DE98154C - - Google Patents

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DE98154C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/04Ink reservoirs flexible

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenwaaren.
EDUARD REISERT in HENNEF, Sieg. Federhalter mit Tintenbehälter.
M 98059 vom 20. März 1896.*)
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1897 ab. Längste Dauer: 28. Dezember 1910.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Federhalter der durch Patent Nr. 92299 und dessen Zusatz - Patent Nr. 98059 geschützten Art, also auf Füllfederhalter, bei welchen zwischen den Tintenbehälter und die Schreibfeder eine Kammer mit elastischen oder starren Wänden eingeschaltet ist, die gegen die Feder durch ein Druckventil abgeschlossen ist und zur Abtrennung eines Theiles der Tinte dient, wobei dieser abgetrennte Theil ohne Beeinflussung des eigentlichen Vorrathes bei elastischen Kammerwänden durch Druck auf diese, bei starren Kammerwänden dagegen mittelst eines in der Kammer befindlichen aufblähbaren Hohlkörpers zur Feder befördert wird. In dem letzteren Fall ist der innere aufblähbare Hohlkörper mit einem äufseren. zusammendrückbaren Hohlkörper verbunden, der in derselben Weise durch Druck von aufsen bethätigt wird, wie es bei einer Kammer mit elastischen Wänden der Fall ist. In beiden Fällen geschieht nun diese -äufsere Druckgabe direct durch die Schreibhand bezw. durch einen Finger derselben, so dafs beim Schreiben der Federhalter entsprechend gehalten werden mufs. Die Art und Weise, wie der Halter gefafst wird, ist aber bei den einzelnen Personen verschieden, so dafs nicht selten eine gezwungene Fingerhaltung nothwendig ist, insbesondere dann, wenn die Kammer nur kleine Dimensionen besitzt.
Diesem Uebelstande abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Verbesserung, deren kennzeichnendes Moment darin besteht, dafs zum Zusammendrücken der elastischen Kammer bezw. des äufseren Hohlkörpers (bei starren Kammerwänden mit innerem aufblähbaren Hohlkörper) ein besonderer Druckhebel vorgesehen ist. Letzterer bietet eine verhältnifsmäfsig grofse Angriffsfläche und ermöglicht es, dafs der Druck nicht mehr wie bisher nothwendigerweise genau da erfolgen mufs, wo sich die elastische Wand befindet.
Eine Ausführungsform dieses Hebels ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise bei einem Füllfederhalter, dessen Zwischenkammer c mit elastischen Wänden versehen ist, dargestellt. Die aus dem Tintenbehälter α in die Kammer c fliefsende Tinte gelangt durch das Röhrchen e zur Feder g, sobald nach dem ersten Druck auf den Hebel η der Eingangskanal d der Kammer c geschlossen und diese Kammer weiter zusammengedrückt wird, wobei das Sperrventil i des Röhrchens e sich öffnet. Der Hebeln, ist mit dem flachen Kopf ηl versehen und bei n2 an die Hülse α angelenkt.
Der Druckübertragungshebel η kann selbstverständlich auch bei den anderen geschützten
*) Frühere Zusatz-Patente Nr. 98059 und 98139.
Ausführungsformen des Füllfederhalters angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Federhaltern mit Tintenbehältern nach Patent Nr. 92299 und Zusatz-Patent Nr. 98059 die Anordnung eines Druckhebels n, dessen freies Ende n1 gegen die elastische Wandung der Zwischenkammer bezw. des zusammendrückbaren Hohlkörpers anliegt, zum Zweck, die Druckgabe an der richtigen Stelle unabhängig von der Fingerhaltung des Schreibenden zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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