DE975399C - Anordnung zur Verhinderung des Entweichens von Ultrahochfrequenz-Energie - Google Patents
Anordnung zur Verhinderung des Entweichens von Ultrahochfrequenz-EnergieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verhinderung des Entweichens von Ultrahochfrequenz-Energie
einer Wellenlänge λ aus einer Unterbrechungsstelle einer Umhüllung oder Abschirmung aus leitendem
Material.
Es ist allgemein üblich, bei Ultrahochfrequenzgeräten Umhüllungen oder Abschirmungen aus
leitendem Material für diejenigen Teile vorzusehen, welche in unerwünschter Weise Ultrahochfrequenz-Energie
ausstrahlen. Aus solchen Abschirmungen kann dann keine Energie entweichen, wenn die
Umhüllung oder die Abschirmung aus leitendem Material keine Unterbrechung hat; wenn jedoch selbst
nur sehr kleine Spalte an den aneinanderstoßenden Rändern auftreten, beispielsweise zwischen einem
Abschirmgehäuse und seinem Deckel, entsteht eine Unterbrechungsstelle, über welche bei Ultrahochfrequenz,
insbesondere bei Zentimeterwellen, Energie entweichen kann. Weiter ist es in manchen Fällen
erforderlich, eine oder mehrere Öffnungen im Abschirmgehäuse anzubringen, durch welche ein oder
mehrere Leiter hindurchragen. Diese Leiter können beispielsweise Zuleitungen zum Zuführen von Gleichstrom
oder niederfrequentem Wechselstrom zu dem sich im Abschirmgehäuse befindenden Ultrahochfrequenzgerät
sein, oder die Leiter können Achsen sein, um den Apparat im Abschirmgehäuse von außen
einregeln zu können. In diesen Fällen wird bei Ultra-
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hochfrequenz auch ein unerwünschtes Entweichen von Energie durch diese Öffnungen auftreten.
Es ist bereits bekannt, die Umhüllung oder Abschirmung an der Unterbrechungsstelle derart fortzusetzen,
daß ein Leitungspfad für die am Entweichen zu hindernde Hochfrequenz gebildet wird. Die
Erfindung bezweckt, den Leitungspfad derart auszubilden, daß eine möglichst wirksame Hochfrequenzabdichtung
erreicht wird. Dies gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß der Leitungspfad in der Entweichungsrichtung
zunächst eine offene A/4-Leitung bildet, an deren Ende ein Abzweig in Form einer
geschlossenen A/4-Leitung vorgesehen ist, wobei λ die Wellenlänge der Hochfrequenz bedeutet.
Die Wirkungsweise dieser -erfindungsgemäßen Anordnung kann physikalisch so gedeutet werden, daß
am Anfang der geschlossenen λ/4-Leitung der Widerstand
»Unendlich« besteht, der durch das offene A/4-Leitungsstück zu der Unterbrechungsstelle als
Kurzschluß transformiert wird, so daß für die Ultrahochfrequenz die Unterbrechungsstelle praktisch als
nicht vorhanden erscheint. Offene und geschlossene /l/4-Leitungen gehören, für sich allein betrachtet,
bereits dem Stand der Technik an. So war für den Übergang von einer symmetrischen auf eine koaxiale
Leitung die geschlossene A/4-Leitung bereits als ein Mittel bekannt, um zu verhindern, daß Hochfrequenz
auf den Außenmantel der konzentrischen Leitung gelangt. Nicht bekannt war es dagegen, eine geschlossene
ο Λ./4-Leitung in Verbindung m it einer offenen A/4-Leitung
zum ultrahochfrequenzdichten Abschluß einer Unterbrechungsstelle einer Umhüllung oder einer Abschirmung
aus leitendem Material zu benutzen.
