DE973936C - Ammoniaksaettiger - Google Patents

Ammoniaksaettiger

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DE973936C
DE973936C DEO2883A DEO0002883A DE973936C DE 973936 C DE973936 C DE 973936C DE O2883 A DEO2883 A DE O2883A DE O0002883 A DEO0002883 A DE O0002883A DE 973936 C DE973936 C DE 973936C
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DE
Germany
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saturator
guide tube
injector
ammonia
bath liquid
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Expired
Application number
DEO2883A
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English (en)
Inventor
Walter Dr Staeckel
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Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
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Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/12Separation of ammonia from gases and vapours

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Ammoniaksättiger Die Erfindung bezieht sich auf Ammoniaksättiger mit zentralem Tauchrohr für die Zuführung ammoniakhaltiger Gase oder Dämpfe und einer Einrichtung zum Umwälzen der Badflüssigkeit: Bekanntlich hängt die Größe und Form der anfallenden Ammonsulfatkristalle, die durch Reaktion der eingeführten Gase oder Dämpfe mit verdünnter Schwefelsäure entstehen, wesentlich von den Arbeitsbedingungen des Sättigers ab. Zur Gewinnung grober Salzkörner hat es sich als notwendig erwiesen, die Badflüssigkeit umzuwälzen und dadurch die zunächst anfallenden feinen Salzkristalle wiederholt aufzuwirbeln, wobei sich dann die frisch gebildeten Kristalle an den bereits vorhandenen ansetzen und nach und nach grobe Salzkörper entstehen. Bei den bekannten Sättigern erfolgt das Umwälzen der Badflüssigkeit in der Regel durch mechanische Rühreinrichtungen wie Propeller u. dgl. und/oder durch Einblasen eines geeigneten Druckgases, vorzugsweise eines Teiles der ammoniakhaltigen Gase oder Dämpfe. Dabei wird das Druckgas entweder unmittelbar in den meist konisch ausgeführten Unterteil des Sättigers oder auch von oben her mittels eines Injektors in ein im Unterteil angeordnetes, im wesentlichen zylindrisches. Leitrohr eingeblasen, das unterhalb des zentralen Tauchrohres und in gewissem Abstand von diesem liegt. Mittels derartiger Einrichtungen kann man, insbesondere bei Sättigern großer Abmessungen, die Badflüssigkeit und damit die sich zunächst bildenden feinen Salzkristalle nicht in genügendem Maße aufwirbeln. Nach gleichfalls bekannten Vorschlägen soll stetig ein Teil der Badflüssigkeit durch einen CTberlauf abgezogen und durch eine Umwälzpumpe in den konischen Unterteil des Sättigers zurückbefördert werden. Die Wiedereinführung der umgewälzten Teilmenge erfolgt jedoch in der Weise und an einer solchen Stelle des Sättigers, daß die in den Sättigersumpf abgesunkenen Salzkristalle nicht oder nicht genügend wieder aufgewirbelt werden. Man kann dann aus dem Sättigersumpf nur ein Gemisch grober und feiner Kristalle abziehen, das häufig den strengen Gütevorschriften hinsichtlich der Kristallgröße nicht genügt; oder aber man muß die Badflüssigkeit so lange umpumpen, bis sich genügend grobe Kristalle gebildet haben, worunter wiederum die Durchsatzleistung des Sättigers leidet.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten, mit Umwälzung der Badflüssigkeit arbeitenden Ammoniaksättiger in einfacher und betriebssicherer Weise zu beseitigen. Sie besteht im wesentlichen in einer neuartigen und vorteilhaften Kombination an sich bekannter, zum Umwälzen der Badflüssigkeit dienender Einrichtungen unter teilweiser baulicher Umgestaltung dieser Einrichtungen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Flüssigkeit, @ i.n der die Kristalle wachsen sollen, so umzuwälzen, daß eine völlige Durcheinand-erwirbelung vermieden wird und daß zugleich der Weg von