DEC0000743MA - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes

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DEC0000743MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
azo dye
preparation
acid
dye
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Lukas Dr. Muttenz von Mechel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba AG
Publication date

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Description

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
Es wurde gefunden, dass ein wertvoller Azofarbstoff
hergestellt werden kann, wenn man **--*■ buttersäure der Formel
OH
CO
CH0
8 -
CH2 COOH
mit diazotierten! 2=Amino~i~oxybenzol-4"»sulfonsäureamid kuppelt.
Die als Ausgangsstoff verwendbare/jl^Oxynaphthi
C ί—
Sceto-buttersäure obiger Formel kann durch Umsetzung von 1-
Oxynaphthalin mit reaktionsfähigen Derivaten der Bernsteinsäure z.B. mit einem der Säurechloride oder vorzugsweise mit dem Bernsteinsäureanhydrid, zweckmässig unter Mitverwsndung eines Konden= sationsmittels wie Aluminiumchlorid hergestellt werden0
Die Kupplung lässt sich vorteilhaft in alkalischem Mi 11 e1 dur chf ühr eη.
Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile Gewichfcsteile und die Prozente Gewichtsprozente,.
2 -
Beispiel.
152 Teile 2=Amino=l=oxybenzol=4~sulfonsäureamid werden in 1000 Teilen Wasser unter Eiskühlung mit 250 Raumteilen konzen= trierter Salzsäure und 69 Teilen Natriumnitrit dlazotiert. 256 Teile/^=0xynaphtha?3aif-{i|;)/-^<'=lceto»buttersäure werden in 1000 Teilen Wasser unter Zusatz von 80 Teilen Natriumhydroxyd gelöst? dann werden 150 Teile Natriumcarbonat zugesetzt. Zu der so erhaltenen Lösung lässt man unter Eiskühlung die oben erwähnte Diasolösung langsam zufliessen und rührt einige Stunden bis zur Beendigung der Farbstoffbildung= Man scheidet den Farbstoff durch Zugabe von Natriumchlorid aus, filtriert ab und trocknet. Der erhaltene Farbstoff färbt Wolle aus saurem Bade in roten Tönen,, Durch Nachchromieren erhält man ein Rotviolett, durch Nachkupfern ein reines Rot in guter Echtheit.
17; Ψι Die als Ausgangsprodukt verwendbare/fi-Oxynaphthafefi'=
ί ■-
Aijl-^Meeto-buttersaure kann wie folgt hergestellt werden :
In eine Mischung von Ikk Teilen l~0xynaphthalin, 100 Teilen Bernsteinsäureanhydrid und 1200 Teilen Tetrachlor·= äthan werden bei 5-10° 270 Teile Aluminiumchlorid eingetragen» Nach einigen Stunden wird die zähe Masse in 3000 Teile einer Mischung von Wasser und Eis eingerührt und das Tetrachloräthan wird hierauf mit Dampf abdestilliert,. Die zurückbleibende
x/ Verbindung wird dann bei Ke-efei;emperatur durch Zugabe
von Natriumcarbonat gelöst und die erhaltene Reaktionsmischung wird abfiltriert. Aus dem Filtrat, das das Natriumsalz der
3 -
/K-^jl-Oxynaphtha^&^l^-lfeto-buttersaure enthält, wird die schwer lösliche freie Säure durch Zugabe von Salssäure gefällt. Sie
9 /ET /
kann nach kurzer Zeit abfiltriert werden. Dief fl=0xynaphthai4«.^c-
—/^|^"-keto=buttersäure bildet feine Kristalle, die nach dem Umkristallisieren aus Alkohol bei etwa 226° (unkorrigiert) schmelzen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch.
    Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes,
    dadurch gekennzeichnet, dass man diazotiertes l-Amino-=2~oxybenzol-4=sulf onsäureamid mlt/fi.=Oxf naphthaAn-AI-^^keto-butt er säure kuppelt.

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