DE99700C - - Google Patents
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- DE99700C DE99700C DENDAT99700D DE99700DA DE99700C DE 99700 C DE99700 C DE 99700C DE NDAT99700 D DENDAT99700 D DE NDAT99700D DE 99700D A DE99700D A DE 99700DA DE 99700 C DE99700 C DE 99700C
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- DE
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- spring
- crown
- stick
- slide
- umbrella
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Schirme bekannt (vergl. z. B. die Patentschrift Nr. 13644), bei welchen sich
das Schirmgestell auf dem Stock drehen kann, wenn der Schirm an ein Hindernifs stöfst oder
sich ein starker Wind erhebt. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schirm, welcher
dem gleichen Zweck dienen soll. Das Gestell des Schirmes kann um den Schirmstock gedreht
werden, und zwar geschieht dies durch Verschieben eines Stellringes; durch Zurückziehen
dieses Ringes kann der Schirm aber wieder festgestellt werden und lä'fst sich dann
wie ein gewöhnlicher Schirm öffnen und schliefsen.
Die Krone, an welcher die Rippenstäbe befestigt sind, ist am Stock drehbar angeordnet
und mit einer Nuth versehen, in welche eine am Stock befestigte Feder eingreift und die
Krone mit dem Gestell festhält, jedoch durch Zurückdrängen der Feder mittelst eines Stellringes
freigelassen wird.
Fig. ι stellt eine Ausführungsform dieser Anordnung im Längsschnitt dar und Fig. 2
zeigt die Krone im Schnitt und in ihrer Unteransicht.
A ist der Schirmstock; B ist die Krone, welche eine cylindrische Verlängerung nach
oben besitzt; C ist die in der Krone gebildete Nuth, D die am Stock befestigte Drahtfeder von der in der Zeichnung dargestellten
Form, welche, ohne den Stock zu schwächen, genügenden Widerhalt gewährt; E ist der
Stellring, welcher, nach oben geschoben, die Feder D in einen Schlitz des Stockes drängt
und die Krone freiläfst. In diesem Falle kann sich der geöffnete Schirm frei um den fest in
der Hand gehaltenen Stock drehen und stützt sich einerseits mit seiner Krone gegen einen
festen Ring F und andererseits mit dem Schieber der Spannstäbe gegen die dazu gehörige
Sperrfeder. Infolge der Biegsamkeit der Rippen und der auf den Bezug ausgeübten Spannung ist die Drehung des Schirmdaches
oder -Gestelles, wenngleich durch einen äufseren Anstofs. leicht herbeigeführt, keine
übermäfsige und hört beim Fortfall dieses Anlasses sofort wieder auf. Das Gestell bleibt
also, wenn nicht berührt, in Ruhe. Sobald jedoch die Feder D freigelassen wird und in
die Nuth der Krone greift, wird das Schirmdach festgestellt und verhält sich wie das eines
gewöhnlichen Schirmes.
Der Ring F ist von solcher Dicke,' dafs derselbe sowohl die Krone B, wie auch die
Kappe G zurückhält, welch letztere frei auf dem Kronenfortsatz ruht und hier den Schirmbezug
verdeckt.
Die Krone B kann ebenfalls mit mehreren Nuthen versehen werden. In diesem Falle
würde es nöthig sein, den Schieber der Spannstäbe mit einer gleichen Anzahl von Schlitzen
zu versehen. Ferner können mehrere Federn D benutzt werden.
Fig. 3 stellt eine Abänderung der beschriebenen Anordnung dar, insofern die Krone frei
beweglich, aber ohne Nuth und Feder am Stock angebracht, der Schieber der Spannstäbe
dagegen mit einer Feststellvorrichtung mittelst Nuth und Feder versehen ist. Diese Abänderung
würde zum Beispiel bei Paragon-
oder ähnlichen Schirmen Anwendung finden, wo die grofse Anzahl von Rippen es nicht
erlaubt, die Hand zwischen den Spannstäben durchzuführen, um den Stellring zu verschieben.
In diesem Falle ist an Stelle der Nuth ein Loch H im Schieber / angebracht, während
die Sperrfeder K unter Beibehaltung ihrer gewöhnlichen Form so nach vorn gebogen ist,
dafs dieselbe mit ihrem Ende L1 in dieses Loch greifen kann. Ruht der Rand des
Schiebers auf dem gewöhnlichen Vorsprung L der Sperrfeder K, so ist das Schirmdach fest,
wird dagegen der Schieber so weit gehoben, dafs dessen Rand auf dem Vorsprung L1 ruht,
so ist das Gestell drehbar.
Es ist selbstverständlich, dafs die Form der Federn verschieden ist, je nachdem der Schirmstock
aus Holz besteht oder aus einer Metallröhre.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Ein drehbares Schirmgestell, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf dem Stock drehbare Krone (B) mit einer Nuth (C) versehen ist, in welche eine am Stock befestigte Feder (D) eingreift und die Krone mit dem Stock verbindet, jedoch durch Zurückdrängen der Feder mittelst eines Stellringes (E) freigegeben werden kann. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Schieber (I) der Streben mit einem Loch (H) versehen ist, während das Ende (L1) der Sperrfeder (K) nach vorn gebogen ist, so dafs der Schirm entweder durch Eintreten des Endes (L1) der Feder (K) in das Loch (H) festgestellt oder dadurch, dafs Schieber (I) über das Ende (L1) geschoben wird, drehbar gemacht werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen·
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99700C true DE99700C (de) |
Family
ID=370556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99700D Active DE99700C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99700C (de) |
-
0
- DE DENDAT99700D patent/DE99700C/de active Active
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