Wenn es sich um die Aufgabe handelte, einen zwischen aneinanderstoßenden Bauelementen, z. B.
zwischen einem Gehäuse und einem Deckel, auftretenden Spalt abzudichten, war bisher versucht
worden, den galvanischen Kontakt zwischen diesen Teilen besonders sorgfältig auszubilden. Sollte eine
zur Herausführung einer Gleichstrom- oder Niederfrequenzleitung notwendige Öffnung im Gehäuse
hochfrequenzmäßig abgedichtet werden, so wurde als Herausführung eine konzentrische Leitung gewählt,
die für die Hochfrequenz entweder eine Kurzschlußkapazität darstellte oder gegen die hochfrequente
Betriebswelle verstimmt war.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist mit 3 ein Teil einer Abschirmung aus leitendem Material
bezeichnet. Diese Abschirmung weist eine Öffnung 4 auf, durch welche ein Leiter 5 hindurchragt, der
dazu dient, Gleichstrom oder niederfrequenten Wechselstrom Teilen des in der Abschirmung 3 eingeschlossenen
Gerätes zuzuführen. Hierbei ist angenommen, daß dieses Gerät auf der linken Seite der
Abschirmung liegt. Bei einer solchen Anordnung kann Hochfrequenz-Energie über die Unterbrechungsstelle,
d. h. Öffnung 4, in der Abschirmung entweichen. Um nun dieses Entweichen von Energie zu verringern oder
ganz zu verhindern, ist ein den Leiter 5 umgebender rohrförmiger Leiter 6 vorgesehen, der an einem Ende
in der Nähe der Öffnung 4 mit der Abschirmung 3 verbunden ist. Die Leitung 5 ist innerhalb des rohrförmigen
Leiters 6 von zwei weiteren rohrförmigen Leitern 7 und 8 umgeben, welche je an einem Ende
geschlossen und hier mit der Leitung 5 verbunden sind. Der Zwischenraum zwischen dem rohrförmigen
Leiter 6 und den rohrförmigen Leitern 7, 8 und der Zwischenraum zwischen dem letzteren und der
Leitung 5 kann, falls gewünscht, mit geeignetem Isoliermaterial gefüllt sein, obwohl dies nicht wesentlich
ist, da ein Luftzwischenraum zwischen diesen Teilen genügt. Die effektive Länge jedes der rohrförmigen
Leiter 7, 8 ist derart, daß sie bei der Frequenz der zum Entweichen neigenden Hochfrequenz-Energie
eine A/4-Resonanz ergibt, wobei die Baulängen dieser Leiter natürlich von dem dielektrischen Medium
zwischen den Leitern und der Leitung 5 abhängen. Die Länge des rohrförmigen Leiters 6 ist so groß
gewählt, daß sie die beiden von den rohrförmigen Leitern 7, 8 gebildeten A/4-Töpfe umhüllt.
Der sich durch diese konstruktive Ausbildung ergebende Leitungspfad für die Ultrahochfrequenz
bildet zwischen den rohrförmigen Leitern 6 und 7 zunächst eine offene λ/4-Leitung, an deren Ende ein
Abzweig durch den rohrförmigen Leiter 8 in Form einer geschlossenen A/4-Leitung vorgesehen ist. Durch
den I/4 langen rohrförmigen Leiter 8 wird bewirkt, daß an dem offenen Ende dieses Leiters der Widerstand
»Unendlich« auftritt, der an die Eintrittsstelle des rohrförmigen Leiters 6 als Widerstand »Null«
transformiert wird. Dadurch wird das Eindringen von Ultrahochfrequenz in den Leitungspfad aus den rohrförmigen
Leitern 7 und 6 praktisch verhindert.
Durch die Ausbildung des Teiles 7, ebenfalls als geschlossene A/4-Leitung, tritt noch eine Unterstützung
der Sperrwirkung insofern ein, als die Energie, die in den Leitungspfad hineinfließen möchte,
verringert wird.
