DEF0001665MA - Abblendlampe - Google Patents

Abblendlampe

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DEF0001665MA
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DE
Germany
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light
headlight
lamp
cap
low beam
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Günther Dr. Fischer
Original Assignee
Dr. Günther Fischer, Limburg/Lahn
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Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Scheinwerferlampe, wie sie z.B. in Kraftfahrzeugen Verwendung findet, bei der ein Leuchtkörper mit Hilfe eines Abblendschirmes derart abgeblendet werden kann, dass keine aufwärtsgehenden Lichtstrahlen aus dem Scheinwerfer austreten.
Es ist bekannt, dass die zur Zeit üblichen Abblendlampen erhebliche Mängel aufweisen. Die Abblendung ist aus verschiedenen Gründen häufig nicht ausreichend. Einmal wird noch eine ganz erhebliche Lichtmenge aus dem Scheinwerfer nach oben ausgesandt und fällt in die Augen eines entgegenkommenden Fahrers. Zum anderen sind die Scheinwerfer vielfach nicht in der richtigen Neigung eingestellt, sodass die Augen des entgegenkommenden Fahrers in das unabgeblendete Licht kommen. Selbst bei richtiger Einstellung der Scheinwerfer ist dieser Übelstand unvermeidlich bei Begegnungen zweier Fahrzeuge auf nicht ebenen Landstrassen.
Bei einer Lampe gemäss vorliegender Erfindung werden diese Mängel ganz erheblich herabgesetzt. Figur 1 zeigt eine Zweifaden-Scheinwerferlampe für Kraftfahrzeuge in der üblichen Ausführung. Sämtliche Zeichnungen und Bezeichnungen beziehen sich auf eine Beobachtungsvorrichtung vom Fahrer aus nach vorne, in Fahrtrichtung.
Es bedeutet: Die Abblendkappe in der bekannten Herstellungsart, 2 einen senkrecht stehenden Schirm, der das sonst direkt ohne Reflexion am Scheinwerfer austretende Licht absorbiert oder reflektiert, 3 den Nebenleuchtkörper, der das abgeblendete Nahlicht erzeugt, 4 die Stromzuführungsdrähte, die die Leuchtkörper tragen, 5 den Hauptleuchtkörper, der unabgeblendetes Fernlicht erzeugt, 6 den Sockel der Lampe.
Figur 2 zeigt zwei Schnitte der bekannten Abblendkappe und des Abblendleuchtkörpers und zwar im Teil a einen Schnitt in der in Figur 1 angegebenen Richtung AA (Leuchtkörper von der Seite gesehen), im Teil b einen Schnitt in der in Figur 1 angegebenen Richtung BB. Dabei sind dieselben Bezeichnungen wie zu Figur 1 gewählt. Bei den bekannten Abblendlampen liegt ein Teil der Wendel stets ausserhalb einer durch die Kappenränder gelegten Ebene. Der Schnitt dieser Ebene ist im Teil b in der Zeichnung gestrichelt gezeichnet.
Figur 3 a und b zeigen in denselben Ansichten wie Figur 2 eine Kappe gemäß Erfindung.
1 bedeutet wieder die Abblendkappe, die aber erfindungsgemäß nicht in der Höhe der Wendel abschließt, sondern wenigstens auf einer Seite in einem Stück 7 über die Wendel herausgezogen ist, sodass wagrecht vom Leuchtkörper ausgehender Lichtstrahl ( auf der - vom Fahrer aus gesehen - rechten Seite ) gegen die Abblendkappe trifft und nicht wie bei der bekannten Lampe, gegen die Scheinwerferwand. 3 bedeutet den Leuchtkörper, der in bekannter Weise hergestellt ist. Der Leuchtkörper liegt also unterhalb einer durch die Ränder der Abblendkappe gelegten Ebene, deren Schnitt im Teil b der Zeichnung gestrichelt gezeichnet.
Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch eine Abblendkappe gemäß der Erfindung, sowie durch einen dazugehörigen Scheinwerfer im Schnitt senkrecht zur Schweinwerferachse.
1 bedeutet wieder das Abblendblech, das erfindungsgemäß wenigstens auf einer Seite den Ansatz 7 trägt. Derselbe verhindert den Austritt der Lichtstrahlen auf die rechte Scheinwerferwand 8.
