DE975467C - Einstellvorrichtung fuer Mikroskope - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer Mikroskope

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DE975467C
DE975467C DEE6750A DEE0006750A DE975467C DE 975467 C DE975467 C DE 975467C DE E6750 A DEE6750 A DE E6750A DE E0006750 A DEE0006750 A DE E0006750A DE 975467 C DE975467 C DE 975467C
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DE
Germany
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adjustment
drive
screw spindle
coarse
microscope
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Expired
Application number
DEE6750A
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English (en)
Inventor
Paul Ing Ramsthaler
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EUMIG ELEKTRIZITATS und METALLWAREN INDUSTRIE GESELLSCHAFT
Original Assignee
EUMIG ELEKTRIZITATS und METALLWAREN INDUSTRIE GESELLSCHAFT
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/14Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses adapted to interchange lenses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für Mikroskope Bei Einstellvorrichtungen für Mikroskope ist bereits vorgeschlagen worden, die die Verstellung des Optikträgers oder des Mikroskoptisches bewirkenden Verstellteile (Antriebsscheiben, Zahnräder od. dgl.) im wesentlichen in der Fußplatte des Mikroskops anzuordnen.
  • Es ist ferner bereits bekannt, Mikroskope mit einer Grob- und Feineinstellung auszubilden, wobei jedoch stets für die Feineinstellung irgendwelche besonderen Übersetzungsglieder vorgesehen wurden. Die Hand des Beobachtenden kann Bewegungen, welche eine gewisse Größe überschreiten, am Einstellorgan mit der nötigen Präzision ausführen, und die Größe dieser Einstellwege an der Angriffsstelle wurde bei den bekannten Anordnungen durch irgendwelche Übersetzungen erreicht. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß für die Feinverstellung und Grobverstellung in an sich bekannter Weise eine einzige Verstellschraubenspindel vorgesehen ist, auf welcher unmittelbar eine Antriebsscheibe sitzt, deren Rand als Griffrand für die Verstellung dient und deren Durchmesser so groß bemessen ist, daß der Angriff am Scheibenrand ohne Zwischenschaltung von Untersetzungsgliedern eine Feinverstellung bewirkt.
  • Eine solche Antriebsscheibe von großem Durchmesser, welche ohne Übersetzung auf die Verstellspindel wirkt, ist infolge des Wegfalls von zwischengeschalteten Übersetzungsgliedern sehr leicht beweglich. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist daher zur Grob- wie auch zur Feinverstellung in der Fußplatte des" Mikroskops eine einzige mit der Schraubenspindel verbundene Antriebsscheibe vorgesehen. Eine solche Antriebsscheibe von großem Durchmesser, welche ohne Übersetzung auf die Verstellspindel wirkt, ist infolge des Wegfalls von zwischengeschalteten übersetzungsgliedern so leicht beweglich, daß sie, in Schwung versetzt, auch die Grobeinstellung ohne gesteigerten Zeitaufwand beherrschen kann.
  • Für die Grobverstellung kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein auf der Achse der Schraubenspindel gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Zahnradgetriebes wirkender Antriebsknopf vorgesehen sein. Diese letzte Anordnung hat den Vorteil, daß nicht nur die für die Feineinstellung dienende große Antriebsscheibe, sondern auch der Verstellknopf an der Fußplatte des Mikroskops und damit im unmittelbaren Griffbereich des Bedienenden angeordnet sein können.
  • Bei der eingangs beschriebenen bekannten Anordnung verstellt der Grobeinstelltrieb unmittelbar die Spindel, während diese für die Feineinstellung mittels eines untersetzenden Zwischentriebes bewegbar ist. Dies bedeutet jedoch, daß bei einer Betätigung des Grobtriebes die entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Zahnradgetriebes vergrößerten Widerstände des Feintriebeinstellorgans sowie der Zahnräder zu überwinden sind. Da die resultierenden Widerstände beträchtliche Werte erreichten, hat man bereits die Einschaltung von Reibungskupplungen zwischen Grob- und Feineinstelltrieb vorgeschlagen.
  • Demgegenüber ist beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung mit dem Feintrieb die gemeinsame Spindel unmittelbar verstellbar, während der Grobtrieb über Zahnradgetriebe auf diese wirkt. Da beim Einstellorgan des Grobtriebes naturgemäß die Umfangsgeschwindigkeit gegenüber der des Einstellorgans des Feintriebes wesentlich kleiner sein muß, hat das Zahnradgetriebe zwischen Feintrieb und Grobtrieb ein Übersetzungsverhältnis im Bereich von i : i oder darunter, d. h., der Grobtrieb läuft langsamer oder etwa gleich schnell wie der Feintrieb um, wobei die Herabsetzung der Umfangsgeschwindigkeit des Grobtriebes durch Wahl eines Einstellknopfes von wesentlich geringerem Durchmesser als dem der Antriebsscheibe des Feintriebes bewirkt wird. Da sich die Reibungswiderstände des Grobtriebes im Verhältnis der Übersetzung auf den Feintrieb übertragen, ist die Erhöhung des gesamten Antriebsmomentes unbedeutend.
  • Durch die Erfindung wird somit bei Ausschaltung des bisher auftretenden Spieles im Feintrieb eine leichtgängige Verstellung des Feintriebes erzielt, da Zahnradübersetzungen zwischen Spindel und Feintriebseinstellorgan vermieden sind. Darüber hinaus wird noch eine getrennte Grobeinstellung ermöglicht, die für bestimmte Zwecke wertvoll sein kann.
