CH336291A - Flügelhebevorrichtung an Rahmen von Türen, Fenstern oder dergleichen - Google Patents
Flügelhebevorrichtung an Rahmen von Türen, Fenstern oder dergleichenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
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- E06B3/52—Wings requiring lifting before opening
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Description
Flügelhebevorrichtung an Rahmen von Türen, Fenstern oder dergleichen Das Anheben der Flügel von Hebetüren oder Hebefenstern am feststehenden Rahmen derselben geschieht in der Regel auf derjenigen Seite, auf wel cher auch das Flügelscharnier angeordnet ist. Eine solche Anordnung ist jedoch in vielen Fällen nicht anwendbar, insbesondere dann, wenn die Tür oder das Fenster nach aussen öffnen soll.
Es sind zwar auch schon Flügelhebevorrichtun gen bekannt, bei denen das Bedienungsglied auf der der Scharnierseite gegenüberliegenden Seite angeord net ist, indem sich z. B. das Scharnier auf der Aussenseite und das Bedienungsglied auf der Innen seite des Flügels befindet. Die Übertragung der Hebebewegung von dem Bedienungsglied auf das gegenüberliegende Scharnier erfolgt jedoch bei den bisher bekannten Konstruktionen auf verhältnis mässig umständliche oder für die Bedienung unbe queme Weise.
Die Erfindung bezweckt demgegenüber eine An ordnung, welche eine einfache Bauart sowie eine einfache Bedienbarkeit der Hebevorrichtung eines nach aussen zu öffnenden Flügels ermöglicht. Die Erfindung besteht demgemäss darin, dass das vom Bedienungsglied unmittelbar anhebbare, auf der Be dienungsseite angeordnete Glied mit dem anhebbaren Glied des Scharniers durch ein den Rahmen minde stens teilweise durchsetzendes Verbindungsglied zur gemeinsamen Verschiebbarkeit in lotrechter Rich tung verbunden ist. Vorzugsweise ist hierzu das Ver bindungsglied als plattenförmiger Teil ausgebildet, welcher zwischen Führungselementen des feststehen den Rahmens in lotrechter Richtung geführt ist.
Als Bedienungsglied ist hierbei zweckmässig ein in einer zur Rahmenebene senkrechten lotrechten Ebene schwenkbarer Hebel vorgesehen. Ein solcher Hebel ermöglicht in besonders geeigneter Weise eine Über tragung der Kräfte vom Bedienungsglied auf das gegenüberliegende Scharnier durch den Rahmen hin durch und gewährleistet gleichzeitig eine den anato mischen menschlichen Voraussetzungen vorteilhaft angepasste Bedienung der Vorrichtung. Die Hebe vorrichtung kann hierbei entsprechend dem Schwei zer Patent Nr. 300858 ausgebildet sein, wodurch sich gleichzeitig eine besonders schmale und unauffällige Bauart der Hebevorrichtung ergibt.
Vorteilhaft ist das Verbindungsglied zweiteilig ausgeführt, insbesondere derart, dass das vom Be dienungsglied unmittelbar anhebbare Glied als eine einen Hebezapfen umschliessende Hülse ausgebildet ist und sowohl diese Hülse als auch die rahmen- seitige Hülse des Flügelscharniers je mit einem Scharnierband versehen und beide Scharnierbänder fest miteinander zu einem laschenartigen Verbin dungsglied kuppelbar sind. Zur Anpassung an ver schiedene Rahmenbreiten können in besonders vor teilhafter Weise die beiden Bänder, z.
B. das zwei teilige Verbindungsglied, einstellbar gegeneinander abgestützt sein.
In einer besonderen Ausführungsform der Er findung ist das z. B. laschen- oder plattenförmige Verbindungsglied auf der innern Stirnseite des Rah mens zwischen dieser und dem Flügelrahmen inner- halb eines abnehmbaren Führungsgehäuses oder Deckels geführt.
Die Erfindung ist sowohl für Metallrahmen, wel che aus Trägerprofilen zusammengesetzt sind, als auch für Holzrahmen verwendbar.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen: Fig. 1 einen waagrechten Schnitt durch eine nach aussen öffnende Tür mit Holzrahmen, Fig. 2 eine Seitenansicht der Hebevorrichtung im lotrechten Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 4, Fig. 3 einen lotrechten Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen waagrechten Schnitt durch die Hebevorrichtung und das Scharnier nach Linie 4-4 der Fig. 2 entsprechend der Fig. 1, jedoch in grösse rem Massstabe,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Erfin dung in Seitenansicht (entsprechend Fig. 2) und bei Verwendung eines Metallrahmens, im Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 7, Fig. 6 einen lotrechten Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5 und Fig. 7 einen waagrechten Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 5.
In Fig. 1 ist 10 der feststehende Rahmen, 11 der Flügel, z. B. einer nach aussen öffnenden Tür. Der Flügel ist in einem Scharnier 12 angelenkt, dessen rahmenseitige Scharnierhälfte von einem in Fig. 1 schematisch angedeuteten Verbindungsglied 13 ge bildet wird, das seinerseits mittels einer Hebevorrich tung 14 durch einen im Querschnitt angedeuteten Hebel 15 angehoben bzw. gesenkt werden kann.
