DE972593C - Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen

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DE972593C
DE972593C DEST3938A DEST003938A DE972593C DE 972593 C DE972593 C DE 972593C DE ST3938 A DEST3938 A DE ST3938A DE ST003938 A DEST003938 A DE ST003938A DE 972593 C DE972593 C DE 972593C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/49Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reaction with carbon monoxide
    • C07C45/50Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reaction with carbon monoxide by oxo-reactions

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Description

  • Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen durch Umsetzung von Olefinkohlenwasserstoffen mit Wasserstoff und Kohlenoxyd in Gegenwart eines Carbonylierungskatalysators, besonders eines solchen, der Kobalt oder Eisen enthält.
  • In der ersten Stufe des Verfahrens erhält man bekanntlich aus dem Olefin, mit oder ohneLösungsmittel, und den Synthesegasen in Gegenwart des Katalysators unter Druck ein Erzeugnis, das überwiegend aus Aldehyden besteht, die ein Kohlenstoffatom mehr enthalten als das olefinische Ausgangsgut, ferner nebenbei sekundäre Reaktionsprodukte, polymere Substanzen usw. Dieses sauerstoffhaltige organische Gemisch, in dem Verbindungen des Metallkatalysators gelöst sind, wird dann erwärmt, um das lösliche katalytische Material zu ersetzen und aus dem Reaktionsgemisch zu entfernen. Das katalysatorfreie Gut kann nunmehr zu dem entsprechenden Alkohol hydriert oder zu der entsprechenden Carbonsäure oxydiert werden.
  • Die Carbonylierungsreaktion bildet die Grundlage eines besonders günstigen Verfahrens zur Erzeugung hochwertiger primärer Alkohole, die fiir die Herstellung von Weichmachern, Reinigungs-und Lösungsmitteln stark gefragt sind. Nicht nur lang- und kurzkettige Olefinkohlenwasserstoffe, sondern auch die meisten anderen Arten organischer Verbindungen mit wenigstens einer Olefindoppelbindung, z. B. ungesättigter Säuren, Ester, Alkohole, Ketone, sind dieser Reaktion zugänglich.
  • Der Katalysator für die Umwandlung des Olefins in einen Aldehyd wird gewöhnlich als Salz des katalytisch aktiven Metalls mit hochmole- kularen organischen Säuren, also als Oleat, Stearat, Naphthenat usw., zugesetzt. Beispiele für derartige katalytische Salze oder Seifen sind Kobalt-oder Eisenoleat, -stearat, -naphthenat u. dgl. Diese Salze sind in dem flüssigen Olefin oder Olefin-Lösungsmittel-Gemisch löslich und können in die erste Stufe im Ausgangsgut oder in einem Lösungsmittel gelöst eingeführt werden.
  • Da die Synthesegase in äquivalenten oder äquimolekularen Mengen verbraucht werden, besteht das Synthesegas gewöhnlich aus gleichen Volumteilen Hr + CO, gegebenenfalls mit einem Überschuß an Wasserstoff. Die Bedingungen für die Umsetzung der Olefinverbindungen mit Wasserstoff und Kohlenoxyd ändern sich etwas mit der Beschaffenheit der Olefinbeschickung; im allgemeinen wird die Reaktion bei etwa 200 atü und darüber und etwa go bis 2350 C durchgeführt. Das Verhältnis von Synthesegas zum Olefin kann in weiten Grenzen schwanken; es beläuft sich in der Regel auf etwa 44 bis 450 m3 H2 + C O/hl Olefinbeschickung.
