DE973779C - Verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe sowie miteinem Haupt- und einem Hilfsspiegel - Google Patents
Verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe sowie miteinem Haupt- und einem HilfsspiegelInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 2. JUNI 1960
B 35449 VIIIc/4b
und einem Hilfsspiegel
Die Erfindung betrifft eine verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe,
einem Haupt- und einem Hilfsspiegel, bei welcher die Lampe und der Hilfsspiegel an voneinander
getrennten, für sich beweglichen Schlitten befestigt sind.
Bei einer solchen Beleuchtungseinrichtung muß man die Lampe und die Spiegel verstellen können,
damit man die Lage des Lichtbogens und seine Abbildung einregulieren kann. Der Hauptspiegel
ist gewöhnlich von der Rückseite der Lampe, her zugänglich, so daß sich für seine Einstelleinrichtung
keine Schwierigkeiten ergeben. Der Hilfsspiegel liegt aber vor der Lampe. Man kann verstellende
Mittel für diesen Spiegel nach der Seite anordnen und aus dem Lampengehäuse herausführen; "das
erschwert aber die Bedienung, besonders wenn ein Vorführer mehrere Lampen betreuen soll. Nach
rückwärts kann man die Einstellmittel nicht ohne weiteres führen, da die Lampe, Hilfsgeräte und a0
Instrumente den Platz versperren, das Lampengehäuse aber möglichst klein gehalten werden soll.
Es ist bekannt, Lampe und Hilfsspiegel auf je zwei Führungsstangen zu lagern und von diesen
Führungsstangen je zwei gleichachsig, aber von- »5 einander getrennt, im Lampengehäuse unterzubringen. Man kann die Lampe von der Rückseite des
Lampengehäuses her verstellen; Höhe und .Seitenlage des Hilfsspiegels müssen aber mit Hilfe eines
von der Seite her eingeführten Schraubenziehers einjustiert werden. Der Hilfsspiegel ist also nicht
von der Rückseite des Gehäuses aus einstellbar, wo sich für gewöhnlich auch Verstellgriffe für die
Justierung des Hauptspiegels und 4ie zum Betrieb der Lampe erforderlichen Überwachungsinstrumente
befinden. Man muß außerdem die Lampe
OW 521/1,
zum Verstellen · des Hilfsspiegels abschalten und gegebenenfalls ihr Gehäuse öffnen.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die beiden Schlitten, welche
Lampe und Hilfsspiegel tragen, auf .zwei am Gehäuse befestigten, ihnen gemeinsamen Führungsstangen gieiten, die durch die Rückwand der Beleuchtungseinrichtung
hindurchgeführt sind und von denen jede Mittel zum Verstellen des Hilfsspiegeis
in mindestens einer Bewegungsrichtung trägt, deren Betätigungsglied auf der Lampenrückseite
von außen zugänglich angeordnet ist.
Der Vorführer kann damit von dieser Rückseite aus bei gleichzeitigem Beobachten der Instrumente,
des entsprechend angeordneten Kraterreflektors und in unmittelbarer Nähe auch der anderen Einstellgriffe
für die Lampe mindestens zwei Bewegungsrichtungen für diesen Hilfsspiegel verstellen. Daß
die Führungsstangen für beide Schlitten gemeinsam sind, ist aus diesem Grunde wesentlich, denn dieses
Merkmal erlaubt es, mit geringstem Raumbedarf auch durch den Schlitten der· Lampe hindurch die
Einstellbewegungen des Hilfsspiegels auszuführen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt in Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, der Beleuchtungseinrichtung.
