DE175199C - - Google Patents

Info

Publication number
DE175199C
DE175199C DENDAT175199D DE175199DA DE175199C DE 175199 C DE175199 C DE 175199C DE NDAT175199 D DENDAT175199 D DE NDAT175199D DE 175199D A DE175199D A DE 175199DA DE 175199 C DE175199 C DE 175199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
light holder
candelabra
christ
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175199D
Other languages
English (en)
Publication of DE175199C publication Critical patent/DE175199C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 175199 -KLASSE 4 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kreuz mit Leuchter oder Christusbild, das zwecks bequemen Transports durch geeignete Verbindungsmittel leicht auseinander genommen und wieder zusammengesetzt werden kann. Das Kreuz wird mit einem leicht abnehmbaren Ständer in schräger Lage gehalten, und an der Oberfläche sind Vorsprünge vorgesehen, in welche leicht Halter mit schräg
ίο ausgebildeten Aufsatzflächen eingehakt werden können. Um das Kreuz auch bei Konfessionen verwendbar zu machen, bei welchen dasselbe mit einem Christusbilde versehen ist, werden eine Anzahl Lichthalter ausgehakt und das Christusbild, das auf der Rückseite mit entsprechenden Öffnungen versehen ist, in dieselben Knöpfe oder Haken, welche zur Befestigung der Lichthalter dienen, eingehakt. Da alle Befestigungsmittel gleichartig sind, so kann durch einfaches Ein- oder Aushaken das Ganze schnell zusammengesetzt und auseinander genommen werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen sind die verschiedenen Teile, welche Gegenstand der Erfindung bilden, dargestellt.
Fig. ι ist eine' schaubildliche Ansicht der Anordnung und stellt die Verbindung des Kreuzes mit einem Christusbilde dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht im Schnitt und stellt die Verbindung der Lichthalter mit dem Kreuze dar.
Fig. 3 ist eine in größerem Maßstabe gezeichnete Ansicht des Lichthalters.
Fig. 4 stellt die Anbringung der knopfartigen Vorsprünge an dem Kreuze dar.
Fig. 5 ist eine Ansicht der Verbindung des Kreuzes mit dem Ständer.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt nach Linie x-x und
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine etwas abweichende Befestigungsart.
A stellt einen kreuzförmigen Kandelaber dar, welcher, wie gewöhnlich, zwei Seitenarme 11 und zwei Längsarme 10 hat. Etwas unter dem Kreuzpunkte der Arme sind zur Verbindung des Kreuzes mit dem Ständer zwei nach oben hin zusammenlaufende Führungen vorgesehen. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die Führungsflächen im spitzen Winkel zur Fläche des Kreuzes angeordnet. Die Führungen dienen zur Aufnahme der Befestigungsplatte 14, und wenn man diese mit etwas Druck einführt, so wird sie wegen ihrer keilartigen Form festgehalten. Die Platte 14 ist nach unten hin rohrartig ausgebildet. Hier wird die Tragstange 16 mit dem oberen Ende befestigt, während das untere Ende auf beliebige Art mit dem Untersatz verbunden wird. Die Befestigungsplatte 14 ist winklig angeordnet zu der vertikalen Verlängerung 15, so daß A denielben Winkel macht, wenn die Montage ordentlich ausgeführt wird. An den vier . Armen des Kreuzes entlang sind Serien von Vorsprüngen vorgesehen. Man gibt denselben vorteilhaft eine knopf artige 6g Form, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Vorsprünge B (Fig. 4) bestehen aus einem Kopf 17, den man am besten rund macht, einem Ansatz 18 und einem Zapfen 19. Dieser ist ge-. wohnlich mit Gewinde versehen und wird in
passenden, mit Gewinde versehenen Bohrungen im Kreuze verschraubt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Das hintere Ende des Zapfens 19 kann verstemmt werden, wenn man will. Auch können diese Köpfe B auf eine andere Art befestigt werden. Der Durchmesser des Zapfens 19 ist kleiner als der der Ansätze 18, und die untere Fläche dieser letzteren ruht . flach auf der Oberfläche des Körpers A. Die Ansätze 18 sind polygonal, am besten rechtwinklig". In Verbindung mit A werden die Lichthalter c gebraucht, und die Zahl derselben entspricht derjenigen der Knöpfe auf dem Körper A. Jeder Lichthalter c besteht aus einer oberen Schale 21 auf einem Stiel 22 und dem breiteren Untersatz 23. Der Boden dieses Untersatzes 23 ist flach und liegt gegen die Oberfläche des Kreuzes an, wenn der Lichthalter auf dasselbe montiert ist. Der Untersatz ist hohl (26) und im Boden befinden sich' Schlitze 26 von der Form eines umgekehrten. Schlüsselloches, denn die Schlitze bestehen aus einem unteren kreisförmigen Teil und einem oberen rechtwink-
