DEC0000923MA - - Google Patents

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DEC0000923MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. Mai 1950 Bekanntgemacht am 4. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die: vorliegende Erfindung benutzt ein neues Verfahren zur Eintragung von Registrieirzeichen oder Kennzeichen irgendwelcher Art auf einer Karte, oder einem Registrierband, die auf photoelektrischem oder optischem Wege abgelesen oder analysiert werden können.
Die Erfindung bezieht sich, insbesondere auf in vertikale Spalten und horizontale Zeilen eingeteilte-Registrierkarten, wobei zu jeder horizontalen Zeile ίο ein bestimmter Wert gehört, so wie bei den bekannten für Loehkartenmaschinen verwendeten Karten jeder Wert durch eine an einer bestimmten Stelle angebrachte Lochung bezeichnet wird. Diese Stellen sind durch vorgedruckte Ziffern, auf der Karte bezeichnet, wobei dem Wert auf jedem Platz eine Ziffer entspricht.
Es sind Karten' bekannt, bei denen ein einzutragender Wert nicht durch, eine Lochung auf der Karte bezeichnet wird, sondern durch einen undurchsichtigen Fleck, einen Strich, einen Punkt oder ein anderes auf der Karte angebrachtes Zeichen, und zwar an einer bestimmten Stelle, zu der der besagte Wert gehört und die durch eine vorgedruckte Ziffer bezeichnet ist. Man bann. so. auf einer Karte die Zahl 3 kennzeichnen, indem man einen undurchsichtigen Fleck z. B. mit Tinte auf dem für die Zahl 3 bestimmten Platz einträgt, wie es in Abb. 1 in der ersten Spalte, von links gelesen,
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zu ersehen ist. Genauso kann man z. B- die Zahl 5 durch ein Kreuz kennzeichnen., wie es in der zweiten Spalte geschehen ist. Die Zahl 9 ist durch einen senkrechten Strich, auf dem. für die Zahl 9 vorgesehenen Platz bezeichnet.
. In bekannter Weise können die Karten, auf denen die Zeichen 'eingetragen sind, durch eine mit einer photoelektrischen oder optischen Ableseivorrichtung versehene Apparatur ausgewertet, werden,
Bei dieser Registriermethode kommt es vor, daß der Eintragende sich irrt und die Zeichen auf eine falsche Stelle setzt. Wenn z. B. die Zahl 3 eingetragen werden soll, kann es geschehen., daß das Zeichen auf den. für die Zahl 2 bestimmten Platz gesetzt wird, was zu der. falschen Eintragung der Zahl 2 an Stelle der richtigen, Zahl 3 führt.
Zweck der Erfindung ist es· daher, eine Karte oder ein Band zu schaffen, bei denen derartige Fehler vermieden werden und die Eintragung von Werten auf Karten leichter und sicherer vor sich geht. Gemäß der Erfindung werden die Schriftzeichen, in der Art auf die Karte gesetzt, daß man das Zeichen selbst mit einer Tinte von solcher Farbe, daß sie die phofoelektrische oder optische Lesevorrichtung beeinflußt, einträgt, während, man das Vordruckzeichen in einer solchen .Farbe, daß sie diese Einrichtung nicht beeinflußt, einträgt. Wenn man eine 7 eintragen will, wird man diese 7 genau an der Stelle einschreiben, die für diesen Zweck vocrgesehen ist.
Gemäß einer ersten Ausfuhrung-sfoTm der Erfindung sind alle Registrierkarten mit Registrierstellen in senkrechten Spalten und waagerechten Zeilen bedruckt, die sich von Zeile zu Zeile in der Ausführung unterscheiden, die Ahleseeinrichtung jedoch nicht beeinflussen. Die auf die Registriers fellen aufzutragenden Registrierzeichen bestehen dagegen aus einem Stoff, der die Ablesevorrichtung beeinflußt. Sie haben dieselbe Form wie die Registrierstellen, damit der Eintragende zwangläufig geführt wird.
Nach einer zweiten, Ausführungsform der Erfindung sind nicht sämtliche zur Zeicheneinitragung bestimmte Stellen durch vorgedruckte Zeichen bedeckt, sondern nur eine gewisse Anzahl, die jedoch dazu ausreicht, daß ihre Nachbarschaft den Schreibenden lenkt und einen eventuellen Schreibfehler sofort entdecken läßt.