In einer Vorderwand 1 und einer Rückwand 2 eines Gehäuses 3 der Beleuchtungseinrichtung sind
Führungsstangen 4 und 5 gelagert. Auf diese Stangen ist im rückwärtigen Teil des Gehäuses ein
Bock 6 aufgeschoben, der ein Zündgerät 6' trägt. Weiter sind auf den Führungsstangen gleitend
angebracht ein Schlitten 7 für eine Lampe 8, ein Schlitten 9 für einen Hilfsspiegel 10 und ein Halter
11 für eine in den Beleuchtungsstrahlengang tretende
Linse 12. Ein Hauptspiegel 13 ist in einem glockenförmigen
Halter 14 befestigt; der Halter ist mit Hilfe von Schrauben 15 einstellbar und unmittelbar
an dem Gehäuse 3 befestigt.
Zwischen dem Hauptspiegel 13 und seinem Halter 14 befindet sich «in Ständer 16. Er steht auf
dem Schlitten 7 und trägt mit Hilfe von Isolatoren 17 die Lampe 8. Der Hilfsspiegel 10 wird von
einem Halter 18 getragen, der drehbar und nach der Höhe verschiebbar in einem Fortsatz 19 des
Schlittens 9 sitzt.
Der Hauptspiegel 13 hat in der Nähe seiner
optischen Achse ein Loch 20; durch dieses fällt ein
Lichtstrahl, welcher mit Hilfe einer Linse 21 und zweier Umlenkspiegel 22 und 23- den Lichtbogen
der Lampe 8 auf einer Mattscheibe 24 abbildet. Er tritt dabei durch eine Entlüftungsöffnung 25 auf
der Oberseite des Gehäuses 3 in einen Aufsatz 26, in welchem die Mattscheibe 24 befestigt ist und
a.n den sich nach oben ein Entlüftungsrohr 27 anschließt.
An der Rückseite des Gehäuses 3 sind Instrumente 28 angebracht, die zum Überwachen der
Lampe notwendig sind. Das Zündgerät 6' tritt durch eine Aussparung des Gehäuses 3 und wird
von einer besonderen, abklappbaren Haube 29 verdeckt. Es liegt damit außerhalb des eigentlichen
Lampenraumes und wird durch die umgebende Luft kühl gehalten.
Das nach vorn gerichtete Licht der Lampe 8 wird von dem Hilfsspiegel 10 erfaßt und auf den Hauptspiegel
13 geleitet. Dieser wirft es zusammen mit dem unmittelbar nach rückwärts abgestrahlten
Licht durch die Linse 12 und eine öffnung 30 des Gehäuses nach vorn zu einem nicht dargestellten
Bildfenster.
Die Schlitten 7 und 9 umfassen jeweils eine der Führungsstangen 4 oder S mit geschlossenen Augen
31 oder 32 und führen sich auf der anderen mit Fortsätzen 33 oder 34, so daß sie sich unter dem
Einfluß der Wärme ausdehnen können.
In der Rückwand 2 ist drehbar, aber nicht verschiebbar eine Welle 35 gelagert. Sie ist dreh- und
verschiebbar in einem Auge 36 des Schlittens 7 aufgenommen, trägt ein als Flachgewinde ausgebildetes
Verstellgewinde 37 und einen axialen Schlitz 38 an ihrem rechten Ende. In diesen Schlitz greift
eine zweite Welle 39, deren hinteres Ende entsprechend abgeflacht ist und deren vorderes Ende
drehbar, aber nicht verschiebbar in der Vorderwand ι gelagert ist. Diese Welle wird auch in
einem nicht dargestellten Auge des Schlittens 9 geführt und trägt ein als Flachgewinde ausgebilde- 9"
tes Verstellgewinde 40, dessen Steigung'gleich der des Verstellgewindes 37 ist.
Auf dem hinteren Ende der Welle 35 ist-ein Drehknopf 41 befestigt. Durch diesen und die
Welle 35 erstreckt sich eine Gewindespindel 42, die mit ihrem vorderen Ende 43 in das hintere Ende
der Welle 39 geschraubt ist. Auf der Gewindespindel ist nahe ihrem hinteren Ende eine Scheibe
44 befestigt, die eine Ringnut 45 aufweist. In diese Ringnut greift ein in dem Drehknopf 41 sitzender
Stift 46 und hält so die Gewindespindel 42 drehbar, aber nicht verschiebbar in der Welle 35 fest.
