DE99081C - - Google Patents
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- DE99081C DE99081C DENDAT99081D DE99081DA DE99081C DE 99081 C DE99081 C DE 99081C DE NDAT99081 D DENDAT99081 D DE NDAT99081D DE 99081D A DE99081D A DE 99081DA DE 99081 C DE99081 C DE 99081C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46D—MANUFACTURE OF BRUSHES
- A46D9/00—Machines for finishing brushes
- A46D9/02—Cutting; Trimming
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9: Borstenwaaren.
Zusatz zum Patente JU 81022 vom 6. Oktober 1894.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1896 ab.
Längste Dauer: 5. Oktober 1909.
Bei der in Fig. 1 der Zeichnung veranschaulichten, praktischen Ausübung des unter
Nr. 81022 geschützten Verfahrens wird der Kiel α über eine Nadel oder einen Stab A
geschoben, welcher der Weite des Kieles a entspricht und verhindern soll, dafs derselbe
sich nach innen umstülpt. Der Kiel wird dann mit seinem unteren Schaftende über den
erhitzten bezw. warm gemachten Dorn B geschoben, der auf einer Platte C, die ebenfalls
warm gemacht sein kann, hervorsteht. Durch einen auf der Nadel A verschiebbaren Griff D,
welcher sich gegen das obere Ende des umgestülpten Kieles legt, wird dieser abwärts
über den erhitzten Dorn B hinweg gegen die Platte C gedrückt und das weich gewordene
Schaftende bezw. der durch den Dorn weich gewordene Schaft legt sich allmälig nach aufsen
um den Schaft; er wird also umgestülpt (siehe a\ Fig. 1).
Der gleiche Zweck der Verstärkung des Schaftes kann nun auf Grund vorliegender
Erfindung dadurch erreicht werden, dafs das Ende a1 des Kieles α nicht über den Schaft a
gezogen, sondern in denselben hineingezwängt wird; es findet dann ein Stülpen des Endes α1
in den Schaft α hinein statt (Fig. 2).
Dieses [nnenstülpen wird entsprechend dem Aufsenstülpen dadurch erreicht, dafs der Kiel
mit seinem Ende in. einen erhitzten Hohldorn B1 gedrückt wird, dessen Höhlung die
Weite des Federkieles hat, und der dadurch das Ausweichen des Kieles nach aufsen beim
Entgegendrucken des Kieles verhindert. Da hier der Kiel nach innen umgestülpt wird, ist
ein Ausfüllen des Schaftinnern a mit einer Nadel gleich derjenigen A (Fig. 1), wie beim
Aufsenstülpen wünschenswerth, nicht erforderlich. Sollte jedoch das nach innen umgestülpte
Schaftende al sich nur lose an den
Aufsenschaft α anlegen, so kann dieses Ende a1
durch Einschieben einer entsprechend starken Nadel innen geglättet und an den inneren
Umfang des Kieles α angedrückt werden.
Fig. 2 zeigt eine solche Innenstülpung in der einfachsten Form und in Verbindung mit
dem Hohldorn B1.
Diese Innenstülpung kann mit der Aufsen- ·' stülpung combinirt oder für sich einmal oder
mehrere Male wiederholt werden.
Fig. 3 zeigt einen Federkiel mit nach innen umgestülptem Ende a\ welcher durch Aufdrücken
auf einen cylindrischen Dorn C mit Platte C1 an der unteren Kante a2 erweitert
wird.
Fig. 4 zeigt in seinen beiden Arbeitsphasen a und b die Ausführung, dafs das Kielende al
nach innen umgestülpt und dann mit seiner Unterkante α2 nochmals nach aufsen vollständig umgestülpt
ist, so dafs eine vierfache Wandung an dem unteren Ende des Kieles vorhanden ist. Dies
wird nach Fig. 4a dadurch erreicht, dafs der Kiel in der bei Fig. 2 dargestellten Weise nach
innen umgestülpt wird. Hierauf wird das
nach innen umgestülpte Ende a? über einen
entsprechend dimensionirten, entsprechend erhitzten und mit der Widerlagsplatte C1 versehenen
Dorn C aufgedrückt. Die Wärme des Dornes C theilt sich dem bereits nach
innen umgebogenen Ende a1 a2 mitj und, da
dieses infolge der Dimensionirung des Dornes C nicht nach innen ausweichen kann, weicht
dasselbe nach aufsen und bildet daselbst den Wulst as.
Wird 'ein nach Fig. 4 b nach innen und aufsen umgestülpter Kiel mit seinem unteren,
noch weichen Ende a* gegen eine entsprechende Widerlagsplatte D1 mit Dorn D gedruckt, so
biegt sich dieses seitwärts aus, und es bildet sich analog Fig. 3 ein nach aufsen gebogener
Wulst an der vierfachen Wandung.
Wird das nach Fig. 2 beschriebene Verfahren insofern wiederholt, als das nach innen
umgestülpte Kielende al nach Erkaltung nochmals
durch einen Dorn B2 erhitzt wird, welcher durch seine vorstehende Wandung das Ausweichen
des nach innen gestülpten Schaftes nach aufsen verhindert, also den Schaft einschliefst,
so wird eine doppelte Innenstülpung nach Fig. 6 erzielt. Bei der doppelten Innenstülpung
nach Fig. 6 empfiehlt es sich, nach Ausführung der Stülpung das Innenende des Schaftes a1 bezw. der doppelten Stülpung a5
durch eine entsprechend starke Nadel A glatt auszuweiten, so dafs sich das jeweils innengestülpte
Ende dicht an den Schaft α anlegt.
Claims (3)
1. Ein Verfahren zur Herstellung von Federkielen mit umgestülptem Ende der durch
Patent Nr. 81022 angegebenen Art, da-
. durch gekennzeichnet, dafs das Kielende (ä1)
durch Einschieben in einen erhitzten Hohldorn (B1J weich und biegsam gemacht
und dann durch Aufdrücken gegen den Boden des Hohldornes in das Innere desSchaftes gestülpt wird.
2. Eine Abänderung des Verfahrens nach .Anspruch ι derart, dafs die Kielenden sowohl
nach innen als auch in durch das Haupt-Patent Nr. 81022 bekannt gewordener
Weise nach aufsen (Fig. 4b) oder aber zwei oder mehrere Male blos nach innen
(Fig. 6) gestülpt werden.
3. Eine Weiterbildung des unter 1. und 2. bezeichneten Verfahrens, darin bestehend,
dafs die ein oder mehrere Male.nach innen umgestülpten Kielenden auf einen Volldorn
(CJ aufgeschoben und auf eine hiermit verbundene Platte (C1J aufgedrückt
und so an ihren unteren Kanten (a2, Fig. 3, bezw. λ4, Fig. $J erweitert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99081C true DE99081C (de) |
Family
ID=369987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99081D Active DE99081C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99081C (de) |
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0
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