DE341956C - Patronenbehaelter mit druckknopfartigem Verschluss - Google Patents

Patronenbehaelter mit druckknopfartigem Verschluss

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DE341956C
DE341956C DE1920341956D DE341956DD DE341956C DE 341956 C DE341956 C DE 341956C DE 1920341956 D DE1920341956 D DE 1920341956D DE 341956D D DE341956D D DE 341956DD DE 341956 C DE341956 C DE 341956C
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sleeve
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DE1920341956D
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TRW Connectors Ltd
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Carr Fastener Co Ltd Great Britain
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G45/00Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds
    • C10G45/02Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds to eliminate hetero atoms without changing the skeleton of the hydrocarbon involved and without cracking into lower boiling hydrocarbons; Hydrofinishing
    • C10G45/24Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds to eliminate hetero atoms without changing the skeleton of the hydrocarbon involved and without cracking into lower boiling hydrocarbons; Hydrofinishing with hydrogen-generating compounds
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/02Cartridge bags; Bandoleers

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Description

  • Patronenbehälter mit druckknopfartigem Verschluß. Die Erfindung betrifft Patronenbehälter mit druckknopfartigem Verschluß und bezweckt die Herstellung einer Vorrichtung, mittels deren das Öffnen der Klappe nur stattfindet, wenn derselben eine vorher bestimmte Bewegung erteilt wird. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung die Tasche und ihre Klappe mit einem derartigen Verschlüß versehen, daß die gewöhnliche Öffnungsbewegung der Klappe durch den Verschluß zwangläufig verhindert wird, während Bewegung der Klappe in einer bestimmten außergewöhnlichen Richtung Lösung des Verschlusses veranlaßt und Öffnen der Klappe gestattet. Gemäß der Erfindung ist jede Möglichkeit, die Klappe durch eine gewöhnliche, zufällige oder absichtliche Öffnungsbewegung zu öffnen, ausgeschlossen, und sie öffnet sich nur, wenn der Klappe die erwähnte beabsichtigte außergewöhnliche Bewegung erteilt wird. Die Klappe wird zweckmäßig mit einer Lasche oder einem Griff versehen, welcher zweckmäßig biegsam ist und durch welchen der Träger in den Stand gesetzt wird, der Klappe die oben erwähnte regelwidrige Bewegung in einer bestimmten Richtung zu erteilen, welche Lösung der Verschlußvorrichtung bewirkt. Zweckmäßig werden hierzu Druckknopfverschlüsse bekannter Art verwendet, welche aus einem Stift und einer Hülse bestehen, die ineinander greifen können und darauf nur durch Kippen in. einer vorher bestimmten Richtung gelöst werden können, deren Trennung durch eine Kippbewegung in irgendeiner anderen Richtung so gut wie unmöglich ist.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar ist; Abb. i ein Beutel oder eine Tasche in Perspektivansicht ; Abb. 2 und 3 sind Schnittansichten nach den Linien 2-2 bzw. 3-3 der Abb. i ; Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3 ; .
  • Abb. 5 ist eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform; Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb.5; Abb. 7 ist eine ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • In den Abb. i bis 4 ist die Tasche 13 mit einer Klappe 14 versehen. Ein Stift 16 ist an der äußeren Seite der Tasche befestigt und ragt von dieser hervor, und die Klappe 14 ist mit einer Öffnung zur Aufnahme dieses Stiftes und mit einer Hülse versehen, welche mit dem durch die Klappe hindurchragenden Ende des Stiftes in Eingriff geraten kann. Der Stift 16 hat eine ringförmige Schulter 17, und die Hülse ist mit einem aus drei Metallplatten 18, z9, 2o bestehenden Gehäuse versehen, wobei in der durch die Platten 18 und r9 gebildeten Kammer ein federnder Ring 22 angeordnet ist, dessen beide Enden 21 Klemmfedern zum Festhalten des Stiftkopfes bilden.
  • Die Klappe 1q. und die weiterhin beschriebene Lasche sind zwischen die Platten 1,9 und 2o geklemmt, welche für den Durchgang des Stiftkopfes durchlocht sind.