Die Erfindung sieht auch eine Umgrenzung der Ziffern vor, die jedoch genügend Raum zum deutlichen Ausschreiben; des Zeichens und die nötigen Bedingungen zum Ablesen läßt. Diese Umgrenzung ist vierseitig in starken Strichen, in einer durch die Lesevorrichtung nicht beeinflußbaren. Farbe ausgeführt.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt eine· normale Lochkarte, die jedoch mit Spalten zur Eintragung von Schriftzeichen gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung versehen ist; .
Abb-. 2 zeigt einen Teil der Registrierkarte gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Es kann-,selbstverständlich die- ganze Karte zur
Eintragung von Zeichen verwendet werden. Die in Abb. ι dargestellte Karte (erste Aus führungs form der Erfindung) zeigt jedoch eine Ausführungsform der Erfindung, bei der nur ein Teil ..der Karte zur Eintragung mit der Hand benutzt wird (und zwar Zone^4 mit den Spalten 11 bis 15 und auch andere nicht dargestellte Zonen, wie z. B. Spalte 31 bis 35), während der andere Teil der Karte-zur-Aufnahme von Lo'cbungein bestimmt ist, wie es aus. der Abbildung auf der rechten Seite B der Karte mit den Spalten. 16 bis 30 zu ersehen ist.
Es ist bekannt, daß Lochkarten, wie sie für Lochkartenmaschinen mit elektrischer Lesevorrich-. tung durch. Abtaster . gebräuchlich sind,, eine Spaltenbreite von wenigstens etwa 2,21 mm haben. Das entspricht dem größten Fassungsvermögen einer Karte mit gegebenen Maßen, wenn diese Karte während ihrer Bewegung durch eine Lesevorrichtung mit Abtaster analysiert werden, soll.
In der dargestellten Ausführungsiorm der Erfindung ist die Breite der Spalten für die Eintragungen mit der Hand größer als die Breite der Spalten, die zur Registrierung in Form von Lochungen dienen. Dadurch hat der Eintragende genügend Platz, um bequem schreiben zu können.. . ......
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die in der Praxis besonders brauchbar ist, stehen die Größe der für Eintragungen von Hand bestimmten Spalten und die der normalen Spalten in einem einfachen Bruchzahlverhältnis zueinander, wie z. B. 3:1, 2:1 oder 3:2. Diese Verhältnisse passen sich besonders gut den normalen Beinutzungsbedingungen der Karten an. Die Einrichtung für die Lochungen, braucht in keiner Weise geändert zu werden, und als Lesevorrichtungen können vorhandene, benutzt werden. Der Druck der vorgedruckten Zeichen, die den Wert angeben, wird, in einer Spezialfarbe vorgenommen, durch die die optische oder photoelektrische Analysiervorrichtung nicht beeinflußt werden kann. Die vorgedruckten Zeichen, werden in einer Breite und Höhe vorgenommen, die so viel größer als die Breiten und Höhen der vorgedruckten Ziffern für die Lochungsspalten ist, daß das Nachziehen dieser Ziffern mit einem Bleistift oder' einer Feder leicht geschehen kann. Die Farbe der Tinte oder des Bleistiftes wird so· gewählt, daß das Zeichen in einer Farbe erscheint, die bewirkt, daß das ausgezogene Zeichen die optische oder photoelektrische Lesevorrichtung beeinflussen wird, wenn dieses, Zeichen vor der Lesevorrichtung vorbeigeführt wird. Abb. 1 zeigt die Registrierung der Zahl 25 681 auf der Kartei in den Spalten 11 bis 15 der Zani&A. Der Eintragende verwendet z.B. für diese;Eintragung eine Feder mit schwarzer Tin.te und zieht die Ziffern, die dem einzutragenden Wert entsprechen, nach. Die Ziffern sind mit roter Tinte vorgeschrieben, unter der Voraussetzung, daß die rote Farbe die Ablosevorrichtung nicht beeinflußt.