a5 ligen. Der flache Rand des Bodens 23 ist so schräg abgeschnitten, daß, wenn die Lichte an dem Kreuze und dieses an der Befestigungsplatte 14 angebracht sind, die Lichte vertikal oder in entsprechendem Winkel zu der Fläche des Körpers stehen. Wird ein Lichthalter c auf dem Kreuze A angebracht, so steckt man den runden Knopf 17 durch den runden Teil des schlüsseiförmigen Schlitzes 26 in den Hohlraum hinein und verschiebt dann den Lichthalter, so daß ■ der rechtwinklige Ansatz 18 in den rechtwinkligen schmalen Teil des Schlüsselloches zu liegen, kommt, und auf diese Art werden die verschiedenen Kerzenhalter fest mit dem Kreuze verbunden und können dennoch mit großer Leichtigkeit und Schnelligkeit abgenommen werden.
In Fig. 7 ist eine kleine Abänderung in der Befestigungsart zwischen Lichthalter und.
Kreuz dargestellt. Bei, der Konstruktion, welche durch Fig. 7 dargestellt ist, ist ein Schlitz c in dem Kreuze am besten längs der Arme desselben angebracht, und dieser Schlitz besteht aus einem oberen rechtwinkligen Teil 24, dessen Wände normal zur Oberfläche des Kreuzes stehen, und einem unteren Teil 27, dessen'1 seitliche Wände schräg sind, so daß der Schnitt unten größer ist als oben und mehr oder weniger schwalbenschwanzförmig geformt. Die Breite des unteren Teiles 27 eines Schlitzes c ist ungefähr gleich der des oberen Teiles 24. A¥ie aus Fig. 7 ersichtlich, gibt man der unteren Begrenzungsfläche 29 eines jeden Schlitzes c eine nach rückwärts und gegen das untere Ende des Kreuzes gerichtete Neigung. Das für diese Konstruktion geänderte untere Ende des Lichthalters wird durch einen Ansatz 30 verlängert, dessen Seitenflächen so geneigt sind, daß sie sich denen des unteren Aus-Schnitts 27 des Schlitzes c' anpassen. Auch in diesem Falle steht, wie schon vorhin beschrieben·, das breitere Unterende winklig zum Lichthalter. Will man einen solchen Lichthalter auf das Kreuz montieren, so steckt man zuerst den Ansatz 30 in den rechtwinkligen Teil" des Schlitzes 24 und schiebt dann den Lichthalter so weit nach unten, bis in dem unteren Teil des Schlitzes eine wirkliche Verbindung stattgefunden hat zwischen dem Ansatz und dem unteren Teil des Schlitzes. Ein Lichthalter C kann auf je einem der Knöpfe. B angebracht werden, wenn dies gewünscht wird; es kann aber auch von dem langen Arm des Kreuzes eine entsprechende Zahl der Knöpfe von Lichthaltern weggelassen werden bis zu einer Stelle unter dem Querarm desselben und durch ein Kruzifix D ersetzt werden, an dessen Rückseite schlüsselartige Schlitze vorgesehen sind, die denjenigen der auf Fig. 3 für die Lichthalter dargestellten entsprechen, oder wenn die in Fig. 7 dargestellte Konstruktion angewendet wird, kann das Kruzifix auch mit Ansätzen 30 versehen werden, und die Knöpfe, an welchen nichts angebracht wird, werden dann durch den Körper verborgen, so daß es leicht ersichtlich ist, daß die Vorrichtung leicht mit den Gebräuchen der in Frage kommenden Konfession in Einklang gebracht werden kann. . .
Wird es gewünscht, so kann der unterste Lichthalter an A weggelassen werden, und an der Stelle desselben und auf dieselbe Weise ein Weihwasserkessel angebracht werden. ioo Ein wie oben gebauter Kandelaber kann sehr leicht gebaut und gehandhabt werden. Die verschiedenen Teile können zum Transport leicht auseinander genommen und verpackt werden und ebenso leicht wieder zusammengestellt werden. Auch ist es klar, daß die Lichthalter nach Belieben ornamentie.rt oder . mit den Zeichen irgendwelchen Ordens versehen werden können.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Kreuzförmiger, mit abnehmbarem Christusbilde versehener Kandelaber,., dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Ständer, welcher das Kreuz in schräger Stellung hält, als auch die Lichthalter und das Christusbild durch hakenförmige Verbindungsmittel mit dem Kandelaber verbunden werden, um ein schnelles Abnehmen und Aufsetzen zu ermöglichen.
2. Kandelaber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichthalter
eine schräge Grundfläche und darin eine schlüssellochförniige öffnung haben, mit .welcher sie auf an den Kreuzarmen vorgesehene Köpfe gesteckt werden.
3. Kandelaber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der schrägen Grundfläche der Lichthalter ein Ansatz mit schrägen Seiten- und Vorderkanten vorgesehen ist, der in entsprechende, in den Kreuzarmen vorgesehene Öffnungen mit zum Teil rechtwinkligen und zum Teil schrägen Seitenflächen eingeführt werden kann, so daß durch das Anliegen der schrägen Kante des Ansatzes an den schrägen Seitenflächen der Öffnungen eine sichere Verbindung entsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT175199D Active DE175199C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE175199C true DE175199C (de)