  • Die Klemmfedern 21 sind derart geformt, daß sie an die ringförmige Schulter 17 des Stiftes 16 angreifen, und jede der Federn hat einen segmentförmigen Teil, welcher sich dem Umkreise des Stiftes anpaßt, und einen gerade gestreckten Teil, welcher tangential zu diesem Umkreise liegt. Wenn Druck ausgeübt wird, um die Hülse in der Richtung des Pfeiles x (Abb. 2 und 3), d. h. in der wirksamen vorher bestimmten Richtung zu kippen, so wirkt die Schulter 17 als ein Keil, welcher den tangentialen Teil der Federn 21 nach außen schiebt, bis die Federn außer Eingriff mit dem Stift gebracht sind.
  • Wenn Druck in der entgegengesetzten Richtung ausgeübt wird, welcher die untere Querkante der Klappe nach außen und oben zu schwingen und die Hülse in der durch den Pfeil y angedeuteten Richtung zu kippen bestrebt ist, was der üblichen Schiebebewegung zum Öffnen der Klappe entsprechen würde, so wird diesem Druck durch den Eingriff der segmentförmigen Teile der Federn mit der ringförmigen Fläche 17 Widerstand geleistet, derart, daß die Klemmfedern nicht außer Eingriff mit dem Stift kommen.
  • Wenn Druck auf eine der beiden senkrechten Kanten der Klappe ausgeübt wird, welcher bestrebt ist, eine dieser Kanten in horizontaler Richtung nach außen, d. h. in der durch die Pfeile z, z angedeuteten Richtung von der Tasche fort zu schwingen, so wird diesem Druck ebenfalls Widerstand geleistet durch den Eingriff der segmentförmigen Teile der Klemmfedern mit der Ringfläche 17, wobei die Klemmfedern gleichzeitig unnachgiebig durch die Platten 18 und 1g der Hülse unterstützt werden, so daß die Klemmfedern nicht außer Eingriff mit dem Stift geraten können.
  • Beim Befestigen des Hülsenteiles an der Klappe wird derselbe derart angeordnet, daß seine wirksame Kippbewegung in der Richtung nach unten und außen vor sich geht, wie in punktierten Linien in Abb. 2 angedeutet ist, und diese Bewegung,drängt die untere Querkante der Klappe nach innen gegen die Tasche hin, da die normale Schiebebewegung der Klappe in der Richtung des Pfeiles y (Abb.2) verhindert ist, wie bereits gesagt. Hieraus folgt, daß jeglicher Druck auf die untere Querkante oder eine der senkrechten Kanten der Klappe, der geeignet wäre, der Klappe ihre übliche Schiebbewegung zwecks Öffnens derselben zu erteilen oder eine der senkrechten Kanten 'nach außen zu schwingen, zwangläufig verhindert ist; es folgt ferner, daß die Klappe nicht dadurch geöffnet werden kann, daß man ihre untere Kante erfaßt und dieselbe nach außen und oben zieht; und daß wirksames Kippen. der Hülse ein Ausbauchen oder eine Biegung der Klappe nach außen verursachen muß, und mithin eine außergewöhnliche Bewegung der Klappe zwischen dem Teil, wo _ die Hülse eingesetzt ist und dem gebogenen oberen Teil der Klappe, wie in punktierten Linien' in Abb. 2, gezeigt ist.
  • Damit dies Kippen bequem ausgeführt werden kann, ist ein Handgriff 25 vorgesehen, welcher zweckmäßig aus einer biegsamen Lasche besteht, die mit der Klappe 14 zusammen zwischen die Platten 1g und 2o geklemmt ist und von der Hülse nach oben ragt, so daß sie bequem mit zwei Fingern erfaßt und in der Richtung des Pfeiles x gezogen werden kann.
  • Wenn die Tasche gefüllt und die Klappe geschlossen ist, wie aus den Abb. i und 2 ersichtlich ist, ist die Klappe gewöhnlich ziemlich straff, so daß es schwierig ist, dieselbe mit den Fingern nach außen zu biegen oder auszubauchen und die Hülse zu kippen, da kein Teil der Klappe bequem mit einem oder mehreren Fingern zwecks Biegens der Klappe und wirksamen Kippens der Hülse erfaßt werden kann. Diese Schwierigkeit wird durch den Handgriff oder die Lasche 25 beseitigt.
  • Bei dem in Abb. 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Hülse an einer Lasche 25a befestigt, die ihrerseits bei 27 biegsam an einer Klappe 1q.a befestigt ist, so daß Lasche und Hülse mit Bezug auf die Klappe ausschwingen können, wie in punktierten Linien in Abb. 6 gezeigt ist. Es ist daher nicht notwendig die Klappe zwischen ihrer oberen Biegung und der Hülse auszubauchen oder zu biegen, während die Hülse erfolgreich gekippt wird, da eine schwingende Bewegung der Lasche 25a mit der Hülse nach außen und unten genügt. Die Klappe hat eine Öffnung 28 zur Aufnahme des Stiftkopfes, die mit den Öffnungen in der Hülse Register hält und durch eine Öse verstärkt ist.
