DE9980C - Neuerungen an Pressen zur Umhüllung von Telegraphenkabeln - Google Patents

Neuerungen an Pressen zur Umhüllung von Telegraphenkabeln

Info

Publication number
DE9980C
DE9980C DENDAT9980D DE9980DA DE9980C DE 9980 C DE9980 C DE 9980C DE NDAT9980 D DENDAT9980 D DE NDAT9980D DE 9980D A DE9980D A DE 9980DA DE 9980 C DE9980 C DE 9980C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
container
tube
cylinder
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9980D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ED. BERTHOUD und F. bor EL in Cortaillod (Schweiz)
Publication of DE9980C publication Critical patent/DE9980C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/22Making metal-coated products; Making products from two or more metals
    • B21C23/24Covering indefinite lengths of metal or non-metal material with a metal coating
    • B21C23/26Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables
    • B21C23/28Applying metal coats to cables, e.g. to insulated electric cables on intermittently-operating extrusion presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)

Description

1879.
Klasse 49.
ED. BERTHOUD und FRANQOIS BOREL in CORTAILLOD (Schweiz). Neuerungen an Pressen zur Umhüllung von Telegraphenkabeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. October 1879 ab.
Diese Maschine hat den Zweck, in einer einzigen Operation die Fabrikation der bleiernen Schutzhülle und die Einlage der isolirenden Materie bei Telegraphenkabeln zu bewerkstelligen. Sie hat aufserdem den Vorzug, die Anwendung von solchen isolirenden Materialien zu ermöglichen, welche bisher nicht dazu verwendet werden konnten.
In die Bleikammer P wird ein Bleicylinder gestellt, welcher dieselbe vollständig ausfüllt und mit einer centralen Bohrung versehen ist, deren Durchmesser gleich dem äufseren Durchmesser der Röhre' G ist. Der Bleicylinder ist dazu bestimmt, die Schutzhülle des Kabels zu bilden.
Der Kolben F, welcher durch eine unten befindliche hydraulische Presse in die Höhe getrieben wird, bewirkt durch die Pressung, welche er auf oben genannten Bleicylinder ausübt, dafs das Blei durch die Bohrung des Kolbens, deren obere Oeffnung' den äufseren Durchmesser der Schutzhülle 'bedingt, ausgepreist wird.
Die Röhre G in der Bleikammer P ist mittelst der Verbindungsstangen »S^ fest mit dem Kolben F verbunden. Diese Röhre trägt an ihrem unteren Ende einen konischen Ansatz, welcher den inneren Durchmesser der Schutzhülle bedingt.
Obige drei Theile der Maschine bezwecken die -Herstellung der bleiernen Schutzhülle.
Um die isolirende Materie einzulassen und richtig zu vertheilen, ist auf der Röhre G ein Behälter A befestigt, welcher die Substanz, die zur Isolation dieneir soll, in flüssigem Zustande enthält. Dieselbe kann durch Drehung des Handrädchens h in die Röhre G gelassen werden. Der Zapfen i hat nur den Zweck, den Behälter A entleeren zu können, wenn die Fabrikation eingestellt wird.
Die Kammer B ist mit warmem OeI angefüllt, welches aus einem weiter oben befindlichen Kessel durch die Röhre α zugeführt wird; dies hat den Zweck, die isolirende Materie durch constante Erwärmung derselben in flüssigem Zustande zu erhalten. Das warme OeI fliefst aus der Kammer B durch die Röhre c in die Kammer E, woselbst es die Erwärmung der Bleikammer P und der durch diese durchfiiefsenden isolirenden Materie bezweckt und aus welcher es durch die Röhre e abgeleitet wird, um dem warm nachfiiefsenden OeIe Platz zu machen, b und d sind zwei Glasröhren, welche das Niveau des Oeles in den Kammern B und i? erkennen lassen. Die Kammern C und D sind entweder mit Kohlenstaub oder einem anderen schlechten Wärmeleiter angefüllt, um die Ausstrahlung der in B und E enthaltenen Wärme möglichst zu, verhindern.
Der oder die Leitungsdrähte werden, nachdem sie zuvor mit Baumwolle oder einer anderen textlien Materie umwunden, durch das warme Bad der isolirenden Materie in das Rohr G eingelassen. Dabei mufs die Temperatur der isolirenden Materie so hoch sein, dafs alle Feuchtigkeit aus der textlien Umhüllung der Drähte entweiche. Der Leitungsdraht bezw. die Leitungsdrähte treten dann in die Bleiröhre nach Mafsgabe des Entstehens ein.
Hat man eine isolirende Materie gewählt, welche durch die Wärme sehr flüssig wird, wie z. B. Paraffin, Harz etc., oder Mischungen derselben, so wird dieselbe den ganzen Zwischenraum zwischen den Drähten und der Bleiröhre ausfüllen. Um dies zu erleichtern, dient die oben angeführte Kammer E, welche, mit warmem OeI gefüllt, diesen Theil der Maschine warm hält, damit die isolirende Materie bis in den Kolben F flüssig bleibe.
Das so fabricirte Kabel geht über eine Leitrolle R und wird auf eine Trommel aufgewunden.
fiuTwichtiges Moment der Fabrikation ist die Anwendung von Bleiröhren des kleinstmöglichen Kalibers, und zwar hat dies nicht nur einen ökonomischen Vortheil, sondern es bedingt zugleich die gröfsere Biegsamkeit des Kabels.
Zu diesem Zwecke ist der konische Ansatz am Rohr G scharfkantig ausgeführt, so dafs der innere Durchmesser der entstehenden Bleiröhre nicht gröfser ist als der innere Durchmesser des Ansatzes, Fig. 2.
Um das' Einsetzen des Bleicylinders in die Bleikammern und das Auswechseln der Ansätze am Rohr G und am Cylinder F (für verschiedene Kabeldurchmesser) zu erleichtern, ist der Cylinder F um einen Zapfen T drehbar, so dafs derselbe, wenn der Stift T1 herausgezogen, in die horizontale Lage gebracht werden kann, wie dies in; Fig. 1 punktirt eingezeichnet ist. Um den Cylinder E leicht wieder in die verticale Stellung zu bringen, ist an den Säulen XX eine kleine Winde W befestigt.
Will man die Bleikammer mit Blei ausgiefsen, so befindet sich zu dem Zwecke oben eine kleine Oeffnung, welche mittelst einer Schraube verschlossen ist.
Die Rückwärtsbewegung des Kolbens F geschieht durch die Einwirkung des hydraulischen Druckes auf eine ringförmige Fläche, wie es Fig. ι zeigt. Diese Anordnung bedingt einen doppelten Lederverschlufs des Kolbens, erlaubt aber, die Presse mit grofser Bequemlichkeit und Geschwindigkeit zu handhaben.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei Pressen zur Herstellung von Telegraphenkabeln die Verbindung des Prefscylinders zur Herstellung von Bleiröhrchen als äufserste Umhüllung der Kabel mit dem Behälter A, welcher einen isolirenden Stoff in flüssigem Zustande enthält und durch heifses OeI erwärmt wird.
  2. 2. Der mit dem Handrädchen h und dem Leerlauf i versehene, zur Aufnahme des isolirenden Stoffes bestimmte Behälter A, welcher von der Kammer B durch heifses Öel erwärmt wird.
  3. 3. Die Kammern B und Έ zum Erwärmen des Behälters A und der Bleikammer P durch heifses OeI, welche beiden Kammern durch die Röhre C mit einander in Verbindung stehen und mit Flüssigkeitsstandgläsern b und d versehen sind.
  4. 4. Die Verbindung der Röhrenpresse und des Behälters A mit Mänteln C und D, welche mit schlechten Wärmeleitern gefüllt sind.
  5. 5. Der Zapfen T, um welchen sich der Cylinder des Kolbens F drehen kann, und der Stift T\ welcher ihn festhält. Das Drehen des Cylinders hat den Zweck, das Auswechseln der Einsätze an dem Rohr G u. s, w. für
    • verschiedene Kabeldurchmesser bequemer vornehmen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9980D Neuerungen an Pressen zur Umhüllung von Telegraphenkabeln Active DE9980C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9980C true DE9980C (de)