Auf das hintere Ende der Gewindespindel 42 ist ein Knopf47 aufgeschoben; er wird von einer
Schraube 48 festgehalten. Zwischen den Knopf 47 und die Scheibe 44 ist eine Druckfeder 49 eingefügt.
Der Knopf 47 trägt einen Stift 50, die
Scheibe 44 dazu passende Löcher 51.
In den Schlitten 7 ist eine Schraube 52 eingedreht, die mit ihrem unteren Ende in das Verstell- "o
gewinde 37 greift und als Mitnehmer für den Schlitten 7 dient. An einem Fortsatz 53 des Schlittens
9 sitzt ein Hebel 54 mit einem Stift 55, der unter dem Druck einer Feder 56 in das Verstellgewinde
40 greift und einen Mitnehmer für den "5
Schlitten 9 darstellt.
In eine rechteckige Aussparung 57 des Hebels 54 ragt das halbrund abgeflachte Ende einer Stange
58, die in einem Auge 59 des Schlittens 9 gelagert ist und einen Handgriff 60 in der Nähe ihres
äußeren Endes trägt. Dieses Ende ragt aus dem Gehäuse 3 heraus und ist als Zeigerspitze 61 ausgebildet.
An dem Gehäuse 3 befindet sich eine verstellbare Marke 62 im Bereich dieser Zeigerspitze.
In den Führungsstangen 4 und 5 sind mit Verstellknöpfen 63 und 64 versehene Spindeln 65
und 66 untergebracht. Jede dieser Spindeln hat einen Bund 67; zwischen diesen Bund und eine das
hintere Ende jeder Führungsstange verschließende Mutter 68 ist eine Druckfeder 69 eingesetzt.
Das vordere Ende jeder Spindel 65 oder 66 trägt Stifte 70, 71, von denen jeweils einer dargestellt
ist, und zwischen diesen eine Hülse 72. Zwischen diese Hülse und den Bund 67 ist eine
Feder 73 eingesetzt. Die Hülse ist längs verschiebbar und umfaßt unter dem Druck der Feder 73 mit
Schlitzen 74 die Stifte 71. Mit weiteren Schlitzen 75 umgreift sie die Stifte 70 so, daß sie sich bei
einer Verschiebung nach links von den Stiften 71 löst, aber an den Stiften 70 geführt bleibt.
Vor jeder Spindel 65 oder 66 liegt eine Schraube 76. Sie trägt eine Ringnut JJ, in welche eine an
dem Schlitten 9 befestigte Schraube 78 oder 79 eingreift, so daß die Schraube 76 drehbar, aber unverschiebbar
gehalten ist. Die Führungsstangen 4 und 5 sind in dem Bereich, in den der Schlitten 9
verschoben wird, geschlitzt und geben so den Schrauben 78 und 79 Raum.
Das hintere Ende jeder Schraube 76 hat eine
Bohrung 80 und Quernuten 81; in diese Ausnehmung paßt das vordere Ende der Spindel 65
oder 66 mit den Stiften 71. Das vordere Ende jeder Schraube 76 ist in eine Mutter 82 geschraubt,
die verschiebbar, aber nicht verdrehbar, in ihrer Führungsstange sitzt. Die Schraube 76 trägt an
ihrem vorderen Ende eine Scheibe 83, die das völlige Herausdrehen der Mutter 82 verhindert.
Die Muttern 82 tragen Stifte, die durch Schlitze der Führungsstangen 4 und 5 nach außen ragen.
Der aus der Führungsstange 4 tretende Stift 84 ist
waagerecht, der aus der Führungsstange 5 tretende Stift 85 senkrecht nach unten gerichtet.
