DE69801003T2 - Fokussierungsmechanismus für linsen mit variabler brennweite - Google Patents

Fokussierungsmechanismus für linsen mit variabler brennweite

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    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/10Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification by relative axial movement of several lenses, e.g. of varifocal objective lens

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf Methoden und Geräte, um die Brennweite einer optischen Vorrichtung zu verändern, damit man nahe und entfernte Gegenstände betrachten kann, und insbesondere auf Fokussiermethoden und -geräte in optischen Systemen mit variabler Vergrößerung oder variablem Bildfeld.
  • Optische Vorrichtungen mit variabler Vergrößerung sind weit verbreitet und umfassen unter anderem das bekannte Kamera-Zoomlinsensystem und Zielfernrohre variabler Leistung. Diese erwähnten Vorrichtungen ermöglichen eine kontinuierlich variable Vergrößerung. Eine zunehmende Vergrößerung und entsprechende Abnahme des Bildfelds ist für solche Systeme mit variabler Vergrößerung typisch. Üblicherweise bewegen diese System eine innere Linseneinheit entlang der optischen Hauptachse der optischen Vorrichtung, um die Vergrößerung zu verändern, während eine andere Linse, wie z. B. das Objektiv- oder Okularlinsensystem, axial bezüglich der übrigen optischen Komponenten zur Fokussierung der Vorrichtung verschoben wird. Daher sind getrennte mechanische Systeme zur getrennten Bewegung optischer Komponenten erforderlich, um die beiden Funktionen der Veränderung der Vergrößerung und der Fokussierung des Systems zu erledigen. Diese Systeme sind bekannt als Zoomlinsen mit mechanischer Kompensation.
  • Variable Vergrößerung in diskreten Schritten anstatt der kontinuierlich veränderlichen Vergrößerung wird in manchen Anwendungen bevorzugt. Eine Technik zur Erzielung solcher diskreter Vergrößerungsveränderungen besteht darin, bestimmte der mittleren optischen Komponenten physisch aus dem Lichtverlauf zu entfernen und durch andere zu ersetzen. Eine andere Technik besteht einfach darin, einen Zwischenbereich des optischen Systems, typisch ein Paar von konvexen Linsen (also Sammellinsen) zwischen zwei diskreten Positionen zu verschieben. Wie in einem kontinuierlichen System kann die Fokussierung des Systems durch axiale Bewegung entweder der Objektivlinse oder des Okulars bezüglich des übrigen optischen Systems erzielt werden. Die Technik, in der ein mittleres Linsenpaar, das oft als Variator bezeichnet wird, zwischen zwei diskreten Positionen verschoben wird, erlaubt die Fokussierung durch Bewegung der gleichen optischen Komponenten, des Variators, die zur Veränderung des Bildfelds bewegt wurden. Die Bewegung der gleichen optischen Komponenten sowohl zur Veränderung der Vergrößerung als auch zur Fokussierung des Systems ist höchst wünschenswert, da mechanische Elemente entfallen und Platz gewonnen wird. Es gibt dann aber auch einen unerwünschten Aspekt: Die Richtung, in der der Variator zur Veränderung der Fokussierung von einem entfernten zu einem näherliegenden Gegenstand in einem bestimmten Vergrößerungsmodus bewegt werden muß, ist der Richtung entgegengesetzt, in die der Variator zur Veränderung der Fokussierung von einem entfernten zu einem näher liegenden Gegenstand im anderen Vergrößerungsmodus verschoben werden muß. Dies verwirrt die Nutzer des optischen Systems. Die Druckschrift EP-A-0 287 202 beschreibt eine Vorrichtung mit variabler Brennweite, die ein optisches Element zur Veränderung der Vergrößerung und der Brennweite verschiebt.
  • Es ist wünschenswert, ein kompaktes diskretes optisches Zoom-System vorzusehen, in dem Veränderungen der Vergrößerung und Veränderungen der Brennweite durch Bewegung derselben optischen Komponenten erreicht werden, wobei das Problem der entgegengesetzten Richtung der Fokussiersteuerung gelöst wird.