Für die Wirkungsweise ist es unwesentlich, daß die rohrförmigen Leiter 7 und 8 mit der Leitung 5 verbunden
sind. Wie die Fig. 2 zeigt, kann die geschlossene /l/4-Leitung genausogut Bestandteil des rohrförmigen
Leiters 6 sein, und die offene A/4-Leitung kann unmittelbar am Leiter 5 entlanglaufen. Die Wirkungsweise
der Anordnung gemäß Fig. 2 ist genau die gleiche wie die der Anordnung gemäß Fig. 1, wobei
noch bemerkt werden soll, daß das Vorhandensein der Leitung 5 auf die Sperrwirkung keinen Einfluß hat.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform dargestellt, welche der in Fig. 1 dargestellten ähnlich ist und für
durch die Abschirmung 3 hindurchragende Achsen oder Wellen angewandt wird, wobei die Achsen bzw.
Wellen die Aufgabe haben, einen innerhalb der Abschirmung befindlichen Apparat einzustellen. Die
Achsen oder Wellen ragen hier durch die Öffnung 4 in der Abschirmung 3, wobei eine Achse 9 konzentrisch
in der Öffnung angeordnet ist, während die andere rohrförmige Achse oder Hohlwelle 10 die Achse 9
konzentrisch umgibt. Solche Achsen können beispielsweise für die Grob- und Feineinstellung eines Hohlresonators
verwendet werden. Um das Entweichen von Hochfrequenz-Energie zwischen der Achse 9 und
der Hohlwelle 10 und der Öffnung 4 zu verhindern, sind rohrförmige Leiter 11, 12, 13 an der Achse 9 und
rohrförmige Leiter 14, 15, 16 an der Achse 10 befestigt,
wobei diese Leiter den an Hand der Fig. 1 beschriebenen Leitern 7, 8 ähnlich sind. Die Wirkungsweise
der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist analog der Wirkungsweise der Ausführungsform
gemäß Fig. 1.
In Fig. 4 ist die Anwendung der Erfindung auf ein im Grundriß kreisförmiges .Metall-Abschirmgehäuse
dargestellt. Bei solchen Formen von Abschirmgehäusen ist es erforderlich, den Deckel abnehmbar anzubringen,
um einen Zugang zu dem sich im Gehäuse befindlichen Gerät zu ermöglichen. Falls es möglich
wäre, Gehäusedeckel und Gehäuseunterteil vollkommen passend auszuführen, könnte keine Energie
entweichen. Ein solches Passen ist jedoch praktisch nicht ausführbar, und es entsteht daher infolge der
Unterbrechung der Abschirmung zwischen Deckel und Bodenteil des Gehäuses infolge der kleinen Spalte,
welche unvermeidlich wegen des unvollkommenen Passens auftreten, eine Unterbrechungsstelle, so daß
Hochfrequenz-Energie entweichen kann. Um bei dieser Ausführung das Entweichen von Energie zu
verringern oder zu beseitigen, während der Deckel L leicht abnehmbar bleibt, ist dieser so ausgeführt, daß
er zwischen zwei parallel zu ihm verlaufende Leisten T1,
rz ragt, welche am Boden B des Gehäuses angelötet
sind. Die Flächen des Deckels und der Leisten T1, r2
überlappen sich derart, daß die Entfernungen von α nach b, b nach c und δ nach d gleich einem Viertel
der Wellenlänge der Betriebsfrequenz des im Abschirmgehäuse enthaltenen Hochfrequenzgerätes sind.
Der Leitungsabschnitt von δ nach c, dessen effektive Länge A/4 beträgt, ist am unteren Ende kurzgeschlossen.
Das in Fig. 4 dargestellte Prinzip kann in der in Fig. 5 und 6 dargestellten Weise erweitert werden, um
das Entweichen von Energie noch wirksamer zu verringern. In Fig. 5 sind noch weitere kurzgeschlossene
1/4-Abschnitte vorgesehen, vor und hinter denen sich wie bei Fig. 4 offene A/4-Abschnitte befinden. Fig. ζ
zeigt eine in mechanischer Hinsicht weniger unhandliche Ausführungsform, bei der kurzgeschlossene
A/4-Abschnitte entlang der Deckelwandung übereinander angeordnet sind, welche mit einer gemeinsamen
Umfassungsleiste zusammenwirken. Die Wirkungsweise ist ähnlich wie bei der Anordnung gemäß
Fig. i, nur mit dem Unterschied, daß hier ein Sperrglied mehr verwendet ist.
