DE97C - In Zapfen aufgehängte Laterne mit derartigem Oelbehälter, dafs das Oel bei einer Neigung der Laterne nicht überfliefst - Google Patents

In Zapfen aufgehängte Laterne mit derartigem Oelbehälter, dafs das Oel bei einer Neigung der Laterne nicht überfliefst

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DE97C
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    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
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Description

1877.
Klasse 4.
EDUARD BECKMANN in MÜNCHEN-GLADBACH.
Eine in Zapfen aufgehängte Laterne mit derartigem Oelbehälter, dafs das OeI bei einer Neigung der Laterne nicht überfliegt.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1877 ab.
Die gebräuchlichen Handlaternen besitzen in der Regel den Nachtheil, dafs die Flamme durch das OeI erstickt wird und erlöscht, sobald sie in umgekehrte oder auch blos schiefe Lage gebracht werden. In Folge dieses Uebelstandes sind derartige Laternen für solche Zwecke nicht zu gebrauchen, wo sie durch irgend einen Umstand leicht in eine abnormale Lage gelangen können, wie dies z. B. bei der Berufstätigkeit der Feuerwehrmänner oft eintritt.
Die vorliegende Blendlaterne ist frei von diesem Uebelstande und in der beifolgenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht von vorn, Fig. 2 ein Längsschnitt nach A B, Fig. 3 derselbe Schnitt bei schiefer Lage der Laterne, Fig. 4 ein Schnitt nach CD und Fig. 5 ein Horizontalschnitt nach EF.
Die eigentliche Laterne A ist an einem Schutzblech B drehbar aufgehängt, derartig, dafs ihre horizontale Schweraxe unterhalb der Drehaxe sich befindet.
Dieses Schutzblech ist mit einem Haken a und dem Handgriff b versehen, ersterer um die Laterne bequem am Leibgurt befestigen zu können.
Zur Aufnahme der Laterne gehen von den Seiten des Schutzblechs zwei Arme c c aus, welche die Lager dd für die mit zwei Zapfen ff versehene Laterne enthalten. Diese Lager sind kleine Cylinder aus Blech, welche an dem einen Ende mit Böden versehen sind, während auf das andere ein Ring gelöthet ist, mit dem sie in kreisförmigen Ausschnitten der Arme c c gelagert sind. Um den Zapfen / einbringen zu können, ist der Cylinder und Ring aufgeschnitten. Dem Ausschnitt gegenüber ist auf dem Cylinder eine Feder g aufgelöthet.
Befindet sich bei normaler Lage der Laterne die Feder oben, (Fig. 2 und 3) so kann der Zapfen f nicht aus dem Lager. Dreht man das Lager d um i8o°, so gleitet die Feder mit Spannung um den abgerundeten Theil h des Arms c, bis sie in der tiefsten Lage einen Widerstand findet (Fig. 1 und 4); alsdann befindet sich der Ausschnitt des Lagers oben und man kann die Laterne mit den Zapfen herausnehmen.
Durch diese Vorrichtung ist die Lage der Laterne vollständig gesichert, während man dieselbe leicht behufs Oelfüllung entfernen kann. Die eigentliche Lampe C befindet sich in dem Gehäuse A und besteht aus dem Oelbehälte.r, dem Brenner mit Triebrädchen für den Docht und einem kleinen Reflector R. Der Oelbehälter C hat eine prismatische Form, und ist auf beiden Seiten mit kreisförmigen Kapseln E E versehen, welche mit dem prismatischen Theil des Behälters communiciren. In letzteren ist der Brenner F eingeschraubt. Das Griffrädchen i desselben ist mit zwei hakenförmigen Ansätzen e e versehen, welche zur Kupplung mit der von aufsen zugänglichen Welle m dienen. Auf das Ende dieser Welle ist ein kleiner Steg η gelöthet, der unter die Haken eingreift. Will man den Brenner herausschrauben, so mufs der Steg horizontal stehen, das Griffrädchen i kann alsdann seitlich gedreht werden, während man die Welle m ihrer Längsrichtung nach zurückschieben kann, so dafs die vorstehenden Hakenförmigen Ansätze e e an dem Steg η vorbeigehen. Die Welle m ist durch eine, in die Kapsel E gelöthete Buchse geführt. Zum Drehen derselben dient das aufserhalb der Laterne befindliche Griffrädchen k.
Das Gehäuse besitzt einen Aufsatz / mit Zuglöchern q und Schirmdach; am unteren Theile desselben sind ebenfalls Luftlöcher angebracht. Auf der vorderen Seite befindet sich die Glasscheibe s in einem Rahmen; sie kann, um zu der Laterne zu gelangen, geöffnet werden. Die Lampe C kann seitlich herausgezogen werden, indem eine Seitenwand mittels Charnier sich öffnen läfst. Die Seitenwände des Gehäuses tragen zugleich die Zapfen // zum Aufhängen der Laterne.
Ist die Laterne in gerader Lage (Fig. 2), so befindet sich das OeI in dem prismatischen Kasten; gelangt sie jedoch in eine schräge Lage (Fig. 3) so fliefst das OeI in eine der seitlichen Ansätze EE und wird die Flamme nicht ersticken. Die Aufhängung der Laterne ist aufserdem so angeordnet, dafs der Oelbehälter immer die tiefste Stelle einnimmt.

Claims (3)

Patent- Ansprüche :
1. Die Anwendung eines prismatischen OeI-behälters D mit Kapseln EE auf jeder Seite, welche den Zweck haben, das OeI aufzunehmen, wenn die Laterne sich in schiefer Lage befindet (Fig· 3)·
2. Die Aufhängung der Laterne und Sicherung derselben durch die Lager d d.
3. Die Combination dieser Theile unter einander, der Hauptsache nach, wie beschrieben und gezeigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE97DA 1877-07-12 1877-07-12 In Zapfen aufgehängte Laterne mit derartigem Oelbehälter, dafs das Oel bei einer Neigung der Laterne nicht überfliefst Expired - Lifetime DE97C (de)

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