DE97371C - - Google Patents
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- DE97371C DE97371C DENDAT97371D DE97371DA DE97371C DE 97371 C DE97371 C DE 97371C DE NDAT97371 D DENDAT97371 D DE NDAT97371D DE 97371D A DE97371D A DE 97371DA DE 97371 C DE97371 C DE 97371C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47G29/00—Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00
- A47G29/12—Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
- A47G29/1207—Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers for posting letters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Abänderungen an dem durch Patent
Nr. 88072 geschützten Verschlufs für Sammelbüchsen mit Sammelsack bestehen -darin, dafs
1. an Stelle des an der Deckplatte des Sackes unbeweglich befestigten Stechschlüssels
ein waagrecht verschiebbarer Stecher angeordnet ist, der in seiner Ruhelage von einem
.Gehäuse umschlossen ist und aus diesem erst nach erfolgtem Aufsetzen der Büchse ,auf den
Sack ausgeschoben werden kann, und welcher andererseits durch das Oeffnen des Verschlufsschiebers
des Sackes in der ausgezogenen Lage festgehalten wird,
2. der Verschlufsschieber der Büchse in der ganz oder theilweise ausgezogenen Lage so
lange festgehalten wird, bis auch der Verschlufsschieber des Sammelsackes ausgezogen
worden ist,
3. die Zuhaltungen der beiden Verschlüsse parallel zu den Verschlufsplatten angeordnet
sind und nach erfolgter Verdrehung in ihre Offenlage die Büchse auf dem Sack festhalten.
Die Bauart der Verschlüsse für die Büchse und den Sack ist eine derartige, dafs der Verschlufs
der Sammelbüchse in seine Offenstellung nur dann gebracht werden kann, wenn
ein an der Deckplatte des Sammelsackes verschiebbar angeordneter Stecher aus seinem Gehäuse
ausgetreten ist und die Zuhaltungen des Verschlusses der Sammelbüchse entsprechend
verschoben hat.
Andererseits kann aber der auf der Decke des Sammelsackes verschiebbar angeordnete
Stecher aus seinem Gehäuse nur dann treten, wenn ein denselben festhaltender Fixirstift
durch Aufsetzen der Sammelbüchse auf'den Sack ausgelöst worden ist, so dafs, so lange Büchse
und Sack nicht vereinigt sind, es unmöglich ist, den Stecher aus seinem Gehäuse auszuschieben.
Nach erfolgtem Ausziehen des Stecherschiebers kann somit der Verschlufs der Büchse
geöffnet und in der ausgezogenen Stellung durch eine Sperrklinke festgehalten werden.
Durch das Oeffnen des Verschlusses der Büchse wird ein in letzterer angeordneter
Stechschlüssel veranlafst, in den Sammelsack einzudringen und die Auslösungen der Zuhaltungen
des Verschlusses des Sammelsackes zu bewirken und das Oeffnen des letzteren zu gestatten.
Durch das Ausziehen des Sackverschlusses wird die Sperrklinke des Büchsenverschlusses
ausgelöst, so dafs letzterer nach erfolgtem Ausziehen nun wieder zurückgeschoben werden
kann, wenn der Verschlufs des Sackes geöffnet worden ist.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 3 bis 6 die Bauart der Büchse, in Fig. 7 bis 12 jene
des Sackes und in Fig. 13 bis 17, sowie in
Fig. ι und 2 das Zusammenwirken beider dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι Sammelbüchse, auf dem Sammelsack sitzend, in Ansicht,
Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch Büchse und Sack, wobei alle Schlofsmechanismen
bis auf die in offener Lage, dargestellten Verschlüsse weggedacht sind,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Mechanismus der Büchse bei entfernt gedachter Schlofsdeckplatte
und bei verschlossenem Verschlüsse (entsprechend dem Schnitt x-x der Fig. 2),
Fig. 4 einen Schnitt nach x-x der Fig. 3,
Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei geöffnetem Verschlufs,
Fig. 6 einen nach x-x der Fig. 3 geführten Schnitt, entsprechend dem in Fig. 4 dargestellten;
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf die Kopfplatte des Sammelsackes in verschlossener Lage,
Fig. 8 einen Querschnitt nach x-x der Fig. 7, Fig. g einen Schnitt nach w-w atx Fig. 7,
Fig. 10 eine der Fig. 7 entsprechende Draufsicht bei entfernt gedachter Kopfplatte, den
Stecher in Arbeitsstellung darstellend (die Offenlage des Verschlusses ist punktirt angedeutet)
;
Fig. 11 zeigt einen durch x-x. der Fig. 10
geführten senkrechten' Schnitt,
Fig. 12 denselben Schnitt mit offenem Sackverschlufs;
Fig. 13 zeigt durch Sammelbüchse und Sammelsack im Sinne der Linien \-{-\-\ der
Fig. 3 und 7 geführte Querschnitte vor Vereinigung der ersteren;
Fig. 14 zeigt die Büchse und den Sack in den in Fig. 13 gezeigten Querschnitten nach
ihrer Vereinigung;
Fig. 15 ist ein nach x-x der Fig. 3 undy-y
der Fig. 7 gedachter Querschnitt nach erfolgter Vereinigung und nach Oeffnen des Büchsenverschlusses;
Fig. 16 ist ein durch n>-w der Fig. 3 und 7
gedachter Querschnitt vor dem Ausziehen der Verschlüsse der Büchse und des Sackes;
Fig. 17 zeigt den entsprechenden Querschnitt
nach dem erfolgten Ausziehen der Verschlüsse der Büchse und des Sackes.