Die Gesamthöhe eines Abschirmgehäuses und der mit ihm zusammenwirkenden Leisten kann, falls gewünscht, zweckmäßig dadurch verringert werden, daß man als Medium zwischen den sich überlappenden Flächen des Gehäuses und der Leisten ein festes Dielektrikum verwendet, welches eine große Dielektrizitätskonstante K besitzt, oder daß man die Kante des Gehäuses auf einem solchen dielektrischen Material aufruhen läßt. Der erforderliche A/4-Abschnitt
Die Gesamthöhe eines Abschirmgehäuses und der mit ihm zusammenwirkenden Leisten kann, falls gewünscht, zweckmäßig dadurch verringert werden, daß man als Medium zwischen den sich überlappenden Flächen des Gehäuses und der Leisten ein festes Dielektrikum verwendet, welches eine große Dielektrizitätskonstante K besitzt, oder daß man die Kante des Gehäuses auf einem solchen dielektrischen Material aufruhen läßt. Der erforderliche A/4-Abschnitt
kann auf diese Weise im Verhältnis 77= verringert
werden. Bei Anwendung dieser Maßnahme auf das Abschirmgehäuse gemäß Fig. 4 wird der Raum
zwischen den Punkten α und c mit einem geeigneten dielektrischen Material ausgefüllt, und die Entfernungen
von α nach δ, δ nach c, und δ nach d werden
entsprechend verringert, obwohl sie effektiv eine Viertelwellenlänge lang sind. Es kann aber auch der
Raum zwischen δ und c mit einem festen dielektrischen Material ausgefüllt werden und die Kante des Deckels L
dann auf dem Dielektrikum ruhen. Die Entfernungen von α nach δ und nach d sind in diesem Fall noch
gleich einer Viertelwellenlänge mit Luft als Dielektrikum, aber der Abstand von δ nach c verringert sich
entsprechend der Dielektrizitätskonstante des gewählten Materials, obwohl er effektiv noch eine
Viertelwellenlänge beträgt.
In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungsform eines Abschirmgehäuses dargestellt, bei welchem der Deckel
auf dem Boden B des Gehäuses aufruht und zwischen zwei Leisten Y1 und r2 ragt. Wie aus der Zeichnung
ersichtlich, ist die Leiste r2, die sich vom Boden B
aufwärts erstreckt, mit einer Verlängerung r3 versehen,
welche nach unten zwischen den Streifen r2 und den
Deckel L ragt. Bei dieser Ausführungsform ist wie in Fig. 4 ein einziger geschlossener A/4-Abschnitt mit
einem davor- und einem dahinterliegenden offenen /l/4-Abschnitt vorhanden.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsform für ein Abschirmgehäuse von kreisförmiger oder anderer
geeigneter Gestalt dargestellt. Das Gehäuse weist zwei Teile 18, 19 auf, wobei der Rand der Teile 18 und
19, wie aus der Zeichnung ersichtlich, verstärkt ist. In der Zeichnung sind die Teile 18 und 19 an ihrem
verstärkten Rand mit Abstand voneinander dargestellt, bei der praktischen Ausführung können jedoch diese
benachbarten Flächen aneinanderstoßen. Um das Entweichen von Hochfrequenz-Energie über den
durch die aneinanderstoßenden Flächen gebildeten Leitungspfad zu verringern oder zu verhindern, ist
der Teil 18 in der Mitte seines Randes mit einer ringförmigen Rinne 20 versehen, welche sich um den
Umfang des Teiles 18 erstreckt. Die Rinne 20 bildet einen geschlossenen Leitungsabschnitt mit der Länge
A/4 der Betriebsfrequenz des im Abschirmgehäuse befindlichen Hochfrequenzgerätes, während die Länge
des mit 21 bezeichneten offenen Leitungsabschnittes vor dem geschlossenen /l/4-Abschnitt 20 ebenfalls A/4
lang ist. Auf diese Weise wird das Austreten von Hochfrequenz aus dem abzuschirmenden Raum
verhindert, weil durch die transformierende Wirkung der offenen A/4-Leitung 21 der Kurzschluß der geschlossenen
A/4-Leitung 20 an die Eintrittsstelle der offenen Leitung 21 transformiert wird.
