DE975314C - Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. - Google Patents
Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/50—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
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Description
Es sind schon Hebevorrichtungen für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl. bekanntgeworden, bei
denen der Bedienungshebel auf der der Drehachse abgewandten Seite, z. B. an der Raum-Innenseite
des feststehenden Rahmens, angeordnet ist. Bei einer derartigen Konstruktion wird zum Anheben
des Flügels eine in einer Ebene parallel zur Rahmenebene schwenkbare Kurbel verwendet, deren
Bewegung durch eine den Rahmen oder die Mauer durchsetzende Querwelle auf den Flügel übertragen
wird. Eine solche Betätigung der Hebevorrichtung mittels Kurbel entspricht jedoch nicht einer körpergerechten
Bedienungsweise, da sie einen unnötigen Muskelaufwand erfordert. Auch können die Flügel
oder Fensterscheiben leicht beschädigt werden.
Bekannt ist weiter eine Vorrichtung zum öffnen und Schließen eines Fensterladens, bei welcher ein
in einer Ebene senkrecht zum Flügelrahmen schwenkbarer Hebel mittels eines lenkerartigen
Gestänges an dem einen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels angeschlossen ist, der einen Schlitz
im Rahmen durchsetzt und innerhalb des Rahmens schwenkbar gelagert ist; das andere Ende des
Hebelarmes ist mit einem in lotrechter Richtung geführten Steuerschieber verbunden, der mittels
einer Schraubenfläche das Öffnen und Schließen des Ladens bewirkt. Abgesehen davon, daß es sich hierbei
nicht um eine Hebevorrichtung zum Heben und Senken eines Flügels handelt, erfordert diese
Konstruktion eine besondere Abstützvorrichtung
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für den Fensterladen außerhalb des Rahmens, da der Hebel selbst infolge seiner Schwenkbewegung
zur Führung des Ladens nicht geeignet ist. Auch sind gelenkige Teile innerhalb des Rahmens sowie
zwischen dem doppelarmigen Hebel und den mit ihm verbundenen Teilen der Vorrichtung auf der
Seite des Bedienungshebels einerseits und des Ladenscharniers andererseits erforderlich.
Des weiteren ist eine mit einem Scharnier vereinigte Vorrichtung zum Heben und Senken von
Türen oder Fensterflügeln bekannt, bei der ein in einer Ebene senkrecht zur Rahmenebene schwenkbarer
Hebel mittels eines Exzenters ein rechtwinklig abgebogenes Scharnierband hebt bzw. senkt. Es
handelt sich hierbei jedoch um Flügel, deren Scharniere auf der gleichen Seite des Rahmens wie der
Bedienungshebel angeordnet sind. Auch treten infolge der erheblichen seitlichen Versetzung von
Scharnier und Exzenter starke Biegungsmomente in der Hebevorrichtung auf.
Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf eine mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung
für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl., bei welcher ein in einer Ebene genau oder annähemd
senkrecht zum Rahmen schwenkbarer Bedienungshebel auf der der Drehachse abgewandten
Seite angeordnet ist, und besteht darin, daß das vom Bedienungshebel unmittelbar anhebbare, parallel
zur Scharnierachse geführte Glied mit dem anhebbaren Glied des Flügelscharniers gemeinsam
lotrecht schiebbar durch ein als zweiteilige Lasche oder Platte ausgebildetes Zwischenglied verbunden
ist, welches an der senkrecht zur Rahmenebene stehenden Stirnseite des feststehenden Rahmens
oder diesen durchgreifend in lotrechter Richtung geführt ist.
Auf diese Weise ist es möglich, auf einfache Art . von der dem Scharnier entgegengesetzten Seite des
Rahmens das Anheben des Flügels durch einen Bedienungshebel zu bewirken, welcher in einer zur
Rahmenebene senkrechten Ebene oder nahezu in einer solchen schwenkbar ist. Das Anheben kann
daher auch bei schweren Flügeln mühelos mit geringem Kraftaufwand bei körpergerechter Beanspruchung
der Muskeln erfolgen, ohne daß umständliche, die Einrichtung verteuernde Getriebemittel
zum Übertragen der Hebebewegung von der Bedienungsseite auf die Scharnierseite erforderlich
sind. Auch bleibt bei am feststehenden Rahmen gelagertem, in einer Ebene senkrecht zur Rahmenebene schwenkbarem Bedienungshebel dieser auch
in teilweise ausgeschwenkter Lage außerhalb der Fenster- oder Türöffnung, so daß Beschädigungen
der Fensterscheibe .oder des Flügelrahmens beim Öffnen des Flügels nicht zu befürchten sind.