Kristallen ungenügender Größe verlängert wird, so daß diese erst aus dem Sättigen herausgenommen werden, wenn sie die gewünschte Größe erreicht haben. Die Erfindung geht von den eingangs erwähnten Sättigern aus, deren Umwälzeinrichtung ein unterhalb des zentralen Tauchrohres in gewissem Abstand von diesem liegendes Leitrohr für die Badflüssigkeit und einen in dem Leitrohr angeordneten Injektor enthält. Erfindungsgemäß soll der Injektor in an sich bekannter Weise mit der Druckleitung einer an einen Überlauf der Badflüssigkeit angeschlossenen Umwälzpumpe in Verbindung stehen und die ihm von der Pumpe unter Druck zugeführte Flüssigkeit nach oben durch das nach Art einer Venturidüse ausgebildete Leitrohr drücken. Dadurch wird die im vorzugsweise konischen Sättigerunterteil befindliche Badflüssigkeit in eine kreisende Bewegung gebracht.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Sättigen erhält man innerhalb des Leitrohres einen kräftigen, nach oben gerichteten Flüssigkeitsstrom, der den im Sättigersumpf befindlichen, stark mit Salzkristallen durchsetzten Flüssigkeitsbrei aufwirbelt und wieder mit nach oben reißt. Die Kreisbewegung der Badflüssigkeit findet nur im Sättigerunterteil, d. h. unterhalb der Reaktionszone des Sättigers statt. Die Reaktion zwischen dem zugeführten gasförmigen Ammoniak und der im Sättigen befindlichen bzw. diesem zulaufenden verdünnten Schwefelsäure erfolgt bekanntlich in Höhe des Tauchrohres. Bei dem Sättigen nach der .Erfindung wird diese Reaktion durch die im. Sättigerunterteil stattfindende Kreisbewegung der Badflüssigkeit nicht beeinträchtigt. Auch dadurch unterscheidet sich der erfindungsgemäße Sättigen vorteilhaft von den bekannten Ausführungen, bei denen sich die wirbelnde Badbewegung bis in die Reaktionszone fortsetzt. Dabei kann es leicht vorkommen, daß sich die frisch zulaufende Schwefelsäure ungleichmäßig verteilt und örtlich entweder zuviel oder zuwenig Säure zur Bindung des aus dem Tauchrohr austretenden Ammoniaks zur Verfügung steht. Säureüberschuß begünstigt bekanntlich das Entstehen feiner, nadelförmiger Salzkristalle, während Säuremangel unmittelbar zu Ammoniakverlusten führt.
  • Bei der beschriebenen Arbeitsweise hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wie beim Betrieb von Ammoniaksättigern bereits bekannt, die -umzuwälzende Teilmenge der Säure zur Unterstützung der Aufwärtsströmung im Sättigen vor dem Einführen in den Injektor vorzuwärmen sowie das Leitrohr zwecks Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen in der Höhe verstellbar anzuordnen. Auch der Injektor kann erfindungsgemäß höhenverstellbar ausgeführt sein. Weitere Einzelheiten seien an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Abb. z den gesamten Sättigen und Abb. 2 den oberen Teil des Leitrohres im vertikalen Schnitt.
  • In einem mit i bezeichneten Sättigen mit konischem Unterteile mündet von oben her ein zentrales Zuführungsrohr 3 für ammoniakhaltige Gase oder Dämpfe, das einen unterhalb der Badoberfläche 5 liegenden Verteilkranz q. enthält. Zur Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsstandes im Sättigen i dient ein Überlauf 6 und zur Zuführung frischer, verdünnter Schwefelsäure eine Säureleitung 7. Vom Überlauf 6 führt eine Falleitung 8 durch einen mittelbaren Vorwärmen 9 zu einer Umwälzpumpe io, an deren Druckleitung i i ein Injektor 12 angeschlossen ist. Der Injektor mündet von unten her in ein senkrechtes Leitrohr 13, dessen Querschnitt nach Art einer Venturidüse ausgebildet und dessen Innenwand mit schraubenlinienförmig verlaufenden Leitrippen 18 versehen ist. Der Injektor 12 und das Leitrohr 13 liegen im konischen Sättigerunterteil 2 zentral unterhalb des Tauchrohres 3, q., wobei zwischen dessen Verteilerkranz q. und dem oberen Ende des Leitrohres 13 ein gewisser Abstand verbleibt, Um das Maß dieses Abstandes den Erfordernissen des Einzelfalles bequem anpassen zu können, ist das Leitrohr 13 und gegebenenfalls auch der Injektor 12 höhenverstellbar im Sättigen i angeordnet.