In Fig. 2 ist 4 die Scharnier- und Hebevorrich tung in grösserem Massstabe konstruktiv dargestellt. Der Flügelrahmen, z. B. als Verbundfensterrahmen ausgebildet, besteht aus den beiden Teilrahmen l 1 a und 11b (Fig. 4) und ist mittels eines gabelartigen Schamierbandes 16 auf einem Schamierzapfen 17 gelagert, der das Scharnierband 16 mit der Schar nierhülse 18 gelenkig verbindet, die einen Teil der ebenfalls gabelartig ausgebildeten Verbindungslasche 19 bildet.
Letztere ist mit einem obern Lappen 20 und einem untern Lappen 21 versehen, die mittels verzahnter Ränder 22 einen mittleren Lappen 23 einer weiteren Verbindungslasche 24 zwischen sich verstellbar aufnehmen. Der Teil 24 bildet eine Hülse 25, die von dem Hebezapfen 26 mittels eines Bundes oder einer aufgesetzten Druckplatte 27 getragen wird und in entgegengesetzter Richtung durch einen Stop fen 26' gesichert ist. Der Hebezapfen 26 ist in an sich bekannter Weise mit dem nockenartigen Teil 29 des Bedienungshebels 15 mittels eines Lenkers 28 verbunden, welcher mittels eines Querzapfens 30 an den Hebezapfen 26 und mittels eines Querzapfens 31 an den Bedienungshebel 15 angeschlossen ist.
Der Hebel 15 ist mittels eines Lagerzapfens 32 im schamierhülsenartigen Gehäuse 33 gelagert, in welchem auch der Hebezapfen 26 geführt ist und welcher das Lagerende des Hebels sowie den Lenker 28 entsprechend dem Schweizer Patent Nr. 300858 umschliesst. Das Gehäuse 33 der Hebevorrichtung ist mittels einer Grundplatte 34 am feststehenden Rahmen 10 mittels Schrauben befestigt, wobei die Kräfte in lotrechter Richtung von einem starken Zapfen 35 der Grundplatte aufgenommen werden.
Die laschenförmig ausgebildeten Teile 19 und 24, welche zusammen das Verbindungsglied 13 (Fig. 1) bilden, werden zwischen einer an die innere Stirnfläche des festen Rahmens angeschraubten Platte 36 und einem mit einem umgebogenen Rand 38 die Platte 36 umschliessenden deckelartigen Gehäuse 37 geführt, das mittels Schrauben 39 an den feststehen den Rahmen 10 angeschraubt ist. Der Teil 24 ist hierbei durch einen Schlitz 40 in der vorspringenden Leiste 41 des feststehenden Rahmens 10 hindurch gesteckt, wobei er den vollen Hub der Hebevorrich tung unbehindert im Schlitz 40 ausführen kann.
Ebenso weist das Gehäuse 37 eine solche Länge in lotrechter Richtung auf, dass der Teil 19 innerhalb des Gehäuses sich um den vollen Hub der Hebevor richtung frei bewegen kann. Die Lappen 20 und 21 des Teils 19 sind mit Schlitzen 42 und 43 versehen, in welche durch die Schrauben 39 gebildete Zapfen 44, 45 eingreifen. Letztere tragen Rollen 46 und 47, welche in den Schlitzen 42 und 43 abrollen können.
Wird der Hebel 15 in Pfeilrichtung x um seinen Lagerzapfen 32 herumgeschwenkt, so wird mittels des Lenkers 28 der Hebezapfen 26 und dadurch auch mittels des Bundes 27 die Verbindungslasche 24, 19 angehoben. Letztere wird hierbei in den Schlitzen 42, 43 durch die Rollen 46, 47 in lotrech ter Richtung zwischen den ein Führungsgehäuse bil denden Platten 36 und 37 an der innern Stirnseite des Rahmens 10 geführt. Durch das Anheben der Verbindungslasche 19 wird auch das Scharnierband 16 mit dem Flügel entsprechend gehoben.
Beim Wiederhochschwenken des Hebels 15 ent gegen der Pfeilrichtung x wird mittels des Verschluss- zapfens 26' die Verbindungslasche 23 und damit auch mittels der Teile 19 und 18 der Flügel zwang läufig nach abwärts bewegt, so dass in an sich be kannter Weise dessen Unterkante die Tür- oder Fen steröffnung dicht abschliesst.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 bis 7 unter scheidet sich von der vorbeschriebenen Ausführung im wesentlichen dadurch, dass Flügel und Rahmen aus Metall hergestellt sind. Auch in diesem Falle wird eine vorstehende Leiste 141 des feststehenden Rah mens 110 durch die den Hebezapfen 126 mittels eines hülsenförmigen Teils umschliessende Verbin dungslasche 124 in einem Schlitz 140 durchsetzt, während der bewegliche Flügelrahmen<B>111</B> im wesentlichen aus einem Z-förmigen Profil mit hohlem Mittelsteg besteht.