Ein eingezeichneter Lichtstrahl 9, der vom Leuchtkörper 3 ausgeht, wird an dem Ansatz 7 reflektiert und trifft die linke Scheinwerferwand 8, von dort wird er auf die rechte Seite der Fahrbahn geworfen. Der Lichtstrahl 9 würde bei einer Lampe der bekannten Ausführung ohne den Ansatz 7 auf der rechten Seite des Scheinwerfers reflektiert und auf die linke Hälfte der Fahrbahn fallen.
Eine Abblendlampe gemäß Figur 4 würde demnach in einem Scheinwerfer ohne Riffelscheibe bei abgeblendetem Licht nur die rechte Fahrbahn beleuchten und auch hier nur ein horizontal und schräg nach unten laufendes Licht aussenden, da ja alle nach oben austretenden Strahlen durch den unteren Teil 1 der Abblendkappe abgefangen werden. Versuche haben ergeben, dass bei der Verwendung eines Scheinwerfers ohne Riffelscheibe tatsächlich die linke Fahrbahn ebenso unbeleuchtet ist, wie der Raum oberhalb des Scheinwerfers. Die rechte Fahrbahn ist durch das an der Fläche 7 zusätzlich reflektierte Licht umso heller beleuchtet.
Sämtliche Fahrzeuge fahren jedoch mit der gesetzlich vorgeschriebenen Riffelscheibe. Dies bedeutet eine erhebliche Streuung der Lichtstrahlen in horizontaler Richtung, wodurch die linke Fahrbahnhälfte ebenfalls mit beleuchtet ist. Die Beleuchtung ist jedoch erheblich schwächer als die der rechten Hälfte. Es hat sich bei Versuchen gezeigt, dass im allgemeinen bei der Verwendung einer Abblendkappe gemäß der Erfindung die rechte Fahrbahnhälfte doppelt so stark wie die linke beleuchtet ist. Eine Lampe gemäß der Erfindung ruft deshalb bei dem vorschriftsmässig auf der linken Seite der Fahrbahn entgegenkommenden Fahrer eine erheblich geringere Blendung hervor, als dies bei einer Lampe der bekannten Ausführung der Fall ist. Die linke Hälfte der Fahrbahn ist jedoch immer noch stark genug beleuchtet. Mann kann das Abblendblech 7 der Figuren 3 und 4 in den verschiedensten Ausführungen gestalten um die Abblendwirkung wunschgemäss abzuändern. Die Abblendung der linken Strassenhälfte wird z.B. noch verstärkt, wenn man das Abblendblech 7 noch höher zieht und oben abbiegt, sodass die Kante desselben etwa senkrecht über dem Leuchtkörper liegt, wie in Figur 5 dargestellt. Die Bezeichnungen entsprechen den früheren Figuren.
Man kann, wie Figur 6 in perspektivischer Ansicht zeigt, die Abblendkappe auch auf der ganzen Umrandung über den Leuchtkörper vorstehen lassen. 1 bedeutet wieder den Teil der Kappe, der der üblichen Ausführung entspricht, 7 die auf der rechten Seite angebrachten Abschirmung und 10 eine Abschirmung auf dem restlichen Kappenrand. Man vermeidet hierbei, dass die an der Kolbenwand reflektierenden Strahlen in Richtung des Sockels, also in die Gegend des Schein- werfer Brennpunktes geworfen werden. Diese an der Glaswand reflektierten Strahlen fallen bei der bekannten Lampe auch in den verdunkelten Teil des abgeblendeten Scheinwerfers und erzeugen eine Blendwirkung. Versuche haben ergeben, dass bei einer Abblendkappe gemäß Figur 6 das nach oben aus dem abgeblendeten Scheinwerfer austretende Licht, das die Blendung hervorruft, ganz erheblich gegenüber den bekannten Lampen verringert wird.

Claims (2)

1.) Abblendlampe mit einem Leuchtkörper für abgeblendetes Nahlicht, bei der in bekannter Weise die nach unten gehenden Lichtstrahlen durch eine Kappe vom unteren Teil des Scheinwerfers abgeschirmt werden, gekennzeichnet dadurch, dass diese Kappe an den Seiten wenigstens zum Teil Fortsätze aufweist, die einen Teil des nach oben in den Scheinwerfer gehenden Lichtes abschirmen.
2.) Abblendlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Abblendblech auf der - vom Fahrer aus gesehen - rechten Seite hochgezogen und gewölbt ist, sodass der Rand des Abblendbleches etwa senkrecht über dem Leuchtkörper liegt.

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