DE97646C - - Google Patents
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- DE97646C DE97646C DENDAT97646D DE97646DA DE97646C DE 97646 C DE97646 C DE 97646C DE NDAT97646 D DENDAT97646 D DE NDAT97646D DE 97646D A DE97646D A DE 97646DA DE 97646 C DE97646 C DE 97646C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B17/00—Press-button or snap fasteners
- A44B17/0064—Details
- A44B17/0082—Decoration
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Driickknopfversclilufs.
Bei den bisher bekannten Druckknopfverschlüssen für Handschuhe etc. erfolgt die
Verbindung der beiden Verschlufshälften entweder durch Ueberdrücken einer Kapsel über
einen federnden Kopf, wie' z.B. bei den Verschlüssen der Patentschriften Nr. 37984 und
45764, oder es ist umgekehrt die Kapsel mit federnden Lappen oder federndem Flantsch
versehen, der um einen starren Kopf fafst, wie bei dem Verschlufs der Patentschrift Nr. 35973,
oder es werden in der einen Hälfte Federhebel oder Drähte angeordnet, die in Eindrehungen
eines Vorsprunges der anderen Hälfte greifen. Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildende, in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen in mehrfach vergröfsertem
Mafsstabe dargestellte Druckknopfverschlufs unterscheidet sich von den bekannten dadurch,
dafs die Verbindung der beiden Verschlufshälften theils durch einen an der Spitze verdickten
Schaft a, theils durch eine Sperrplatte b herbeigeführt wird; deren Oeffhung besteht aus
radial stehenden, der Form des Schaftes entsprechend herausgebogenen federnden Zungen c,
welche mit den abgerundeten Enden hinter die Verdickung des Schaftes greifen und sich zugleich
an die Flanken desselben anlegen. Da die radialen Zungen c infolge der Herausbiegung
aus der Platte b leicht federn und die .Verdickung des Schaftes nur eine geringe ist,
so läfst sich das Einrücken derselben mit grofser Leichtigkeit ausführen, der unter dem Verschlufs
befindliche Körpertheil erfährt daher nur einen ganz gelinden Druck. Trotz dieser
leichten Verschliefsbarkeit ist dagegen die Verschlufsstellung eine durchaus gesicherte, da die
Zungen, indem sie schliefsend hinter die Verdickung greifen, ein zufälliges oder ein durch
den Zug des Stoffes der zu verbindenden Theile herbeigeführtes Lösen nicht zulassen, während
das Oeffnen des Verschlusses bezw. das Herausziehen des Schaftes bequem und leicht vorgenommen
werden kann, da die an den Enden etwas rund gestalteten Spitzen der Zungen bei
dem senkrecht erfolgenden Herausziehen des Schaftes nur geringen Widerstand erfahren.
Ferner gewährt die Einrichtung den Vortheil, dafs ein geschlossener Sitz der Hälften in der
Verschlufslage zu Stande kommt, d. h. es ist nach keiner Richtung hin ein Spiel zwischen denselben vorhanden, wodurch ein seitliches Neigen
oder Kippen des Schaftes und dadurch ein Aufspringen des Verschlusses von selbst oder
bei leichter Berührung und das lästige und schmerzhafte Eindrücken des Randes der Verschlufshälfte
in das Fleisch des Armes oder des Handgelenks vermieden wird.
Der Schaft α und die Sperrplatte b können
in verschiedener Weise an den Verschlufshälften angebracht werden; so kann der Schaft
oder Stift als Hohlkörper aus einer Platte d gebildet werden, welche einen nach innen umgebogenen
Rand d1 besitzt, während' die Verbindung
mit der Deckplatte f durch Spitzen/1 erzielt wird, die durch den Stoff s gedrückt
und in den Rand d1 umgelegt werden. Erhält die Deckplatte, wie in Fig. 7 gezeichnet, in der
Mitte eine Oeffnung, so erscheint in dieser der Stoff, welcher dann noch durch eine eingelegte
Celluloid- oder dergl. Platte abgedeckt
werden kann. Eine entsprechende Wölbung wird hierbei durch eine Pappdeckeleinlage g
erzielt. Wird die Deckplatte/ nach der Darstellung Fig. 8 selbst mit Spitzen /2 ausgerüstet,'
so können diese zur Fassung eines Brillanten h (Fig. 8) dienen, welcher dann Auflage
auf dem Rand u der in die Deckplatte eingelegten Spitzenplatte f1 (Fig. 9) erhält.
