DE98150C - - Google Patents

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DE98150C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
ADOLPH LOEWI in BERLIN. Fufsboden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1897 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine neuartige Fufsbodenconstruction, welche gegenüber anderen bisher bekannten ähnlichen Constructionen, die den Zweck verfolgen, ein Zusammenschieben der Fufsbodenstäbe in der Breitenrichtung bei etwaigem Schwinden zu ermöglichen, den weiteren Vortheil bietet, dafs man zugleich auch bei etwaigem Lockerwerden in der Höhenrichtung die betreffenden Stäbe durch Anziehen leicht zugänglich gemachter Schrauben jederzeit wieder befestigen und dadurch einen dichten Verband an der gelockerten Stelle wieder herstellen kann. Gleichzeitig ist bei dieser Construction dafür gesorgt, dafs die Auflagerung der .Fufsbodenstäbe eine vollkommen tragfähige ist.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die neuartige Fufsbodenconstruction im Grundrifs, während Fig. 2 und 3 vergröfserte Schnittansichten sind und Fig. 4 eine ebenfalls vergröfserte perspectivische Ansicht darstellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ruhen die Stäbe C mit ihren Enden auf den Lagerhölzern B. Die einander zugekehrten Enden zweier auf einem gemeinsamen Lagerholze B ruhenden Reihen von Stäben C führen sich an einer metallenen Leiste A, welche beiderseits in Nuthen der betreffenden Stirnenden eintritt, und zwar so, dafs die einander zugekehrten Enden der Stäbe beider Reihen in einigem Abstande von einander gehalten werden. In dem diesem Abstande entsprechenden Zwischenraum ist die Metallleiste mit Schraubenlöchern versehen, um mittelst hindurchgesteckter Schrauben E1 an den Lagerhölzern befestigt.
werden zu können. Gleichfalls in diesem Zwischenräume befinden sich an der oberen Seite der Metallleiste Spitzen G. Diese dienen dazu, um einen in den Zwischenraum einzubringenden und diesen ausfüllenden Holzstreifen F an der Leiste festzuhalten. Statt auf Lagerhölzern können die Stäbe auch auf einem Blindboden verlegt werden. Es liegt ferner auf der Hand, dafs man statt der Nuthen, in welche die Leiste A eingezogen wird, auch einen Falz beliebiger zweckentsprechender Form verwenden kann, ebenso ,auch, dafs die Stäbe, statt rechtwinklig, schräg zu den Lagerhölzern oder fischgrätenartig verlegt werden können.
Beim Verlegen des Fufsbodens verfährt man wie folgt: An den längs der Wand laufenden Fries K (Fig. 1) werden die Stäbe C zunächst angestofsen und reichen bis zur Mitte des Lagerholzes B. In die Längsseite der Stäbe wird in bekannter Weise eine Holzfeder H eingeschlagen und die Stäbe werden dann zusammengetrieben. Nachdem auf diese Weise mehrere Stäbe der Breite nach an einander gelegt sind, wird die etwa 3 bis 4 mm starke und etwa 4 cm breite eiserne Leiste A auf etwa ι V2 fm ihrer Breite in die Stirnseite der Stäbe eingeschlagen, so dafs noch etwa 2 '/2 cm ihrer Breite hervorstehen. Wie bereits bemerkt, besitzt die eiserne Leiste 'ihrer Länge nach in der Mitte Schraubenlöcher E und Spitzen G. Nachdem zunächst eine ganze Reihe Stäbe, beispielsweise die Reihe I, in einem Zimmer verlegt worden ist und an den Stirnseiten die eisernen Leisten A eingeschlagen worden sind, werden letztere mittelst der
Schrauben E1 auf den Lagerhölzern B befestigt, wobei die Schrauben frei vor den Enden der Stäbe hervorstehen. Ehe man nunmehr die zweite Reihe II (Fig. i) verlegt, wird zur Sicherung eines richtigen und gleichmä'fsigen Abstandes dieser zweiten Reihe von der ersten auf die Leiste A stückweise und vorübergehend ein als Anschlag oder Lehre dienendes Eisen gelegt. Gegen dieses setzt man nun die Stäbe der zweiten, Reihe in der Weise an, dafs diese Stäbe ihrerseits mit der Nuth ihrer Stirnseite in die andere Hälfte der Eisenleiste geschoben werden, und verfährt im übrigen mit dieser zweiten Reihe wie zuvor mit der ersten.
Sobald die zweite Reihe verlegt ist, nimmt man das vorläufig auf die Leiste A gelegte Eisenstück wieder heraus und treibt in den dadurch frei gewordenen Zwischenraum der einander benachbarten Stäbereihen einen aus Nufsbaum oder einer anderen zweckentsprechenden Holzart bestehenden Füllstreifen ein, der dann durch die in ihn eindringenden Spitzen G an der Oberseite der Leiste A festgehalten wird.
Dadurch, dafs die Stäbe mit ihren einander benachbarten Enden nicht unmittelbar an einander stofsen, sondern etwas Spielraum haben, wird auch vermieden, dafs sie sich werfen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fufsboden, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf gemeinsamer Unterlage (B) einander zugekehrten Enden zweier benachbarten Reihen von Stäben (C) durch eine, beiderseits in Nuthen oder dergleichen der Stäbe eintretende metallene Leiste (A) in einigem Abstande von einander und verschiebbar gehalten werden, wobei die Leiste in dem Zwischenräume der durch sie verbundenen Stäbereihen durch in die Unterlage eintretende Schrauben (E1) von oben her befestigt und dieser Zwischenraum in bekannter Weise mit einem durch Spitzen (G) an der Leiste festgehaltenen Holzstreifen (F) ausgefüllt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202009017071U1 (de) 2009-12-17 2010-03-18 Firstwood Gmbh Profilbrettverkleidung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202009017071U1 (de) 2009-12-17 2010-03-18 Firstwood Gmbh Profilbrettverkleidung
EP2336451A2 (de) 2009-12-17 2011-06-22 Firstwood GmbH Profilbrettverkleidung

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