Die kreisförmige Grundplatte M der Sammelbüchse (Fig. 2) ist mit einem kreisförmigen
Ausschnitt A2 versehen, welcher im geschlossenen Zustande von dem vollen Theile des mit
einem kreisförmigen Ausschnitt A1 versehenen Verschlufsschiebers A1 kurz Büchsenverschlufs
genannt, überdeckt ist.
In dieser geschlossenen Stellung wird der Schieber A durch eine Anzahl horizontaler
Zuhaltungsplatten a1 a'2, sowie durch einen in
die Schlitze der letzteren eingreifenden Zuhaltungsstift α festgehalten (Fig. 4 und 5).
Die jenseits ihres Drehbolzens as angeordneten
Ansätze der Zuhaltungsplatten α1 α2 liegen
in der Verschlufslage seitlich von einem in der Grundplatte M angeordneten Schlitzen5, durch
welchen ein Stecher senkrecht eingeführt und dann horizontal verschoben werden kann, wodurch
die Zuhaltungen a1 ar ausgelöst werden können.
Nach dem Auslösen der Zuhaltungen α} α2
kann somit der Schieber A in die in Fig. 5 gezeigte Offenlage gebracht werden und wird
in der mehr oder minder ausgezogenen Stellung durch eine an der Grundplatte M drehbar
befestigte Sperrklinke c festgehalten, welche unter dem Einflufs der Feder c1 in die Verzahnung
c* einfällt.
Der Verschlufs A kann aus der ausgezogenen Stellung in die Verschlufsstellung erst dann
zurückgeschoben werden, wenn die Klinke c durch einen auf den Daumen c1 ausgeübten
Druck aus der Verzahnung c4 gehoben worden
ist.
Seitlich vom Verschlufs A ist eine verticale Platte rf5 angebracht, welche mit einem horizontalen
Schlitz d6 und einem kurzen kreisförmigen, in den letzteren mündenden Schlitz d1
versehen ist.
In diese beiden Schlitze d e d1 greifen die
Führungsstifte d3di des Schaftes eines Stechers d
ein, welcher durch die Feder ds in der in Fig. 4 gezeigten Stellung gehalten wird.
Der Stecher d hat einen Schlitz rf2, in welchen ein an dem Verschlufs A befestigter
Stift d1 eingreift.
Wird der Schieber in seine Offenstellung bewegt, so gleitet der Stift rf1 in dem Schlitz d'1
im Sinne des Pfeiles der Fig. 4 nach vorwärts und drückt den Stecher d nach abwärts, wobei
dieser, aus der Grundplatte M heraustretend, vorerst in die in Fig. 6 punktirt gezeichnete
Lage gelangt.
Während dieser Bewegung ist auch der Mitnehmerstift dl der' Verschlufsplatte A an das
Ende des Schlitzes d'2 gelangt, der Stift di ist
in den horizontalen Schlitz da eingetreten und
eine weitere Bewegung des Stiftes rf1 wird dem Zuge der Feder rf/ entgegen ein horizontales
Verschieben des Stechers d zur Folge haben.
Oberhalb einer in der Bodenplatte M der Sammelbüchse angeordneten Ausnehmung k 1
ist ein verticaler Stift k angeordnet (s. Fig. 13 und Fig. 3 und 5 punktirte Lage).