  • Geht man von normalerweise gasförmigen niedermolekularen Olefinen, z.B. von Äthylen oder Propylen, aus, so empfiehlt sich gewöhnlich die Benutzung eines Lösungsmittels oder einer Arbeitsflüssigkeit für das Olefin, um die Reaktion in flüssiger Phase durchführen zu können. Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Umsetzung niedrigsiedender Olefine ist die Auswahl des bestgeeigneten Lösungsmittels. Bisher bediente man sich hierfür unter anderem des bei dem Verfahren selbst entstehenden Alkohols oder inerter oder sauerstoffhaltiger Kohlenwasserstoffe. Die Verwendung eines Alkohols begünstigt die Bildung des entsprechenden Acetals, indem sich der Alkohol mit dem primär gebildeten Aldehyd zum Acetal umsetzt. Die Ausbeute wird dadurch erheblich vermindert. Andererseits zeigen Kohlenwasserstoffe als Verdünnungsmittel für die niedrigmolekularen Olefine den Nachteil, daß Aldehyd und Alkohol mit diesen azeotrope Gemische bilden; dies erschwert beträchtlich die Trennung der Reaktionsprodukte vom Verdünnungsmittel durch Destillation. Außerdem belasten Lösungsmittel die Reaktions- und Destillationsabschnitte, ohne der Endausbeute zu nutzen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man sauerstoffhaltige organische Verbindungen der genannten Art durch Umsetzung niedrigmolekularer, normalerweise gasförmiger oder niedrigsiedender, normalerweise flüssiger Olefine mit Kohlenoxyd und Wasserstoff in Gegenwart eines Kobaltkatalysators und eines Lösungsmittels bei erhöhten Temperaturen und Drücken erhalten kann, wobei die erhaltenen Verbindungen im Molekül ein Kohlenstoffatom mehr enthalten als die Ausgangsolefine, wenn man eine Lösung der normalerweise gasförmigen oder niedrigsiedenden Olefine in einem höhersiedenden flüssigen Olefin, das mindestens 6 C-Atome im Molekül enthält, und wobei die Differenz zwischen der Zahl der C-Atome der gasförmigen oder niedrigsiedenden Olefine und denen der höhersiedenden Olefine jeweils mindestens 3 beträgt, derart durch die Umsetzungszone schickt, daß alle an der Umsetzung beteiligten Stoffe diese Zone während einer gleich langen Zeit durchlaufen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, bei der obenerwähnten Oxoreaktion von einem industriellen Gemisch von Olefinen auszugehen, dessen Bestandteile aus einer ununterbrochenen Reihe von Olefinen verschiedener Molekulargröße bestehen, deren Siedebereiche ineinander übergehen. Hierbei ist es außerordentlich schwierig, reine Endstoffe zu erhalten. Demgegenüber liegt das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, daß zwischen den niedrigersiedenden und den höhersiedenden Olefinen eine Lücke besteht, wodurch die spätere Trennung der Aldehydprodukte erleichtert wird.
  • Ebenso ist es bereits an sich bekannt, Lösung mittel für niedrigsiedende Olefine bei dem Osoverfahren zu verwenden; dies hat jedoch mit der vorliegenden Erfindung nichts zu tun. Vorzugsweise werden für das Verfahren als normalerweise gasförmige oder niedrigsiedende flüssige Olefine solche mit 2 bis 5 C-Atomen, vorzugsweise Propylen, und als höhersiedende flüssige Olefine je ach der N11 olekul argröße des umzusetzenden niedrigeren Olefins solche mit 6 bis 20 C-Atome.1. vorzugsweise mit mindestens 7 C-Atomen, verwendet, z. B. Propylenpolymere oder Polymerfraktionen, die solche enthalten. Es kann zweckmäßig sein, daß die höhersiedenden Olefine eine verzweigte Kette haben und die olefinische Doppelbindung bei ihnen nicht endständig ist.
  • Einen besonderen wirtschaftlichen Vorteil erzielt man erfindungsgemäß dann, wenn das Lösungsmittel ein Olefin oder Olefingemisch ist, das gewöhnlich nur mit niedrigem Umsatz durch die Aldehydsynthese läuft, während der gelöste Stoff ein Olefin ist, das glatt und leicht im Carbonylierungsverfahren umgewandelt wird. So läßt sich beispielsweise Propylen primär leicht in Butyraldehyd überführen; innerhalb ziemlich weiter Grenzen wird der Umsatz auch nicht merklich schlechter, wenn man die Durchsatzmenge (Vol./Vol./Std.) erhöht. Andererseits hat ein Polypropylenpolymeres mit CX2, das durch Polymerisation von Propylen mit Butylen im Beisein eines Phosphorsäurekatalysators entsteht, einen verhältnismäßig niedrigen Umsatz, der auch bei Änderungen des Durchsatzes nicht merklich verschieden ist.
