DE98270C - - Google Patents

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DE98270C
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Germany
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cylinder
peat
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cutting
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Ausstechen und Zerkleinern von Torf in Form eines an einem fahrbaren Gerüst verschiebbar aufgehängten Cylinders, in welchem sich eine Schneidevorrichtung befindet.
Der verschiebbare, stark belastete Cylinder wird in den Moorboden eingelassen und die Schneidevorrichtung arbeitet den Torf unter Zerschneidung etwa vorkommender Wurzeln oder Baumstämme zu einem Brei um, welcher nach Heben des Cylinders durch einen Schieber aus demselben entfernt wird. Die Maschine arbeitet, da der Cylinder an dem Fahrgestell wagerecht verschiebbar angebracht ist, ein Loch neben dem anderen aus. Nachdem auf diese Weise ein Graben in der Breite des Fahrgestelles ausgehoben ist, wird die ganze Maschine um Cylinderbreite vor- oder zurückgeschoben und ein neuer Graben in entgegengesetzter Richtung ausgestochen.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Hinteransicht, während
Fig. 4 den Cylinder mit der Schneidevorrichtung in vergröfsertem Mafsstabe zeigt.
Auf dem Gestell A ist ein verschiebbarer Theil C an dessen' Vorderwand B angebracht, . welcher den Cylinder E trägt. Eine an diesem angebrachte Zahnstange D greift in ein Zahnradgetriebe abc des verschiebbaren Schlittens C und dient zum Heben und Senken des Cylinders durch Drehen der beiden Schwungräder d von der Bühne A aus. Eine Sperrklinke e verhindert ein. Herabsinken des Cylinders und durch eine von oben aus zu bethätigende Bremse f wird ein langsames Herabsinken des Cylinders gesichert.
Am unteren Ende des Cylinders E befindet sich ein mit scharfem Rande ' ausgestatteter Ring F, in welchem sich, von einer durch den ganzen Cylinder hindurrhragenden Welle G getragen, ein Kegel H befindet, welcher mit messerartigen Schneiden versehen ist. Derselbe wird durch die Welle G mittelst Zahnradgetriebe g h und Schwungrad k von der oben am Cylinder angebrachten Bühne J aus in Drehung versetzt.
Ueber das untere Ende des Cylinders ist ein Mantelstück K geschoben, welches mittelst einer Stange m an einem belasteten Hebel n am oberen Ende des Cylinders aufgehängt ist.
Dieser Mantel K ist an seinem unteren Rande ebenfalls geschärft.
Die Maschine arbeitet nun folgendermafsen:
Nachdem dieselbe auf Laufbretter am Arbeitsort aufgestellt und der hintere Theil durch Steine oder dergl. genügend belastet ist, begeben sich zwei Mann auf die obere Bühne J und setzen durch Drehung des Schwungrades k mittelst der Welle G die Schneidevorrichtung in Bewegung. Durch das Gewicht des Cylinders E und seiner Belastung durch die Arbeiter schneidet der Mantel K in das Moor ein, die Messer H beginnen den Torf zu bearbeiten und in den Cylinder hereinzuziehen, bis letzterer seine niedrigste Stellung erreicht hat und voll verarbeiteten Torfbreies ist. Stöfst man bei dem Verarbeiten des Torfes auf alte Wurzeln, Baumstümpfe oder dergl., so wird der Mantel K durch den starken
Widerstand gehoben, infolge dessen die Messer H j unmittelbar so lange auf den Stumpf oder, das Wurzelstück einwirken, bis es verarbeitet ist.
Hört der Widerstand auf das Mantelstück K auf, so sinkt es wieder, um seine alte Stellung einzunehmen und wieder als Vorschneider sich zu bethätigen. Nach Erreichung des niedrigsten Standes wird der Cylinder E mittelst seiner Zahnstange D durch das Vorgelege abc und die Schwungräder d gehoben und der im Cylinder aufgespeicherte Torfbrei durch einen Schieber L entfernt.
Die erwähnte Sperrklinke e sichert den Cylinder gegen Herunterfallen bei dem Hochwinden und die Bremse f gestattet beim Niederlassen des Cylinders in weiches Moor, die Stellung regeln zu können.
Nach Entleerung des Cylinders wird derselbe zunächst um die Breite seines Durchmessers auf der Bühnenwand B mittelst des Schlittens C seitlich verschoben und durch Einstecken eines Stiftes ο in entsprechende Löcher der Bühnenwand in dieser Stellung gesichert. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Torfgewinnungsmaschine, gekennzeichnet durch einen seitlich verschiebbaren, heb- und senkbaren Cylinder (E) mit einem unabhängig verschiebbaren, als Vorschneider dienenden Mantelstück (K) und einer von einer durchgehenden Welle getriebenen Schneidevorrichtung, bestehend aus dem feststehenden Ring (F) und dem beweglichen Kegel (H) mit Schneidemessern , welche den verarbeiteten Torfbrei in den Cylinder zieht, aus welchem er nach Hochwinden des Cylinders entfernt wird, worauf der Cylinder unter seitlicher Verschiebung von Neuem in das Moor eingelassen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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