DE3204863C2 - Abstimmbares oder umstimmbares Filter - Google Patents

Abstimmbares oder umstimmbares Filter

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DE3204863C2
DE3204863C2 DE19823204863 DE3204863A DE3204863C2 DE 3204863 C2 DE3204863 C2 DE 3204863C2 DE 19823204863 DE19823204863 DE 19823204863 DE 3204863 A DE3204863 A DE 3204863A DE 3204863 C2 DE3204863 C2 DE 3204863C2
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coupling
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DE19823204863
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Walter Dipl.-Ing. 8300 Altdorf Meier
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/201Filters for transverse electromagnetic waves
    • H01P1/205Comb or interdigital filters; Cascaded coaxial cavities

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein abstimmbares oder umstimmbares Filter aus wenigstens zwei in der Art von Koaxialleitungsresonatoren ausgebildeten Mikrowellenresonatoren, bei dem aufeinanderfolgende Resonatoren über einen eine Leitungskopplung darstellenden Koppelschlitz miteinander gekoppelt sind. Aufgabe der Erfindung ist es, Möglichkeiten zur Erzielung einer konstanten Bandbreite anzugeben. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß im Bereich des Kurzschlußbodens (4) und im Bereich des leerlaufenden Innenleiter-Endes zusätzliche Koppelöffnungen (A, B) vorgesehen sind, deren Abmessungen (d, c, c ↓2; b, a, c) derart gewählt sind, daß die von ihnen zusammen mit dem Koppelschlitz (K) bewirkte Kopplung im Umstimmfrequenzbereich nahezu konstant ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein abstimmbares oder umstimmbares Filter aus wenigstens zwei in der Art von Koaxialleitungsresonatoren ausgebildeten Mikrowellenresonatoren, bei dem aufeinanderfolgende Resonatoren über einen eine Leitungskopplung darstellenden Koppelschlitz miteinander gekoppelt sind.
Wie unter anderem aus der DE-AS 26 43 096 bekannt ist, tritt auch im Frequenzbereich der verhältnismäßig kurzen elektromagnetischen Wellen, beispielsweise im Frequenzbereich zwischen 760 und 980MHz, immer wieder das Problem auf, durchstimmbare oder umstimmbare Bandfilter zu realisieren, tH denen verhältnismäßig hohe Anforderungen an die elektrischen Werte des Filters gestellt werden. Man verwendet deshalb für die einzelnen Resonatoren sogenannte Koaxialleitungsresonatoren, von denen jeweils mehrere miteinander gekoppelt sind und wobei am gesamten Filter in der Regel noch koaxiale Anschlußleitungen für die Zuführung und die Annahme der elektrischen Energie vorgesehen sind. Bei solchen durch- oder umstimmbaren Filtern tritt gleichzeitig das Probelm auf, daß die Bandbreite dann eine sehr starke Abhängigkeit von der Frequenz zeigt, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um dieser Entscheidung entgegenzuwirken. Erschwerend kommt dabei hinzu, daß der Umstimmbereich verhältnismäßig groß ist, beispielsweise bei dem vorstehend genannten Frequenzbereich etwa 30% beträgt.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Möglichkeit für die einleitend genannten Filter anzugeben, bei denen die Bandbreite der Zwischenkopplung möglichst im gesamten Durchstimmbereich konstant gehalten werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches gelöst.
Im Ausführungsbeispiel wird nachstehend die Erfindung noch näher erläutert.