  • Die Zeichnung zeigt in den Abb. i bis 6 beispielsweise mehrere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Mikroskops. Die Abb. i und 2 zeigen in einander zugeordneten Rissen und teilweise im Schnitt ein Ausführungsbeispiel. Dabei ist Abb. 2 im Grundriß ein Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i. In analoger Darstellung sind weitere Ausführungsformen durch die Abb. 3 und 4 und durch die Abb. 5 und 6 wiedergegeben. Gleiche Teile sind stets mit denselben Bezugsziffern benannt.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen bezeichnet z die Fußplatte des Mikroskops, 5 den Mikroskoptisch, 3 den Optikträger, 4o die zur Verstellung des Mikroskoptisches 5 dienende Schraubenspindel und 41 ein Antriebsrad, das unmittelbar mit der Schraubenspindel 4o zusammenwirkt. Dieses Antriebsrad 41 steht, wie jeweils aus den Grundrissen zu ersehen ist, über Deckteile der Fußplatte hinaus, so daß es leicht bedient werden kann. Fernerhin ist bei allen Ausführungen ein einziger Führungsschlitten 42 vorgesehen, der den Tisch 5 trägt. Die Spindel 4o ist im Optikträger 3 gelagert. Bei einer Verdrehung der Schraubenspindel 4o wird die Mutter 43 der Höhe nach verstellt, die ihrerseits nach den dargestellten -Konstruktionen den Führungsschlitten 42 mit dem Tisch 5 trägt und relativ zur Optik 45 verstellt wird. Die Länge der Schraubenspindel 4o ist im wesentlichen gleich der Höhe des Unterteiles des Optikträgers 3.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. i und 2 ist zur Grob- und auch zur Feinverstellung an der Fußplatte i eine einzige, mit der Schraubenspindel 40 zusammenwirkende Antriebsscheibe 41 vorgesehen. Da der Durchmesser dieser Antriebsscheibe verhältnismäßig groß ist, ergibt sich eine ausreichende Feinverstellung. Zur Grobverstellung muß man diese Scheibe 41 dann mehrmals umlaufen lassen.
  • Bei der Ausführung gemäß den Abb.3 und 4 trägt die Schraubenspindel 40 zur Feinverstellung an der Fußplatte i eine Antriebsscheibe 41 mit verhältnismäßig großem Durchmesser und zur Grobverstellung am entgegengesetzten Ende einen Antriebsknopf 46 von kleinerem Durchmesser.
  • Zum gleichen Zweck ist gemäß den Abb. 5 und 6 in der Fußplatte i außer der unmittelbar von Hand zu betätigenden Antriebsscheibe 41 auf der Schraubenspindel 4o auch ein Zahnrad 47 befestigt, in das zwei mit Antriebsknöpfen 46 versehene Zahnräder 48 eingreifen. Es erfolgt auch hier die Feinverstellung mittels- der Antriebsscheibe 41, die Grobverstellung hingegen mittels der Antriebsknöpfe 46.
  • Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man auch statt der dargestellten Getriebe solche anderer Art, z. B. Schneckengetriebe, Hebelgetriebe od. dgl., im Fuß des Mikroskoptisches anordnen.
  • Endlich kann der Tisch mit der Fußplatte fest verbunden sein und auf die beschriebene Weise nunmehr der Optikträger mit der Optik verstellt werden. In diesem Falle sind dann die Verstellmittel, insbesondere die lange Schraubenspindel, im festen Fuß des Tisches vorgesehen,- während der Führungsschlitten mit dem Optikträger praktisch ein Stück bildet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für Mikroskope, bei welcher die die Verstellung des Optikträgers oder des Mikroskoptisches bewirkenden Verstellteile (Antriebsscheiben, Zahnräder od. dgl.) im wesentlichen in der Fußplatte des Mikroskops angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für Feinverstellung und Grobverstellung in an sich bekannter Weise eine einzige Verstellschraubenspindel vorgesehen ist, auf welcher unmittelbar eine Antriebsscheibe sitzt, deren Rand als Griffrand für die Verstellung dient und deren Durchmesser so groß bemessen ist, daß der Angriff am Scheibenrand ohne Zwischenschaltung von Untersetzungsgliedern eine Feinverstellung bewirkt.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Grob- wie auch zur Feinverstellung in der Fußplatte des Mikroskops eine einzige, mit der Schraubenspindel verbundene Antriebsscheibe vorgesehen ist (Abb. i, 2).
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Grobverstellung ein auf die Achse der Schraubenspindel gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Zahnradgetriebes wirkender Antriebsknopf vorgesehen ist.
  4. 4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schraubenspindel in der Fußplatte eine Antriebsscheibe mit verhältnismäßig großem Durchmesser zur Feinverstellung und am entgegengesetzten Ende ein Antriebsknopf mit kleinem Durchmesser zur Grobverstellung verbunden sind (Abb. 3, 4).
  5. 5. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fußplatte des Mikroskops mit der Schraubenspindel außer der von Hand aus unmittelbar zu betätigenden Antriebsscheibe auch ein Zahnrad verbunden ist, in das ein oder mehrere mit Antriebsknöpfen versehene Zahnräder eingreifen.
  6. 6. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Schraubenspindel im wesentlichen der Höhe des Unterteils des zu verstellenden Tisches oder Optikträgers gleichkommt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 241876; USA.-Patentschrift Nr. 2 135 870; britische Patentschrift Nr. 632 466.
DEE6750A 1951-07-11 1951-11-13 Einstellvorrichtung fuer Mikroskope Expired DE975467C (de)

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AT975467X 1951-07-11

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ID=3683749

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DEE6750A Expired DE975467C (de) 1951-07-11 1951-11-13 Einstellvorrichtung fuer Mikroskope

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DE (1) DE975467C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE241876C (de) *
US2135870A (en) * 1935-03-27 1938-11-08 Bausch & Lomb Microscope
GB632466A (en) * 1945-09-25 1949-11-28 Daniel John O Brien Improvements relating to microscopes

Patent Citations (3)

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