Family

ID=287306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT9980D Active DE9980C (de) Neuerungen an Pressen zur Umhüllung von Telegraphenkabeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE9980C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2610415C3 (de) Austragvorrichtung für wärmeschmelzbares Material
EP0015622B1 (de) Verfahren zum vorbereitenden Behandeln von gerafften Kunstdarmhüllen
CH428189A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rohren
DE2005238A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren und überziehen von verseilten Körpern o.dgl., Insbesondere Mehrleiter-Fernmeldekabeln. Aim: Connollys (Blackley) Ltd., Blackley, Manchester (Großbritannien)
DE1660022C3 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines faserigen, schraubenförmig gewickelten, rohrförmigen Isolierkörpers
DE1192394B (de) Vorrichtung zur Herstellung von armierten Kunststoffrohren
DE1554993B1 (de) Verfahren und einrichtung zur kuehlung eines stranggepressten rohrfoermigen koerper
DE1921016B1 (de) Abdichtungseinrichtung an den Ein- und Austrittsstellen einer mit hoher Temperatur betriebenen Hochdruckkammer
DE9980C (de) Neuerungen an Pressen zur Umhüllung von Telegraphenkabeln
DE2141315A1 (de) Fuellanze und anlage zum befuellen von faessern mit fluessigem gelbem phosphor
DE2951157A1 (de) Anlage fuer die herstellung von kabeln, die einen oder mehrere isolierte oder ummantelte leiter besitzen
DE1284146B (de) Hochdruckdampfschaeler
DE2726404B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen einer wasserabweisenden Substanz in eine Kabelseele
CH423216A (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Netzen
DE146453C (de)
DE538904C (de) Verfahren zum Loeten von Ankerwicklungen im ganzen
DE1490161B2 (de) Vorrichtung zur überführung einer vakuumgetrockneten oder zusätzlich getränkten Kabelseele aus dem Vorbehandlungsbehälter in den Kabelmantel
DE1966527B2 (de) Vorrichtung zum Bedampfen von Garnsträngen
DE851275C (de) Vorrichtung zur Fruehbeetkastenbelueftung
DE2141955C3 (de) Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Verpackungsschläuchen durch eine kombinierte Füll- und Verschließmaschine
DE895248C (de) Verfahren zum gleichmaessigen und endlosen Beschichten der Mantelflaeche von Walzen, insbesondere fuer die photomechanische Herstellung von Druckwalzen, und Einrichtung zum Ausueben des Verfahrens
DE21999C (de) Neuerungen im Osmoseverfahren nebst zugehörigen Apparaten
DE2009974A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von verstärkten Kunststoffzylindern
DE3145361A1 (de) Wachspresse, insbesondere von bienenwachs
DE738206C (de) Verfahren zur Entfernung von freiem Gas aus elektrischen OElkabelanlagen