  • Die vorliegende Erfindung bietet Lösungen für obige Probleme, indem eine optische Vorrichtung mit variabler Vergrößerung und variabler Fokussierung vorgesehen wird, die mindestens ein Element besitzt, welches entlang der Hauptachse der Vorrichtung zwischen getrennten Zonen entsprechend höheren und niedrigeren Vergrößerungsmodi der Vorrichtung bewegt werden kann. Dieses optische Element kann auch entlang der Achse innerhalb der beiden getrennten Zonen bewegt werden, um die Brennweite der Vorrichtung in dem entsprechenden Vergrößerungsmodus zu variieren. Es gibt eine Bedienungssteuerung für die Grobbewegung dieses optischen Elements zwischen der ersten und der zweiten Zone zur Auswahl des einen oder des anderen Vergrößerungsmodus und eine zweite Bedienungssteuerung für die differentielle Veränderung der axialen Position dieses optischen Elements innerhalb jeder Zone, um die optische Vorrichtung in jedem Vergrößerungsmodus zu fokussieren. Diese zweite oder Fokussiersteuerung ist in einer Richtung beweglich, um die Fokussierung von einem nahen Gegenstand zu einem fernen Gegenstand umzustellen, und in Gegenrichtung, um die Fokussierung von einem fernen Gegenstand zu einem näher liegenden Gegenstand umzustellen, und zwar in beiden Modi. Die vorliegende Erfindung enthält eine Vorrichtung mit variabler Vergrößerung und variabler Brennweite, mit einer Mehrzahl von optischen Elementen, die entlang einer optischen Hauptachse der Vorrichtung angeordnet sind und mindestens ein optisches Element enthalten, das entlang der Achse zwischen mindestens zwei getrennten Zonen bewegbar ist, nämlich einer ersten Zone entsprechend einem Modus stärkerer Vergrößerung und einer zweiten Zone entsprechend einem Modus geringerer Vergrößerung, wobei das mindestens eine optische Element, das entlang der Achse innerhalb der beiden getrennten Zonen bewegbar ist, um die Brennweite der Vorrichtung innerhalb des jeweiligen Vergrößerungsmodus zu variieren,
  • - erste von einer Bedienungsperson betätigbare Mittel zur Bewegung des mindestens einen optischen Elements zwischen den beiden Zonen für den selektiven Wechsel von einem Vergrößerungsmodus zum anderen,
  • - und zweite von der Bedienungsperson betätigbare Mittel zur axialen Veränderung der Lage des mindestens einen optischen Elements innerhalb jeder Zone enthält, um die optische Vorrichtung in jedem Vergrößerungsmodus zu fokussieren, wobei die zweiten von der Bedienungsperson betätigbaren Mittel in einer Richtung bewegbar sind, um die Brennweite von einem nahen Gegenstand auf einen weiter entfernten Gegenstand in jeder dieser Zonen und in entgegengesetzter Richtung von einem entfernten Gegenstand zu einem näher liegenden Gegenstand in jeder der Zonen zu verändern.
  • Fig. 1 zeigt von der Seite und teilweise geschnitten eine optische Periskopvorrichtung für einen Betrieb mit weitem Bildfeld zur Darstellung der vorliegenden Erfindung in einer Form.
  • Fig. 2 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 aus Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt die Vorrichtung aus den Fig. 1 und 2 von unten.
  • Fig. 4 ähnelt Fig. 2, zeigt aber die Vorrichtung in einer Konfiguration mit engem Bildfeld und mit Fokussierung auf die größte Entfernung.
  • Fig. 5 ähnelt den Fig. 2 und 4, zeigt aber die Vorrichtung in der Konfiguration mit engem Bildfeld und mit Fokussierung auf eine mittlere Entfernung.
  • Die Fig. 6a bis 6c zeigen vereinfacht aufeinanderfolgende Stellungen der Kopplung zwischen dem Steuerarm für die Vergrößerung und für die Fokussierung und der Positionsachse des Variators beim Übergang von einem weiten zu einem engen Bildfeld.
  • Fig. 7 zeigt die Wechselbeziehung zwischen der Position der beweglichen Linse und der Entfernung, auf die die Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 5 fokussiert ist.
  • Gleiche Bezugszeichen bezeichnen entsprechende Teile in den verschiedenen Figuren.