Um z.B. die Zahl 2 in Spalte 11 einzutragen, zieht der Eintragende1 die vorgedruckte Zahl 2 nach. Er könnte diese Ziffer nicht irrtümlich an eine
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falsche Stelle setzen, da er zwangläufig, wenigstens annähernd, die bereite vorgedruckte Ziffer nachziehen muß. Dadurch würde er sehr schnell bemerken, wenn seine Feder sich auf einem falschen Platz befinden würde.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung, die auis Abb. 2 zu entnehmen ist, sind nicht alle zur Eintragung von Schriftzeichen vorgesehenen Stellen mit vorgedruckte!! Zeichen versehen. In Abb. 2 sind die vorgedruekten Zeichen in strichpunktierten Linien dargestellt, und zwar sind sie immer in, die übernächste Spalte eingesetzt (dazwischen ist eine Spalte freigehalten). Diese Anordnung ist jedoch nicht begrenzt. Es könnten auch zwischen, zwei Spalten mit strichpunktierten vorgedruekten Ziffern immer zwei freie Spalten verbleiben, so daß die vorgedruekten. Ziffern, immer jeweils in der dritten Spake stünden usf. Man sieht, daß die eingetragenen Zahlen (in voll ausgezogenen Strichen) in dem in Abb. 2 dargestellten Teil einer Karte die Zahl 13422 bedeuten.
Gemäß der Erfindung können, die Stellen, an die die Ziffern, gesetzt werden, durch dicke Striche umgrenzt werden, die ebenso· wie die votrgedruckten Ziffern mit einer Tinte gezogen sind, die durch die Ablesevorrichtung nicht beeinflußt, wird, also z. B. wie oben, angenommen, mit roter Tinte. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß der zum Schreiben benutzte Raum sauber abgegrenzt wird und daß man nicht über; die Grenzern deis Raumes schreibt, der für die Nachbarzahl bestimmt ist. Die Umgrenzung wird jedoch so gewählt, daß das Zeichen eine vernünftige Größe erhält. Im zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann.— wie früher — angenommen werden, daß die Breite der Schreibspalten, doppelt so' groß ist wie die der Loehungsspalten oder in einem einfachen B ruchzahl verhältnis zu ihr steht;.
Man kann natürlich an Stelle der Zahlen auch Buchstaben in die Zone A einschreiben oder als Schriftzeichen jedes, andere beliebige Zeichen wählen. Dieses Zeichen wird dann jeweils mit einer Tinte vorgeschrieben, die durch die Lesevorrichtung nicht beeinflußt wird.
Nach einer besonders interessanten, Ausführungsform sind in Abb. 2 die in Schachbrettmuster an geordneten, Vierecke als Vertiefungen und ohne Tinte ausgeführt, oder anders ausgedrückt: die Rippen der Vierecke heben, sich erhaben von der Ebene ab. Dann wird die Feder des Schreibenden durch die Rippen aufgehalten, und es besteht keine Gefahr, daß er in den für die Nachbarzahl bestimmten. Raum eindringt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mit Registrierzeichen versehene Registrierkarte, deren Registrierstellen in senkrechten Spalten und waagerechten Zeilen durch vorgedruckte, sich von Zeile zu Zeile unterscheidende, die Ableseeinrichtung nicht beeinflussende Zeichen bezeiehneit sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in derselben. Zeile befindlichen Registrierzeichen,, die aus einem Stoff bestehen, der fähig ist, die Ableseeiinrichtung zu beeinflussen, dieselbe Form wie die vorgedruekten Zeichen der genannten Zeile haben.
2. Karte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Karte auch Eintragungsstellen ohne Vordruckzei.chen enthält, in die jedoch Regis trierzeichen durch Nachziehen eines in der gleichen, horizontalen, Reihe vorhandenen' benachbarten Vordruckzeichens eingesetzt werden können.
3. Karte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zur Eintragung des Zeichens vierseitig umgrenzt ist und daß die Umgrenzung die Lesevorrichtung nicht beeinflußt.
4. Karte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennizeich.net, daß die Breite der Spalten, die zur Eintragung der Registrierzeichen mit der Hand vorgesehen sind, größer als die Spalten der mechanisch einzutragenden Zeichen, ist, wobei die Breite dieser letzten Spalten z. B. 2,21 mm ist, und daß das Breitenverhäl.tnis der mechanischen und von Hand, einzuzeichnenden Spalten vorzugsweise eine einfache Bruchzahl ist, z. B. 2:1 oder 3 : 1 oder 3:2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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