  • In dem unterhalb des Injektors 12.bzw. des Leitrohres 13 liegenden Sättigersumpf 14 befindet sich eine Verteilbrause 15, die über eine Leitung 16 mit der Druckleitung i i in absperrbarer Verbindung steht. Durch die Brause 15 kann also eine regelbare Teilmenge der umgewälzten Badflüssigkeit in den Sättigersumpf 14 eingeleitet werden. Die Einrichtung, die zum Abziehen der sich auf dem Sättigerboden ansammelnden Salzkristalle dient, ist in an sich bekannter Weise als Bodenschleuse 17 ausgebildet.
  • Nach Inbetriebnahme des Sättigers i drückt die Pumpe io die ihr über den Überlauf 6 durch das Fallrohr 8 zuströmende Flüssigkeit durch die Leitung i i in den Injektor 12, und gegebenenfalls auch durch die Zweigleitung 16 in die Verteilbrause 15. Die umgewälzte Flüssigkeit strömt in dem Leitrohr 13 nach oben und reißt durch die Wirkung des Injektors sowohl die darunter befindliche als auch die außerhalb des Leitrohres 13 vorhandene Badflüssigkeit durch das Leitrohr mit nach oben. Die Leitrippen 18 lassen dabei die Flüssigkeit in tangentialer Richtung aus dem Leitrohr 13 austreten und geben damit der gesamten im Sättiger befindlichen Badflüssigkeit eine kreisende Bewegung um die Längsachse des Leitrohres 13. Abgesehen von dem zwangläufigen, stetigen Umlauf einer entsprechenden Teilmenge über die Pumpe i o, bewegt sich außerdem die Badflüssigkeit im Sättigerunterteil 2 in Richtung der eingezeichneten Pfeile in einem stetigen Kreislauf. Durch Erhitzung im Vorwärmer 9 erhält die umgewälzte Teilmenge eine höhere Temperatur als die übrige Badflüssigkeit und damit einen entsprechenden Auftrieb, der ihre Aufwärtsströmung im Leitrohr 13 fördert. Die Kreisbewegung der Badflüssigkeit im Sättigerunterteil 2 ist infolge der Wirkung des Injektors 12, die gegebenenfalls noch durch die Verteilbrause 15 erhöht wird, so kräftig, daß sich nur grobe Salzkristalle wegen ihres höheren Eigengewichtes auf dem Boden des Sättigersumpfes i4 ansammeln können. Die durch das zentrale Rohr 3 zuströmenden ammoniakhaltigen Gase oder Dämpfe kommen nur in Höhe des Verteilerkranzes 4 mit der oberen Schicht der Badflüssigkeit in innige Berührung, die durch entsprechende Zufuhr frischer Säure aus Leitung 7 stets auf der günstigsten Säurekonzentration gehalten werden kann. Es erfolgt eine schnelle und, vollständige Bindung des Ammoniaks, so daß die durch eine Leitung i9 entweichenden Restgase bzw. Abschwaden praktisch ammoniakfrei sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ammoniaksättiger mit zentralem Tauchrohr für die Zuführung ammoniakhaltiger Gase oder Dämpfe und einer Vorrichtung zum Umwälzen der Badflüssigkeit, die ein unterhalb des Tauchrohres liegendes Leitrohr für die Badflüssigkeit und einen in dem Leitrohr angeordneten Injektor enthält, gekennzeichnet durch einen mit der Druckleitung (i i) einer an einen Überlauf (6) der Badflüssigkeit angeschlossenen Umwälzpumpe (io) in Verbindung stehenden Injektor (i2) und schraubenlinienförmig verlaufende Leitrippen (i8) an der Innenwand des Leitrohres (i3).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch höhenverstellbare Anordnung des Leitrohres (i3) und des Injektors (i2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 648 54o, 663 661, 692 457, 725 025, 919 767: USA.-Patentschrift Nr. 2 424:2o6.
DEO2883A 1953-04-08 1953-04-08 Ammoniaksaettiger Expired DE973936C (de)

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DEO2883A DE973936C (de) 1953-04-08 1953-04-08 Ammoniaksaettiger

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DEO2883A DE973936C (de) 1953-04-08 1953-04-08 Ammoniaksaettiger

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Citations (5)

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