ■ Schenkeln· des·'die Schiene (6) U-förmig umfassenden Fußes (7) ein auf die Schiene mittels .'. des im Fuß drehbar gelagerten und durch einen Handgriff (15) zu; betätigenden Exzenters (12)
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    F 11615 V/37e
    wirkendes Druckstück (8) geführt ist und daß der an dem freien Ende des den Fuß überragenden Druckstückes angeordnete Kipphebel (22) eine an sich bekannte Sicherung gegen ,selbsttätiges Lösen und einen über seine Drehachse (10) hinaus sich etwa in entgegengesetzter Richtung erstreckenden Ansatz (21) aufweist, an dem ein auf der Achse des Exzenters (12) sitzender Nocken (17) angreift, der den Kipphebel gegen die Schalung (2) preßt.
  2. 2. Schalungszwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung gegen selbsttätiges Lösen des Kipp'hebels in bekannter Weise aus einer Sperrklinke (18) und einem Sperrad (16) besteht, das auf derselben Achse wie der Exzenter (12), jedoch auf der dem Nocken (17) gegenüberliegenden Seite des Fußes (7) angebracht ist.
  3. 3. Schalungszwinge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (6) und der Fuß (7) je eine sich entsprechende Zahnung (13, 14) aufweisen, die bei Einwirkung des Druckstückes (8) durch Betätigen des Exzenters Fuß und Schiene miteinander verriegelt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschriften Nr. 136 591, 340.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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