  • Gemäß Fig. 1 wird von einem entfernten Gegenstand ankommendes Licht durch den Pfeil 11 in der optischen Vorrichtung 10 bezeichnet. Dieses Licht durchläuft ein Fenster 13 und wird an einem Spiegel 15 nach unten durch eine Reihe von Linsen abgelenkt, die in Fig. 2 besser zu sehen sind. Das Licht verläuft durch eine Objektivlinse 17, dann durch ein Linsenpaar 19 und 21 und schließlich durch die Linsen 23 und 25. Die letztgenannten Linsen können als Okular betrachtet werden, und das daraus austretende Licht könnte direkt ein sichtbares Bild ergeben, auf eine Leinwand projiziert oder auf andere Weise genutzt werden. In der bevorzugten Form arbeitet die Vorrichtung im Infrarotbereich des Spektrums, und das aus der Linse 25 kommende Licht kann nicht ohne weiteres betrachtet werden, sondern muß weiter durch eine Struktur verarbeitet werden, die unterhalb der gezeigten Struktur liegt, ehe ein sichtbares Bild des Gegenstands entsteht.
  • Die beiden Linsen 19 und 21 sind in einer Buchse 27 montiert, die entlang der optischen Hauptachse 29 der Vorrichtung hin- und herbewegt werden kann. Diese beiden Linsen können grob verschoben werden, um als eine Zoomlinse oder als Variator zur Veränderung der Vergrößerung (und damit auch des Bildfelds) der Vorrichtung zu dienen. Fig. 2 zeigt den Variator in einer oberen Position für ein weites Bildfeld und geringe Vergrößerung. Die Fig. 4 und 5 zeigen den Variator in einer unteren Position für eine größere Vergrößerung und ein engeres Bildfeld. Die beiden Linsen 19 und 21 können auch fein verschoben werden, um die optische Vorrichtung selektiv auf nahe oder weiter entfernte Gegenstände zu fokussieren. Fig. 4 zeigt den Variator in einer Stellung, in der die Vorrichtung auf größte Entfernung fokussiert ist. Diese Position des Variators trägt in Fig. 7 das Bezugszeichen 30, während die maximale Fokussierentfernung mit 38 bezeichnet ist. Fig. 5 zeigt den Variator in einer etwas höheren Zwischenstellung 34 (siehe Fig. 7) zur Fokussierung der Vorrichtung auf einen näher liegenden Gegenstand.
  • Es wäre auch möglich, einen direkten Antrieb für die Buchse 27 und der Variatorlinsen 19 und 21 zur Betätigung durch die Bedienungsperson vorzusehen, beispielsweise in Form eines einfachen Zahnstangenantriebs, sodaß die Bedienungsperson einen Steuerknopf zur Verschiebung der Buchse 27 entlang der Achse 29 verdrehen könnte. Solch eine Anordnung hat verschiedene erhebliche Nachteile, wie dies anhand von Fig. 7 klar wird.
  • In Fig. 7 beschreibt die Kurve 26 die Beziehung zwischen der Position des Variators oder der beweglichen Linsen und der Entfernung, auf die die optische Vorrichtung fokussiert ist, wenn sie sich in einer Konfiguration für ein enges Bildfeld befindet. Die Kurve 28 beschreibt die Beziehung zwischen der Position des Variators oder der beweglichen Linsen und der Entfernung, auf die die optische Vorrichtung fokussiert ist, wenn sie sich in der Konfiguration für ein weites Bildfeld befindet. Befindet sich der Variator in der unteren Position entsprechend dem engen Bildfeld, dann verändert die Aufwärtsbewegung des entsprechenden Variators, die beispielsweise der Drehung des Steuerknopfs im Uhrzeigersinn entspricht, die Fokussierung von einem weiter entfernten zu einem näherliegenden Gegenstand. Befindet sich der Variator in der oberen Position entsprechend dem weiten Bildfeld, dann verändert die Aufwärtsbewegung des Variators, die wieder der Drehung des Steuerknopfs im Uhrzeigersinn entspricht, die Fokussierung von einem näherliegenden zu einem weiter entfernten Gegenstand. Die unterste Endposition 30 des Variators entspricht der Fokussierung auf die größte Entfernung und die höchste Endposition 32 entspricht ebenfalls der Fokussierung auf größte Entfernung. So verändert sich die Richtung der Drehung des Steuerknopfs bei einem Wechsel zwischen weitem und engem Bildfeld, was für den Benutzer sehr frustrierend und verwirrend ist.
  • Es gibt eine Zone, die als nicht nutzbar identifiziert ist und zwischen den Positionen des Variators für enges und weites Bildfelds liegt. In dieser Zone ist die optische Vorrichtung nicht funktionsfähig. Mit dem empfohlenen Zahnstangenantrieb müßte der Zahnstangenantrieb lange gedreht werden, um den Variator durch diese Zone beim Übergang von einer Bildfeldzone in die andere zu verschieben. Während dieses Vorgangs ergäbe sich eine lange Zeitdauer, in der kein Bild verfügbar wäre. Außerdem würde die Fokussierentfernung, die vorher für eines der Bildfelder eingestellt worden war, beim Übergang von einer Bildfeldzone zur anderen verlorengehen.