Durch die zweiteilige Ausbildung des Zwischengliedes kann der Zusammenbau der Vorrichtung
wesentlich erleichtert werden, da es lediglich notwendig ist, die beiden Teile des Zwischengliedes von
entgegengesetzten Seiten des Rahmens her ineinanderzustecken und somit in Hebe- und Senkrichtung
miteinander zu kuppeln. Auch ermöglicht diese Anordnung eine besonders einfache Anpassung der
Hebevorrichtung an verschiedene Rahmenstärken, da es in diesem Falle nur notwendig ist, die beiden
Teile des Zwischengliedes verschieden weit ineinanderzustecken. An der Kraftübertragung von der
Bedienungsseite auf die Scharnierseite wird dadurch grundsätzlich nichts geändert. Auch ist der
Hub des anhebbaren Gliedes des Flügelscharniers in allen Fällen der gleiche, wie der des vom Bedienungshebel
unmittelbar anhebbaren Gliedes. Gelenkig miteinander verbundene Teile innerhalb des Rahmens werden vermieden. Auch kann das
Flügelscharnier in Hebe- und Senkrichtung ausschließlich von dem auf der Bedienungsseite angeordneten,
unmittelbar anhebbaren Gliede. bzw·, innerhalb des Rahmens geführt sein.
Des weiteren läßt sich die Hebevorrichtung sehr schmal und nach vorn wenig ausladend ausbilden,
so daß sich eine schmale, unauffällige Bauart ergibt.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, daß die Hebevorrichtung weitgehend aus handelsüblichen
Beschlagteilen hergestellt sein kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn als unmittelbar anhebbares
Glied ein lotrecht stellbarer Hebezapfen dient, auf den ein scharnierbandartiger Laschen- oder Plattenteil
aufgesteckt ist. Bei der wechselweisen Verwendung der Hebevorrichtung in Verbindung mit einem go
auf der Bedienungsseite gelagerten Flügel einerseits und mit einem auf der gegenüberliegenden
Seite des Rahmens gelagerten Flügel andererseits ist es hierbei im wesentlichen nur notwendig, das
normalerweise auf den Hebezapfen unmittelbar aufgeschobene Scharnierband des Flügels durch
den auf die gegenüberliegende Rahmenseite führenden scharnierbandartigeri Laschen- oder Plattenteil
zu ersetzen. Auch gibt die Ausbildung des vom Bedienungshebel unmittelbar anhebbaren Gliedes
als lotrecht stellbaren Hebezapfen die Möglichkeit, die Schwenkebene des Befestigungshebels in einem
gewissen Winkel zu der Ebene anzuordnen, welche die Achse des Hebezapfens mit der Achse des gegenüberliegenden
Scharniers verbindet. Dies kann z. B. insbesondere dann von Vorteil sein, wenn die
Hebevorrichtung neben einer Wand angebracht werden soll, welche einen spitzen Winkel zur Rahmenebene
bildet.
Zur sicheren und zuverlässigen Aufnahme der zu übertragenden Hebekräfte kann die eine der
beiden Scharnierhülsen, von denen die eine mit dem Flügel, die andere mit dem scharnierseitigen
Laschen- oder Plattenteil verbunden ist, die andere Hülse von oben und unten U-förmig umgreifen. In
ähnlicher Weise können auch die beiden Laschenoder Plattenteile zur Verbindung miteinander ausgebildet
sein.
Zur Aufnahme der in einer lotrechten Ebene senkrecht zur Rahmenebene wirkenden Momente
kann ferner die Lasche oder Platte mit einem Schlitz oder mehreren Schlitzen in Heberichtung
versehen sein, welche mit Führungszapfen, vorzugsweise unter Zwischenschalten von Rollen, im Eingriff
stehen und dadurch die Lasche oder Platte in lotrechter Richtung führen. Die Führungszapfen
können hierbei gleichzeitig Befestigungsmittel eines am Rahmen aufliegenden Führungsgehäuses oder
Deckels bilden.
