DE97491C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J35/00—X-ray tubes
- H01J35/02—Details
- H01J35/04—Electrodes ; Mutual position thereof; Constructional adaptations therefor
Landscapes
- Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, welches ermöglicht, , dafs die Kathode oder
unter Umständen die Anode oder auch die Antikathode an fertigen Focusröhren in die
für das Experimentiren vortheilhafteste Lage gebracht bezw. in dieser Lage gesichert werden
kann. Die Intensität der Röntgenstrahlen sowohl, wie die Schärfe der durch dieselben
erzeugten Schattenbilder hängt nämlich ganz wesentlich von der richtigen Entfernung der
Kathode (Hohlspiegel) und der Anode (Platinplatte) von einander im Innern der Röhre ab;
nun läfst sich aber eine derartige Justirung durch Rechnung nicht ermitteln und auch
experimentell liefs sie sich bisher nur sehr unvollkommen erreichen, so dafs das vorliegende
Verfahren einem sehr beträchtlichen Uebelstand abhilft.
In der beiliegenden Zeichnung sind Focusröhren dargestellt, welche derart eingerichtet
sind, dafs sie dem neuen Verfahren gemäfs behandelt werden können.
Es ist Fig. ι ein Längsschnitt einer derartigen
Focusröhre,
Fig. 2 -ein Querschnitt derselben,
Fig. 3 ' ein Längsschnitt einer Focusröhre, für welche eine etwas andere Ausführungsform
gewählt worden ist,
Fig. 4 ein Querschnitt der letzteren.
Das Verfahren besteht nun darin, dafs man die verstellbar angeordnete Kathode oder Anode,
gegebenenfalls die Antikathode, zunächst in die Lage bringt, welche sich auf Grund angestellter
Versuche als die günstigste erweist, also diejenige, welche, die gröfste Intensität der
Strahlung und Schärfe der Schattenbilder liefert, wonach dann diese Kathode oder Anode
(oder Antikathode) in ihrer Lage ein- für allemal, also endgültig gesichert wird. Diese zuletzt
erwähnte Feststellung geschieht nun zweckmäfsig dadurch, dafs die im Innern der Focusröhre
verstellbare Kathode oder Anode einen Glasansatz besitzt, welcher, sobald die Einstellung
stattgefunden hat, an die innere Wandung der Focusröhre angeschmolzen wird. Die Verschiebung der Kathode oder Anode im
Innern der Focusröhre läfst sich auf verschiedene Art und Weise erreichen. Es kann
z. B. der den Hohlspiegel A tragende Draht B (für den Fall, dafs die Kathode verschoben
werden soll) an einer Stelle unterbrochen und dort eine kleine Spiralfeder C eingeschaltet
sein (Fig. 1). In diesem Falle geschieht die Einstellung der Kathode dadurch, dafs das
Rohr geneigt wird, wodurch infolge des Gewichtes der Kathode die Spiralfeder C je nach
der Neigung der Röhre mehr oder weniger gestreckt wird und eine genaue Einstellung
stattfinden kann. Oder es kann auch die Einrichtung derart getroffen sein, dafs die Kathode
oder Anode ein von einer Glashülle D umgebenes Metallröhrchen E aufweist, in welchem
der den Hohlspiegel tragende Draht B geführt ist (Fig. 3). In diesem Falle genügt es, die
Röhre zu schütteln, um ein Verschieben des zu verstellendenTheiles hervorzurufen. Welches
auch die Ausführung sein mag, die den Draht B umgebende Glashülle D' ist stets mit einem
ebenfalls aus Glas bestehenden, gleichzeitig als Führung dienenden Ansatz F versehen , der
zweckmäfsig die in der Zeichnung veranschaulichte Form besitzt (Fig. 2 und 4).
Ist nun einmal bei einer der eben beschriebenen Röhren die richtige Stellung der Kathode
oder Anode ermittelt, so wird sie gesichert, indem man die Stelle des Rohres, wo der
Glasansatz F sich gerade befindet, mit Hülfe einer Stichflamme bis zum Weichwerden des
Glases erhitzt, so dafs das Glasrohr an dieser Stelle durch den atmosphärischen Druck zum
Einsinken gebracht wird und eine innige Vereinigung des Glasansatzes F mit der ebenfalls
aus Glas bestehenden Röhre stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Einstellung der Kathode (event, der Anode oder auch der Antikathode) von fertigen Focusröhren, darin bestehend, dafs, nachdem für die verstellbar im Innern der Röhre angeordnete, zweckmäfsig geführte Kathode (Anode oder Antikathode) durch Versuche die für das Experimentiren günstigste Stellung ermittelt worden ist, die Lage dieser Kathode (Anode oder Antikathode) durch Anschmelzen derselben an die Röhrenwandung endgültig gesichert wird, wodurch ermöglicht wird, solchen Focusröhren die gröfstmögliche Intensität der Strahlung ein für alle Mal zu verleihen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97491C true DE97491C (de) |
Family
ID=368537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97491D Active DE97491C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97491C (de) |
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0
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