DE97544C - - Google Patents

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DE97544C
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Germany
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Man hat schon vielfach versucht, an Webstühlen Einrichtungen zu treffen, wodurch die Kraft zum Treiben des Schützen geringer bemessen und dem Stuhl eine gröfsere Geschwindigkeit gegeben werden kann.
Beispielsweise hat man durch die in der Patentschrift Nr. 59709 erwähnte Construction die Aufgabe dadurch zu lösen versucht, dafs die Abstellstange bezw. Stecherwelle unterhalb der Lade überhaupt ganz weggelassen und hierfür ein oberhalb liegender wesentlich anderer Mechanismus gesetzt wurde.
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich im Gegensatz zu der in Patentschrift Nr. 59709 angeführten Anordnung darum, unter Beibehaltung der bisher üblichen Abstellstange bezw. Stecherwelle die Triebkraft des Schützen dadurch zu verringern, dafs die Stecherwelle a nicht durch den Schützen selbst bewegt wird, sondern die Bewegung derselben mit Hülfe des elektrischen Stromes geschieht, welch letzterer durch den richtig in den Kasten fliegenden Schützen bei jedem einzelnen Ladenhub geschlossen wird, so dafs bei jeder Ladenschwingung die an der Stecherwelle angebrachten Anker A durch unterhalb der Lade angebrachte Magnete M angezogen werden und die Lade frei arbeitet.
Gelangt der Schütze nicht in den Kasten, so unterbleibt der Stromschlufs, es tritt die Ankerwirkung nicht ein, die Stecherwelle legt ein und setzt den Stuhl in der üblichen Weise mechanisch still.
Die Anordnung und Einrichtung, wie sie für diesen Zweck "geschaffen ist und den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, ergiebt sich mit Hülfe der Zeichnung aus Folgendem.
In der- Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Längsansicht der Lade,
Fig. 2 Querschnitt der Lade,
Fig. 3 Grundrifs des Schützenkastens,
Fig. 4 und 5 Fanghebel mit Anstofsnase (Schnittansicht des Schützenkastens in seinen Arbeitsstellungen).
Unterhalb des Ladenbaumes B sind an mehreren Stellen, gewöhnlich genügen zwei, Magnete MM angeordnet, deren Anker A als Hebel gebildet sind, welche auf der Stecherwelle α sitzen.
Letztere ist schwingbar gelagert und trägt an ihren äufseren Enden die Fanghebel g.
Im Schützenkasten (s. Fig. 1, 4 und 5) befinden sich die Contactfedern cf, welche durch den einschliefsenden Schützen geschlossen werden, so dafs in diesem Augenblicke der Strom in den Magneten M kreist und der oder die auf Achse α sitzenden Anker A angezogen werden. Dadurch erfährt die Achse α eine kurze Schwingung und die Fanghebel g gelangen . aufser Bereich der an der Stuhlwange angebrachten Anstofsnasen χ (Fig. 4).
Sobald der Strom infolge nicht richtigen Ganges des Schützen nicht geschlossen wird, bleiben die Magnete MM aufser Wirkung und es findet kein Anheben der Fanghebel g statt, so dafs diese auf die Anstofsnasen χ treffen und die Lade an der Weiterschwingung verhindert (s. Fig. 5), sowie auch der Stuhl ausgerückt wird, zu welch letzterem Zweck die Achse α in geeigneter Weise mit einer Aus-
rückvorrichtung in Zusammenwirkung gebracht wird.
Der Schwerpunkt der Erfindung liegt darin, dafs die Stecherwelle α nicht mehr durch die Flugkraft des in den Schützenkasten eintretenden Schützen bewegt bezw. die Abstellhebel gehoben zu werden brauchen, sondern dafs diese Bewegung unter nahezu völliger Entlastung des Schützen mittels Elektromagneten geschieht, welche unmittelbar auf die Stecherwelle einwirken, wobei die an der Stecherwelle befindlichen Anker als Hebel A, deren Schwingbewegung durch verstellbare Anschläge d geregelt werden kann, gestaltet sind.
Das Blatt ist als feststehendes eingerichtet, wie überhaupt die Gesammtanordnung des Webstuhles in beliebiger Weise gewählt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elektrischer Stecherschützenwächter für mechanische Webstühle, bei welchem die Stecherwelle dadurch bethätigt wird, dafs der in den Kasten eintretende Schütze den Stromkreis von an der Lade befestigten Elektromagneten schliefst, deren Anker auf der Stecherwelle befestigt sind. -
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE97544C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2586371A (en) * 1949-10-12 1952-02-19 Crompton & Knowles Loom Works Electric protection for looms
US2707498A (en) * 1950-06-19 1955-05-03 Munster Simms & Company Ltd Loom shuttle box with stop motion control
US2730140A (en) * 1950-10-10 1956-01-10 Sidney Blumenthal & Co Inc Means for preventing injury in case of loom shuttle stoppage
US2745441A (en) * 1950-04-27 1956-05-15 Roebuck Clyde Stop motion for looms

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US2707498A (en) * 1950-06-19 1955-05-03 Munster Simms & Company Ltd Loom shuttle box with stop motion control
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