Die Erfindung ist sowohl für Metallrahmen, welche aus Trägerprofilen zusammengesetzt sind,
als auch für Holzrahmen verwendbar.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung mehrerer
Ausführungsbeispiele geschildert. Hierbei zeigt
ίο Fig. ι einen, waagerechten Schnitt durch, eine nach außen öffnende Tür mit Holzrahmen:,
ίο Fig. ι einen, waagerechten Schnitt durch, eine nach außen öffnende Tür mit Holzrahmen:,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Hebevorrichtung im lotrechten Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 4,
jedoch, in größerem Maßstabe,
Fig. 3 einen lotrechten Schnitt nach der Linde. 3-3
in Fig. 2,
Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch dlie
Hebevorrichtung und das Scharnier nach· der Linie 4-4 in Fig. 2 entsprechend Fig. 1,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform nach, der Erfindung in Seitenansicht und bei Verwendung eines Metallrahmens im Schnitt nach der Liniei 5-5 in Fig. 7,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform nach, der Erfindung in Seitenansicht und bei Verwendung eines Metallrahmens im Schnitt nach der Liniei 5-5 in Fig. 7,
Fig. 6 einen lotrechten Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 5 und
Fig. 7 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 5.
In Fig. ι trägt der feststehende Rahmen, 10 den
Flügel 11 einer nach, außen öffnenden Tür. Der Flügel ist in einem Scharnier 12 angelenkt, dessen
rahmensaitige Scha,rnierhälfte von einem in Fig. 1
schematisch, angedeuteten Verbindungsglied; 13 gebildet wird, das seinerseits mittels einer Hebevorrichtung
14 durch einen im Querschnitt angedeutetein
Hebel 15 angehoben bzw. gesenkt werden kann.
In Fig. 2 bis 4 ist die Scharnier- und Hebevorrichtung in größerem Maßstabe dargestellt. Der
Flügelrahmen ist z. B. als Verbundfensterrahmen ausgebildet und besteht aus den, beiden. Teilrahmen
ii„ und H6. Er trägt ein gabelartiges Scharnierband
16 und ist mit einem Scharnierbolzen 17 an
einer Scharnierhülse 18 gelagert, die einen Teil der
•ebenfalls gabelartig ausgebildeten Lasche 19 bildet.
+5 Letztere ist mit einem oberen Lappen. 20 und einem
unteren. Lappen 21 versehen, die mittels verzahnter Kanten. 22 einen mittleren Lappen 23 einer weiteren
Lasche 24 zwischen sich, einstellbar aufnehmen. Die Laschenhälfte 24 bildet, eine Hülse 25, die von
dem Hebezapfen 26 mit einem Bund oder einer aufgesetzten Druckplatte 27 getragen wird und in entgegengesetzter
Richtung durch, einen Stopfen 26' gesichert ist. Der Hebezapfen 26 ist in an sich bekannter
Weise mit dem Lagerende 29 des Bedienungshebels 15 durch einen Lenker 28 verbunden,
welcher mit einem Querzapfen 30 an den Hebezapfen
26 und mit einem Querzapfen 31 an den. Bedienungshebel 15 angeschlossen ist.
Der Bedienungshebel 15 ist mit einem Lagerzapfen
32 im scharnierhülsenartigen Gehäuse 33 gelagert, in welchem auch der Hebezapfen. 26 geführt
ist und welches das Lagerende des Bedienungshebels sowie den Lenker 28 umschließt. Das Gehäuse
33 der Hebevorrichtung ist mit einer Grundplatte 34 am feststehenden Rahmen 10 befestigt,
wobei die Kräfte in lotrechter Richtung von einem starken Zapfen 35 der Grundplatte aufgenommen
werden.
