DE99298C - - Google Patents
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- DE99298C DE99298C DENDAT99298D DE99298DA DE99298C DE 99298 C DE99298 C DE 99298C DE NDAT99298 D DENDAT99298 D DE NDAT99298D DE 99298D A DE99298D A DE 99298DA DE 99298 C DE99298 C DE 99298C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B13/00—Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
- D04B13/02—Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles
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- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die an französischen RundVirkmaschinen verwendeten Nadelkränze wurden bisher aus
einem Stück gefertigt, d. h. aus einem geschlossenen Kranz oder Ring, in welchen die
Nadeln eingesetzt und durch Platten gehalten werden. Hierbei ist die Herstellung von Prefsmustern
an gewisse Beschränkungen gebunden. ' Geht z. B. die Zähnezahl der Prefsräder in der
Nadelzahl ohne Rest auf, so erhält man in der Länge sich fortsetzende Rapporte, sogenannte
langgestreifte Muster; ist die Zähnezahl des Prefsrades derart gewählt, dafs diese in die
Nadelzahl des Nadelkranzes getheilt einen Rest ergiebt, so versetzt das Rad, je nachdem die
Prefszähne sich zu der Nadelzahl verhalten, entweder nach rechts oder nach links, wodurch
rechts oder links diagonale Muster erzeugt werden.
Der Nadelkranz der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von ersterem dadurch, dafs
derselbe aus zwei oder mehreren gegen einander verstellbaren Segmenten besteht. Mit
dieser Erfindung wird bezweckt, eine gröfsere Vielseitigkeit in der Herstellung von Prefsmustern
zu ermöglichen, indem die einzelnen Segmente um eine, zwei oder mehrere Nadeltheilungen
verschoben und hierdurch andere Nadeln geprefst werden, wie bei der vorhergehenden
Umdrehung des Nadelkranzes bezw. der Segmente. Während bei geschlossenem Nadelkranze die Prefsräder sich nur für die
jeweils vorgesehenen längsgestreiften, rechts oder links diagonalen Muster verwenden lassen,
kann man durch verschiebbare Segmente mit ein und demselben Prefsrade beliebig langgestreifte, rechts oder links diagonale Muster
erzeugen, je nachdem eine Verschiebung der Segmente unterbleibt oder dieselbe nach rechts
oder links erfolgt; ebenso läfst sich mit einem Prefsrade, welches für ein diagonales Muster
bestimmt ist, durch Verschiebung der Segmente ein langgestreiftes oder ein entgegengesetzt
diagonales Muster herstellen.
Auch lassen sich durch abwechselnde Verschiebung der Segmente um eine, zwei odermehrere
Nadeltheilungen nach rechts oder links die verschiedensten Variationen in der Musterung
erzielen.
Fig. 1 der Zeichnung stellt einen Nadelkranz im Schnitt,
Fig. 2 im Grundrifs und
Fig. 3 und 4 den Eingriff eines Prefsrades dar.
Der Vorgang ist folgender:
Der Nadelkranz KK1, welcher auf der Zeichnung
aus zwei Hälften besteht, ist gelagert und geführt auf einem inneren Kranz A mit Armen
und Nabe, der sich um die Maschinenstange S dreht.
Durch Drehung des Kranzes A um die Maschinenstange S werden auch die Segmente
KK1 gedreht.
In dem getheilten Nadelkranz K K1 befinden sich die Nadeln nn1. Die Lücken können
eine, zwei bezw. mehrere Nadeltheilungen betragen. Bei einer Lücke von nur einer Nadeltheilung
erfolgt die Verschiebung selbstredend auch nur um eine Nadel, und zwar können die Segmente nur an einer Stelle, wo diese
von den in die Nadeln eingreifenden Prefsrädern oder sonstigen Vorrichtungen freigegeben
sind, eins nach dem andern, verschoben
"werden. Bei gröfseren Lücken von zwei und mehreren Nadeltheilungen kann eine Verschiebung
der Segmente' in gleicher Richtung nach einander, aber auch entgegengesetzt zu
einander, den vorhandenen Abständen entsprechend, erfolgen. Findet keine Verschiebung
eines Segmentes statt, so prefst das Prefsrad die gleichen Nadeln, wie bei der vorhergehenden
Umdrehung. Wird nun die eine Hälfte K zu K1 um eine Nadeltheilung verschoben,
so wird das Prefsrad mit Prefszahn Z, wenn bei der ersten Umdrehung die Nadel a
geprefst wurde, bei der zweiten Umdrehung die Nadel b pressen. Werden die Nadelkranzhälften
bei der dritten Umdrehung wieder in gleicher Richtung um eine Nadel verschoben,
so wird der Prefszahn Z die Nadel c pressen. Bei entgegengesetzter Verschiebung der Nadelkranztheile
K und K1 wird der Prefszahn die zweite, hernach die erste Nadel pressen u. s. w.
Durch diesen zwei- oder mehrtheiligen Nadelkranz ist es also ermöglicht, ein beliebiges
Versetzen des Prefsrades zu den Nadeln zu erzielen und dadurch eine Vielseitigkeit von
Prefsmustern u. dergl. zu erreichen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine französische Rundwirkmaschine, welche eine gröfsere Vielseitigkeit in der Herstellung von Prefsmustern dadurch ermöglicht, dafs deren Nadelkranz aus zwei oder mehr Theilen besteht, die zu einander und somit auch gegenüber den Prefszähnen für die Nadeln verstellt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99298C true DE99298C (de) |
Family
ID=370188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99298D Active DE99298C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99298C (de) |
-
0
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