Fig. 9 zeigt eine Variante der in Fig. 8 dargestellten Ausführung. Hier sind die kurzgeschlossenen und
offenen Leitungsabschnitte 20', 21' und 22' ähnlich, wie mit Bezug auf Fig. 8 beschrieben, angeordnet, mit
Ausnahme einer Änderung am Abschirmgehäuse, durch welche es möglich ist, daß der Rand des Teiles 18'
über den Rand des Teiles 19' greift.
Obwohl bei den verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen Leitungsabschnitte erwähnt sind,
deren Länge A/4 beträgt, versteht es sich, daß die Erfindung sich nicht auf Leitungsabschnitte solcher
Länge beschränkt, vielmehr können die Längen der Abschnitte gleich einem ungeraden Vielfachen von
A/4 sein, da diese Längen die gleiche Wirkung zeigen
wie A/4-Längen, so daß bei der Frequenz der zum Entweichen strebenden Energie Resonanz herrscht.
Claims (8)
1. Anordnung zur Verhinderung des Entweichens von Ultrahochfrequenz-Energie einer Wellenlänge A
aus einer Unterbrechungsstelle einer Umhüllung oder Abschirmung aus leitendem Material, die an
ίο der Unterbrechungsstelle derart fortgesetzt ist,
daß ein Leitungspfad für die am Entweichen zu hindernde Hochfrequenz-Energie gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungspfad in der Entweichungsrichtung zunächst eine offene
A/4-Leitung bildet, an deren Ende ein Abzweig in Form einer geschlossenen A/4-Leitung vorgesehen
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1 zur Anwendung bei einer Gehäusedurchführung, dadurch gekenn-
ao zeichnet, daß an der Durchführungsstelle der Abschirmung zur Bildung der A/4-Leitungen ein
rohrförmiger Leiter (6) angebracht ist und daß mit der durch die Abschirmung ragenden Zuleitung (5)
oder Welle ein oder mehrere weitere sie umgebende rohrförmige Leiter (7, 8) verbunden sind (Fig. 1).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Zuleitung oder die Welle (5) umgebenden Leiter (7, 8) mit dem an der Abschirmung
(3) befestigten rohrförmigen Leiter (6) verbunden sind (Fig. 2).
4. Anordnung nach Anspruch 1 mit zwei konzentrischen, durch die Abschirmung hindurchragenden
Wellen bzw. Hohlwellen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Wellen (9,10) mit einem oder
mehreren an denselben angeschlossenen rohrförmigen Leitern (11 bis 16) versehen ist, wobei ein
Teil der Leiter (11, 12, 13) mit der Welle (10) und
die übrigen Leiter (14, 15, 16) mit dem an der
Abschirmung befestigten Leiter (6) zusammenarbeiten (Fig. 3).
5. Anordnung nach Anspruch 1 zur Anwendung bei einem Abschirmgehäuse aus Metall mit abnehmbarem
Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (L) auf seinem ganzen Umfang zwischen
zwei parallel dazu verlaufende Leisten (rlt r2)
greift, die mit der leitenden Grundplatte (B) des Gehäuses verbunden sind, wobei sich die Leisten
(rlt r2) und der Rand des Deckels in solcher Weise
überlappen, daß zwischen dem unteren Rand des Deckels (L) und der Grundplatte (B) ein Abstand
von I/4 bleibt und die Überlappung ebenfalls A/4
beträgt (Fig. 4).
