DEC0000835MA - Vorrichtung zur thermischen Behandlung der Destillationsgase bei der Kohleverkokung - Google Patents

Vorrichtung zur thermischen Behandlung der Destillationsgase bei der Kohleverkokung

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DEC0000835MA
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DE
Germany
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thermal treatment
coal coking
gases
distillation gases
temperature
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English (en)
Inventor
Franz Dr. Trefny
Original Assignee
Concordia Bergbau-AG, Oberhausen
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Vorrichtung zur thermischen Behandlung der Destillationsgase bei der Kohleverkokung. (ZueatKanaeldung zu 0 2? ¥Ib/26a)
In d©r Häuptanmeldung G 2? VIb/26a. wurde er läutert, dass es zxm Er si eiern einer optimalen Ausbeute an Kohlerwertstoffen ι insbesondere an Benaol und foluolsvon grösster Wichtigkeit ist 9 die QassaiataelrauffltetBfper-a türen ^ öde a eins einen Ofens über die ganse Öaruhgsaeit hinweg au überwachen und in dem als günstigst .erkannten feiaperaturbereich ßu halten» Die bekannt©.» Schal t-und Kühl verfahren arbeiten, bekanntlich viel au eenomatisGh.fu8* die Eigenheiten der einzelnen öfen,die Ungleichheiten der Beheizung und Beschickung und derlei Bin— Wirkungenfausgleichen zu können. Si© vermögen daher nie die optimale Ausbeute su erreichen»
Die Hauptania:eldung schlägt daher vor,die <5assaiamel— rauffitepperaturen ^edes einiselneii Ofens laufend su Überwachen, indem eine· optische Anzeige ein iTber-oder Unter schrei ten des als richtig erkannten Tesaperaturbereicha im Gaasaanaeiraua meldet und hierdurch iSasenahiaen aur .Beseitigung dieaea !Fehlere auslöst.
line besonders iSBiockstässige Anwendungßform dieser Verfahrene"sseise 1st Gegenstand vorliegender Si© soll vor allene Anwendung finden für mit zw/ei Vorlagen ausgerüstet sind ,Man bezeichnet die eine Vorlage iwel.che die erzeugten ßase sur «eiteren Vensendung absau§rfc. und weiterleitet, als Q6mgvörla,gesiÜ@ an anderen Ende des Ofens befindliche»durch welche kühle Sas© von einer Kammer durch die tlassaaaelriusHe .andrer Xannaern sur ßaugvorlage geleitet werden,als K'uhl-oder .Au.sglöiüiisvorlage.Iieuaeitliche Öfen ermöglichen eine .Hegelung der durchgeleiteten Kü'hlgas— stangen ,wobei vielerlei Vorschlag© über den Zeitpunkt »den Grad und den Umfang solcher Massnahtaen als sogenannte "Schaltverfahrea" Patentsc.huta epi"ial1?en haben.Sie sind abgestellt auf den für eine ganae Öfenbatte.rie festgelegton Wechsel in der thermischen Beliandlung der Gase nach Ablauf einer bestimmt« Zahl von ßarungsstunden,und daher mit den obenerwähnten Mängeln behaftet.
Hü eh.. vorliegender Erfindung «erden in den Gassaßiaolraiija Jedes Ofens zwei Thermofühler am Austritt der Gase- also in der Mähe der Sausvorlage-eiiisöbaut.fh-eraOfiihier sind einfache Vorrichtungen»bei donen die -lärmeausdehnung sweiar Materialien von verscfe.ied.enea Ausdehnungskoeffizienten- daau benutzt
eine Temperaturanzeige au machen.In unsrem FaXIe sehliesst aar sieh ausdehnende Stab durch iContaktberünruiag einen echsmohstroakroislauf»wodurch eine Glühbirne zvm. Leuchten gebracht wird«Der eine Thermofühler wird so eingestellt»dass er beim Erreichen der niedrigsten !Temperatur des gewählten Ga ssafflffl.elraum-femperatur'bereieheö Stromschlitss ergibt.ΐ'-Iieräureh soll beispielsweise eine grün© Lampe sum Aufleuchten, gebracht
andre fheajmöfühler spricht erst an,wenn die hächst- ^eiaperaimi? erreicht wird und soll eine rote X*a®pe aum Aufleuchten bringen«Diese beiden Lampen zeigen dem Wärter der Batterie also an »ob der Gassaaiaölrauffi die gewünschte Temperatur beaitat.Brennt keine Xiaxepe,iet er ssu kcal t«Brennt nur die grüne Lampe »ist dia gewünschtö Temperatur vorhanden* Brennt auch die rote Lampe,ist die Temperatur au hoch und ©3? muss eingreifen·
