DE907674C - Abschmelzvorrichtung fuer rohrfoermige Lampen - Google Patents

Abschmelzvorrichtung fuer rohrfoermige Lampen

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DE907674C
DE907674C DEI4138A DEI0004138A DE907674C DE 907674 C DE907674 C DE 907674C DE I4138 A DEI4138 A DE I4138A DE I0004138 A DEI0004138 A DE I0004138A DE 907674 C DE907674 C DE 907674C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
melting device
housing
lamp
central point
heater
Prior art date
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Expired
Application number
DEI4138A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert A Kuebler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/40Closing vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Abschmelzen von Gefäßen aus glasartigen Stoffen und vorzugsweise auf das Abschmelzen der Pumpröhrchen länglicher Gasentladungsgefäße, wie z. B. Fluoreszenzlampen, und stellt eine Weiterbildung der Abschmelzvorrichtung nach Patent 853 617 dar. Dabei bezieht sie sich insbesondere auf das selbsttätige Wiederzentrieren der Vorrichtung und entspricht einem Bedürfnis, das sich aus der zunehmenden Verwendung längerer Fluoreszenzlampen ergibt.
Es ist klar, daß eine Abschmelzvorrichtung eine bestimmte Wirkungsstellung gegenüber einer Arbeitsstelle einnehmen kann und daß sich hierbei vielfach kein besonderes Problem ergibt. Wenn jedoch die Stellung des dem abzuschmelzenden Pumpröhrehen benachbarten 'Lampenteils beträchtlichen Änderungen unterworfen ist, so tritt ein zusätzliches Problem auf, das eine besondere Lösung erfordert. Die Ursache für das Auftreten von Stellungsänderungen der beschriebenen Art kann darin gesucht werden, daß die Gegenstände, wie z. B. lange rohrförmige Fluoreszenzlampen, an Punkten getragen werden, die von dem durch die Abschmelzvorrichtung zu bearbeitenden Ende weit entfernt sind. Es kann vorkommen, daß die Leuchtröhren nicht völlig gerade sind oder daß sie sich infolge ungleichmäßiger Abkühlung der verschiedenen Lampenseiten biegen. Man sieht leicht, daß bei einer Lampe von etwa 2,5 m Länge eine sehr
geringe Temperaturänderung einer Larapenseite in bezug auf die andere eine Biegung und damit eine seitliche Verschiebung des einen Endes um bis zu etwa 2,5 cm verursachen kann, wenn die Lampe ausschließlich am anderen Ende getragen wird. Die Abschmelzvorrichtung gemäß der Erfindung ist geeignet, Stellungsänderungen dieser Größenordnung zu berücksichtigen.
Die folgende Beschreibung und die Zeichnung erläutern weitere Aufgaben und Vorteile sowie das Wesen der Erfindung. In der Zeichnung ist
Fig. r eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Abschmelzeinrichtung, die insbesondere für sehr lange Leuchtröhren geeignet ist;
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Abschmelzvorrichtung gemäß 'Fig. i.
Das in den Figuren dargestellte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel weist verschiedene Verbesserungen auf, die insbesondere für den Arbeitsgang des Zuschmelzens des unteren Pumpröhrchens einer rohrförmigen Fluoreszenzlampe mit einer Länge von etwa 2,5 m geeignet sind.
Bei der Abschmelzvorrichtung gemäß dem Hauptpatent wird die Vorrichtung nach dem Abschmelzen einer bestimmten Lampe in derjenigen seitlichen Verschiebungsstellung verbleiben, die sie einnahm, als sie von dieser zuletzt bearbeiteten Lampe abgesenkt wurde. Dies kann unter gewissen Umständen zu Schwierigkeiten führen. Wenn die vorhergehende Lampe z. B. eine extreme Abweichung nach rechts hatte, während die folgende Lampe eine extreme Abweichung nach links aufweist, so wird die erforderliche Größe des Weges oder der seitlichen Verschiebung der Führungsglieder und Brenner verdoppelt. Bei sehr langen Lampen, bei denen die Änderungen in der seitlichen Abweichung der unteren Enden beträchtlich werden können, wird es wünschenswert, Mittel zur selbsttätigen Wiederzentrierung des Tisches 10 und der Brenner in bezug auf das Gehäuse 12 vorzusehen.
