DE98786A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Arbeiter-Kontroiapparat gehört zu
derjenigen Art, bei welcher durch ein Uhrwerk ein unterhalb einer Stempelvorrichtung befindliches
Typenwerk angetrieben wird, so dafs nach Einführen einer Karte zwischen Stempelvorrichtung
und Typenwerk und Bethä'tigen der ersteren auf der Karte genau der Zeitpunkt
der stattgefundenen Abstempelung verzeichnet wird.
Bei allen derartigen bisher bekannten Apparaten bestand die Schwierigkeit, die einzelnen
Abstempelungen in regelmäfsiger Weise auf der Karte vertheilt zu erhalten, damit erstlich
diese Abstempelungen klar und leicht leserlich ausfielen und auch für eine bestimmte Zeitspanne
ein nicht zu grofses Kartenformat nöthig war.
Die zu benutzende Karte ist auf einer Seite leer (Fig. 1) und trägt auf der anderen Seite
vorteilhaft einen Pfeil (Fig. 2), die Einsteckrichtung
derselben in den Kontroiapparat und ihre obere Seite anzeigend, sowie die Nummer
des Arbeiters und dessen Namen, event, ferner noch Vordrucke für Stunden und Mark (Fig. 3)
oder Stunden, Tage und Mark (Fig. 4), die nach Abnutzung der Karte und nachdem die
Zeitdifferenzen zwischen den Ein- und Austrittszeiten des Arbeiters auf der anderen Seife
der Karte ausgerechnet, in die Rubrik rechts eingetragen und addirt sind (Fig. 5), in der
aus Fig. 6 und 7 ersichtlichen Weise ausgefüllt werden, so dafs die Karte zugleich als
Grundlage für die Lohnberechnung dienen kann.
Eventuell kann die Rückseite der Karte auch noch die Wochennummer des Kalenderjahres
tragen u. s. w.
Der in Fig. 8 und 9 in einer Vorder- und einer Seitenansicht dargestellte Apparat selbst,
der am Eingang der Fabrik Aufstellung findet, besteht, wie schon bemerkt, aus einem gewöhnlichen
Uhrwerk A, welches unter Vermittelung des Stirnrades B das Typenwerk antreibt.
Letzteres zeigt im vorliegenden Falle Minuten, Stunden, die Tageszeit und den
Wochentag an und besteht aus drei auf einer gemeinschaftlichen Achse F sitzenden Typenrädern
CDE zur Angabe des Wochentages und der Tageszeit (C), der Stunden (D) und
der Minuten in Zwischenräumen von 5 zu 5 Minuten (E).
Um nun die Abdrücke von den Typenrädern
zu erzielen, können verschiedene, im Allgemeinen auch bereits bekannte Vorrichtungen
vorhanden sein.
Im gezeichneten Beispiele dient diesem. Zwecke ein seitlich am Apparatengehäuse verschiebbar gelagerter, an die Fundamentplatte
bei k angelenkter Stempel K (Fig. 1, 2, 10
und 11), der mit seiner am oberen Ende sitzenden Nase k1 über alle Typenräder quer
hinweggreift. Der ganze Apparat dagegen schwingt auf der Fundamentplatte um Bolzen
L. Schiebt man nun eine Karte in den Raum zwischen den Typenrädern und der
Nase k1, ertheilt hierauf dem Apparat eine Schwingung, so preist die Nase k1 die Karte
auf die Typenräder herab, und dieselbe erhält
auf ihrer Unterseite die gerade von dem Uhrwerk unter der Nase kl befindlichen Zeichen
der Typenrä'der, also z. B. Iv, 7. ο (Fig. 5), d. h. die Abstempelung fand am ersten Tag
der Löhnungswoche Vormittags um 7 Uhr statt.
Damit nun die einzelnen Abstempelungen, wie eingangs erwähnt, in regelmäfsiger Weise
unter einander zu stehen kommen (Fig. 5), die Karte also jedesmal um eine bestimmte Zeilenhöhe
tiefer unter der Nase k1 eingeführt wird, hat der Stempel K, und dieses ist das Wesentliche
und Neue beim vorliegenden Apparat, neben dieser Nase noch einen seitlichen Ausschnitt
k2 (Fig. 10 u.nd 11), so dafs ein Ansatz
k3 entsteht, der, im Querschnitt rechteckig, beim jedesmaligen Abstempeln, im Verein
mit der scharfen Oberkante M der Führung des Stempels K, von dem seitlichen
Kartenrande ein rechteckiges Stück abstanzt, so dafs also die Karte beim folgenden Mal
um die Höhe dieses abgestanzten Stückes tiefer unter die Nase k1 geschoben werden kann.
An Stelle dieser Stempelvorrichtung könnte man auch die in Fig. 12 dargestellte anwenden,
bei welcher der ganze Apparat auf der Fundamentplatte unbeweglich befestigt ist, während
der Stempel K oben einen Knopf K1 trägt und am Apparatgehäuse federnd lagert u. s. w.
Zur Vermeidung von Fälschungen kann neben den Typenrädern noch eine Kontroltypej-,
ein Kreuz, Kreis oder dergl. (s. Fig. 5, 10 und 11) angebracht sein, die zu unregelmäfsigen
Zeiten und ohne Wissen des Personals ausgewechselt wird. Diese Kontroltype sitzt in einer passenden Ausbohrung und wird
in derselben durch eine Spitzschraube oder sonst eine passende Vorrichtung gesichert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kontroiapparat, bestehend aus der Combination eines Uhrwerkes mit einem Typenwerk und einem Stempel, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stempel (K) einen Ansatz fksj besitzt, um aus der Karte bei jedesmaliger Abstempelung ein Stück auszuschneiden und dadurch für die nächste Abstempelung ein genau bemessenes, tieferes Einschieben der Karte zu sichern, so dafs also die einzelnen Abstempelungen auf der Karte in einzelnen, genau und eng unter einander stehenden Reihen sichtbar werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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