Die Laschenteile 19 und 24, welche zusammen
das Zwischenglied 13 (Fig. 1) bilden, werden zwisehen
einer an die innere Stirnfläche des feststehenden Rahmens angeschraubten Platte 36 und einem
mit einem umgebogenen Rand 38 die Platte: 36 umschließenden deckelartigen Gehäuse 37 geführt, das
mit Schrauben. 39 an den. feststehenden Rahmen 10 angeschraubt ist. Der Laschenteil 24 ist hierbei
durch einen Schlitz 40 in der vorspringenden Leiste 41 des feststehenden Rahmens 10 hindurchgesteckt,
wobei er den vollen Hub der Hebevorrichtung unbehindert im Schlitz 40 ausführen kann.
Ebenso weist das Gehäuse 37 eine solche Länge in lotrechter Richtung auf, daß der Laschenteil 19
innerhalb des Gehäuses sich, um den vollen Hub der Hebevorrichtung frei bewegen kann. Die
Lappen. 20 und 21 des Laschenteiles, 19 sind mit
Schlitzen, 42 und 43 versehen, in welche durch, die Schrauben 39 gebildete Zapfen; 44, 45 eingreifen.
Letztere tragen Rollen, 46 und 47, welche in den Schlitzen 42 und 43 abrollen können.
Wird der Hebel 15 in Pfeilrichtung χ um seinen
Lagerzapfen 32 herumgeschwenkt, so wird mit dem Lenker 28 der Hebezapfen, 26 und dadurch auch, der
Bund 27 und die Lasche 24, 19 angehoben. Letztere wird hierbei in den Schlitzen 42, 43 durch die
Rollen 46., 47 in lotrechter Richtung zwischen, den ein Führungsgehäuse bildenden Platten.36 und 37
an der inneren Stirnkante des Rahmens 10 geführt. Durch das Anheben des Laschienteiles 19 wird, auch
das Scharnierband 16 mit dem Flügel entsprechend gehoben.
Beim Wiederhodischwenken des Hebels 15 entgegen
der Pfeil richtung χ wird mit dem Verschlußzapfen 26' die Lasche 24, 19 und damit auch der
Flügel zwangläufig abwärts bewegt, so daß er die Tür- oder Fensteröffnung an deren Unterkante
dicht abschließt.
Das Ausführungsbeispiel nach. Fig. 5 bis 7 unterscheidet
sich von der vorbeschriebenen. Ausführung,
im wesentlichen dadurch, daß der Flügel- und der feststehende Rahmen aus Metall zusammengesetzt nc
sind. Auch in diesem Falle wird eine vorstehende Leiste 141 des feststehendem Rahmens 110 durch
die den Hebezapfen: 126 mittels eines hülsenförmigen
Teiles umschließende Lasche 124 in einem Schlitz 140 durchsetzt, während der bewegliche
Flügelrahmen in im wesentlichen: aus einem Z-förmigen Profil mit hohlem Mittelsteg besteht.
Der Flügelrahmen! 111 ist mittels eines gabelförmigen.
Scharnierbandes auf dem Scharnierzapfen 117 gelagert, wobei zwischen den gabelartig angeord1-neten
Hülsen n6a, n66 der Scharnderhälfte 116 die
Scharnierhülse 118 der Zwischenlasche 119 gelagert
ist. Die Zwischenlasche 119 ist wieder mit Schlitzen 142, 143 auf Rollen 146, 147 entsprechend
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 4 im lotrechter Richtung geführt. In Abweichung vom
ersten Ausführungsbeispdel sind jedoch die beiden Laschenteile 124 und. 119 nebeneinander angeordnet,
wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, und durch Zapfen 122, I22a miteinander fest verbunden.
Ein gehäuseförmiger Deckel 137, welcher am Rahmen
110 mit Schrauben 139 befestigt ist, deckt die
Zwischenlasche 124 und 119 nach außen ab und
sichert gleichzeitig die nach Abnahme des Deckels herausnehmbaren Zapfen. 122, I22a. Die Schrauben,
139 dienen gleichzeitig als Lagerzapfen 144, 145
für die Rollen 146, 147.
Im übrigen ist die Wirkungsweise des zweiten Ausführungsbeispiels nach Fig. 5 bis 7 die gleiche
wie diejenige des ersten.
Der Patentschutz des Anspruches 1 erstreckt sich ausschließlich auf die Gesamtkombination sämtlicher
in ihm enthaltenen Merkmale.
