DE98203C - - Google Patents

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DE98203C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/06Transferring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

K ATSFRUCHF?
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1897 ab.
Um ein Halbtonbild für ein Buchdruck-Cliche herzustellen, wurde bisher das Negativ beim Copiren durch einen Raster zerlegt. Abgesehen von dem hohen Preis der Linienraster . machen die so hergestellten Bilder wegen des störenden Punktnetzes einen unkünstlerischen Eindruck. Man hat daher versucht, ohne Raster hergestellte Lichtdruckplatten mittels Umdruckpapiers auf eine Kupferplatte zu übertragen und letztere in üblicher Weise anzuätzen. Hierbei mufs das Papier wiederholt gefeuchtet werden und in zeitraubender und mühsamer Weise ca. sechs- bis achtmal mit dem stärksten Druck (und zwar, wie bei jedem Umdruck, mit jedesmal verstärkter Spannung) durch die Presse gezogen werden, damit die gesammte Farbe sich vom Papier auf die Kupferplatte überträgt. Erklärlicherweise werden hierbei die Farbpartikel sehr leicht zerquetscht und die Punkte und Striche verbreitert, wodurch die Aelzung rauh wird und der Umdruck unvollkommen ausfällt, häufig auch ganz mifslingt.
Diese Mängel · werden nun beim vorliegenden Verfahren dadurch beseitigt, dafs man das ohne Raster hergestellte Halbtonlichtbild direct auf möglichst dünne, zweckmäfsig vorgerauhte Metall-, speciell Kupferplatten überträgt. Da das dünne Kupferblatt sich der Lichtdruckplatte innig anschliefst, so genügt es, dasselbe auf die Lichtdruckplatte zu legen und einmal durch die Presse zu ziehen, um das Bild mit allen Details und Feinheiten auf die Kupferplatte zu bringen. Eine Verquetschung der Farbe und Verbreiterung der Punkte und Linien ist hierbei völlig ausgeschlossen.
Es empfiehlt sich,_ beim Härten der copirten und gewässerten Lichtdruckplatten mittels Alaun dem Bade etwas Schwefelsäure zuzusetzen, wodurch das Bild auf der gerauhten Metallplatte ein klareres Korn und schmutzfreies Licht giebt.
Die praktische Ausführung des Verfahrens gestaltet sich demnach wie folgt:
Die aus harter und weicher Gelatine, Kalium- und Ammoniumbichromat, Chromalaun und Wasser hergestellten und bei höherer Temperatur getrockneten, dicken Lichtdruckplatten werden in bekannter Weise ohne Raster unter dem Negativ copirt, sodann gewässert, in eine wässerige, mit Schwefelsäure versetzte Alaunlösung gebracht, nochmals gewässert und getrocknet.
Von der eingedruckten Lichtdruckplatte wird mittels Umdruckfarbe direct auf einer durch Schwefelsäure vorgerauhten, möglichst dünnen Kupferplatte eine Copie genommen. -Diese wird nach Abdeckung des Randes mit Hartharz eingestäubt und mit Eisenchlorid geätzt. Die so erhaltenen Platten können direct als Autotypie-Cliches benutzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Autotypie-Cliches mittels Lichtdruckplatten, dadurch gekennzeichnet, dafs das ohne Raster hergestellte Halbtonlichtbild direct auf möglichst dünne, zweckmäfsig vorgerauhte Metallplatten gedruckt wird, worauf diese in bekannter Weise geätzt werden.
2. Bei dem unter 1. beanspruchten Verfahren die Behandlung der copirten und gewässerten Lichtdruckplatten mit verdünnter Schwefelsäure, zum Zwecke, ein klareres Korn und schmutzfreies Licht auf der Metallplatte zu erhalten.
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