  • Nun wird hauptsächlich auf die Fig. 2 und 3 eingegangen, die zeigen, wie diese Nachteile durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, indem ein drehbarer Fokussier-Bedienungsknopf 31 und eine damit verbundene Fokussierwelle 33 vorgesehen sind, die durch Lager wie die Laufbuchse 35 zur Drehung um die Achse 75 der Welle geeignet gelagert sind. Die Welle 33 ist über ein Gewinde mit zwei scheibenförmigen Fokussierring-Anschlägen 37 und 39 im Eingriff. Zwei Spiralfedern 41 und 43 drücken die beiden Fokussierring-Anschläge 37 und 39 auseinander, um wirksam jedes Spiel der Anschläge 37 und 39 in axialer Richtung entlang der Welle 33 zu eliminieren, das ansonsten durch Toleranzen zwischen den Innengewinden der Anschläge und den Gewinden auf der Welle möglich wäre. Die Spiralfedern 41 und 43 halten die Anschläge 37 und 39 auch bei Vibrationen in Position. So lange ein Anschlag nur die Welle 33 berührt, reicht die Reibungskopplung zwischen den beiden, um den Ring mit der Welle drehen zu lassen, sodaß seine axiale Stellung trotz der Drehung der Welle erhalten bleibt.
  • Eine Fokussierrolle 45 liegt am Anschlag 39 an und erzeugt eine ausreichende Reibung, um eine Drehung des Anschlags 39 zu verhindern, wenn die Welle 33 gedreht wird. Daher sorgt nun die Drehung der Welle 33 dafür, daß der Anschlag 39 entlang der Gewinde auf der Welle 33 hin- und herbewegt wird. Die Rolle 45 ist über einen Stift 53 mit dem Steuerhebel oder Arm 49 für die Steuerung der Vergrößerung und der Fokussierung gekoppelt. Die Rolle 45 und der Stift 53 werden schwenkbar von einem Block 47 getragen und können zwischen den in Fig. 2 beziehungsweise den Fig. 4 und 5 gezeigten Positionen bewegt werden. Der Arm 49 ist über die in den Fig. 6a bis 6c gezeigten Hebelverbindung mit der Steuerwelle 55 verbunden. An der Steuerwelle 55 ist ein Halteblock 67 befestigt, der eine Verbindungsstange 69 gleitend trägt. Die Stange 69 hat ein kugelförmiges Ende, das in einen Sockel 71 der Variatorbuchse 27 eingreift. So führt die Drehung der Welle 55 zu einer vertikalen Bewegung der Buchse 27 und ihrer Variatorlinsen 19 und 21 entlang der optischen Hauptachse der Vorrichtung.
  • Mit der Welle ist ein von einer Bedienungsperson betätigbarer Steuerhebel 73 (siehe Fig. 3) fest verbunden, der bewegt werden kann, um die Vorrichtung zwischen dem weiten und dem engen Bildfeld umzuschalten. Der ebenfalls von der Bedienungsperson betätigbare Hebel 79 wird zur Veränderung des Winkels des Spiegels 15 verwendet und gehört nicht in den Rahmen der vorliegenden Erfindung. Durch Drehung des Steuerhebels 73 um die Achse 77 der Steuerwelle wird auch der Block 47 gedreht und der Stift 53, die Rolle 45 und die Fokussiersteuerung werden bewegt, sodaß über die Zentriermechanik der Block 47, der Stift 53 und die Rolle 45 von der Position für weites Bildfeld, die in Fig. 2 gezeigt ist, in die Position für enges Bildfeld, die in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, oder umgekehrt geworfen werden, wie dies anhand der Fig. 6a bis 6c deutlich wird. Sobald der Hebel 73 die Mittelachse 77 überschritten hat, schlägt die Rolle 45 automatisch am Anschlag 37 oder 39 an. Die Welle 55 ist im Rahmen der optischen Vorrichtung drehbar um ihre Mittelachse 77 befestigt. Der Hebelarm 49 zur Fokussiersteuerung ist in der Vorrichtung um den Stift 51 schwenkbar gelagert. Zum Wechsel von der Position mit weitem Blickfeld in die Position mit engem Blickfeld betätigt die Bedienungsperson den Hebel 73, sodaß die Welle 55 im Uhrzeigersinn gemäß der Darstellung der Fig. 6a bis 