DEA0000278MA - Radnabe mit festem Bremstrommelflansch bei Zwillingsradanordnungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger - Google Patents

Radnabe mit festem Bremstrommelflansch bei Zwillingsradanordnungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger

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DEA0000278MA
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DE
Germany
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wheel
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Inventor
Werner Nürnberg Arnold
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Description

ING. W.ARNOLD VDI
NORhBERG
Föhrenstraße 1 τ λ ^ γ?*τι ^τλ*. nrr^tPT ηττ*'·.'
Die hvCindung bezieht sich auf ein Zwillingsrad Oeswa auf eine 'Radnabe für angetriebene, mitrollende und zu bremsende Zwillingsrad er von Kraftfahrseusen9 Anhängern und '"rlei skettenf ahrzeugen.
3ie "besteht darin, dass auf einer Tiabe üblicher ?auart bei einem Uisführungsbeispiel zwei TIab^nf!ansehen drehbar gelagert sind, die über ein '!wiachenrad gegeneinander sich verdrehen können, wobei erfindungsgem^ss ein oder zweckmässig mehrere Zwischenrpder auf dem Umfange der Radnabe oder eines JJabenkorpersf auf ihren Aohszapfeii drehbar, radial befestigt sind^ und die Radnabe selbst in bekannter ',',eise einen festen flansch für die Bremstrommel üblicher Bauart besitzt.
Hierdurch wird erreicht» dass sich die an den iahenflanscben befestigten Rrder bei Xurveiifahrten gegeneinander ausgleichen können, ohne dasa die Radreifen auf der Fahrbahn gleiten oder radieren» ',Veiterhin ist durch die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht^ beide Tiadzwillinge ohne Beeinträchtigung der LenfcfMhiglceit mit üblicher einfacher Bremse (a.3«Innenbackenhremse) hei Bedarf abzubremsen oder anzutreiben.
Zwillingsr i^der mit sich gegeneinander beliebig verdrehenden Ordern sind bekannt. Hierbei handelt es sich um mehr oder weniger ineinander laufende Naben, die für die Bremse jedoch auch ineinander lau-* fende Brematrommeln haben» Diese Bauweise erfordert gegenüber dem Zr "indungsgegenstand mehrere Nabenkörper und Kugellager. Auch ist eine I-remsung mit ineinander laufenden Bremstrommelh ungünstig" «la— mal für die bremsausgleichende V.irkung mit abgestuften Breae^fk^^-" sowie für die Abführung der ΰ *rme der innen lauf enden !Bremstrommel» Die ',Yirkung einer Bremsbacke auf zwei unabhängige Bremstromrieln stellt die "Betriebssicherheit der Bremsanlage wenn nicht gar in Frage. line solche Anordnung von Zwillingsrädern ist durch die vielen Einzelteile und auch bearbeitungstechnisch äusserst teuer und unwirtschaftlich.
Andere bekannte Ausführungen tragen ein oder mehrere PPder oder Radflanschen9 die sich wohl unabhängig drehen, jedoch nicht untereinander verbunden sind, so dass nur höchstens ein Rad dee Zwillings3atzes gebremst werden kann.
Eine andere bekannte Ausführung besitzt wohl ei ne Xupplungsvorrichturig an einem Rad, "um damit das andere Rad mitnehmen zu können. Hierbei ist jedoch auch nur möglich ein Rad und zwar das innen laufende Rad zu bremsen.
Vorstehende Nachteile sind bei der Zwillingsradnabe nach der Erfindung vermieden, über die AusgleichrVder, die an der Tiabe angeordnet seil*können {oder an einem Nabenteil) wird die Bremswirkung, die durch die übliche Bremstrommel eingeleitet ist, auf beide Radflanschen und somit auf deren Radswillinge übertragen« Unabhängig von der auge* führten Bremskraft, und damit von der Verzögerungswirkung auf die ¥rat€l4fahe und über das Ausgleieherad bezw.-r Mders auf die Ratitflanschen mit ihren Rrdernf können sich diese auf ihren getrennten Lagern gegenseitig drehen, wodurch ein einwandfreier Raddruckausgleich auf, beide Räder gewährleistet ist. Dieser RadEiruckausgleich hat keine hinderliche Wirkung auf die leichtere Lenkbarkeit gegenüber feet auf auf der Nabe angeordneten Radzwillingen und die diesen zugeführte Bremskraft * beziehungsweise die zugeführte Antriebskraft verteilt sich -erne?- dem Kurvenlaiixwe^TYentsprechend ausgeglichen auf die differential mitgenommenen Einaelradere
Sin besonderer Vorteil der Anordnung von Ewillingsrpdern nach der Tirfindung ist der, dass übliche Nabenrohlinge oder ITaben für d^n Gegenstand der Erfindung sich verwenden lassen. Die Srfindung hat keinen "Einfluss auf die Innenteile und die Lagerung üblicher Haben. Die Lagerung für das gegenseitige t Verdrehenkönnen der einzelnen lösen Radflanschen erfolgt auf dem Umfange üblicher 1Naben und kann beispielsweise durch Nadellager oder auch durch Buoheenlager verschiedenartigen 'Verkstoffes durchgeführt werden. Bei Ausführung mit Buchsanlagerung ist es zweckmässig^die Buchsen feet auf die Fabe aufzuziehen. Hierdurch wird die LagerflMche vergrössert und die Lebensdauer das Ausgleichslagers weitestgehend verlängert.