^
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl., bei welcher ein in einer Ebene genau oder annähernd senkrecht zum Rahmen schwenkbarer Bedienungshebel auf der der Drehachse abgewandten Seite, z. B. an der Rauminnenseite des feststehenden Rahmens, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Bedienungshebel (15) unmittelbar anhebbare, parallel zur Scharnier.achse geführte Glied (26; 126) mit dem anhebbaren Glied (16; 116) des Flügelscharniers (16, 18; 116, 118) gemeinsam lotrecht schiebbar durch ein als zweiteilige Lasche oder Platte ausgebildetes Zwischenglied (24, 19; 124, 119) verbunden ist, welches an der senkrecht zur Rahmenebene stehenden Stirnseite des feststehenden Rahmens (ίο; 110) oder diesen durchgreif end in lotrechter Richtung geführt ist.
- 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar anhebbare Glied ein lotrecht stellbarer Hebezapfen (26;126) ist, auf den ein scharnierbandartiger Laschen- oder Plattenteil (24; 124) aufgesteckt ist.
- 3. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Scharnierhülsen (16, 18; 116, 118), von denen die eine mit dem Flügel (11; in), die andere mit dem scharnierseitigen Laschen- oder Plattenteil (19; 119) verbunden ist, die eine Hülse (16; 116) U-förmig.die andere Hülse (18;118) von oben und unten umgreift..
- 4. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Lasche oder Platte (24, 19; 124, 119) an der lotrecht zur Rahmenebene stehenden Stirnseite des feststehenden Rahmens ein Führungsgehäuse oder -deckel (36, 37; 137) abnehmbar angeordnet ist.
- 5. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche• oder Platte (24, 19; 124, 119) mit einem Schlitz oder mehreren Schlitzen (42 und 43; 142 und 143) in Heberichtung versehen ist, durch welche fest angeordnete Führungszapfen (44 und 45; 144 und 145) hindurchgeführt sind.
- 6. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 4 und S, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszapfen (44 und 45; 144 und 145) zugleich Befestigungszapfen des am Rahmen aufliegenden Führungsgehäuses oder -deckeis (36, 37; 137) sind.
- 7. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (19) der beiden die Lasche oder Platte bildenden Laschen- oder Plattenteile (19 und 24) den anderen Laschen- oder Plattenteil (24) zur Mitnähme in Hebe- und Senkrichtung von oben und unten umgreift und beide Teile (19 und 24) mittels verzahnter Ränder (22) senkrecht zur Rahmenebene gegeneinander einstellbar sind.
- 8. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laschen- oder Plattenteile (124 und 119) nebeneinanderliegen und durch herausnehmbare Zapfen (122 und I22a) miteinander verbunden sind. "
- 9. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Metallprofilrahmens (110) die Lasche oder Platte (124, 119) unmittelbar zwischen einem Rahmenprofil und einem Gehäusedeckel (137) geführt ist.
- 10. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Holzrahmens (10) dieser zur Führung der Lasche oder Platte (24, 19) auf seiner inneren Stirnseite mit einer Platte (3.6) versehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 864219;deutsche Patentanmeldungen V 3361 V/68c (bekanntgemacht am 18.9. 1952), V 3479 V/68 c (bekanntgemacht am 6. 3. 1952), Sch 2084 V/68c (bekanntgemacht am 22. 2. 1951);französische Patentschrift Nr. 1 013 166.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV7487A DE975314C (de) | 1954-07-08 | 1954-07-08 | Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV7487A DE975314C (de) | 1954-07-08 | 1954-07-08 | Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975314C true DE975314C (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7571941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV7487A Expired DE975314C (de) | 1954-07-08 | 1954-07-08 | Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975314C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1013166A (fr) * | 1950-02-22 | 1952-07-23 | Dispositif assurant simultanément le verrouillage et l'étanchéité des portes | |
| DE864219C (de) * | 1951-07-31 | 1953-01-22 | August Langewiesche | Fensterladen |
-
1954
- 1954-07-08 DE DEV7487A patent/DE975314C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1013166A (fr) * | 1950-02-22 | 1952-07-23 | Dispositif assurant simultanément le verrouillage et l'étanchéité des portes | |
| DE864219C (de) * | 1951-07-31 | 1953-01-22 | August Langewiesche | Fensterladen |
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