  • Bei dem in Abb. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Hülse an einer Lasche 25b befestigt, welche ihrerseits bei 29 biegsam an der Vorderseite der Tasche selbst anstatt an der Klappe 14b befestigt ist. In diesem Falle hat die Klappe iqb nur eine Öffnung 28 zur Aufnahme des Stiftes und wird beim Schließen der Tasche zwischen deren Vorderseite und der Lasche 25b eingeschaltet.
  • Bei jedem der beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung wird der Endteil der Klappe zwangläufig gegen Bewegung nach außen in der Richtung des Pfeiles y gesichert, und in jedem Falle ist die wirksame Kippbewegung der Hülse eine, Bewegung nach unten und nach außen und wird durch Ziehen an einem biegsamen Griff oder einer Lasche in einer vorher bestimmten Richtung bewirkt. Die Biegsamkeit dieser Lasche ist besonders wichtig, denn wenn derselbe steif wäre, so könnte irgendein Gegenstand mit ihr derart in Eingriff geraten, daß unbeabsichtigt ein Zug in der Richtung des Pfeiles y ausgeübt würde, welcher stark genug sein könnte, um die Klappe freizugeben. Wirksames Ziehen an der biegsamen Lasche kann nur ausgeübt werden, wenn die Lasche zwischen einem Finger und dem Daumen erfaßt wird.
  • Bei jedem der beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung ist die Hülse biegsam mit der Tasche verbunden, und das biegsame Verbindungsmittel besteht entweder#7aus der Klappe =q. (Abb. i und 2), aus der Lasche 25' und der Klappe =4.a (Abb. 5 und 6), oder aus der Lasche 25a.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Lage des Stiftes mit Bezug auf die Tasche beschränkt, da, wie leicht begreiflich ist, der Stift an der Klappe und die Hülse an der Tasche selbst angebracht werden könnten, wobei dann der Stift gekippt werden müßte an Stelle der Hülse.
  • Die Erfindung ist offenbar nicht auf den besonderen, hier dargestellten und beschriebenen Verschluß beschränkt. Man kann zur Erzielung des gewünschten Ergebnisses einen beliebigen geeigneten Verschluß verwenden, welcher aus einem inneren und einem äußeren Teile besteht.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Patronenbehälter mit druckknopfartigem Verschluß, bei dem der Knopfteil in dem Lochteil nach drei Seiten gesperrt ist, so daß Knopf- und Lochteil nur durch eine ganz bestimmte Kippbewegung in einer einzigen Richtung getrennt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopf- und der Lochteil mit der Tasche' und der Klappe derart verbunden sind, daß der Dreiseitenverschlußdurch die gewöhnlich zum Öffnen des Behälters ausgeführte Kipp- oder Drehbewegung der Klappe nicht gelöst werden kann, sondern daß der Teil, welcher zwecks Trennens des Verschlusses gekippt werden muß, an der Klappe des Behälters befestigt ist und inbeiner zu:7der üblichen Offnungsbe.-wegung der Klappe entgegengesetzten Richtung gekippt werden muß, um die Trennung vom Knopf- und Lochteil zu bewirken und das Öffnen des Behälters zu ermöglichen.
  2. 2. Patronenbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochteil unmittelbar an der Klappe des Behälters befestigt und mit einer nach dem Kopfende der Klappe sich erstreckenden Lasche versehen ist, so daß die Trennung des Lochteils von dem Knopf durch einen äußeren Zug an der Lasche bewirkt wird, während bei einem äußeren Zug an der Unter- oder Seitenkante der Klappe keine Trennung von Loch- und Knopfteil stattfinden kann.
  3. 3. Patronenbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Knopf- als auch der Lochteil an der Tasche des Behälters befestigt sind.
DE1920341956D 1916-07-21 1920-06-04 Patronenbehaelter mit druckknopfartigem Verschluss Expired DE341956C (de)

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DE (1) DE341956C (de)
FR (1) FR489191A (de)
GB (1) GB108048A (de)
NL (1) NL8499C (de)

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FR489191A (fr) 1918-12-28
CH78557A (fr) 1918-09-02
GB108048A (de)
NL8499C (de)

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