Die Nwischenrrder, die an d" r Yinhe, einem Nabenkörper od<r an einem Zwischenkörper angeordnet sein können, haben einmal die Aufgabe j die K«der bei der G-eradeausfahrt gleichzeitig gemeinsam mitzunehmen und andererseits bei Nurvenfahrt den N/egl längenausgleich zu vermitteln. Jie dienen also als ^eachleunigur.ga^^aFiuDdrtr^ger, insbesondere bei I j?aft fahr zeug en und als Ver ζ ögerung^fjfcr af t üb er t r ? ger besonders von Tiitlaufenden yPdern, insbesondere bei Ynh'-'n^em.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausfilhrungebeispiel dargestellt.
^fi^STmm^T ^T^steTl^pie ZeichnunKjeinen Längsschnitt durch, die Radnabe und Bremstrommel mit auf ihr gelagerten Hadflanachen und daran befestigten Hadern dar.
Pig,2 zeigt einen Radflanschausgleich mit Triebstöcken und Stirnzwlschenrade
Fig„3 zeigt schematisch eine Rad4irilling3anordnung. Fig.4- ist eine Kadftfierlin^sanordnung.
Auf dem Achstummel a ist die Nabe b mit beispielsweise ihren AtldiM/ Rollenlagern c drehbar gelagert. Bie Nabe b trägt an ihrem festen Plansch d die Bremstrommel e auswechselbar durch Schrauben 'befestigt. Auf dem Umfange der Nabe b igt der innere Radflansch g mittels beispielsweise einem Nadellagei' auf dem grösseren Dufchmeeser gelagert. Der Zwischenring i dient sum einfachen Zusammenbau der auf seinem Umfang radial angeordneten, in ihrer Vielzahl entsprechend zu wählenden Ausgleichs- oder Zwischenrpder k , die auf dem Bolzen 1 frei drehbeweglich sind. "Her Zwischenring i ist mit der ?«abe b fest, -doch lösbar verbunden.
Auf dem kleineren Durchmesser der Nabe b ist der äussere ladflansoh ι ebenfalls mittels einem Nadellager drehbar gelagert und vorn durch die Ringwiutter ρ auf ihrem .Iits festgehalten. Die Planschen g und m tragen auf ihrer Innenseite eine KegeIveraahnungfl die in die dazu passende Kegelverzahnung dee Ausgleicharades k eingreift. Di© Veraahnung der Kegelräder verlangt keine höhere Präzision und sie kann beispielsweise durch 'Varmpressen im G·esenk betriebsfertig ohne jegliche Faeharbsit verwendet werden. Die Schmierung von den Uadellagern her genügt für den Verwendungszweck als Ausgleich auf Jahre hinaus. liegen Verschmitzung und äussere Einfllisne sind die Auagleichrrlder durch den Scbutzring r , der am Flansch g befestigt sein kann und in eine''Kute s am anderen '"lausch m hineinragt, geschützt.
Der Auagleiuhsvorgang in Verbindung Biit der Bremse ;eζieh un gaweise mit dem Antrieb wild -.ie folgt beschrieben:
Die 5?7.d.ir t laufen ßit ihrem TU-d umfang auf der Fahrbahn bei Heradeauafahrt mit der gleichen Fmfan^sgescMvind.i -Iceit der 5>:gelversahnung an den 'adflanschn g und m . Durch die f leicharnige Uehol^irkung di-;r am ' abenumfracli?.l a."geordneten lus^leich'f-'-»der wird der Raddruck jsit yeiner !'.eschlounirai»^ dec beide« ~\"der ausameen^efagst
über die Nate b und den Nabenflansch, d auf den Breasumfang der Eremstrotnmel e übertragen. Bei Kurvenfahrten haben die Bäder t verschiedene Urafangsgeechwindigkeiten, die je nach der Krümmung der jeweils befahrenen Kurve mehr oder weniger über die Ausgleiehersder k voreilend beziehungsweise naehMeibäad ausgeglichen werden, so dass die Bereifungen der Räder t ihren Röllsuetand beibehalten, ohne auf der fahrbahn eine Radierwirkung hervorzubringen. Die Umfangakraft wird durch die ZwiechenrPder k au$h in diesem Falle tangential auf die Radnabe b und an ihr befestigte» Bremstrommel ® übertragen. Beim Drehen einer Achse auf der Stelle ist der grösste Radausgleioh ohn® Gleiten der Had^r gewgbjfleifftet und die Achee kann in jeder beliebigen WinkeIete 1 lung ua4 as a^<* fallenden Strassen wie Üblich abgebremst.ni i
Ein weiterer Vorteil der Anordnung von Zw i11Inger «dem nach der Erfindung bezieht sich auf das Auswechseln der Reifen/ und hier insbesondere des innen laufenden Reifens. Die Radnabe naoft der Erfindung hat gleiche Flanscheiidurchraeseer, um herkömmliche Räder zu verwenden. Das aussen laufende Rad kann wie üblich durch lösen.der Radbolzen ausgewechselt werden. Für das Auswechseln des innen laufenden Rades wird der vordere Konterring beziehungsweise dl« Ringmutter entfernt und das Rad - ird mit seinem Raiflansohohne, die vielen Radbolzen de» auasen laufenden Rades au al|*ftOf* men, so dass das innen laufende Rad wie üblich aewechselt werden kann«,
Bei Kraftfahrzeugen beispieiaweise ist es durch die Anordnnmg nach der Erfindung ohne weiteres möglich unter Beibehaltung der vorhandenen Antriebs- und Bremseinrichtungen die differential ausgeglichenen ZwillingsrMer nach der Erfindung beschleunifeunge- und verzögerungsgemäss su beherrschen unter Vermeidung der Ifaofeteile des Radierens der Zwillingsreifen und der damit verbundenen erschwerten Lenkung der Fahrzeuge.
ING. W.ARNOLD VDI
NÜRNBERG
FöhrenstraBe 1