  • Laboratoriumsarbeiten haben zu der Feststellung geführt, daß eine 4o0/oige Lösung von Propylen in n-Butanol Umsätze an Propylen von 92 bis 980/( bei einem Durchsatz von o,56 bis 1,17 Vol./Vol./ Std. und Temperaturen von I30 bis I760 C liefert.
  • Ein C 22-Polypropylenschnitt schwanlot nur von 500/oigem Umsatz bei I Vol./Vol./Std. bis zu einem 60°/oigen Umsatz bei o,6 Vol./Vol./Std. und etwa 1770 C. An Stelle eines inerten Lösungsmittels, das keinen Beitrag für die Gesamtausbeute liefert. verwendet man besser ein hochmolekulares Olefin, z. B. C12-Polypropylen, als wirksames Lösungsmittel für Propylen; Butyl- und C13-Alkohole bei- spielsweise entstehen ohne nennenswerte gegenseitige Beeinflussung. Neben Polypropylen können naturgemäß andere hochmolekulare Olefine als Lösungsmittel und neben Propylen aus der gelösten Substanz auch andere niedrigmolekulare Olefine benutzt werden. Vorteilhafte Zusammenstellungen sind z. B. Lösungen von Propylen, Äthylen oder Butylen in einer C7-Fraktion, die bei der Polymerisation von Propylen mit Butylen anfällt. Jede Mischung hoch- und niedrigmolekularer Olefine kami angewandt werden, wenn sich die gebildeten Alkohole oder Aldehyde gut trennen lassen. Andere ansprechende Mischungen bestehen aus Propylen, n- oder Isobutylenen, -amylenen und C12-, C13-, C14- und höheren polymeren Olefinen, in denen sich die Doppelbindung nicht in a-Stellung befindet und eine oder mehrere substituierende Kohlenwasserstoffgruppen im Molekül vorhanden sind; diese Art von Verbindungen wird im allgemeinen weniger leicht in die entsprechenden Aldehyde übergeführt.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand einer Zeichnung erläutert, die eine Anlage zur Ausführung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beispielsweise darstellt. Die Erfindung ist auf alle niedrigmolekularen olefinischen Kohlenwasserstoffe anwendbar, für die sich die Verwendung eines Lösungsmittels empfiehlt. Zur Erläuterung der Erfindung wird lediglich die Verwendung von Propylen als der niedrigmolekularen Beschickung und eines Polypropylenpolymeren von C12, das bei etwa I77 bis 2I80 C siedet, als Lösungsmittel beschrieben.
  • Propylen wird durch die Leitung 4 in den Unterteil des ersten Reaktionsgefäßes 2 eingepumpt.
  • Dieses besteht aus einer Reaktionszone, die gegebenenfalls eine Schüttung aus nichtkatalytischen Füllkörpern, wie Raschigringen, Porzellanscherben, Bimsstein u. dgl., enthält und entweder in getrennte Füllzonen unterteilt ist oder aus einer einzigen Füllzone bestehen oder auch teilweise gar keinen Füllstoff enthalten kann.
  • Gleichzeitig wird durch das Rohr 3 ein Polypropylen als Lösungsmittel eingespritzt, das bei etwa I77 bis 2180 C siedet; es enthält vorzugsweise I bis 3 Gewichtsprozent (bezogen auf Olefin) I<obaltnaphthenat, -stearat oder eine andere hochmolekulare Kobaltseife gelöst. Auch andere Kobalt-oder Eisenverbindungen kommen hierfür in Betracht. Das Lösungsmittel und das darin zu lösende Olefin können beispielsweise in äquimolekularem Verhältnis eingeleitet werden. Dieses Mengenverhältnis kann aber innerhalh weiter Grenzen schwanken, je nachdem wieviel Alkohol gebildet werden soll.