Des Weiteren ist in der Bodenplatte M der Büchse ein Loch ai derart angeordnet, dafs
dasselbe von der in die ausgelöste Stellung gebrachten Zuhaltungsplatte a2 theilweise überdeckt
wird.
In dem Sammelsack ist, wie schon in der Einleitung erwähnt, gleichfalls eine die Oeffnung
der Kopfplatte N überdeckende und mit einer Ausnehmung B1 versehene Verschlufsplatte B
angeordnet.
Dieser Verschlufs B wird in seiner Verschlufsstellung durch eine Reihe von Zuhaltungen
blb"2b3 festgehalten, welche durch den durch
die Oeffnung rf10 der Deckplatte N eintretenden Stecher d der Sammelbüchse ausgelöst
werden können.
An einer Längsseite der Verschlufsplatte -B sind zwei Anschläge c7 c8 (Fig. 9) angeordnet,
welche einen in senkrechter Ebene drehbaren Winkelhebel c5 ce kurz vor Eintritt des Hubendes
um go° verdrehen, und zwar derart, dafs der in der Verschlufsstellung der Platte B
waagrecht liegende und in der Deckplatte N des Sackes eingebettete Arm c5 am Ende des
Oeffnungshubes aus der Platte N heraustritt (siehe punktirte Lage Fig. 9) und in die in
der Bodenplatte der Sammelbüchse angeordnete Ausnehmung c3 eintreten kann, wenn der
Sack auf die Büchse gesetzt worden ist.
Des Weiteren ist unterhalb der Deckplatte N des Sammelsackes ein Schieber f1 (Fig. 7, 8,
10, 11 und 12) angeordnet, der einen durch
die Platte N hindurchgreifenden Stecher / trägt, welcher in der Ruhelage des Schiebers (Fig. 7
und 8) von einem Gehäuse /2 umfafst wird, das oberhalb der Decke N des Sammelsackes
angeordnet ist.
In der Ruhelage wird der Schieber/1 durch
einen auf der Feder /5 aufruhenden Stift /3
(Fig. 8) gehalten, welcher, durch eine Bohrung /° des Schiebers fl und der Platte N
durchreichend, in der über der Deckplatte N befestigten Hülse /8 geführt ist.
Der Arretirstift /3 (Fig. 8a) ist auf einer dem
Querschnitt des Schiebers f1. entsprechenden Höhe zu beiden Seiten derart ausgenommen,
dafs er in eine an die runde Ausnehmung f%
des Schiebers sich anschliefsende längliche Ausnehmung /7 ungehindert eintreten kann, wenn
der ausgenommene Theil /4 im Niveau des Schiebers f1 liegt.
Im Ruhezustande des Mechanismus wird der Stift/3 durch die Feder /5 in einer derartigen
Höhenlage festgehalten, dafs nicht der ausgenommene, sondern ein voller Theil vor den
länglichen Schlitz des Schiebers fl zu liegen
kommt, wodurch letzterer in seiner Lage arretirt erscheint. .
Wird jedoch der Stift /3 genau so weit nach
abwärts gedrückt, dafs der ausgenommene Theil /4 vor den Schlitz /7 zu liegen kommt,
so steht der Verschiebung des Schiebers fl
kein Hindernifs entgegen.
Um den Schieber /J in der ausgezogenen Lage zu arretiren (Fig. 8 und 12), ist an der
unteren Schlofsplatte N1 eine Sperrklinke g
befestigt, welche durch eine Feder g2 von dem Schieber f1 abgedrückt wird ; und diesen somit
nur dann arretirt, wenn einerseits ein an dem Schieber f1 angeordneter Einschnitt /fl
oberhalb des Hakens der Sperrklinke zu liegen kommt und wenn letztere andererseits dem
Druck der Feder g 2 entgegen nach aufwärts
gedrückt wird.
Im Ruhezustande des Verschlusses B (Fig .11)
ist keine dieser Bedingungen erfüllt, weshalb der Schieber f1 in diesem Zustande von der
Klinke g nicht beeinfiufst wird.
Wird jedoch die Klinke g nach erfolgtem Eindrücken des Stecherschiebers fl dem auf
sie ausgeübten Federdruck entgegen durch eine an dem Verschlufs B angeordnete Anlauffläche
gs gedreht (Fig. 12), so tritt die Klinke g
in den Ausschnitt /9 ein, und der Schieber fl
wird nunmehr in seiner Stellung festgehalten, was dann der Fall sein wird, wenn Stecher/
und der Verschlufs B bis an ihre Hubenden verschoben worden sind.
