DE972556C - Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten aus Stahl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten aus Stahl

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DE972556C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/001Interlayers, transition pieces for metallurgical bonding of workpieces
    • B23K35/004Interlayers, transition pieces for metallurgical bonding of workpieces at least one of the workpieces being of a metal of the iron group
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/01Palates or other bases or supports for the artificial teeth; Making same
    • A61C13/06Palates or other bases or supports for the artificial teeth; Making same made by punching

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten aus Stahl Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Gaumenplatte aus Stahl.
  • Es ist bekannt, Gaumenplatten aus chemisch beständigem Stahl an Hand der aus dem Abdruck gewonnenen Metallstanzen herzustellen. Diese Platten zeichnen sich durch große Haltbarkeit aus.
  • Wegen der Härte des Stahls war es jedoch nicht möglich, eine den Unebenheiten des Gaumens bis in alle Einzelheiten folgende Innenfläche der Platte zu erhalten, wie dies zum Anheften der Platte am Gaumen durch Adhäsion erforderlich ist. Man benötigte zum Anheften solcher Platten am Gaumen vielmehr Hilfsmittel, wie Gummisauger.
  • Da Gold chemisch ebenso beständig ist wie Edelstahl, jedoch weicher und bildsamer, hat man versucht, die Gaumenplatten statt aus Stahl aus Stahl mit aufgewalztem Gold (Stahl-Gold-Double) zu pressen, ohne jedoch eine wesentlich bessere Adhäsion zu erreichen. Andere Versuche liefen darauf hinaus, eine Gaumenplatte mit einer besonders hergestellten bildsamen Metallfolie zu belegen. Es gelang zwar, Edelstahlfolien durch Flächenlötung dauerhaft mit der gleichfalls aus Stahl bestehenden Gaumenplatte dauerhaft zu verbinden, doch war der Stahl auch noch in Form dünner Folien für die erstrebte Adhäsion nicht bildsam genug.
  • Versuche, statt der Stahlfolie eine - ausreichend bildsame - Goldfolie mit der aus Stahl bestehenden Gaumenplatte zu verbinden, schlugen jedoch fehl. Punktschweißungen ergaben Hohlräume zwischen der Platte und der Folie, in die schon bei geringsten Verletzungen der Folie Speise- reste eindrangen und das ganze Gebiß nach kurzer Zeit unbrauchbar machten. Flächenhafte Lötungen wie beim Aufbringen der Stahlfolie gelangen bei Goldfolien nicht. Die Goldfolie löste sich bei der Erhitzung größtenteils in dem handelsüblichen Stahl-Gold-Lot auf.
  • Mit dem Verfahren der Erfindung gelingt es nun, dadurch eine zur genauen Gaumenform ausgeprägte Goldfolie mit einer Stahlgaumenplatte durch Flächenlötung zu vereinigen, daß auf die Stahlplatte ein Überzug aus einem silber- oder silber- und goldhaltigem Stahllot und auf die Goldfolie ein solcher aus Goldlot oder Gold-Palladium-Silber-Lot aufgebracht wird und die mit ihren Lotüberzügen aufeinandergelegten Teile zwecks Verlötung erhitzt werden.
  • Ausführungsbeispiel Mit Hilfe einer zum Prägen hergerichteten Metallstanze wird zunächst eine folienartige, weichgeglühte Gold- oder Feingoldplatte in die genaue Form des Gaumens gebracht. Auch die eigentliche, aus Stahl bestehende Gaumenplatte wird auf Metallstanzen zur Gaumenform ausgeprägt, soweit dies bei Stahl möglich ist. Alsdann erfolgt die erfindungsgemäße Vorbereitung beider Teile, also sowohl der Stahlplatte als auch der Goldfolie. Es geschieht dies bei der Stahlplatte dadurch, daß sie auf der dem Gaumen zugekehrten Seite entweder mit einem Silberlot für chemisch beständige Stähle oder mit einem für die gleichen Zwecke bestimmten goldhaltigen Lot belegt und dieser Belag unter Verwendung eines für diese Lote geeigneten Flußmittels durch Erhitzen zum Fließen gebracht wird, so daß ein gleichmäßiger, an allen Stellen der Innenseite gut haftender Lotüberzug entsteht. Die Goldfolie hingegen wird auf ihrer der Stahlplatte zugekehrten Seite mit Goldlot oder Gold-Palladium-Silber-Lot bedeckt, das dann ebenfalls unter Benutzung eines geeigneten Flußmittels bis zur Bildung eines gleichmäßigen Überzugs erhitzt wird. Die auf diese Weise mit den genannten Überzügen versehenen Platten werden mit den die Lote tragenden Seiten aufeinandergelegt und in einer scharfen Metallstanze zusammengeprägt, worauf die beiden Platten miteinander verlötet werden. Überraschenderweise hat sich bei den Versuchen gezeigt, daß das im Bereich der Innenseite der Stahlplatten erfolgende Auflöten der Goldfolie ohne Schädigung der Goldfolie möglich ist unter Anwendung von unterschiedlichen, in Form von Überzügen an den zu verlötenden Platten haftenden Loten und daß der an der Stahlplatte haftende Stahllotüberzug sowie der an der Goldplatte haftende Gold-Palladium-Silber-Lotüberzug in Gemeinschaft mit ihren Unterlagen eine außerordentlich gute Lötverbindung miteinander eingehen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Belegen einer aus Stahl bestehenden Gaumenplatte mit einer gesondert hergestellten Metallfolie durch flächenhafte Verlötung, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Stahl bestehende Platte und die aus Gold bestehende Folie an den einander zugekehrten Seiten je für sich mit einer Schicht eines unterschiedlichen Lotes überzogen und nach dem Aufeinanderlegen durch Erhitzen verbunden werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlplatte vor der Verlötung mit der Goldfolie mit einer Schicht handelsüblichen silber- oder silber- und goldhaltigen Stahllots, die Goldfolie dagegen mit einer Schicht eines Goldlotes oder eines Gold-Palladium-Silber-Lots belegt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Machu: Metallische Überzüge, 3. Auflage, I948, S.588,589; »Zahntechnik«, Heft 7 vom 25. 2. 1949, S. 74 bis 77; Jul. Bach: Handbuch der Zahnersatzkunde, Bd. II, Berlin, I9I8, S.9I2, 9I3; Prospekt »AWIDOR«, I94I/I942, das Labor für Zahnprothetik Ferd. Spreidler, Stuttgart; Prospekt »Über das Löten von mundbeständigem Stahl«, I948, der Degussa; Degussa-Brief Nr. g vom Sept. I932; »Die Zahnprothese«, 5. Jahrgang, Heft II vom 2. 6. I932; Prospekt »Wege zur Plattenprothetik in Stahl und Gold« der Berliner Wigla Gesellschaft m. b. H., S.5, 6, I2, I3; USA.-Patentschrift Nr. 2 In6 809.
DEA530A 1949-12-21 1949-12-21 Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten aus Stahl Expired DE972556C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2106809A (en) * 1934-12-15 1938-02-01 Austenal Lab Inc Swaged denture and method of making the same

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2106809A (en) * 1934-12-15 1938-02-01 Austenal Lab Inc Swaged denture and method of making the same

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