DEC0001775MA - Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen

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DEC0001775MA
DEC0001775MA DEC0001775MA DE C0001775M A DEC0001775M A DE C0001775MA DE C0001775M A DEC0001775M A DE C0001775MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
amino
yellow
aromatic
production
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Dr. Sissach Kern
Eduard Dr. Mörgeli
Paul Dr. Binnigen Sutter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba AG
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Description

Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoff en,.
Ee wurde ßC'^ ■ •o» -\ . 1 ; > < ' c !Csnfarbst&ffe by-rgeste ί 1. ν,-??-' ι UV·- „e- , r ϊ<· ' ιί Jrs'·; t 2 Mol i-Anilno =
P-CswattMi--ChIorbenKoyl) ·;η o.i.i >mu! λ τ rt'arsamldartigen Verbindungen kondensiert.
Die geiriftSß -or Iiegeiiaem Verfahren durehKuführende Kondensation su sEureamldartIgen Verbindungen kann im einfachsten Falle so vorgenommen Werdeni dass man 1 Mol eines reaktionsfähiger; Derivats einer DIaarbonsäure, z.B. eines Saurehalogsriids1is mit 2 Mol 1 «-Amine—5" C ο ™cbIcrbenzoy I) -aminoanthrachinon umsetzt. Ss Icoiinen üle Säurechloride von
aromatischen Dicarbonsäuren verwendet werden, in denen die Carboxylgruppen an aromatischen Resten haften* beispielsweise an ein und demselben Bensolrlng, odar aber «a- verschiedenen Benzolringeni die untereinander durch einfache BIndimg oder dadurch miteinander verbunden Bind, dass die betreffenden BenzoIringe zn einem mehrkerr l j ~ r~'~ vondensierfc Sindi das gegebenen? a 11 s auch he te "■vC- "' Ut- Ye R r. e aufweisen kann. Als solche Dicarbonsäuren selen beispielsweise Iso- und Tere=
Phthalsäure, D 5 kf k * -dioar or s-vli re Naphtha X in-1 !carbonsäuren ? z.B. die 2,6 ~ä!carbonsäuref EengaathrondloarbonBaureni, J. die 2,6» und die Bs-I ,o-öIcarbonBäure , Anthraohinon-2., 6- 1c..- ~ _ j .„ ν ,. ·< '.j , ι - , . - ajc'KL-
,':,v': er'"., j -v1v'-" - c'" * >'& ϊ-1?· 1^-1''"'' 1 ''n ' Π cr ar ι^η^ η t ge ns Ji τι ''·'■ *
S Eure a ro !dart Ige KortderiBationi p;\ -> n_ ^erden auch
erhalten, wenn wan d'i »m'.-h.o t » nh tI ι · ^ «, .s. . jiatisehen Tricarbonsäuren wie r~ η es I renn ν - vi ' -, r> rrc ?rbonsäure zweckmässig in Form eines Trihalogejiides is.B. de ρ Trichlorides durchfuhrt. In diesem Falle kann ein Mol eines Tricarbonsäuren
- i ι. c •n h.-er'.i u. . .-J 1 <i'< zmi * lc f 1^A/ ιro •l - <4»#*4m>-rh ι >:r«- beazoy 1}-aauJ!oan';hr??chj.rDii und 1 MoI einer anderen Aminkom-Poaeriteii wie Anilxni, MaphfchylarnIn oder !«Aminoanthraohinon umgesetzt werden, Ganx analog d?r Trlcarbonsärre-trihalogeniden besüglioh den1 Reaktion und der ^rholtenon Farbstoffe verhalten slcxranch die Gysnurhalogenlte ^ntn das Cysnrrohiorid der Fomel
von dem in gleicher Weiee 1 Mol mit 2 bis 3 Mol 1-Amino»5~ C©*Mp^-ch3orbensoyl) -aairoanührschlnon zu säureamldartigen 1I^rblnduihieungereimt und sin allenfalls VKrbieibendes
Halogenatοα mit einest beliebigen aromatischen Amin zur Reaktion gebracht werden kann.
Ma Kondensation kann zweckmässig bei erhöhter Temperatur in liochsxedenuen indifferenten Lösungsmitteln wie Mono-, Di- und Trichlorbenzol, Nitrobenzol oder Naphthalin, gegebenenfalls in Gegenwart säurebinöender Mittel und/oder katalytisch wirkender Mittel, wie Pyridin, Chlnolin oder Dimethylanllitt, durchgeführt werden.
Die erhaltenen Produkte stellen wertvolle., in der Hauptsache gelbe Küpenfarbstoffe dar, die sich zum Teil durch die Stärke und/oder Reinheit des Parhtonsi, zum Teil durch gute bis vorzügliche Echtheitseigenschaften auszeichnen«,
Oia nachfolgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung, ohne deren Umfang jedoch einzuschränken. Dabei bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtes·= Prozente9 nnd die Temperaturen sind in Celsinsgraden angegeben*
5p6 Teile I-Zimlno·=·5"(o-ehtorberizoyl)~araino~arithra
