DE99210C - - Google Patents

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DE99210C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/06Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females
    • A61F6/08Pessaries, i.e. devices worn in the vagina to support the uterus, remedy a malposition or prevent conception, e.g. combined with devices protecting against contagion

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Description

bA-ya'utimv bci-ύ I itÄottit'l
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KAISERLICHES
K PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Uterus-Stütze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine Uterus-(Gebärmutter-) Stütze zum Gegenstand, deren Wandung durch eigenartige federnde Einlage derart elastisch gemacht wird, dafs das gefahrlose Einführen der Stütze in den betreffenden Körpertheil sowohl, als auch eine sichere unverrückbare Lagerung in dem letzteren voll und ganz erreicht werden kann.
In der Ausgestaltung der Form, welche dem anatomischen Bau der Gebärmutter entspricht, ist gegenüber dem bekannten englischen Ring keine nennenswerthe' Abweichung in der vorliegenden Erfindung eingetreten. Der grofse Unterschied zwischen der letzteren und dem erwähnten Ring ist vielmehr in der Anordnung der federnden Einlagen zu finden, durch welche die Wandung der Stütze trotz ihrer Nachgiebigkeit immer das Bestreben hat, in die vorgeschriebene Ruhelage zurückzukehren, ohne dafs ein lästiger bezw. schädlicher Druck bemerkbar wird.
Auf verschiedene Weise ist versucht worden, die Wände federnd zu machen, doch sind bisher alle Versuche deshalb insofern erfolglos geblieben, weil die Wände bei der Verwendung von Gummi oder ähnlichem Stoff ohne Einlage nicht kräftig genug werden, während durch Einlegen einer einzigen starken Feder bei solchen Wänden zwar genügende Standhaftigkeit erreicht wird, aber gleichzeitig auch der Nachtheil auftritt, dafs diese Einlage entweder durch das Zusammenbiegen bei der Einführung zerbricht, oder weil vorzugsweise ein rechteckiger Querschnitt der Einlage gewählt werden mufs, dafs der die letztere umschliefsende Wandstoff zerrissen wird, wobei infolge Blofsliegens der Einlage grofser Schaden angerichtet würde.
Auf der beiliegenden Zeichnung wird in
Fig. ι die federnde Einlage für sich im Längsschnitt,
Fig. 2 dieselbe als Draufsicht dargestellt, während
Fig. 3 die Stütze als Längsschnitt,
Fig. 4 dieselbe als Querschnitt und
Fig. 5 dieselbe als Ansicht perspectivisch zeigt. Besonders die Fig. 3 und 4 lassen die Anordnung der federnden Einlage in den federnden Rahmen scharf hervortreten. Es ist hierbei ersichtlich, dafs an den Stellen, an welchen die Drähte unter sich verbunden sind (Fig. 4), der Querschnitt des Rahmens ein anderer ist als an den Stirnseiten, wo infolge der von einander entfernt liegenden Drähte (zwischen welche die Masse des Rahmens gedrungen ist) der Querschnitt sich einer Ellipse nähert (Fig. 3).
Infolge dieser eigenartigen Anordnung der federnden Einlage ist es ausgeschlossen, dafs auch beim schärfsten Druck oder einer solchen Biegung die Drähte brechen, noch-viel weniger ist es möglich, dafs der Rahmen durchgescheuert wird, da durch die Einbettung der Drähte in der Masse gerade an den Seiten, welche dem gröfsten Druck ausgesetzt sind, eine Reibung der Drähte unter sich stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Uterus-Stütze mit elastischem Rahmen, gekennzeichnet durch eine in dem letzteren ein-
    gebettete federnde Einlage aus mehreren über oder neben einander liegenden Drähten oder dergl., die an zwei Stellen der Flanken fest verbunden sind, während sie nach den Stirnseiten zu so weit von einander liegen, dafs die Masse des Rahmens in diese Zwischenräume eindringen kann, wodurch ein Zusammenbiegen der Stirnseiten ohne Gefahr einer Beschädigung mit Leichtigkeit erreicht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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