Das untere Ende des Halters 18 läuft in einen
Bügel 86 aus, der mit einem waagerechten Bolzen 87 den Stift 85 berührt. Der Bügel 86 steht auf einem
Arm 88 einer Wippe 89, die. auf einem in einem Fortsatz 90 des Schlittens 9 befestigten Bolzen 91
gelagert ist und mit einem nach oben abgebogenen Ende 92 den Stift 84 berührt.
Die Beleuchtungseinrichtung wird wie folgt eingestellt:
Die Neigung des Hauptspiegels 13 wird mit Hilfe der Schraube 15 bestimmt. Der Abstand
der Lampe 8 und des Hilfsspiegels von dem Hauptspiegel wird dadurch eingestellt, daß man den
Drehknopf 41 dreht. Dadurch drehen sich gemeinsam die Wellen 35 und 39, und da die Verstellgewinde
37 und 40 gleiche Steigung haben, werden die Schlitten 7 und 9 von ihren Mitnehmern 52
und 55 in gleichem Ausmaß gegenüber dem Hauptspiegel 13 verschoben, damit auch die Lampe 8 und
der Hilfsspiegel 10. Soll die Entfernung dieser beiden Teile zueinander geändert werden, so drückt
man auf den Knopf 47 und kuppelt diesen mit Hilfe des in eine der Löcher 51 tretenden Stiftes 50
mit der Gewindespindel 42. Verdreht man nun den Knopf, so schiebt das vordere Ende 43 der Gewindespindel
42 die Welle 39 und damit den Schlitten 9 mehr oder weniger vor bzw. zurück. Soll der Hilfsspiegel 10 rasch weggeschoben
werden, z. B. zum Auswechseln der Lampe, so dreht man mit Hilfe des Handgriffs 60 die Stange 58.
Ihr rückwärtiges Ende drückt dann mit seiner nicht abgeflachten Seite auf die Aussparung'57, dreht den
Hebel 54 entgegen der Kraft der Feder 56 nach unten und rastet so den Stift 55 aus dem Verstellgewinde
40 aus. Die Marke 62 stellt man so ein, daß sie die Lage des Hilfsspiegels vor dem Ausrasten
anzeigt. Nun kann der Schlitten 9 beliebig nach vorn geschoben und wieder in seine ursprüngliche
Lage zurückgebracht werden, wo man durch Drehen der Stange 58 den Stift 55 wieder einrasten
läßt.
Die Spindeln 65 und 66 sind in der Ruhelage von ihrer jeweiligen Druckfeder 69 so weit nach vorn
geschoben, daß die Hülse 72 an die Schraube 76 stößt. Die Feder 69 ist aber so schwach, daß sie
die Spindel 65 nicht in die Bohrung 80 schiebt.
Soll das Verstellgetriebe für den Hilfsspiegel betätigt werden, so muß man mit Hilfe'eines entsprechenden
Verstellknopfes die Spindel 65 oder 66 weiter in die Führungsstange 4 oder 5 hineindrücken.
Das Vorderende der Spindel schiebt sich dabei aus der Hülse 72 heraus, und die Stifte Ji
greifen in die Quernuten 81 der Schraube 76.
Dreht man den auf diese Weise einwärts gedrückten Verstellknopf 63, so verschiebt sich die
Mutter 82 mit dem Stift 84 waagerecht und dreht mehr oder weniger die Wippe 89. Deren Arm 88
hebt daher mehr oder weniger den Halter 18 des Hilfsspiegels 10 an. Von dem Verstellknopf 63 aus
kann also die Höhe des Hilfsspiegels eingestellt werden.
Dreht man entsprechend an dem Verstellknopf 64, so verdreht der Stift 85 mit Hilfe des Bolzens 87
den Halter 18 und damit den Hilfsspiegel 10.