ohlnon und 1,fs Teile Ter-ephthalsäurediehlorid werden in 120 Teilen wasserfrelern Nitrobcu'iKol 1/4 Sfcnncie ssum Sieden erhltst., Mach deiu Erkalten wird abgesaugt, mit Nifcrobenzolp dann Benaol gewaschen und getrocknet» Man erhält ein gelb-,rote.:· Produkt, das Baumwolle aus braunvioietter Küpe in echten gelben Tonen färbt.
4,1 Teile l"AMno"5~(o-chlorbenzoyl) =amino=anthra
cbinon und 1,5 Teile Diphenyl-4,, 4f -dicarbonsäuredichlorld werden in 120 Teilen wasserfreiem Nitrobenzol 1/4 Stunde zum Sieden erhitzt. Naoh dem Erkalten wird abgesaugt, erst mit Nitrobenzol„ dann mit Benzol ausgewaschen und getrocknet. Man erhält ein geIbrotes Produkt„ das Baumwolle aus braun= violetter Küpe in echten gelben Tönen färbt.
Beispiel ^Jh
1,5 Teile Isophthalsäuredlchlorid werden mit 5„6 Tei
Ien I-Amino-J=(o-oälörbenzoyl)«aminoanthrachinon in 120 Teilen Nitrobensol 1/4 Stunde zum Sieden erhitzt» Nach dem Erkalten wird abgesaugt., erst mit Nitrobensoli dann mit Alkohol ausgewaschen und getrocknet. Man erhält ein gelbrotes Pulver, das Baumwolle aus braun-violetter Küpe in echten gelben Tönen färbt ο
1 Teil TriHesinsäur-^hlorid JBennoi=-I sJiS^triagrbonsäuretrichloriä) und kt2 Teile l-Araino~5"( o»ehiorbenzoyl) <= airjiiiD&nthrachlnoii werde η in 60 TeLIen wa^aerf reiem Nitrobenzol.1A Stunde zum Sieden erhitzt, Nach Cem Erkalten saugt man ab,, wäscht erst rait NItrQbensolf dann mit Alkohol aus und trocknet« Man erhält ein geIbrotes Pulver, das Baumwolle aus schwarzvioletter Küpe in gelben.Yemen von guter Eohthelt färbt
Beisplel 5«
6,) Teile l«Amiiio~5~(o~chIorbenKt>vl3«aminoanthraohinon und 1 Teil Cyanurchlorid werden in 120 Teilen wasserfreiem Nitrobensol eine Stunde lang zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten wird abgesaugt,, mit Nitrobensol1, dann mit Benzol gewaschen und getrocknet. Man erhält ein gelbrotes Produkt, das Baumwolle aus roter Küpe in echten gelben Tönen färbt«
BeiEjJie 1^,6^
2 Teile Cyanurchlorid und 8,2 Teile 1'Amino=S= (ö-ohlorbensoy 1) «-ariiincanthrac-hinon werden in 2k0 Tsilen wasser freiem Witrobensol 1 Stunde auf 180 bis 1850, dann 1 Stunde zum. Siaden erhifcgt. Hacb Zugabe von 2,Λ Teilen I-Amlnoanthra= chinon wird eine weitere Stunde zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten saugt man ab, wäscht erst mit Nitrobenzolr dann Alkohol aus und trocknet» Men erhält ein gelbrotes Pulver, das Baumwolle aus braunroter Küpe in gelben Tönen von guter Echtheit färbt.
Beispiel 7.
Ii 5 Teile Cyanurchlori d Vierden mit 6,1 Teilen 1=Amino-5-Co =Chlorbenaoyl}-aminoanthrachinon und 240 Teilen wasserfreien! Hitrofaen^ol 1 Stunde auf Iii-S bis 150°, 1 Stunde auf 155 bis 160°, dann i Stunde auf 165 bis 170° erhitzt,. Sodann gibt man 1 Teil Anilin zu und erhitzt 1 Stunde zum Sieden, Kach dem Srkaive?; saugt man ab, wäscht erst mit Nitrobensolj, dann Alkohol aus und trocknet. Man erhält ein rotbraunes Pulver., das Baumwolle aus braunroter Küpe in geIbroten Tönen, von guter Echtheit färbt.
5 Teile Thianthrendicarbonsäure (siehe schweizerische Patentschrift Nr«, 236>23l) werden zusammen mit 6 Teilen Thionylchlorid in 120 Teilen ©"Dichlorbenzol verteilt und durch Erhitzen auf 165° in das Thiant-hrendicarbonsäuredichlo= rid verwandelt» Nach dem Abdestillieren des 'Ueberschusses an Thionylchlorid werden. 7,5 Teile !-Amizio-S-Cö-chlerbenzoyl)*= aminoanthraohinon zugesetzt und 1/2 Stunde lang zum Sieden erhitzt. Nach dsm Srfcalten wird filtriert,, mit o-Dichlor-Ioenzolf dann Alkohol ausgewaschen und getrocknet« Man erhält ein geIbrotes Produkt, das Baumwolle aus braunvioletter Küpe in echten gelben Tönen färbt.
deutsche
2 Teile FXuoranthendicarbonsäure (siehe 729 492
xxkx Patentschrift Nr, ix&Ssgi) unci 3 Teile Thionylchlorid werden in 120 Teilen Ilitrobenzol verteilt und durch Erhitzen auf l6ö° in das entsprechende Ssurechlorid verwandelt. Nach eiern Abdeafclllierefi des überschüssigen Thionylchlorids setzt man 5*2 Telle I-Amino-5-ίo-chlorbenzoyl)-amlnoanthraehlnon zn unc erhitzt 1/4 Stunde zxm Sieden, Nach dem Erkalten wird filtriert, mit -NltrObenzolp dann Benzol ausgewaschen und getrocknet. Man erhält ein gelbrofces Produkt, das Baurawolle aus brauwioletter Küpe in echten gelben Tönen färbt.