6c gedreht wird. Die Welle 55 hat einen versetzten Hebelarm 59, der bei 61 schwenkbar mit einem Verbindungsglied 63 gekoppelt ist. Ein Stift 65 in der Nähe des Endes des Verbindungsglieds 63 greift in einen Schlitz im Hebel 49 ein. Bei kontinuierlicher Drehung wandert der Stift 65 in dem Schlitz und der Stift 53 wandert entsprechend in einem Schlitz in der Nähe des anderen Endes des Hebels 47, wie Fig. 6b zeigt. Dauert die Drehung im Uhrzeigersinn an, dann gelangt man in die Stellung gemäß Fig. 6c für enges Bildfeld. Beim Übergang von der Position gemäß Fig. 6a in die der Fig. 6b wird die Spiralfeder 57 komprimiert, während der Übergang von der Position gemäß Fig. 6b in die Position der Fig. 6c von der Spiralfeder 57 unterstützt wird. So arbeitet der Steuerschalter oder Hebel 73 ähnlich wie ein Kippschalter, wenn er zwischen den verschiedenen Bildfeldern umschaltet, und die Welle wird in die Position gemäß Fig. 6c gedrückt, sobald die Position gemäß Fig. 6b erreicht ist.
  • Die Richtung der Gewinde zwischen dem Anschlag 37 und der Welle 33 einerseits und zwischen dem Anschlag 39 und der Welle 33 andrerseits sind einander entgegengesetzt. Beispielsweise kann der Anschlag 37 mit einem linken Innengewinde versehen sein, während der Anschlag 39 ein Rechtsgewinde besitzt. Die Drehung des Knopfs 31 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gezeigt, bewegt den Anschlag 39 nach links in Fig. 2 und läßt den Hebel 49 um den Stift 51 im Uhrzeigersinn schwenken. Die Welle 55 dreht sich, da der Block 47 die Welle 55 dreht. Die Welle 55 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn und die Linsen 19 und 21 des Variators bewegen sich nach oben und verändern die Fokussierung des weiten Bildfelds von einer geringen zu einer größeren Fokussierentfernung. Die Drehung des Knopfs 31 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 1 gezeigt, bewegt den Anschlag 37 nach rechts in den Fig. 4 und 5 und bewegt die Variatorlinsen 19 und 21 nach unten, sodaß die Fokussierung des engen Bildfelds von einer geringen zu einer größeren Fokussierentfernung übergeht. In beiden Einstellungen entspricht also eine Drehung des Knopfs im Uhrzeigersinn einem Wechsel von einer geringen zu einer größeren Fokussierentfernung, während eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn einem Wechsel von einer größeren zu einer geringeren Fokussierentfernung entspricht.
  • Zusammengefaßt bietet die Erfindung eine Anzahl von Vorteilen gegenüber bekannten Fokussiertechniken bei variablem Bildfeld. Der gleiche Satz von Linsen kann zur Veränderung der Vergrößerung und zum Wechsel der Brennweite verwendet werden. Wechsel der Brennweite verlaufen in der gleichen Richtung unabhängig von der jeweiligen Einstellung des Bildfelds. Dies bedeutet, daß die Drehrichtung des Knopfes 31 zur Veränderung der Fokussierung von z. B. einem nahen Gegenstand zu einem weiter entfernten Gegenstand nicht von dem jeweiligen Vergrößerungsmodus abhängt, in dem die Vorrichtung gerade arbeitet. Wenn eine Fokussierentfernung in einem Vergrößerungsmodus eingestellt ist und die Vorrichtung in den anderen Modus umgeschaltet wird, bleibt die erste Fokussierentfernung erhalten, sodaß die Vorrichtung in die Fokussierentfernung zurückkehrt, wenn man in den ersten Vergrößerungsmodus zurückkehrt. Ausgewählte Fokussierentfernungen bleiben für jeden Vergrößerungsmodus trotz der Wechsel des Modus erhalten, da die Anschläge 37 oder 39 mit der Welle 33 mitrotieren und so ihre axialen Stellungen beibehalten, wenn sie mit der Rolle 45 nicht im Eingriff stehen.