Wie vorstehend beschrieben wurde, sind alle 10c Bedienungsgriffe für das Einstellen der Lampe und
der Spiegel auf der Rückseite des Gehäuses 3 vereinigt; dort liegen auch die Instrumente28 und
von dort aus kann auch das Bild des Lichtbogens auf der Mattscheibe 24 beobachtet werden. Es ist ioj
also möglich, hinter der Lampe stehend das Bild auf der Mattscheibe zu beobachten und alle Hauptteile
der Lampe einzustellen. Das ist besonders beim Bedienen mehrerer Lampen vorteilhaft.
Dadurch, daß verschiedene Teile der Einstell- 11c einrichtung nur nach Überwinden eines Federdruckes
mit den Bedienungsknöpfen gekuppelt werden können, ist das unbeabsichtigte Verstellen
des Hilfsspiegels ausgeschlossen.
Die Erfindung ist nicht von der dargestellten Bauform der Verstelleinrichtung abhängig, insbesondere
können die Kupplungen zwischen den einzelnen Teilen, die Dreh- und Gleitverbindungen
in anderer Art ausgeführt sein.
Claims (14)
- Patentansprüche:i. Verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe, einem Haupt- und einem Hilfsspiegel, bei welcher die Lampe und der Hilfsspiegel an voneinandergetrennten, für sich beweglichen Schlitten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Schlitten auf zwei am Gehäuse befestigten, ihnen gemeinsamen Führungsstangen (4, 5) gleiten, die. durch die Rückwand der Beleuchtungseinrichtung hindurchgeführt sind und von denen jede Mittel zum Verstellen des Hilfsspiegels in mindestens einer Bewegungsrichtung trägt, deren Betätigungsglied auf der Lampenrückseite von außen zugänglich angeordnet ist.
- 2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Führungsstangen auch· ein Träger (6) für ein die Lampe zündendes Gerät "(6') aufgesetzt ist, das sich insbesondere außerhalb des eigentlichen Lampenraumes befindet.
- 3. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Führungsstangen auch ein Träger (11) für einein den Beleuchtungsstrahlengang ragende Linse(12) aufgesetzt ist.
- 4. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Führungsstangen eine mit Gewinden versehene Welle (35, 39) gelagert ist, in deren Gewinde (37, 40) an den Schlitten (7, 9) befestigte Mitnehmer (52, 55) greifen.
- 5. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (35, 39) aus zwei miteinander verschiebbar, aber nicht verdrehbar verbundenen Teilen besteht, von denen jedes ein Verstellgewinde trägt, und daß die Teile mit Hilfe einer in dem einen Teil (35) drehbar, aber nicht verschiebbar gelagerten Gewindespindel (42) gegeneinander einstellbar sind.
- 6. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Gewindespindel (42) ein Bedienungsknopf (47) mit be-grenztem Längsspiel aufgesetzt ist, der in einer Ruhelage gegen die Gewindespindel drehbar, in einer gegen den Druck einer Feder (49) herzustellenden Betriebslage dagegen mit der Gewindespindel (42) kuppelbar ist.
- 7. Beleuchtungseinrichtung nach einem derAnsprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Führungsstange (4, 5) eine drehbare, aber durch Fortsätze des Hilfsspiegelschlittens axial festgehaltene Schraube (76). sitzt, welche5» in eine undrehbar, aber verschiebbar gehaltene Mutter (82) greift, und daß ein Fortsatz (84, 85) dieser Mutter aus der Führungsstange herausragt und mit einem anderen Teil des Verstellgetriebes für den Halter des Hilfs-55- spiegeis zusammenwirkt.
- 8. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Führungsstange eine mit einem Verstellknopf (63, 64) drehbare Spindel (65, 66) sitzt, die in einer Ruhestellung von der in der Führungsstange sitzenden Schraube (76) getrennt, aber gegen Federdruck mit dieser kuppelbar ist.