6. Anordnung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (B) mit mehr
als zwei Leisten versehen ist, zwischen welche mit dem unteren Teil des Deckels (L) verbundene
Leisten greifen, wobei die letzterwähnten Leisten parallel zum unteren Teil des Deckels verlaufen
(Fig· 5).
7. Anordnung nach Anspruch 1 zur Anwendung bei einem Abschirmgehäuse aus Metall mit abnehmbarem
Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit einer Mehrzahl von Leisten mit einer
Breite von A/4 versehen ist, wobei diese Leisten übereinander angeordnet sind und von einer an der
Bodenplatte (B) angeschlossenen Leiste umgeben sind, die alle am Deckel befestigten Leisten überdeckt
(Fig, 6).
8. Anordnung nach Anspruch 1 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Deckels
zwischen zwei mit der Grundplatte (B) verbundene Leisten zu liegen kommt, wobei jede Leiste eine
Breite von A/4 hat und die äußere Leiste einen nach innen umgebogenen Rand besitzt, der sich
zu ihrer ganzen Breite parallel erstreckt (Fig. 7).
9. Anordnung nach Anspruch 1 zur Anwendung bei einem zweiteiligen Abschirmgehäuse, dessen
beide Teile (18,19) mit ihren Rändern aufeinanderzuliegen
kommen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder jeder dieser Teile eine Stärke von A/2
haben und der Rand des einen Teiles (18) mit einer in der Mitte der Ränder angeordneten ringförmigen
Rinne (20) versehen ist, deren Tiefe gleich A/4 ist (Fig. 8).
10. Anordnung nach Anspruch 1 zur Anwendung
bei einem zweiteiligen Abschirmgehäuse, dessen beide Teile (18', 19') mit ihren Rändern aufeinanderzuliegen
kommen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder jeder dieser Teile eine Stärke von
A/4 haben und daß über den Rand des einen Teiles (19') ein entsprechender Fortsatz (23') des
anderen Randes (18') greift, wobei der Übergriff des genannten Fortsatzes über den Außenrand des
ersten Teiles (19') A/4 beträgt und am zuerst erwähnten Teil (18') eine Lücke (22') mit einer
Länge von A/4 übrigbleibt, und daß am Rand des übergreifenden Teiles (18') eine Rinne (20') mit
einer Tiefe von A/4 vorgesehen ist (Fig. 9).
100 In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 662148; britische Patentschrift Nr. 454361;
französische Patentschriften Nr. 805 440, 841 036, 854281;
USA.-Patentschriften Nr. 2 030 178, 2 106 768, 128 234, 2 196 272, 2 201 326, 2 220 922;
schweizerische Patentschriften Nr. 207 267, 214 062;
Vilbig, Fritz, »Lehrbuch der Hochfrequenztechnik«, 2. Auflage 1939, Leipzig, S. 579;
Zeitschrift für Hochfrequenztechnik und Elektroakustik, Bd. 41, 1933, S. 11 bis 14;
Pohl, Physikbuch, Teil »Elektrizitätslehre«, 6. und 7. Auflage, S. 57;
»Funk«, 1938, H.
8, S. 204 und 205, H. 16, S. 434
und 449;
»Electrical Engineering«, Juli 1934, S. 1046, 1051
und 1052;
ENT, 1935, Bd. 12, H. 4, S. 107 bis 113.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 885 257, 887 959.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 715/28 11.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB975399X | 1941-09-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975399C true DE975399C (de) | 1961-11-16 |
Family
ID=10824536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP35346A Expired DE975399C (de) | 1941-09-12 | 1949-03-01 | Anordnung zur Verhinderung des Entweichens von Ultrahochfrequenz-Energie |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE975399C (de) |
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