Dabei zeigt die Figur einen Querschnitt durch ein Mikrowellenfilter, bei dem zunächst ein Koaxialleitungsresonator 1 erkennbar ist. Zu diesem Koaxialleitungsresonator 1 gehört ein Innenleiter 2, der im dargestellten Ausführungsbeispiel teilweise sichtbar und teilweise nicht sichtbar dargestellt werden muß. Unmittelbar axial gegenüber diesem Innenleiter 1 befindet sich eine Resonanzabgleichschraube 3, die also gewissermaßen am leerlaufenden Ende des Koaxialleitungsresonators angebracht ist. Der Innenleiter 2 ist in einem Kurzschlußboden 4 befestigt, und durch seine Gesamtlänge wird in bekannter Weise die Resonanzfrequenz des Koaxialleitungsresonators 1 in Verbindung mit der Resonanzabgleichschraube 3 bestimmt. Die Kopplung der Resonatoren erfolgt nun über einen Koppelschlitz K, der wegen seiner nicht zu vernachlässigenden Länge relativ zur Wellenlänge den Charakter einer "Leitungskupplung hat. Sichtbar ist weiterhin eine Zwischenwand 5, die also zwischen aufeinanderfolgenden Resonatoren verbleibt. Der Erfindung zugrundeliegende Untersuchungen haben nun gezeigt, daß mit Hilfe von zusätzlichen Schrauben beim Umstimmen die Bandbreite nachkorrigiert werden muß, was, abgesehen vom zusätzlichen konstruktiven Aufwand, auch einen zusätzlichen Abgleichaufwand für das Gesamtfilter bedeutet. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, sind nun zusätzliche Flächen A und B vorgesehen, durch die der Koppelschlitz K gewissermaßen erweitert wird, wodurch eine zusätzliche Kompensation für die Frequenzabhängigkeit der Bandbreite entsteht. Die zusätzliche Koppelfläche A ist an der Wand vorgesehen, in der auch die Resonanzabgleichschraube 3 angebracht wird. Die zusätzliche Koppelöffnung B ist entlang des Kurzschlußbodens 4 vorgesehen. Es wird also die Zwischenwand 5 um die Flächen A und B verkleinert, und es wirkt im Ausführungsbeispiel die Fläche A gewissermaßen als kapazitiver zusätzlicher Koppelabschnitt deshalb, weil er am leerlaufenden Ende des Koaxialleitungsresonators liegt, während die zusätzliche Koppelfläche B als zusätzliche induktiv wirkende Koppelfläche wirkt, weil sie in der Nähe des Kurzschlußbodens 4 liegt, in dem der Innenleiter 2 kurzgeschlossen ist.
Der dargestellten Zeichnung ist nochfolgendes zu entnehmen. Die zusätzliche Koppelfläche A wird bestimmt von dem Maß d und der Differenz zwischen den Maßen C2— c. Die zusätzliche Koppelfläche B wird bestimmt von dem Maß b und dem Maß .·»--. Es ist dabei c dasjenige Maß, das auch die 3reitev:ibmessung des Koppelschlitzes K bestimmt. In der Praxis kommt es nun darauf an, diese Maße empirisch festzulegen, und zwar in der Weise, daß der Koppelschlitz K und die Zusatzflächen A und Seine nahezu konstante Bandbreite im gesamten Umstimmbereich bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Abstinimbares oder umstimmbares Filter aus wenigstens zwei in der Art von Koaxialleitungsresonatoren ausgebildeten Mikrowellenresonatoren, bei dem aufeinanderfolgende Resonatoren über einen eine Leitungskopplung darstellenden Koppelschlitz miteinander gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Kurzschlußbodens 4 und im Bereich des leerlaufenden Innenleiter-Endes zusätzliche Koppelöffnungen (A, B) vorgesehen sind, deren Abmessungen (d. c, c>; b, a) etwa folgendermaßen gewählt sind: d= 0,015 A, c = 0,055 A. C2 = 0,0102 A, b = 0.020 A und a = 0,077/2, wobei A die der Bandmittenfrequenz entsprechende Freiraum-Wellenlänge ist, so daß die von ihnen zusammen mit dem Koppelschlitz (K) bewirkte Kopplung im Umstimmfrequenzbereich nahezu konstant ist.
    20
DE19823204863 1982-02-11 1982-02-11 Abstimmbares oder umstimmbares Filter Expired DE3204863C2 (de)

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DE2643096C3 (de) * 1976-09-24 1979-08-30 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen

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