- 9. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spindel (65, 66) an ihrem inneren, der Schraube (76) zugekehrten Ende Kuppelstifte (71) hat, welche in der Ruhelage in Schlitzen (74) einer durch Federdruck über sie geschobenen Hülse (72) aufgenommen sind, durch Druck auf den Verstellknopf (63) aber aus dieser heraustreten und in passende Ausnehmungen (81) der Schraube (76) eingreifen.
- 10. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spindel (65, 66) einen Bund (67) besitzt, an dem einerseits eine die Hülse (72) gegen die Kuppelstifte (71) schiebende Feder (73), andererseits eine die Spindel (65, 66) gegen die Schraube (76) hin drückende Feder (69) eingreifen, wobei die zweite Feder (69) schwächer als die erstgenannte (73) ist.
- 11. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspiegelhalter (18) an seinem Schlitten (9) verschiebbar und drehbar geführt ist und einen seitlich abstehenden Bolzen (87) trägt, der an einem Fortsatz (85) einer der Muttern (82) anliegt, so daß eine Längsverschiebung der Mutter (82) den Halter (18) um seine Achse dreht.
- 12. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspiegelhalter (18) auf einer Wippe (89) abgestützt ist, die mit einem Ende (92) an dem Fortsatz (84) einer der Muttern (76) anliegt, so daß beim Längsverschieben der Mutter (76) die Wippe (89) geschwenkt und der Lampenhalter (18) auf oder ab bewegt wird.
- 13. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Verstellgewinde (40) g 'ifrnde Mitnehmer .(55) des Hilfsspiegelschlittens (9) aus dem Gewinde (40) ausschwenkbar ist.
- 14. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch13, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ausschwenken des Mitnehmers (55) bewirkende Einrichtung (58) mit einem Zeiger (61) verbunden ist, der einer am Gehäuse der Einrichtung verstellbar befestigten Marke (62) gegenübersteht und so erlaubt, die beim Ausrücken eingenommene Lage des Schlittens nach einer Verschiebung wiederherzustellen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 726724; britische Patentschrift Nr. 644 875.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 657/1(W 10.56 (009 52J/f 5.60)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB35449A DE973779C (de) | 1955-04-24 | 1955-04-24 | Verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe sowie miteinem Haupt- und einem Hilfsspiegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB35449A DE973779C (de) | 1955-04-24 | 1955-04-24 | Verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe sowie miteinem Haupt- und einem Hilfsspiegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE973779C true DE973779C (de) | 1960-06-02 |
Family
ID=6964599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB35449A Expired DE973779C (de) | 1955-04-24 | 1955-04-24 | Verstellbare Beleuchtungseinrichtung mit einer Hochdruckgasentladungslampe sowie miteinem Haupt- und einem Hilfsspiegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE973779C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179022B (de) * | 1962-01-27 | 1964-10-01 | Zeiss Ikon Ag | Beleuchtungseinrichtung fuer Projektionszwecke |
| DE2831461A1 (de) * | 1978-07-18 | 1980-02-07 | Niethammer Fa Hellmut | Buehnenprojektionsapparat |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE726724C (de) * | 1940-03-15 | 1942-10-19 | Zeiss Ikon Ag | Zusatzeinrichtung fuer Spiegelkohlenbogenlampen zur Umstellung auf Betrieb mit einerQuecksilberdampflampe |
| GB644875A (en) * | 1947-08-11 | 1950-10-18 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to lanterns for high pressure metal vapour lamps |
-
1955
- 1955-04-24 DE DEB35449A patent/DE973779C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| DE726724C (de) * | 1940-03-15 | 1942-10-19 | Zeiss Ikon Ag | Zusatzeinrichtung fuer Spiegelkohlenbogenlampen zur Umstellung auf Betrieb mit einerQuecksilberdampflampe |
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| DE2831461A1 (de) * | 1978-07-18 | 1980-02-07 | Niethammer Fa Hellmut | Buehnenprojektionsapparat |
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