Zur Anbringung der Sperrplatte wird diese ebenfalls am Rande mit Spitzen b1 versehen,
welche in den auf der anderen Seite des Stoffes s1 liegenden entsprechend gestalteten
Ring r umgelegt werden und die Verbindung mit dem Stoff herstellen. Zur Umschliefsung
der Zungen c wird zweckmäfsig eine Kappe k eingelegt, doch kann diese auch, wie in Fig. 15
veranschaulicht, in der Verschlufshälfte fehlen, wobei dann der Stoff s1 direct die Zungen
überdeckt.
Bei der in den Fig. 10 und 11 dargestellten
Ausführungsform des Verschlusses bildet die an der oberen Verschlufshälfte angeordnete
Sperrplatte b den Boden einer Kappe m, in welche die Zungen c hineingebogen sind. Die
Kappe besitzt an der Spitze eine Verjüngung m1, die zur Befestigung der Verschlufshälfte am
Stoffe s dient, indem sie in der Deckplatte i über eine in diese eingelegte Platte / aus einander
bezw. flachgedrückt wird. Der Schaft a ist bei dieser Ausführung massiv eingerichtet
(Fig. 11) und wird am Stoffe s1 durch Umnieten
seines Hohlstiftes t über die Gegenplatte q befestigt.
Kommt eine gröfsere Deckplatte aus Perlmutter, Horn oder dergl. Material (Fig. 12) zur
Verwendung, so wird in diese eine Spitzenplatte (Fig. 13) eingesprengt und dann die
Verbindung mit dem Schaft bezw. die Befestigung am Stoff 5 in gleicher Weise (wie bei
den anderen Ausführungsformen), wie aus Fig. 14 ersichtlich ist, bewerkstelligt. Hierbei
kann auch in die Deckplatte als besonderer Zierrath noch ein Brillant h eingesetzt werden.
Die Ausführungsform des Verschlusses mit einfacher flacher Deckplatte der Oberhälfte
(Fig. i, 6 und 15) eignet sich vortheilhaft zur
Verwendung · für Regenschirmbändchen, da irgend welche hervortretende Theile fehlen und
daher ein Hängenbleiben und dadurch ein zufälliges Oeffnen nicht eintreten kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Druckknopfverschlufs, bei welchem ein leichtes Schliefsen und doch ein sicherer Versehlufs, sowie ein Halt ohne Spiel zwischen den Verschlufsh'älften dadurch erzielt wird, dafs ein an der Spitze verdickter Stift oder Schaft (a) der einen Hälfte in eine in der anderen Hälfte am Rande befestigte Sperrplatte (b) eingedrückt wird, deren Oeffnung aus radialen, der Form des Schaftes entsprechend gebogenen, nach innen in die Verschlufshälfte gerichteten federnden Zungen (c) besteht, welche mit den abgerundeten Enden hinter die Verdickung des Schaftes greifen und sich zugleich an die Flanken desselben anlegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97646C true DE97646C (de) |
Family
ID=368678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97646D Active DE97646C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97646C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162615B (de) * | 1959-04-21 | 1964-02-06 | North & Judd Ltd | Gegenplatte fuer einen mittels Durchsteckkrampen an einem Traegerstoff zu befestigenden Verschlussteil |
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- DE DENDAT97646D patent/DE97646C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162615B (de) * | 1959-04-21 | 1964-02-06 | North & Judd Ltd | Gegenplatte fuer einen mittels Durchsteckkrampen an einem Traegerstoff zu befestigenden Verschlussteil |
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