DE9729C - Optischer Signalapparat für Telephone ohne Batterie. ! - Google Patents
Optischer Signalapparat für Telephone ohne Batterie. !Info
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- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/24—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
- G08B5/28—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with hinged flap or arm
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein System
zum Anmelden telephonischer Mittheilüngen
durch optische Signale, welches bei Telephonen, die nicht mit Batterien in Verbindung stehen,
anwendbar ist.
Beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung in
zwei Ausführungen dar: als selbstständiger Apparat in eine telephonische Leitung eingeschaltet
und als in einem Gower'schen Telephon angebracht.
Die erste Art der Ausführung ist in Fig. ι gezeigt, in welcher der Apparat an eine Wand
geschraubt dargestellt ist. Fig.- 2 zeigt den Mechanismus des Apparates.
Der Apparat besteht aus einem Kasten A, der auf einer Platte sitzt, die irgendwo befestigt
•wird; α und αi sind Klemmschrauben, die den
nach oben und unten aus dem Kasten A vorstehenden Draht mit der telephonischen Leitung
verbinden. Der Kasten A hat an seiner vorderen Fläche ein Loch a2, hinter welchem eine
weifse oder farbige Scheibe sitzt, die beim Anmelden einer telephonischen Mittheilung verschwindet.
Die Scheibe sitzt, wie weiter unten erklärt werden wird, an dem einen Ende eines
Hebels B, der seinen Drehpunkt innerhalb des Kastens A hat und dessen anderes Ende seitlich
aus dem Kasten hervorragt. Dieses Hebelende ist mit dem stellbaren Gewicht b belastet.
Verschwindet'die Scheibe hinter dem Loche2,
so fällt das belastete Hebelende; durch Hebert desselben kann die Scheibe wieder hinter dem
Loch a 2 sichtbar eingestellt werden.
In Fig. 2 ist der Mechanismus dargestellt, durch den das optische Signal gegeben wird.
Er besteht in der Hauptsache aus einem gebogenen Magneten C, der durch die kleinen
Traversen cc und die Schrauben i'f1 festgehalten
wird. Die Polenden sind mit den beiden Winkeln c2 c2 versehen, deren waagerechte
Schenkel als magnetische Kerne für die Inductionsspulen c3 cs dienen. Die Drahtenden dieser
unter sich verbundenen Spulen sind es, welche, wie unter Bezugnahme auf Fig. 1 erwähnt wurde,
aus dem Kasten A heraustreten und mit der telephonischen Leitung verbunden werden. Dicht
vor den Pol enden c2 c2 befindet sich die dünne, elastische Platte D, welche durch den kleinen
Riegel d"- an den Winkel dl befestigt ist. Magnet
Cund Winkel dx, sowie der Bolzen b' sitzen
an der hinteren Platte des Apparates fest. Die Platte D hat eine Oeffnurig d; in diese greift
das rechtwinklig umgebogene Hakenende des Hebels b3. Der in das Loch d greifende Haken
hat auf seiner oberen Fläche eine Schräge b'' b 5
von einer gewissen Neigung. Hebel b3 ist drehbar
an dem Hebel B befestigt; dieser trägt an einem Ende die Scheibe b2; der Hebel B ist,
wie aus der Zeichnung ersichtlich, gekröpft und auf dem Bolzen b' drehbar befestigt.
Die Platte D wird durch Töne, welche in das Mundstück eines an der anderen Station
angebrachten Telephons abgegeben werden, in Schwingungen versetzt, weil sie in ihrer Lage
zum Magneten C und zu denlnductionsspulen c3 c 3
die Stelle eines theilweise befestigten telephonischen Diaphragmas einnimmt. Die Schwingungen
der Platte D können durch einen Schlag mittelst der Hand auf das Mundstück eines
Telephons oder, wie die Praxis gezeigt hat, schon durch sehr hohe Töne genügend erzeugt
werden; bei jeder Schwingung rückt die schräge Fläche b 4£5 des Hebels b3 etwas zurück, bis
sie ganz aus der Oeffnung d herausschnappt; in diesem Moment dreht sich der Hebel B
durch das Niedersinken des Gewichts b, und verschwindet infolge dessen die Scheibe b - hinter
dem Loch α2, Fig. 1. Die Drehung des Hebels wird dadurch angehalten, dafs er gegen
die abgeschrägte Fläche c'' der oberen kleinen Traverse c anschlägt. Indem man dann das
Gewichtsende des Hebels B hebt, hakt der Hebel b3 mit seinem winklig gebogenen Ende
in das Loch d der Platte D wieder ein.
Ueber das Rücken des hakenförmigen Endes des Hebels b3 aus dem Loch d beim Schwingen
der Platte D ist folgendes zu bemerken: Dieses Ausrücken kann nur durch fortgesetzte kleine
Vorgänge, die aus den Schwingungen der Platte D herrühren, hervorgerufen werden und
wird um so schneller eintreten, je schneller die Schwingungen aufeinanderfolgen; es wirken dabei
zwei Kräfte zusammen: eine aus dem Gegengewicht b herrührende mechanische Kraft, welche
den Hebel befreien will, und eine magnetoelektrische Kraft, die jeden Augenblick ihre
Richtung ändert und die Schwingungen der Platte D hervorruft.
Demnach nimmt während einer halben Vibration der Platte D (von dem Magneten ab) letz-
Claims (2)
1. Der in Fig. 1 und 2 dargestellte selbstständige,
in eine Telephonleitung eingeschaltete Apparat zur Hervorbringung sichtbarer Signale vermittelst des Telephons behufs
Anmeldung telephonischer Mittheilungen.
2. Die in der Fig. 3 dargestellte Einrichtung in Telephonen zur Erreichung desselben
Zweckes.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9729C true DE9729C (de) |
Family
ID=287066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9729D Active DE9729C (de) | Optischer Signalapparat für Telephone ohne Batterie. ! |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9729C (de) |
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