DE99280C - - Google Patents

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DE99280C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/26Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts
    • B65D47/261Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement
    • B65D47/265Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement between planar parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30:. Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1897 ab.
Der vorliegende Verschlufs besteht
ι. aus dem kapselartigen Theile A, welcher bei α excentrisch durchbrochen ist (Fig. 1);
2. aus dem mit zwei excentrischen Durchbrechungen b und c versehenen Deckel B (Fig. 2) und
3. aus dem halbkugeligen Verschlufsschieberrf
(Fig. 3)-
In die Oeffnung des Deckels B ist die Nufs d,
welche etwas gröfser als das Loch b ist, so eingelegt, dafs sie sich mit der halbkugelförmigen Seite in der Oeffnung b und mit der geraden Seite auf dem Boden der Hülse A bewegen kann.
Soll nun der Verschlufs geöffnet werden, so wird das Loch c des Deckels über der Oeffnung α des Verschlufskörpers A gedreht, so dafs der Inhalt der Flasche durch Oeffnung a und c ins Freie gelangen kann.
Der Verschlufs wird hergestellt, indem der Deckel so weit verdreht wird, dafs die Nufs d über die Oeffnung α zu stehen kommt.
Dem vorliegenden Verschlufs liegen folgende Erfahrungen zu Grunde:
Zwei an einander gepafste, excentrisch durchlochte, mathematisch ebene Flächen ergeben einen zuverlässigen dichten Verschlufs.
In der Praxis sind gröfsere Flächen nur sehr schwer und mit unverha'ltnifsmäfsig hohen Kosten mathematisch eben herzustellen.
Diese Erfahrungen wurden bei vorliegendem Verschlufs insofern benutzt, als der eigentlichen Verschlufsscheibe eine . so kleine Abmessung gegeben wird, dafs sie" nur gerade das zu verschliefsende Loch deckt und diese Verschlufsscheibe so gelagert wird, dafs sie sich in jedem Winkel zu der die Ausflufsöffnung tragenden Scheibe bewegen kann.
Das Neue dieses Verschlusses besteht also darin, dafs das Verschlufsstück d beweglich im Deckel gelagert ist und so, ohne sich vom* Boden der Hülse zu heben, ruhig mit seiner glatten Seite den etwaigen Flächenschwankungen des Hülsenbodens folgen kann. Auf diese Weise wird gleichzeitig erreicht, dafs es gleichgültig ist, ob der Deckel B sich genau parallel oder in einem beliebigen Winkel zu der die Ausflufsöffnung tragenden Fläche bewegt. Hebt sich der Deckel B z. B. auf einer Seite von der Verschlufsfläche ab, so wird dadurch, weil das Verschlufsstück den senkrechten Bewegungen des Deckels nicht zu folgen braucht, die Dichtigkeit des Verschlusses nicht gefährdet.
Der dem Verschlufs zu Grunde liegende Gedanke kann nun auf die verschiedenste Weise verwirklicht werden.
Wir haben in unserem Verschlufs eine sich im Deckel kugelgelenkartig bewegende Nufs gewählt. Man kann aber auch das Verschlufsstück, als Kegel oder Spitze ausgebildet, im Deckel in einer Vertiefung oder in einem Loche führen lassen (vergl. Fig. 8). Ferner kann man auch die Vertiefung in das Verschlufsstück verlegen und mit einem Stifte oder mit einer Spitze das Verschlufsstück bewegen lassen (vergl. Fig. 5). Ferner kann man zwischen Verschlufsstück und Deckel eine Feder legen, welche das Verschlufsstück an die Oeffnungsfläche andrückt (vergl. Fig. 6 und 7). An Stelle der Feder kann auch Gummi, Leder, Kork oder ein anderer federnder Stoff benutzt werden (vergl. Fig. 9), ebenso kann man die bei
uns excentrisch angeordnete Oeffnung in die Mitte verlegen, nur mufs dann der das Verschlufsstück tragende Theil excentrisch zum Ausflufsloche beweglich gelagert sein (Fig. io).

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Verschlufsvorrichtung für Flaschen, Büchsen und dergl., zusammengesetzt aus einer mit einer Durchbrechung auf ihrer Oberfläche versehenen Kapsel (A), einem mit zwei Durchbrechungen versehenen, auf der Kapsel drehbaren Deckel (B) und einem zwischen Kapsel und Deckel lose eingelegten Verschlufstheil (Nufs d), der mit glatter Fläche auf der Kapsel aufliegt und in eine der Durchbrechungen des Deckels beweglich hineinragt (Fig. ι bis 4).
  2. 2. Eine Abänderung der im Anspruch 1 genannten Verschlufsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet , dafs an Stelle der einen Durchbrechung im Deckel (B) von letzterem ein Körner nach unten absteht, der in eine Vertiefung des Verschlufstheils (d) eintritt (Fig. 5).
  3. 3. Eine Abänderung der im Anspruch 1 genannten Verschlufsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Deckel (B) mit dem Verschlufstheil (d) durch eine Feder oder
    ■ elastische Zwischenlage verbunden ist (Fig. 6, 7 und 9).
  4. 4. Eine Abänderung der im Anspruch 1 genannten Verschlufsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Deckel (B) mit einer Erhöhung versehen ist, in welche der Verschlufstheil (d) mit seinem Obertheil eintritt
    ■-. (Fig. 8).
  5. 5. Eine Abänderung der im Anspruch 1 genannten Verschlufsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs mit oder ohne Anbringung eines Deckels (B) der Verschlufstheil (d) zwischen Kapsel (A) und einem mit Durchbrechung versehenen Stellhebel lose eingelegt ist, welcher auf der Kapsel drehbar befestigt ist (Fig. 10).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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