Claims (7)

3ur Patentbeschreibuiag PA 38737 ZWILLIIiGSEADME MIT BRSMSE Patentansprii e h , g^:
1. Radnabe mit festem Brematrommelflansch bei "willinglja^fordnungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger, dadurch gekennzeichnet t dass »m»» mehrere Radflanschpaare, deren einzelne Radflanschen '^^^^^u^c^^^^^^^e^^^^^^^©.ied@r s beispielsweise Kegelräder {A) » zu einer Einheit verbunden sind, wobei die Ausgleichglieder auf Kitn-hmerbolzen (I)9 die am umlaufendes Nabenkörper (b) mehrfach radial angeordnet sein können* drehend gelagert sind»
2« Radnabe mit festem Breiastrommelflanseh für MeferfaehrsdaaertiiTpigea* insbesondere für ICraftfahraeuge und Anhenger nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, Jlassl aghrerβ gekuppelten radf lanachtragende
„—„_^0__ beispielsweise Kegelräder (k)
zu einer Einheit verbunden Sindf wobei die Ausgleieh^gliedesr mit Mitnehmerb olzez^^clie einem weiteren, konzentrisch innen ä**» laufenden Nabenkörper (b) mehrfach radial angeordnet sein können» drehend gelagert sind.
3. Radnabe mit festem Bremstromaelflansch insbesondere für Eraitfalsi?** zeuge und Anhänger nach Ansprüchen 1 und 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Radflanschen(g,m) an den einander zugekehrten" Ta* nenseiten konzentrisch die gleiche Verzahnung (q.) e eine Triebstockteilung tragen.
4. Radnabe mit festem Bremstromne lflansch /insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger nach Ansprüchen 1 bis 3# dadurch gekennzeichnet, dass paarweise, differential ausgeglichen, sieb auf einem Nabenkörper drehende Radbefestigungsflanschen in Nadel- oder Buchsenlagern gelagert sind.
5. Radnabe mit festem Brems tr ommeIfIans ch .ins bes ond ere fttr Ixaftfehrzeuge und Anhänger nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gift ©»»»lehnet s dass auf d.-m Nabenkörper BuchsefiYfest aufgezogen sind, auf dessen Lederoberfläche dia La^erbohrung der Radflaaaohea gleitet.
6. Radnabe mit festem Erems -.romiaelflanschj insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , dass der äussere Radflansch (m) axial auf den Nabenkörper (b) durch einen Konterring (p) lösbar gesichert ist.
7. Radnabe mit festem BremstrommelfIansch^ insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nabenkörper (b) bei angetriebenen Zwilllngerpdsra, λo », auf rechter und linker Fahrzeug seite durch eine gemeinsame Antriebswelle angetrieben werden.
ING. W.ARNOLD VDf Nürnberg
Föhrenstrite 1

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