DEF0000607MA - Handgriff für schlagende Werkzeuge, insbesondere für Drucklufthämmer, mit Rückstoßdämpfung - Google Patents

Handgriff für schlagende Werkzeuge, insbesondere für Drucklufthämmer, mit Rückstoßdämpfung

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Publication number
DEF0000607MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pusher
handle
striking tools
air hammers
recoil damping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Keßler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frankfurter Maschinenbau AG
Original Assignee
Frankfurter Maschinenbau AG
Publication date

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Description

Frankfurter Maschinenbau Aktisngeaellschaft vorm« Pokorny & Wittekind Frankfurt a. M4, - West IjJ
Beim Arbeiten mit schlagenden oder stoßenden fterkseugen, wie beispielsweise Drucklufthämmern o.äer d^gl«, Brachen sich "bekanntlich die dabei auftretenden starken Rückstöße insofern sehr ungünstig und. nachteilig bemerkbar, als sie schon naoh kursier Arbeitszeit bei d.er Bedienungsperson zu erheblichen Schmers- und Ermüdungserscheinungen führen, die nicht selten im Laufe der Zeit sogar gesundheitliche Schäden zur Folge haben* Man hat deshalb außer dem Einbau von besonderen Eückstoßdämpfeinrichtungen - auch bereits den Handgriff aiit Gummi umkleidet, um dadurch die Eückschläge des Hammers nach Möglichkeit aufzufangen und die Beeinträchtigungen der Bedienung zu vermindern« Diese Ausbildung weist indessen den Kachteil auf, daß die elastischen iaigenschaften der Summiuiakleidung zum größten teil durch die Starrheit des eingeschlossenen §riffkörpere wieder aufgehoben werden, so daß derartige Ausführungen ihren 2weck nicht restlos erfüllen vermögen,
Ib ist auch schon bekannt, den am Handgriff angeordneten Drük«- ker zur Betätigung <ies Luftaufuhruagsventils als etwa halbsehalenförmigen metallischen Frofilkörper auszubilden, der mit Schwammgummi oder einem 'ähnlichen nachgieDigea. Werkstoff ausgefüllt ists so daß der den Griff umfassende Handflächenteil eine gewisse Polsterung Torfindete Jedoch wird auch in diesem Fall der angestrebte Sweck nur au einem sehr geringen Teil erfüllt β Zwar kann der
Gummi ta sieh nachgeben, dagegen ist der tragende Sehalenkörper als solaher starr und kann sich infolge des sea. nicht elastisch verf ormen* vermag also beim Auftreten der Stöße auch nicht durchzufedern oder durehsusahwizigen, so dag ein wirksames Auffangen der Stöße durch eine derartige
nicht erreicht werden kann«
GemäB •w®üe@@^der Erfindung werden die bisherigen Unzulänglichkeiten der mit einer öurnmiuiakleidung oder -auflage versehenen* im übrigen jedoch starren Hangriffe beawe Drücker Ton schlagenden oder stoßenden Werksmtgen in einfacher und zuverlässiger Weise vermieden und es wird eine überraschend gute Dämpfwirkung dadurch erzielt, daß der Drücker für das Luftaufuhrungsventil in seiner Qesamtheit aus einem nachgiebigen Werkstoff, beispielsweise einem Summikörper, gebildet ist« Durch eine derartige Ausgestaltung ergibt sieh der wesentliche Yorteil« daß der Brücker beim Anpressen des Werkzeuges an die Arbeitsstelle als G-anses in sich federn und sich beim Auftreten der Bückstöße in seiner gesamten Länge elastisch durchbiegen kanu«, Is erfolgt auf diese Weise eine außerordentlich wirkungsvolle Dämpfung der Bückstöße, die nahezu völlig von dem nachgiebigen Werkstoff des Drüekers aufgenommen werden*
Um auch i& cLes. lallen, in denen etwa ein sehr weicher Gummi als Werkstoff für den Drücker Verwendung findet^ was an sick zur Erzielung einer guten Polsterung
anzustreben ist, ein zu starkes Durchfedem des Drük» kers zu vermeiden, kann dieser gegebenenfalls susätzlieh mit einem federnden §lied verbunden werden, das dem Drücker einerseits die erforderliche Elastizität, dabei aber doch eine gewisse Stabilität verleiht, während andererseits die von der Handfläche umfaßten Seile ausreichend weich bleiben und somit eine gute Polsterung bilden«
Das federnde Glied wird aweckmäßig in Gestalt einer Blattfeder o^tes* dfe^gle vorgesehen, die entweder auf der Unterseite des Drüekers angebracht, z«B« aufvulkanisiert, oder aber unmittelbar in diesen eingebettet, beispielsweise einvulkanisiert ist s so daß sie völlig verdeckt liegt und lediglich der nachgiebige Werkstoff des Drüekers allseitig nach außen in Erscheinung tritte In