.Praktisch wi:cd also folgrender&i&seon vorgegangen? Der frisch beschickte Ofon entwickelt nur kühle® Gas»das sur richtige» Ausnutzung erst durch heissere Kammern als ICühlgas geschickt werden rauss.Der Ofen wird also zuerst mir an die Köhlvorlage angeöchlossen»Da der öaesatamölratoß noch unter der scugelaa&en&n ^inäeattemperatttr liegt »brennt fVßc dfe sen Ofen noch keine Lampe *
Erreicht der öfen die fündesttetaperatur, so leuchtet die grüne Lampe auf«Der Wärter schaltet daher den Ofen nun an die Saiigvorlage und. schließet die KühlvorlagenverMxidusag»Per Ofen wird wäriser,die GassammelrauratentperEitur steigt aonlieselich so weitsdass di© rot© Ijaiap© auflouehtet und anseilt» dass nun eine schädigende Krackung au bofüaichton ist» Der ?iärtei* öffnet nun auch die Verbindung sur Kühlvorlage ,wobei unter der Einwirkung der kühlenden Oase die üassaBwaelraumtem·«· peratur in das gewünschte Intervall zurückgeht,die rote Laß pe also erlischt * Sollte die Kilhlgasmenge su gross besessen oein? so \9ii?d auch die grüne Lampe erlösehen^worauf der S'ärter eine Drosslung der lühlgasmenge vorzunehmen hat«Durch eine einfache und billige Anaeifre hat es der Wärter deimach in der üaadj den öfen stets im optimalen Gebiet zu halten,eine Errungenschaft,die sich boi keinem der Üblichen Bchaltverfahrea in dieser Vervollkotaranung erzielen lässt »ϋ^ ob ei j©der einzelne Ofen eine seinen Betriebsverhältnissen individuell angepasste Behandlung erfährt»
Die Anordnung lässt sich in gleicher iKöise auch für Ofen anwenden,die ohne aweite Vorlage dadurch kühlen»dass
sie Gas aus den Kohlenwertstoffge^lnnungsanlaßea- oder anderen Quellen mittels eines Gebläses in die Sassaiaae-lräwme sehlckeB Entsprechend der optischen Jlnaeige wird äaan die Kühlgasmenge bemessen«
Sie Anwendung der Thermofühler schafft di© Möglichkeit f ohne jedes feiaperatmriiessinetruBient wie ISillivolt-* oder Milliampere-aeter auskoEiraen ssu können und docb ®ia© föaperaturanzeige von ausreicöesdör Genauigkeit zu besitzen« Sie Ausrüstung einer O'fenbatterie ist flaher nicht- kostspielig und wird, durch das erzielte iefaraiisbringen an geschonten Kohlenwertstoffea schnell befahlt·
Aus 'ßrBüäfmngen konstruktiver Art ist es .natürlich auch möglicht.äie ^Thermofühler an anderen Stellen des Ofenst ae'Se in den Steigrobren ansubrlngen,wobei man bei d©r linstellung öer Fßiiler sinngemäa» den ^eiaperaturabfall gegenüber der gewünschten Sassammelraumtesiperatur berückaiclitigefi suss« Statt eines Thörmofühlerpaars kann auch ein einsiger Äerao-füiiler angebracht· wer den t der zwei Kontaktstellen besitzt·
Soll star Vermeidung des einseitigen Äbkühleas ©fenkäpfe nach bekannten Vorschlägen ein reg l'echsel der beiden Iforlagsa hinsichtlich ihrer ■als Samg— "^^ Kühl vorlage vorgenoEiaen werden, so ist die iPemperaturanzeige aus- und umechaltbar an beiden anzubringen«

Claims (1)

  1. Patentanspruch, 5
    Vorrichtung zur thersisehen Behandlung der Destinationsgase bei der Kohleverkokung nach Pat©at ..«„(Ο 27 TIb/26a)? {rekennzeichnet durch awel nach dem Prinzip der Thermofühler arbeitende Kontaktstellen, +die im Gaesaasifelraiua eine® Redten Ofens am /lustritt der Qase zur Sauf^vorlage angebracht sindfy von denen die eine durch Ochliessen ©ines Ctrosakreises dl© frewünschte linciestteiaperatnr des Gassaaaelrau!as8ciie andere die zugelassene Höchsttemperatur optiseii an»ßigt«worauf an Hand dieser Anzeigen durch Begelsüg&g der EühXgasaonge der gewünschte Teaperaturbereich einsestellt vL rcL

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