DE97552C - - Google Patents

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DE97552C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/18Arrangements for feeding the ink to the nibs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Füllfederhalter, welcher durch die besondere Bauart des Tintenleiters gekennzeichnet wird. Der Füllfederhalter ist in der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι in Seitenansicht, vollständig verschlossen, in
Fig. 2 in gebrauchsfähigem . Zustande und in den
Fig. 3 und 4 im Längsschnitt dargestellt.
Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen den Tinten-, leiter in Oberansicht, Unteransicht und mittlerem Schnitt.
Der Tintenleiter E trägt an seinem inneren Ende einen Knopf e2, unter welchem ein Gummiring 17 sich befindet. Wenn man den Tintenleiter (Fig. 3) nach links verschiebt, so legt sich der Gummiring gegen einen- Ansatz 12 des Führungsstutzens C des Tintenleiters und hindert dadurch den weiteren Ausflufs der Tinte. Der Tintenleiter ist, wie die Fig. 4 bis 7 zeigen, an der Ober- und Unterseite mit verhältnifsmäfsig tiefen Einfräsungen 1 5 versehen, die unter einander durch Längskanäle 23 und Löcher 16 verbunden sind. Die Kanäle 23 können an der einen Seite des Tintenleiters fehlen, sie müssen jedoch immer so angeordnet sein, dafs die Möglichkeit besteht, die Tinte bis zu der Zunge e leiten zu können. In der Fig. 5 laufen die Kanäle 23 bis zum vorderen Ende der Zunge e auf der Oberseite des Tintenleiters E. Man kann die Kanäle aber auch bis zu der Zunge e an der unteren Seite des Tintenleiters E allein entlang führen und der Zunge e die Kanäle an ihrer oberen Seite geben. Durch das letzte Loch 16 oder durch eine äufsere Einkerbung mufs dann Sorge getragen werden, dafs die Tinte mit Sicherheit nach der Oberseite der Zunge e geleitet wird. Die Zunge e besitzt aufser einem oder mehreren Längskanälen 23 Löcher 13, welche eine Verbindung zwischen der oberen und unteren Seite derselben vermitteln. Der ganze Tintenleiter wird durch die Hülse D gehalten, welche' auch zur Aufnahme der Schreibfeder dient. Der Tintenleiter pafst so dicht in die Hülse D hinein, dafs die Tinte aufsen nicht um ihn herumfliefsen kann. Zur Fortleitung der Tinte dienen einzig und allein die Kanäle 23. Wenn diese Kanäle in grofser Länge ununterbrochen durchgehen, so setzen sie dem Durchflufs der Tinte einen zu grofsen Widerstand entgegen. Erweitert man sie, dafs der Widerstand kleiner wird, so kann man Gefahr laufen, dafs die Tinte zu reichlich ausfliefst. Um einerseits die Verwendung enger Kanäle zu ermöglichen, andererseits einen grofsen Widerstand (eine grofse Adhäsion) der Tinte an den Kanalwänden zu verhindern und den reichlichen Tintenzuflufs zu sichern, sind die Ausfräsungen 15 angeordnet. Diese bilden eine grofse Anzahl einzelner kleiner Behälter, welche durch die kurzen engen Kanäle 2 3 leicht gefüllt werden können. Sie halten sowohl die Tinte fest und verhindern ein zu rasches Ausfliefsen derselben, als auch bilden sie Reservoire, aus denen die Feder mit grofser Gleichmäfsigkeit gespeist wird. Die Kanäle 23 der Zunge e stehen aus dem Grunde mit der Unterseite der Zunge in Verbindung, um einen Ausgleich des Druckes auf beiden Seiten der Schreibfeder zu erzielen.
Beim Schreiben wird die Tinte durch die sich erweiternde Spalte der Feder angesaugt. Die Saugkraft ist aber nur sehr gering, und wenn keine Verbindung zwischen dem Raum unter der Feder und ' der Aufsenluft besteht, wird die Tinte durch den äufseren Luftdruck leicht unter der Feder festgehalten und so am Ausfliefsen verhindert. Durch die Löcher 13 der Zunge e wird ein Druckausgleich zwischen dem Raum unter der Feder und der Aufsenluft auch dann bewirkt, wenn die Feder selbst nicht mit einer entsprechenden Oeffnung versehen ist. Der Tintenleiter kann lose und verschiebbar in der Hülse D angeordnet sein oder nicht. Im letzteren Falle kann durch Drehung der mit Gewinde in dem Stutzen C sitzenden Hülse D die zur Oeffnung und zum Abschlufs des Tintenausflusses erforderliche Längsbewegung des Tintenleiters E erzielt werden. Bei hinreichend losem Sitz des Tintenleiters besteht auch die Möglichkeit, das Ventil 17 durch einfache Längsverschiebung des Leiters E zu öffnen und zu schliefsen.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Füllfederhalter, gekennzeichnet durch einen in einer Hülse (D) dichtsitzenden Tintenleiter (E), welcher mit einer oder mehreren Reihen durch Längskanäle (23) und durch Bohrungen (16) unter einander verbundenen Ausfräsungen (15) versehen ist und am vorderen, unter der Schreibfeder liegenden Ende in eine Zunge (e) ausläuft, die ebenfalls Ausfräsungen und Bohrungen (1 3) besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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