jedem Jail wird, unabhängig tod. der Widerstandskraft des Gummis, eine einwandfreie Elastizität des Drückers erreicht und damit eine zuverlässige Dämpfung der SüokstöBe gewährleistet, die -von des (Jummi in einer allen Anforderungen der Praxis genügenden Weise aufgenommen werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den G-egenstand der Erfindung an-.d eines Ausfuhrungsbeispieles, und zwar aeigen; Abb« 1 den Handgriff eines lürucklufthasuaers in Seitenansicht,
teilweise geschnitten, und
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B von Abk* le
Der Handgriff 1 von bekannter Gestalt ist aus einem metallischen Werkstoff üblicher Art gebildet» Der eigentliche Griffkörper 2 weist eine Ausnehmung 3 auf, in welcher der vollständig aus Sum-IEi bestehende Drücker 4 für das Luftzuführungsventil geführt ist« Im Bereich der !Drehachse 5 ist der Drücker 4 zum 2weoke einer einwandfreien Lagerung an einen Metallkörper 6 anvulkanisiert , ebenso wie auch an seinem freien Ende eine besondere Druckplatte 7 für den "Ventilstift 8 aufvulkanisiert ist»
Durch die Ausbildung des Drückers 4 aus Gummi oder einem ähnlichen nachgiebigen Werkstoff wird in zuverlässiger Weis® erreicht,, daß die beim Arbeiten mit dem Hammer auftretenden unvermeidlichen EüekstöSe nahezu völlig von dem Gummi aufgenommen werden* Es entfallen somit, nicht nur die bisherigen nachteiligen Auswirkungen auf die .Bedienungsperson, sondern es wird darüber hinaus auch eine beachtliche Leistungssteigerung ersielt»
An seinen beiden Längsseiten besitzt der Drucker 4 zwei überstehende Lappen 9* öle aur Vergrößerung der Bruckflache der Hand dienen; gleichseitig wird durch diese zusätzliche elastische Ausbildung des Drückerran&es ein Einklemmen der Hand an den Sriffkanten 10 beim Eerabdriicken des Drückers zuverlässig vermMen« gegebenenfalls kann außerdem noch ein susätzü,iahes Federglied in den Drückerkörper einvulkanisiert oder sonst^mit diesem verbunden sein* Es läßt sich somit eine besonders bequeme Handhabung des G-erätes
so es
ermöglichen, ι das« selbst bei ungünstiger Stellung, "wie sie insbesondere bei der Verwendung als Abbauhammer unter Tage vielfach vor-
kommtt ohne Mühe gehalten und betätigt werden kann*
Die Erfindung läßt sieh sinngemäß bei schlagenden oder stossenden Werkzeugen jeder Art verwirklichen und ist nicht auf das dargestellte Ausfuhrungsbeispiel beschränkt« ·9® öie Ausbildung ftÄä-Ä^egefewasg des Handgriffes*durchaus
beliebig, ©fee««®* wie auch der Drücker «eädwä: jede den Erfordernissen des Sinselfalles entsprechende Gestalt «aaA-^Atae^^wag aufweisen kann» Wesentlich ist in allen fällen <®®sbs daß der Drücker als Ganzes aus einem nachgiebigen Werkstoff besteht^ um auf diese Weise durch federung in sich die auftretenden Rückstöße aufnehmen su können9 Das Anwendungsgebiet erstreckt sieh dabei auf alle Beklagenden oder stoßenden Werkzeuge, die - ungeachtet ihres Verwendungszweckes - mit einem am Handgriff gelagerten und τοη der Hand der Bedienungsperson umfaßten Brücker für irgendwelche Betätigungsglieder rer sehen sind*

Claims (5)

Patentansprüche
1) Haaagriff«äsbiärfei^-effi Bchlagen-de^ Werkzeuge&j insbesondere Drucklufthammer:^ mit <»»-nssr»HnHE^^
dadurch gekeanselehnet, daß der in bekannter Yieise aa Haaagriff (l) angeordnete Drücker (4) für das Luftzuführungsveiitil als Ganses aus einem nachgiebigen Werkstoff "bestehtβ
2) Haadgriff-efBflfeüÄaag nach ibasprucli lf dadurch daß der Briicker zusätzlich mit einem federnden Glied 3ffiJ3fey&4e*! ist
}) Haadgriff^*^»ä^^# nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet* daß das zusätzlich« federnde Glied auf die Unterseite des Drückers aufmlkanisiert ist*
4) HandgriffessfeilÄattg nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet^ daß das zusätzliche federnde Glied in den Drücker einvulkanisiert ist β
5) Handgriffeee-bäietetg nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Längsseiten des Drückers (4) die öriff» kanten (10) überdeokende Lappen (9) vorgesehen sind#

Family

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