  • Ein Gasgemisch aus H2 und CO im ungefähren Verhältnis von 0,5 bis 2 Raumteilen H2 je Raumteil CO tritt durch die Leitung 6 in das Reaktionsgefäß 2 ein und durchläuft dieses gleichzeitig mit der flüssigen Beschickung. Der Betriebsdruck beträgt vorzugsweise etwa I70 bis 238alu, die Temperatur etwa I35 bis 2300 C. Die Strömungsgeschwindigkeit von Synthesegas. Olefin und Lösungsmittel im Reaktionsgefäß 2 wird so eingestellt, daß das Olefin in dem gewünschten Umfang umgesetzt wird. Der Gesamtdurchsatz an Beschickung beläuft sich auf 0,2 bis I,5 Vol./Vol./Std.
  • Flüssige sauerstoffhaltige Reaktionsprodukte, die etwas nichtumgesetztes Lösungsmittel, gelösten Katalysator und nichtumgesetztes Synthesegas enthalten, ziehen oben durch das Rohr 8 nach dem Kühler 10 ab, durch den ein übliches Kühlmittel fließt, und werden von dort durch das Rohr I2 einem Hochdruckscheider 14 zugeführt, aus dem nichtumgesetzte Gase durch das Rohr I6 abziehen, im Wäscher I8 von mitgerissener Flüssigkeit und Kobaltcarbonyl befreit und vorzugsweise wieder in das Reaktionsgefäß 2 über das Rohr 20 zurückgeleitet werden.
  • Das primäre Reaktionsprodukt, in dem verhältnismäßig viel Kobaltcarbonyl gelöst ist, fließt aus dem Abscheider 14 durch das Rohr 22 ab. Ein Teil läuft gegebenenfalls durch die Leitung 24 und die Rücklaufpumpe 25 in das Reaktionsgefäß zurück und dient dort der Kühlung und Temperaturregelung der Oxostufe. Der Rest des primären Reaktionsproduktes wird durch ein Druckminderventil 26 und das Rohr 28 abgelassen. Die abgelassene Flüssigkeit enthält nichtumgesetzte Olefine in Lösung, sekundäre Reaktionsprodukte, Aldehyde und gelöstes Kobaltcarbonyl; sie wird in eine Zone 30 aufgegeben, wo der gelöste Katalysator durch Erwärmung auf etwa go bis 2050 C zum Metall zersetzt wird. Wasserstoffhaltiges Gas tritt durch die Leitung 32 in die Zone 30 ein, um den bei der Zersetzung des Metallcarbonyls frei gewordenen C O-Anteil auszutreiben und zu entfernen. Die Zone 30 kann unter hohem Druck arbeiten; der bevorzugte Druckbereich liegt bei etwa I bis I3,6 atü. Der H2- und CO-Strom wird aus der Zone 30 durch das Rohr 34 entfernt und beliebig weiterverwendet.
  • Die flüssigen sauerstoffhaltigen Produkte, die praktisch katalysatorfrei sind, werden aus 30 durch Rohr 36 abgezogen und können z. B. einer Hydrierung zwecks Herstellung von Alkoholen zugeleitet werden.
  • Die in der Zeichnung dargestellte und in der Beschreibung erläuterte Anlage kann in vielfacher Richtung abgewandelt werden. Anstatt die hoch-und niedrigmolekularen Olefine getrennt in das Reaktionsgefäß aufzugeben, können letztere in dem Verdünnungsmittel schon vor Einführung in die primäre Oxozone aufgelöst werden. Ein Zusatz von 2 bis 500/0 Wasser, bezogen auf die Olefine, in das primäre Reaktionsgefäß erweist sich als günstig.
  • Die beiden Alkoholprodukte können ferner in einer statt in mehreren Kolonnen destilliert werden.