Der Flügelrahmen<B>111</B> ist mittels eines gabelförmigen Scharnierbandes auf dem Schar nierzapfen 117 gelagert, wobei zwischen den gabel= artig angeordneten Hülsen 116a, 116b des Schar nierbandes die Schamierhülse 118 der Zwischen lasche 119 gelagert ist. Die Zwischenlasche 119 ist wieder mittels Schlitzen 142, 143 auf Rollen 146, 147 entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 4 in lotrechter Richtung geführt.
In Ab weichung vom ersten Ausführungsbeispiel sind jedoch die beiden Zwischenlaschen 124 und 119 aufeinan- derliegend angeordnet, wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, und durch Zapfen 122, 122a miteinan der fest verbunden. Ein gehäuseförmiger Deckel 137, welcher am Rahmen 110 mittels Schrauben 139 be festigt ist, deckt die Zwischenlaschen 124 und 119 nach aussen ab und sichert gleichzeitig die nach Ab nahme des Deckels herausnehmbaren Zapfen 122, <I>122a.</I> Die Schrauben<B>139</B> dienen gleichzeitig als Lagerzapfen 144, 145 für die Rollen 146, 147.
Im übrigen ist die Wirkungsweise des Ausfüh rungsbeispiels nach Fig. 5 bis 7 die gleiche wie die jenige des erstbeschriebenen Ausführungsbeispiels.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flügelhebevorrichtung an feststehenden Rahmen von Türen, Fenstern oder dergleichen mit einem Be dienungsglied auf der der Drehachse des Flügels ab gewandten Seite des Rahmens, dadurch gekennzeich net, dass das vom Bedienungsglied unmittelbar an hebbare, auf der Bedienungsseite angeordnete Glied mit dem anhebbaren Glied des Scharniers durch ein den Rahmen mindestens teilweise durchsetzendes Verbindungsglied zur gemeinsamen Verschiebbarkeit in lotrechter Richtung verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied als plattenförmiger Teil ausgebildet ist, welcher zwischen Führungselementen des feststehenden Rahmens in lotrechter Richtung geführt ist. 2.Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Bedienungsglied ein in einer zur Rahmenebene senkrechten lotrechten Ebene schwenkbarer Hebel vorgesehen ist. 3. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zweiteilig ausgeführt ist. 4. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Bedienungsglied unmittelbar anhebbare Glied als eine einen Hebezapfen umschliessende Hülse ausgebildet ist und sowohl diese Hülse als auch die rahmenseitige Hülse des Flügelscharniers je mit einem Scharnierband versehen und beide Scharnier bänder fest miteinander zu einem laschenartigen Ver bindungsglied kuppelbar sind. 5.Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von den beiden Scharnier hülsen des Scharniers, von denen die eine mit dem Flügel und die andere mit dem Verbindungsglied verbunden ist, die eine Hülse gegabelt ist und die andere Hülse beiderends von oben und unten um greift. 6. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Hebevorrichtung mit dem Scharnier verbindende Glied auf der innern Stirnseite des Rahmens zwischen dieser und dem Flügelrahmen innerhalb eines abnehmbaren Füh rungsgehäuses geführt wird. 7.Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied mit mindestens einem Schlitz in Heberichtung versehen ist, durch welche im Rahmen fest angeordnete Füh rungszapfen hindurchgeführt sind. B. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeich net, dass die Führungszapfen gleichzeitig als Befesti gungszapfen des am Rahmen aufliegenden Führungs gehäuses dienen. 9. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungszapfen mittels auf ihnen gelagerter Rollen mit den Schlitzen des Verbindungsgliedes im Eingriff stehen. 10.Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eines der das Verbin dungsglied bildenden beiden Scharnierbänder durch einen neben der Führung angeordneten Schlitz des Rahmens hindurchgeführt ist. 11. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden das Verbindungsglied bil denden Scharnierbänder gabelartig das andere Schar nierband in gleicher Ebene von oben und unten um greift und dadurch beide Bänder in Hebe- und Senk richtung gegeneinander abgestützt sind. 12. Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bänder einstellbar, z. B. mittels ver zahnter Ränder, gegeneinander abgestützt sind. 13.Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die das Verbindungsglied bildenden beiden Scharnierbänder nebeneinanderliegen und durch nach Abnahme des Führungsdeckels herausnehmbare Zapfen miteinander verbunden sind. 14.Hebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa in der Achse des Hebezapfens gela gerte, den Flügel sowohl in Hebe- als auch in Senk richtung zwangläufig mitnehmende Bedienungshebel derart ausgebildet und angeordnet ist, dass er bei gesenktem Flügel sich deckend vor die Hülse des Hebezapfens legt und bei gehobenem Flügel, minde stens nahe am Rahmen anliegend, in die Verlänge rung derselben zu liegen kommt. 15. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Metallprofilrahmens das Verbindungsglied unmittel bar zwischen einem Rahmenprofil und einem Ge häusedeckel geführt ist. 16.Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Holzrahmens dieser zur Führung des Verbindungs gliedes mit einer Armierung auf seiner innern Stirn seite versehen ist.
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