Family

ID=439874

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT175199D Active DE175199C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE175199C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD218417A5 (de) Befestigungsklemme fuer einen vorfuehrungsschirm
DE2908089C2 (de)
DE2311602B2 (de) Halterung für die Entladungselektroden eines elektrostatischen Staubfilters
DE175199C (de)
DE3153325C2 (de) Vorrichtung zur Befestigung einer Schneidmeißelwerkzeugaufnahme auf einem Schrämkettenglied
DE69718855T2 (de) Schleuder
DE2220325C3 (de) Vorrichtung zur lösbaren Befestigung des Chassis eines Automaten, beispielsweise eines Münzspielgerätes
DE331076C (de) Schoepfwerkzeug fuer solche Kartoffellegmaschinen, deren Legeeinrichtungen aus Zellenraedern mit an diesen befestigten besonderen Schoepfwerkzeugen bestehen
EP0930458A2 (de) Figurleuchtenanordnung
DE69701047T2 (de) Taschen- und Tischuhr mit einer Aufhänge- und Haltevorrichtung
DE4305124C2 (de) Krawattenknoteneinhänger
DE3631C (de) Einrichtung zur Befestigung der Nadel in der Nadelstange der Nähmaschine
DE693670C (de) Pruegelfalle
DE102008019952A1 (de) Von innen beleuchtbarer, 3 dimensionaler Dekorationsstern aus lichtdurchlässigem Kunststoff, bestehend aus einem Ballkörper/Grundgerüst in welchen einzelne, eindrehbare/einklickbare Sternarme befestigt werden, mittels am Fusse der Sternarme befindlichen, nach aussen zeigenden Haken.
DE7717388U1 (de) Etagere fuer nahrungsmittel
DE521937C (de) Aus Skistoecken zu bildendes Stativ fuer photographische Kammern u. dgl.
DE160364C (de)
DE1602721A1 (de) Spanabhebendes Werkzeug
DE157336C (de)
DE175736C (de)
DE200001C (de)
DE244087C (de)
DE97C (de) In Zapfen aufgehängte Laterne mit derartigem Oelbehälter, dafs das Oel bei einer Neigung der Laterne nicht überfliefst
DE78524C (de) Lösbare Verbindung der Tragarme und des Korbes bezw. Tragringes von Hängelampen
DE2517764C3 (de) Tableau für die Auslage von Brillen bzw. Brillengestellen