Claims (1)

1. ) Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen,
ύ·w •.VZ': ;·■ :\ .'hjv:* ' " · ? " 2 Mol l~Aiain©~5~
(e "Chlorbengoyl)^aainoanthraohinon au sä«reaniid&r fcigen Verbindungen kondensiert-«,
2. ) Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet f dass man 2 Mol 1 -Amino = 5-*C©~chlorbenzoy 1) -aminoanthrachinon mit I Mol eines reaktionsfähigen Derivates einer aromatischen Dl ο arfoonsäu re lconclensiert.
5») Verfahren gemäss Pafcentanapruch 2„ gekennzeichnet
durch die Ve. "c ·.'·■?-.& c :· SifmM-M» .'ide.
4«,) Verfahren geinäs» einem der Patentansprüche 1 und 3,
gekennzeichnet durch die Verwendung reaktionsfähiger Derivate von aromatischen Tricarbonsäuren,
5.) Verfahren gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class man 2 oder- mehr Mol 1 =Amino«5~(o»chlorbenzoyl)= aminoanthraehinon mit I Moi eines CyanurhaIogenideB kondensiert und ein Terbleibendes Halogenatom mit einem aromatischen Amin UHiBetEtu
6„) Vorfahren geraäs; Patentanspruch 5« gekennzeichnet
durch die Verwendung von Jyanurohlorid„

Family

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