  • Beispiel Ein schichtweise arbeitender Autoklav wurde mit Propylen und einer Heptenfraktion als Lösungsmittel beschickt, die durch Polymerisation von Propylen und Butylen mit P205 als Katalysator gewonnen war. Die Beschickung für den Autoklav bestand aus 667 g (6,91 Mol) Hepten, 230 g (5,48 Mol) Propylen, Kobaltoleat (0,3 Gewichtsprozent Co, bezogen auf die Olefine) und 59 cm³ Wasser. Die Reaktion wurde bei 1770 C und I90 atü mit einem Verhältnis von H2 : CO wie 1 : 1 im Gas durchgeführt. Das erhaltene Reaktionsprodukt wurde danach unter weiterem Wasserzusatz im Beisein eines schwefelfesten Mo S2-Katalysators hydriert.
  • In ähnlicher Weise wurde Isobutylen in Gegenwart einer C7-Olefinfraktion umgesetzt. Folgende Ergebnisse wurden ermittelt:
    Beschickung 25 Gewidltsprozent 26 Gewidltsprozent
    C8- in C7-Polymerisat Iso-C4- in C7-Polymerisat C7-Polymensat
    C4- oder C5-Alkoholausbeute .... 17,8% 20,40/0
    C5-Alkoholausbeute ............ 5I,0°/o 53,I O/o 69,5%
    Gesamtausbeute . ........ 68,8% 73,5 °/o 69,5 O/o
    Es ist bemerkenswert, daß man bei Verarbeitung eines Ausgangsgutes von Heptenisobutylen eine höhere Gesamtausbeute an Alkohol erhält als aus der Heptenfraktion für sich allein unter den gleichen Bedingungen. Die Trennung der Gemische aus Butylalkohol und Octylalkohol oder aus Amylalkohol und Octylalkohol bereitet keine Schwierigkeiten. Bei Verwendung von Kohlenwasserstoffen als Lösungsmittel würde nicht nur die Gesamtausbeute an Alkoholen niedriger ausfallen, sondern auch die Bildung azeotroper Gemische die Abtrennung des Alkohols von den Kohlenwasserstoffen sehr erschweren.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen durch Umsetzung von niedrigmolekularen, normalerweise gasförmigen oder niedrigsiedenden, normalerweise flüssigen Olefinen mit Kohlenoxyd und Wasserstoff in Gegenwart eines Kobaltkatalysators und eines Lösungsmittels bei erhöhten Temperaturen und Drücken, wobei die erhaltenen Verbindungen im Molekül ein Kohlenstoffatom mehr enthalten als die Ausgangsolefine, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Lösung der normalerweise gasförmigen oder niedrigsiedenden flüssigen Olefine in einem höhersiedenden flüssigen Olefin, das mindestens 6 C-Atome im Molekül enthält, wobei die Differenz zwischen den C-Atomen der gasförmigen oder niedrigsiedenden Olefine und denen der höhersiedenden Olefine jeweils mindestens 3 beträgt, derart durch das Umsetzungsgefäß schickt, daß alle an der Umsetzung beteiligten Stoffe das Gefäß während einer gleich langen Zeit durchlaufen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man als normal gasförmiges oder niedrigsiedendes flüssiges Olefin ein solches mit 2 bis 5 C-Atomen, vorzugsweise Propylen, und als Lösungsmittel ein höhersiedendes flüssiges Olefin, das je nach der Molekulargröße des umzusetzenden Olefins 6 bis 20 C-Atome, vorzugsweise mindestens 7 C-Atome, enthält, verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel ein Propylenpolymer, vorzugsweise ein solches mit I2 C-Atomen, oder eine Polymerfraktion, die dieses im wesentlichen enthält, verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel ein höhersiedendes flüssiges Olefin verwendet, das eine verzweigte Kette und eine nicht endständige Olefindoppelbindung enthält.
DEST3938A 1950-10-07 1951-10-06 Verfahren zur Herstellung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen Expired DE972593C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR869163A (de) * 1942-01-31
DE907889C (de) * 1949-01-26 1954-03-29 Ici Ltd Verfahren zur Durchfuehrung der Oxo-Synthese mit Mischungen von Olefinen

Patent Citations (2)

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FR869163A (de) * 1942-01-31
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