Wird hingegen der Verschlufs B zurückgeschoben, so wird der Stecher / freigegeben
und kann ungehindert zurückgezogen werden.
An der Platte N ist ein gekerbter Stift h
angeordnet.
Die Verschlüsse A B der Büchse und des Sammelsackes befinden sich so lange, als diese
von einander getrennt sind, in zurückgeschobener Stellung und werden durch ihre bezüglichen
Zuhaltungen in dieser Lage festgehalten.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Zum Entleeren der Sammelbüchse in den Sammelsack wird letzterer auf erstere in der
Weise aufgesetzt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, so dafs die Bodenplatte M der ersteren auf
die Deckplatte N des letzteren zu liegen kommt, und dafs das an der Deckplatte N des Sammelsackes
angeordnete, den Stecher/ umschliefsende Gehäuse /2 in die Ausnehmung α5 der Bodenplatte
M der Sammelbüchse, die Hülse/8 in die Ausnehmung kl der Platte M , und der
gekerbte Stift h in die Ausnehmung, α4 der
Platte M eindringt, und dafs ferner der am Boden der Sammelbüchse angeordnete Schlitz d9
oberhalb des an der Deckplatte N angeordneten Schlitzes d10 und der Schlitz c3 oberhalb
des in der Decke N des Sammelsackes gelagerten Hebels c5 zu liegen kommt (siehe
Fig. 13 und 14, in welchen der Deutlichkeit halber die Zuhaltungen nur im Schnitt dargestellt
sind).
Durch einfaches Zusammenschieben dieser Theile tritt vorerst der an der Deckplatte des
Verschlusses der Sammelbüchse angeordnete Stift k in die Hülse /8 des Arretirstiftes /3
und drückt den letzteren genau so weit nach abwärts, dafs der gekerbte Theil /4 vor den
in dem Schieber f1 angeordneten Längsschlitz /7 zu liegen kommt, so dafs der
Schieber fl nunmehr im Sinne des Pfeiles 2
(Fig. 14) verschoben werden und in die in Fig. 10, 11, 12 und 14 gezeichnete Lage gedrückt
werden kann.
Durch das Eindrücken dieses Schiebers /' tritt der Stecher / aus seinem Gehäuse /2
(Fig. 14) und verschiebt die Zuhaltungen a1 a2
der Verschlufsplatte A derart, dafs die Schlitze der letzteren vor den Zuhaltungsstift α der
Platte A gelangen, und dafs gleichzeitig die nach rückwärts verlängerte Zuhaltung a2 theilweise
vor die Ausnehmung a4^bezw. in eine
Kerbe /21 des an der Decke N des Sammelsackes
befestigten Stiftes h eintritt, so dafs Büchse und Sack von dem Augenblick an verbunden
sind, in welchem der Stecher / verschoben worden ist.
Durch das Eindrücken des Schiebers /' tritt der hakenförmige Stecher / auch über die
Bodenplatte M der Büchse, wodurch Sammelbüchse und Sammelsack auch durch dieses
Organ verbunden werden.
Durch Ausziehen der Verschlufsplatte A kann letztere nunmehr mit Rücksicht auf die vorhin
beschriebene Drehung der Zuhaltungen a1 a2 in
die in Fig. 2 (in dieser Figur sind der Deutlichkeit halber nur die Verschlüsse A und B
gezeichnet) dargestellte Offenlage gebracht und in derselben durch die Klinke c arretirt werden.
Durch das Ausziehen der Verschlufsplatte A ist der in der Büchse angeordnete Stecher d
vorerst, wie dies bei Besprechung des Büchsenschlosses erläutert worden ist, nach abwärts
gedreht, dann nach seitwärts verschoben worden und ist, die an der Deckplatte des
Sammelsackes angeordnete Oeffnung dw passirend (Fig. 1 5), in den Schlofsmechanismus des
Sackes eingedrungen und hat in dem letzten Theile seines Hubes die Zuhaltungen b1 b2 b3
der Verschlufsplatte B ausgelöst.
Es kann nunmehr auch die Verschlufsplatte B der Sammelbüchse ausgezogen und in die
Offenlage gebracht werden (siehe Fig. 2).
