DEC0000796MA - Einstellbare Blende für Foto- und Filmapparate - Google Patents
Einstellbare Blende für Foto- und FilmapparateInfo
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Description
Die Erfindung bezweckt eine gewünschte Blendenöffnung bei Foto- und Filmapparaten zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Aufnahme voreinzustellen, ohne sich darum kümmern zu müssen, ob man mit einer anderen Blendenöffnung andere Operationen durchführte, sodass, selbst wenn die blende aus irgendeinem Grunde, z.B. für die Scharfeinstellung oder die Wahl des Bildausschnittes, geändert wurde, man auf die voreingestellte Blendenöffnung mit einem einzigen Handgriff zurückstellen kann, ohne das Auge vom Sucher, der Mattscheibe, dem Aufnahmeobjekt usw. wegzuwenden.
Insbesondere in sogenannten monokularen Reflexkameras mit einem einzigen Objektiv (vgl. z.B. die unter den Handelsnamen Exakta,<Nicht lesbar> , Praktiflex, Rectaflex usw. bekannten Kameras) löst die Erfindung die immer bestehende und bisher keineswegs gelöste Aufgabe, die Blende ohne das Auge vom Beobachtungspunkt wegzuwenden und ohne den Bildausschnitt einzustellen. Der Grundgedanke der Erfindung wird in der folgenden Beschreibung an einem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel, auf das die Erfindung jedoch
nicht beschränkt ist, noch näher erläutert.
Von den Abbildungen zeigen:
Abbildung 1 die Seitenansicht eines Foto- oder Filmobjektivs, das mit der erfindungsgemässen Einrichtung versehen ist,
Abbildung 2 eine ähnliche Darstellung derselben Anordnung von einem anderen Blickpunkt aus und teilweise geschnitten.
Abbildung 3 eine Darstellung von einem dritten Blickpunkt aus.
In der Zeichnung bedeutet 1 die Gesamtanordnung eines erfindungsgemässen Objektivs, 2 einen Linsenträger, der sich zwecks Scharfeinstellung in axialer Richtung verschieben lässt, und einen gegenüber dem Linsenträger 2 drehbaren Ring, dessen Stellung die Öffnungsweite der Blende bestimmt.
Die bisher erwähnten Teile des Objektivs sind in modernen Foto- und Filmapparaten üblich.
Gemäss der Erfindung ist auf dem Linsenträger 2 ein Anschlagstift 4 befestigt und auf dem Ring 3 ein konzentrischer Ring 5 drehbar angeordnet. In dem dargestellten Beispiel ist mit dem Ring 5 eine Sonnenblende 6, verbunden. Wohlverstanden ist die Verbindung des Ringes 5 mit einer Sonnenblende nur
wahlweise, vielmehr kann der Ring 5 auch ohne diese oder mit einem Schirm oder Fabrikfilter o.dgl. ausgerüstet sein.
Auf dem Ring 5 ist ein Markierungsstrich 7 eingraviert, gezeichnet oder auf irgendeine andere Weise aufgebracht. Ferner ist mit dem Ring 5 ein Glied 8 fest verbunden, welches zusammen mit dem Stift 4 einen Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Ringes 5 gegenüber dem Linsenträger 2 dargestellt; eine Stellschraube 9 dient dazu, den Ring 5 auf dem Ring 3 in einer gewünschten Stellung festzuhalten.
Die gegenseitige Lage des Markierungsstriches 7, des Gliedes 8 auf dem Ring 5 und des Anschlagstiftes 4 auf dem Rohr 2 sind derart, dass, wenn das Glied 8 den Stift 4 berührt, wie dies in Abbildung 1 dargestellt ist, die Blendenöffnung der Ablesung auf der Gradeinstellung der Blende dem Markierungsstrich 7 entspricht.
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Nach Voreinstellung der Blende auf den für die fotografische oder Filmaufnahme gewünschten Wert wird der Ring 5 auf dem konzentrischen Ring 3 in eine solche Stellung gebracht, dass die Ablesung am dem Markierungsstrich 7 diejenige der gewählten Blendenöffnung ist. Dieser Wert wird durch Feststellung der Schraube 9 festgehalten.
Ist die Blendeneinstellung so vorbestimmt, so kann man die Scharfeinstellung und die Einstellung des Bildausschnittes mit irgendeiner anderen Blendeneinstellung durchführen.
Will man nun die Aufnahme machen, ohne das Auge vom Sucher oder von der Mattscheibe wegzuwenden, so dreht man den Ring 5 so weit, bis das Glied 8 gegen den Anschlagstift 4 stösst. Die Blende ist damit auf den vorbestimmten Wert eingestellt.
Wohlbemerkt lassen sich in der Praxis verschiedene Änderungen vornehmen bezw. einzelne Teile durch gleichwertige andere ersetzen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung gestattet somit, die Voreinstellung einer Objektivblende bei Foto- und Filmapparaten derart durchzuführen, dass man nach einer Voreinstellung auf eine für die Foto- oder Filmaufnahme gewünschte Blendenöffnung diese Öffnung beliebig, z.B. für die Scharfeinstellung oder die Wahl des Bildausschnittes, verändern kann, um sie zu irgendeinem Zeitpunkt durch eine einzige und einfache Betätigung zurückzustellen ohne das Auge vom Sucher, von der Mattscheibe oder vom Aufnahmeobjekt wegzuwenden.
Claims (3)
1.) Objektivblende für Foto- und Filmapparate, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Linsenträger (2) ein Anschlagstift (4) fest verbunden ist, der mit einem am Einstellring (3) der Blende verstellbaren, z.B. an einem konzentrischen Stellring (5) befestigten, Anschlag (8) derart zusammenwirkt, dass eine gewünschte, z.B. durch den Stellring (5) festgelegte und durch eine Markierung (7) angezeigte Voreinstellung der Blendenöffnung durch Bewegung in die Anschlagstellung jederzeit und ohne Suchen wiederhergestellt wird.
2.) Objektivblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Blendenvoreinstellung dienende konzentrische Stellring (5) mit einer Sonnenblende (6) versehen ist.
3.) Objektivblende nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrische Stellring (5) mit einem Schirm oder Farbfilter o.dgl. versehen ist.
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