Claims (4)

1. Vorrichtung mit variabler Vergrößerung und variabler Fokussierung, mit einer Mehrzahl von optischen Elementen (15, 19, 21, 23, 25), die entlang einer optischen Hauptachse (29) der Vorrichtung angeordnet sind und mindestens ein optisches Element (19, 21) enthalten, das entlang der Achse zwischen mindestens zwei getrennten Zonen bewegbar ist, nämlich einer ersten Zone entsprechend einem Modus stärkerer Vergrößerung und einer zweiten Zone entsprechend einem Modus geringerer Vergrößerung, wobei das mindestens eine optische Element, das entlang der Achse (29) innerhalb der beiden getrennten Zonen bewegbar ist, um die Fokussierung der Vorrichtung innerhalb des jeweiligen Vergrößerungsmodus zu variieren, erste von einer Bedienungsperson betätigbare Mittel (73, 55, 67, 69, 27) zur Bewegung des mindestens einen optischen Elements zwischen den beiden Zonen für den selektiven Wechsel von einem Vergrößerungsmodus zum anderen, und zweite von der Bedienungsperson betätigbare Mittel (31, 33, 37, 39, 45, 53, 49, 63, 59, 55, 67, 69, 27) zur axialen Veränderung der Lage des mindestens einen optischen Elements innerhalb jeder Zone enthält, um die optische Vorrichtung in jedem Vergrößerungsmodus zu fokussieren, wobei die zweiten von der Bedienungsperson betätigbaren Mittel in einer Richtung bewegbar sind, um die Fokussierung von einem nahen Gegenstand auf einen weiter entfernten Gegenstand in jeder dieser Zonen und in entgegengesetzter Richtung von einem entfernten Gegenstand zu einem näher liegenden Gegenstand in jeder der Zonen zu verändern, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten von der Bedienungsperson betätigbaren Mittel einen Steuerknopf (31) und eine mit dem Steuerknopf gekoppelte und mit Gewinde versehene Welle (33), weiter zwei Anschlagglieder (37, 39), die über Gewinde mit der Gewindewelle in Eingriff stehen, sowie Mittel (45, 53, 49, 63, 59, 55, 67, 69) aufweisen, um die axiale Bewegung eines der beiden Anschlagglieder entlang der mit Gewinde versehenen Welle abhängig von der gewählten Vergrößerung in eine differentielle Bewegung des mindestens einen optischen Elements (19, 21) entlang der optischen Hauptachse umzuwandeln, wobei die mit Gewinde versehene Welle (33) über einen Teil ihrer Länge ein Rechtsgewinde hat, auf dem das eine Anschlagglied (39) sitzt, und ein Linksgewinde über einen anderen Teil ihrer Länge, auf dem das andere Anschlagglied (37) sitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der das Umwandlungsmittel selektiv mit einem, nicht aber dem anderen Anschlagglied in Eingriff steht, um die Drehung des in Eingriff stehenden Anschlagglieds mit der drehenden Gewindewelle zu verhindern, wobei dann die Drehung der Welle die Wanderung des im Eingriff stehenden Anschlagglieds entlang der Achse der mit Gewinde versehenen Welle induziert, während das andere Anschlagglied eine feste axiale Stellung auf der Welle trotz deren Drehung beibehält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der die ersten und zweiten von der Bedienungsperson betätigbaren Mittel gemeinsam aufweisen:
- eine gemeinsame Buchse (27), die das mindesten eine optische Element trägt und entlang der optischen Hauptachse axial gleiten kann,
- eine gemeinsame Steuerwelle (55), die um eine Achse (77) der Steuerwelle eine begrenzte Drehung durchführen kann, einen gemeinsamen Trägerblock (67), der an der Steuerwelle befestigt und mit ihr drehbar ist,
- und eine gemeinsame Verbindungsstange (69), die vom Trägerblock gleitend getragen wird und schwenkbar in die Buchse eingreift, sodaß eine Drehung der gemeinsamen Steuerwelle eine Bewegung der Buchse entlang der optischen Hauptachse hervorruft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, in der die ersten von der Bedienungsperson betätigbaren Mittel einen Steuerhebel (73) enthalten, der von der Bedienungsperson betätigt werden kann und mit der Steuerwelle gekoppelt ist, um der Bedienungsperson eine Drehung der Steuerwelle (55) und eine Grobbewegung der Buchse direkt zu erlauben.
DE69801003T 1997-06-06 1998-05-19 Fokussierungsmechanismus für linsen mit variabler brennweite Expired - Lifetime DE69801003T2 (de)

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