In Fig. ι wird dieser Zweck durch eine leichte Schraubenfeder 40 erreicht, die einerseits mittels eines Stiftes 41 am unteren Ende des Stabes 13 und andererseits mit ihrem oberen Ende durch einen biegsamen Draht 42 an einem Stift 43 befestigt ist, der am beweglichen Tisch 10 sitzt. Der Draht 42 durchsetzt ein Führungsstück 50, dessen Bohrung nach oben und gegebenenfalls auch nach unten konisch verläuft. Die Feder 40 ist so eingestellt, daß sie dem Draht 42 stets eine leichte Spannung erteilt und dadurch den Tisch 10 jedesmal· automatisch in seine zentrale Stellung im Gehäuse 12 zurückführt, wenn die Vorrichtung aus der Berührung mit einer Lampe abgesenkt wird. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung sind die Finger 4' der Führung 4 mit Heizungen versehen, um sie auf eine Temperatur zu erwärmen, die in der Nähe der Temperatur des unteren Lampenendes beim Austritt aus dem Ofen einer automatischen Lampenherstellungsmaschine liegt. Die Heizungen bestehen aus unterhalb der Führungsfinger 4' angeordneten Brennern oder Düsen 44, die an einen Gaszuführungsring 45 angeschlossen sind. Dem Ring 45 wird Gas durch ein Zuführungsrohr 46 zugeführt, das an eine Leitung zweckmäßig mittels eines biegsamen Gummischlauches angeschlossen ist. Die Bodenplatte oder der Sitz 28' der Führung 4 ist etwa wie ein umgekehrter Trichter geformt, um die Flamme der Brenner 5 und 6 auf das untere Ende des in die öffnung 27 eingeführten, nicht dargestellten Pumpröhrchens zu richten.
Da die auf dem Tisch 10 angebrachten Brenner und Führungsmittel bei diesem Ausführungsbeispiel einen größeren seitlichen Verschiebungsbereich aufweisen, hat es sich als wünschenswert erwiesen, einen doppelten Kugellagerring vorzusehen, um jede Kippneigung zu vermeiden. Entsprechend sind zwei Reihen von Kugeln 11 und 11' in einem einzigen Käfig vorgesehen. Auf diese Weise befindet sich jederzeit ein Ring vollständig unter dem Tisch io, so daß die auf diesem angebrachte Brenneranordnung nicht überkippen kann und jederzeit eben auf den Kugeln ruht. Um die seitliche Verschiebung des Tisches 10 in bezug auf das Gehäuse 12 zu begrenzen, wirkt ein senkrechter Stift 47, der an einer Tragplatte 48 am Tisch 10 angebracht ist, mit einem Anschlagring 49 zusammen, welcher in einem seitlichen Vorsprung des Gehäuses 12 gebildet ist. Stift und Anschlagring verhindern gemeinsam, daß die Kante des Tisches 10 gegen das Gehäuse 12 schlägt und der eine oder andere Teil-beschädigt wird.
Obgleich im vorliegenden Fall ein besonderes Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben wurde, so ist doch leicht zu übersehen, daß verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne von der Erfindung abzuweichen. Einige Besonderheiten, die bei der beschriebenen sehr feinen Arbeit der Vorrichtung wünschenswert erschienen, können fortgelassen werden, wenn eine gröber arbeitende Vorrichtung genügt. In einem solchen Fall können beispielsweise die Kugellager fortgelassen werden, und man erhält dieselbe Arbeitsweise mit zwei flachen Scheiben, von denen die eine die andere trägt.
Ebenso sind bei der Anordnung zur senkrechten Aufwärtsbewegung der Vorrichtung die Besonderheiten (von der Feder 23 aufgenommene Verschiebung des Stabes 13 im Rohr 16) zur Anpassung an verschiedene Abmessungen der Lampen nicht wesentlich, und auch diese können gegebenenfalls fortfallen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Abschmelzvorrichtung für rohrförmige Lampen nach Patent 853 617 mit einer Heizung auf einem beweglichen Träger, wobei der bewegliche Träger eine senkrechte und zusätzlich eine beschränkte seitliche Einstellung der Heizung unter dem Einfluß einer Führung gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß Spannung erzeugende Mittel zum automatischen Wiederzentrieren der Heizung beim Lösen der Füh-
    rung (4) vom unteren Lampenende vorgesehen sind.
  2. 2. Abschmelzvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die seitliche Einstellung der Heizung durch einen parallel zur Oberfläche eines napfförmigen Gehäuses verschiebbaren Tisch erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zugfeder (40) einerseits an einen mittleren Punkt (43) des verschiebbaren Tisches (10) und andererseits an einen mittleren Punkt des Gehäuses angeschlossen ist, und zwar hier vorzugsweise an einem mittleren Punkt (41) des Gehäuseträgers (13) unterhalb der ebenen Oberfläche des eigentlichen Gehäuses (12).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©5861 3.54
DEI4138A 1950-07-12 1951-05-10 Abschmelzvorrichtung fuer rohrfoermige Lampen Expired DE907674C (de)

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US2618903A (en) 1952-11-25
GB683191A (en) 1952-11-26

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