DE63809C - Verfahren zur Herstellung von Charnierverbindungen mit hohlen Zapfen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Charnierverbindungen mit hohlen ZapfenInfo
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- DE63809C DE63809C DENDAT63809D DE63809DA DE63809C DE 63809 C DE63809 C DE 63809C DE NDAT63809 D DENDAT63809 D DE NDAT63809D DE 63809D A DE63809D A DE 63809DA DE 63809 C DE63809 C DE 63809C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/38—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
- B21D53/40—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
in ETTLINGEN (Baden).
Die neuen Scharnierverbindüngen sind durch ihre hohlen Zapfen gekennzeichnet. Dieselben
werden in folgender Weise hergestellt: In dem einen der beiden drehbar zu verbindenden
Theile α b wird zunächst eine kleine Oeffnung a1 durch Bohren oder Stanzen hergestellt
und das um diese Oeffnung befindliche Material durch Eintreiben geeigneter
Dorne in einen vorspringenden runden Hohlzapfen <z2 umgewandelt, wie in Fig. 1 veranschaulicht ist.
Der andere Theil b wird in üblicher Weise mit einem zu dem ä'ufseren Durchmesser des
Hohlzapfens λ2 passenden Loch b1 versehen.
Beide Theile, durch Einbringen des Hohlzapfens λ2 in das Loch b1 vereinigt, bilden
ein einfaches Scharnier, das in bekannter Weise durch Umnieten des vorstehenden Zapfenendes,
durch Stift oder sonst geeignet zusammengehalten wird.
Das doppelte Scharnier findet Anwendung bei dem Zusammenkuppeln U-förmiger Scharniertheile
d e, Fig. 2.
Bei solchen Scharnieren werden zunächst in dem einen Theil d in jeder Seitenwand kleine
Oeffnungen d1 gestanzt und das um diese Oeffnungen
befindliche Material durch Eintreiben geeigneter Dorne, wie vorher in vorspringende,
runde, hohle Zapfen d'2 umgewandelt. Die Seitenwände des anderen Theiles e erhalten je
ein zu den äufseren Durchmessern des Hohlzapfens d1 passendes Loch e1. Die beiden
Theile werden folgenderniafsen zusammengekuppelt.
Der Theil d mit den hohlen Zapfen d2 wird
an dieser Stelle etwas aufgeweitet und der andere Theil e an der gelochten Stelle etwas
zusammengedrückt, so dafs beide Theile zusammengeschoben werden können.
Dann wird ein flacher Dorn zwischen die Seitenwäride des innen liegenden Theiles c getrieben,
während die Seitenwände des äufseren Theiles d zusammengedrückt werden, so dafs
die hohlen Drehzapfen rf2 in die Augen c1 eintreten,
wodurch das Scharnier vollendet ist.
Die hohlen Drehzapfen d2 können auch an '
dem inneren Theil c, die Augen c1 an dem äufseren Theil d angeordnet sein, wie Fig. 3
zeigt.
Das Zusammenbringen der Scharniertheile erfolgt in ähnlicher Weise wie vorher.
Die Hohlzapfen d'2 sind in diesem Falle beim fertigen Scharnier aufsen sichtbar.
In gleicher Weise können aus dem Vollen der Seitenwände eines U-förmigen Scharniertheiles
d gebildete hohle Zapfen d3 zur Verkupplung
dieses Theiles mit dem Scharnierauge eines vollen Scharniertheiles c benutzt
werden, wie Fig. 4 zeigt.
Die Seitenwände des U-förmigen Scharniertheiles mit dem Zapfen d2 werden in diesem
Falle so weit aus einander gebogen, dafs der volle Scharniertheil c zwischen ihnen Platz
findet, und dann zusammengedrückt j wodurch die Zapfen in das Loch des Theiles c eintreten
'und das Scharnier fertig ist.
Unter Umständen können die Zapfen a2 d2
sogleich bei ihrer Herstellung in die Löcher des vorher eingelegten anderen U - förmigen
oder vollen Theiles eingetrieben werden, bis sie mit ihrem a'ufseren Durchmesser an die
Wandung dieser Löcher zum Anliegen kommen.
Das Aufweiten und Zusammenbiegen der Seitenwa'nde des U-förmigen Theiles fällt bei
dieser Herstellungsweise der Zapfen mit vorher zusammengefügten Scharniertheilen fort, mit
der Bildung der Zapfen ist die Kupplung der Scharniertheile unter einander oder eines
U-förmigen Theiles mit einem vollen Theil vollendet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Verfahren zur Herstellung von Scharnierverbindungen mit hohlen Zapfen (d1 d2 dB), bei welchen die einen Scharniertheile fa[) oder die beiden Seitenwände eines U-förmigen Scharniertheiles (d) mit Löchern a1 dl versehen und das um dieselben befindliche Material durch Eintreiben von Dornen in vorspringende hohle Zapfen umgewandelt wird.Ein Verfahren zur. Verbindung U-förmiger, mit hohlen Zapfen nach Anspruch ι. versehener Scharniertheile (d c, Fig. 2 bis 4), bei welchen die mit Zapfen versehenen Seitenwände des einen Scharniertheiles aus einander gebogen bezw. zusammengedrückt werden, um nach dem Zusammenbringen mit den mit Augen versehenen anderen vollen oderU-förmigen Scharniertheilen (ced), welch letztere (e d) vorher zusammengedrückt oder aus einander gebogen sein können, in ihre Anfangslage zurückgebracht zu werden, wodurch die Zapfen in die Augen eintreten und die Scharnierverbindungen vollendet werden.Ein Verfahren zur Herstellung einer Scharnierverbindung mit hohlen Zapfen nach- Anspruch 1., bei welchem die hohlen Zapfen der einen Scharniertheile bei ihrer Herstellung in die Augen der anderen Scharniertheile eingetrieben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63809C true DE63809C (de) |
Family
ID=337712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63809D Expired - Lifetime DE63809C (de) | Verfahren zur Herstellung von Charnierverbindungen mit hohlen Zapfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63809C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018888B (de) * | 1954-08-30 | 1957-11-07 | Rosenblads Patenter Ab | Vorrichtung an Plattenwaermeaustauschern zum Halten der aus duennem Blech bestehenden Platten |
-
0
- DE DENDAT63809D patent/DE63809C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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