Durch das Ausziehen der Verschlufsplatte B schlägt der an letzterer angeordnete Anschlag c7
(Fig. 16 und 17) an den Arm c6 des Winkelhebels
c5c6 und bringt denselben in die in
Fig. 17 gezeichnete Lage, wobei der Hebelarm c5 den Daumen cl der Sperrklinke c im
Sinne des Pfeiles 3 (Fig. 3 und 17) verdreht, hierbei die Sperrklinke c aus der Verzahnung c4
auslöst, so dafs dem Zurückschieben der Verschlufsplatte A kein Hindernifs mehr entgegensteht.
Des Weiteren wird durch die Bewegung der Verschlufsplatte B der nebenbei zum Zusammenhalten
des Sackes und der Büchse dienende hakenförmige Stecher / in seiner Lage, wie dies schon beschrieben wurde, dadurch
festgehalten, dafs die Klinke g durch die Anlauffläche gs der Platte B in die Ausnehmung/9
des Schiebers f1 eingedrückt worden ist.
Es erscheinen somit Sammelsack und Sammelbüchse unlösbar mit einander verbunden;
gleichzeitig überdecken sich die in den Deckplatten MiV, sowie in den Verschlufsplatten A B
angeordneten Ausnehmungen A1 A'2 B1 B2
derart (Fig. 2), dafs die in der Büchse befindlichen Geldstücke in den Sammelsack gelangen
können.
Nach vollständiger Entleerung der Sammelbüchse kann letztere von dem Sack nur dann
getrennt werden, wenn vorerst der Verschlufs A, dann jener B und schliefslich der Stecherschiebef
f1 in ihre Verschlufslage zurückgeschoben
und durch ihre bezüglichen Arretirungen in letzterer festgehalten worden sind.
Zum Schlufs seien noch kurz die Vortheile des Systems erwähnt.
Keiner der das Oeffnen der Zuhaltungen der Verschlufsplatten herbeiführenden Stecher ist
dem mit der Entleerung der Sammelbüchse betrauten Beamten sichtbar, da der Stecher d
im Ruhezustande vollkommen im Gehäuse verwahrt ist, jener / aus seinem Gehäuse/2 nur
dann treten kann, wenn der Arretirstift/3 in
eine genaue, bestimmte Höhenlage gebracht worden ist.
Nach dem Zusammenfügen der Büchse und des Sackes und nach erfolgtem, wenn auch
ganz geringem, Ausziehen des einen Verschlusses A mufs unbedingt auch der zweite
Verschlufs B ausgezogen werden, da es sonst unmöglich ist, den ersteren zurückzuschieben
und die Büchse vom Sack zu lösen.
Sollte es daher Jemandem gelingen, die Form und die Wirkungsweise des Stechers der
Büchse ausfindig zu machen, so könnte er nur jede Büchse einmal öffnen, da er nicht in der
Lage wäre, dieselbe Büchse nach dem Oeffnen des Schiebers wieder zu schliefsen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 88072 geschützten Verschlusses für Sammelbüchsen mit Sammelsack, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Zuhaltungen des Büchsenverschlusses auslösende Stecher / nicht fest an der Deckplatte N des Sackes, sondern auf einem waagrecht verschiebbaren Riegel f1 angeordnet und von einem Gehäuse f2 umschlossen ist, wobei dieser Riegel f1 in jener Stellung, in der er von dem Gehäuse f2 eingeschlossen ist, durch einen Stift/3 gesperrt wird, der beim Aufsetzen der Büchse auf den Sack in diejenige Stellung gedrückt wird, worin er den Schieber/1 freigiebt, dafs ferner dieser Schieber /: nach dem Ausziehen des Verschlusses B durch einen Haken g festgehalten wird, der durch eine am Schieber B angeordnete Anlauffläche g3 in eine am Schieber/1 angeordnete Kerbe /9 gedrückt wird, während gegen die verzahnte Längsseite des Verschlusses A eine Sperrklinke c wirkt, die durch das Ausziehen des Verschlusses B des Sackes aus der Verzahnung ausgehoben wird, wobei die Zuhaltungen α1 α2 des Verschlusses A bei Drehung in ihre Offenlage in Kerben h1 von Stiften h einfallen, die an der Deckplatte JV des Sackes angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97371C true DE97371C (de) |
Family
ID=368426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97371D Active DE97371C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97371C (de) |
-
0
- DE DENDAT97371D patent/DE97371C/de active Active
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